AT115719B - Hiezofen für beliebigen Brennstoff. - Google Patents

Hiezofen für beliebigen Brennstoff.

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AT115719B
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Austria
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heating
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heat
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Inventor
Hugo Dr Ing Junkers
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Hugo Dr Ing Junkers
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Description


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  Heizofen für beliebigen Brennstoff. 



   Im Hauptpatent ist ein Heizofen für beliebigen Brennstoff unter Schutz gestellt, bei dem die
Beheizung eines die Wärme an den Raum abgebenden Heizflächenmantels im wesentlichen nur durch
Strahlung von einem unmittelbar beheizten Mantel aus erfolgt, wobei der Raum zwischen beiden Mänteln wenigstens auf einer Seite abgeschlossen ist, und zur Erreichung gleichmässiger Oberflächentemperaturen des äusseren Mantels die Abstände beider Mäntel längs des Heizgasweges sich verringern. Diese Art der
Ausgleichung und Niedrighaltung der   Oberflächentemperaturen   des äussersten Mantels kommt auf eine mehr oder weniger konische Ausbildung eines oder beider Heizmäntel hinaus.

   Nach der Erfindung haben sich noch andere Wege ergeben, durch die sieh in allgemein zufriedenstellender Weise die gewünschte Herabsetzung und   Gleichmässigkeit   der Oberfläehentemperatur des äusseren Mantels erreichen lassen und die in fabrikationstechnischer Hinsicht gegenüber dem Bekannten Vorteile bieten. 



   Nach der Erfindung geschieht dies dadurch, dass der unmittelbar beheizte oder der mittelbar beheizte Mantel oder beide Heizmäntel eine an einer oder mehreren Stellen vermehrte oder verminderte Wärmeabgabe oder-aufnahme bewirkende Gestaltung besitzen oder mit besonderen an sich bekannten Mitteln hiefür versehen sind, um in den verschiedenen Höhen des Ofens immer annähernd   gleich grosse     Wärmemengen   ausstrahlen bzw. aufnehmen zu können,   d.   h. eine an allen Stellen annähernd gleiche Temperatur des äusseren Heizmantels zu erreichen. 



   So können beispielsweise zur Verminderung der Wärmeübertragung an gewissen   Stellen Wärme-   schutzauskleidungen   (Sehamotteausfütterung   od. dgl) oder aber Schirme vorgesehen sein, die die Wärme- übertragung   durch Strahlung beeinträchtigen.   



   Weiterhin   kommen   als die   Wärmeübertragung   bzw. die Temperaturverhältnisse des   äusseren Mantels   beeinflussende Mittel beispielsweise Rippen in Betracht, die zur Vergrösserung der wärmeabgebenden bzw. der   wärmeaufnehmenden Flächen   des inneren bzw. des äusseren Mantels   dienen und hauptsächlich   in der Nähe des Heizgasaustrittes angeordnet werden. 



   Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, den inneren Mantel als erst auf-und dann absteigenden Schacht auszuführen, beispielsweise U-förmig zu gestalten, d. h.   Zugumkehr   vorzusehen. Eine derartige Anordnung hat die Wirkung, dass der aufsteigende Schacht mit den höheren Temperaturen und der abfallende Schacht mit den niedrigeren Temperaturen zusammen an allen Stellen des Ofens eine annähernd 
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 Wärmeabgabe erfolgt, also auch   die Oberflächentemperaturen   des äusseren Mantels annähernd gleichmässig und infolge der mittelbaren Beheizung verhältnismässig niedrig werden.

   Dabei erweitert sich zweckmässig der Querschnitt des U-förmigen unmittelbar beheizten Rohres in seinem die Heizgase aufwärts führenden Teil und verengt sich wieder zum Heizgasaustritt hin, so dass sich eine   Heizflächen-     vergrösserung   mit zunehmender Höhe des Heizkörpers ergibt, die   mitwirkt, die durch Strahlung abge-   gebene Wärmemenge an allen Stellen annähernd gleichzuhalten. 



   Die Ausführung solcher Heizöfen in Form von Heizgliedern mit Zugumkehr ergibt weiterhin den Vorteil, da, ss Heizgaseintritt und Heizgasaustritt nahe beieinander, u. zw. tief liegen. so dass die bisher üblichen, an den oberen Heizgliederteilen vorgesehenen, also hochliegenden Abgassammelkanäle fortfallen und die demzufolge vollkommen freiliegenden   Heizflächen   also auch für die Reinigung sehr leicht zugänglich sind. 

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   Die Zeichnungen zeigen   mehrere Ausführungsbeispiele   der Erfindung. Die Fig.   l-8 zeigen je   imLängs-undQuerschnittvierAusführungsheispielevonHeizöfenmitverschiedenenMittelnzurRegelung der Wärmeübertragungsverhältnisse. Die Fig. 9 und 10 stellen im   Längs-und Querschnitt   einen Heizofen mit einer besonders vorteilhaften Ausführung des inneren Mantels dar. Fig. 11 zeigt einen besonders für Grossraumheizung geeigneten Heizofen. Fig. 12 und 13 zeigen im Längsschnitt zwei Beispiele von Heiz- öfen, bei denen ein wesentlicher Teil der   Wärmeübertragung   durch Konvektion erfolgt. 



   Bei den Ausführungen nach Fig. 1 und 2 besteht der Heizofen aus dem inneren, unmittelbar beheizten Mantel 2 und dem äusseren, mittelbar im wesentlichen durch Strahlung beheizten Mantel 3. 
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 abgebenden Mantels 3 zu erhalten, ist der innere Mantel 2 in der Nähe des Heizgaseintrittes mit einer   Wärmesehutzauskleidung,   beispielsweise mit einem Schamottefutter 4, versehen. 



   Nach Fig. 3 und 4 bzw. 5 und 6 wird der gleiche Zweck durch   Vergrösserung   der wärmeaufnehmenden   Heizflächen   des Aussenmantels 3 mittels Rippen   5   oder der wärmeabgebenden   Heizflächen   des Innenmantels 2 mittels Rippen 6 mit zunehmendem Heizgaswcg erreicht. In beiden Fällen kann auch die Innenseite des Innenmantels noch mit   Heizflächenvergrösserungen   (Rippen) 7 ausgestattet sein. die zweckmässig ebenfalls nach dem Heizgasaustritt hin an Grösse zunehmen, um eine die Abnahme der Heizgastemperatur ausgleichende Verstärkung der Wärmeübertragung   herbeizuführen.   



   Gemäss Fig. 7 und 8 erfolgt die Beeinflussung der   Wärmeübertragung bzw.   der Oberflächentemperatur des äusseren Mantels 3 durch einen Schirm 10, der zwischen den Mänteln 2 und 3 in der Nähe des Heizgaseintrittes angeordnet ist, die   Wärmeübertragung   durch Strahlung auf den Mantel 3 beeinträchtigt und so eine Überhitzung des Mantels 3 an dieser Stelle verhindert. Die durch diesen   Schirm. M   hervorgerufenen   Konvektionsströmung begünstigt   ihrerseits eine an allen Stellen möglichst gleichmässige Wärmeübertragung. 



   Bei dem Heizofen nach Fig. 9 und 10 ist der innere Mantel 2   U-förmig ausgebildet,   d. h. es ist Zugumkehr vorgesehen. Dadurch ergeben sich die oben genannten Vorteile. 



   Zur Unterstützung einer   gleichmässigen Wärmestrahlung   vom inneren zum äusseren Mantel sind die beiden Zweige des inneren Mantels an einigen Stellen 9 oder   über ihre ganze   Länge wärmeleitend miteinander verbunden, so dass sieh schon am inneren Mantel 2 ein Ausgleich der Temperaturen ergibt, der seinerseits wieder auf den äusseren Mantel 3 in dem gewünschten Sinne einwirkt. Um eine überhitzung des äusseren Mantels in der Nähe des Heizgasaustrittes in den Innenmantel zu vermeiden, kann der innere Mantel an dieser Stelle eine solche Neigung besitzen, dass, wie durch Pfeile angedeutet (Fig.   9),   die Strahlungsabgabe von den heissesten Stellen des inneren Mantels auf einen grösseren   Flächenteil   des äusseren Mantels wirkt und erst allmählich auf dem kürzesten Wege erfolgt. 



   Fig. 11 stellt einen besonders für Grossraumheizung geeigneten Heizofen dar, bei dem die Heizgase in einem aufsteigenden Schacht à geführt sind, der sieh in zwei oder mehr abfallende Zweige 2b teilt, die in ihrem untersten Teil einen Ringkanal12 bilden, von dem die Abgase fortgeleitet werden. 



   Weitere Beispiele daffir, wie die Umwälzung der eingeschlossenen Luftmenge zum Ausgleich der Temperaturen des äusseren Mantels herangezogen werden kann, zeigen die Fig. 12 und 13, wo die Mäntel 2 und 3 so angeordnet sind, dass vollkommen in sich geschlossene   Ringkanäle   für die Luft gebildet sind, in denen diese in ständigem Kreislauf umströmt. Dabei ist in dem Beispiel nach Fig. 13 weiterhin 
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 des Umlaufes von dem Innenmantel 2 weiter entfernten Stellen des   Aussenmantels. 3 vorgesehen, um   dort intensivere   Wärmeaufnahme   und dadurch Erhöhung   der Wandtemperatur zu erzielen.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Heizofen für beliebigen Brennstoff mit einem den Heizgasstrom   umschliessenden,   unmittelbar beheizten Mantel, um den in einigem Abstand ein zweiter, wenigstens auf einer Seite geschlossener Mantel angeordnet ist, nach Patent Nr. 104821, dadurch gekennzeichnet, dass der unmittelbar beheizte   (. 2)   oder der mittelbar beheizte   (3)   Mantel oder beide Heizmäntel eine an einer oder mehreren Stellen vermehrte oder verminderte Wärmeabgabe oder-aufnahme bewirkende Gestaltung (Fig. 9) besitzen oder mit besonderen an sich bekannten Mitteln (4, 6,   10) hiefür   versehen sind, um in den   verschiedenen Höhen   des Ofens immer annähernd gleich grosse Wärmemengen ausstrahlen bzw. aufnehmen zu können. d. h.

   eine an allen   Stellen annähernd gleiche   Temperatur des äusseren Heizmantels zu erreichen.

Claims (1)

  1. 2. Heizofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks gleichmässiger Übertragung der Wärme an den äusseren Mantel (3) der innere Mantel (2) die Heizgase in bekannter Weise zunächst aufwärts und dann abwärts führt (Fig. 9). EMI2.3 Querschnitt des beheizten inneren Mautels (2) sich in bekannter Weise in dem die Heizgase aufwärts führenden Teil allmählich erweitert und sich zum Heizgasaustritt hin wieder allmählich verengt (Fig. 9).
AT115719D 1924-03-29 1926-07-23 Hiezofen für beliebigen Brennstoff. AT115719B (de)

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DE104821X 1924-03-29
DE115719X 1925-08-08

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