CH121967A - Heizofen für beliebigen Brennstoff. - Google Patents

Heizofen für beliebigen Brennstoff.

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CH121967A
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Junkers Hugo
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Description


      Heizofen    für beliebigen     Brennstoff:       Im Hauptpatent Nr. 109421 ist ein Heiz  ofen für beliebigen     Brennstoff    unter Schutz  gestellt, bei . dem die     Beheizung    eines die  Wärme an den Raum abgebenden Heizflächen  mantels im wesentlichen nur durch Strahlung  von einem unmittelbar beheizten Mantel aus  erfolgt, wobei der Raum zwischen beiden  Mänteln wenigstens auf einer Seite abgeschlos  sen ist, und zur Erreichung gleichmässiger  Oberflächentemperaturen des äussern Mantels  die Abstände beider Mäntel längs des Heiz  gasweges sich verringern.

   Diese Art der Aus  gleichung und     Niedrighaltung    der Oberflächen  temperaturen des äussersten Mantels kommt  auf eine mehr oder weniger- konische Aus  bildung eines oder beider Heizmäntel hinaus.  Nach der Erfindung haben sich noch andere  Wege ergeben, durch die sich in allgemein  zufriedenstellender Weise die gewünschte  Herabsetzung und Gleichmässigkeit der Ober  flächentemperatur des äussern Mantels er  reichen lassen und die in fabrikationstech  nischer Hinsicht gegenüber dem Bekannten  Vorteile bieten.

      Nach der Erfindung geschieht dies dadurch,  dass die Wärmeübertragung von einem Mantel  zum andern durch Mittel reguliert wird,  welche die Wärmeübertragung an einzelnen  Stellen gegenüber andern Stellen in dem  Sinne verändern, dass die Oberflächentempe  raturen des äussern, die Wärme an den Raum  abgebenden Mantels an allen Stellen an  nähernd gleich sind.  



  Es- ergeben sich so durch Kombinationen  der gegebenen Mittel zur Beeinflussung der       Wärmeübertragungsverhältnisse    die verschie  densten Ausführungsmöglichkeiten.  



  Besonders vorteilhaft ist die     Heizofen-          gestaltung    nach der     Erfindung    für Radiator  öfen, das sind Heizkörper mit einer Mehrzahl  von Heizgliedern, und zwar in erster Linie  aus dem Grunde, weil die erfindungsgemäss  vorgesehenen besonderen Mittel zur Vergleich  mässigung der Oberflächentemperatur ein enge  res Zusammenrücken von Innen- und Aussen  mantel als die Ausführung nach dem Haupt  patent, also dünnere Glieder und deshalb  geringeren Raumbedarf des ganzen Ofens er-      möglichen;

   wertvoll ist dabei insbesondere  der Umstand, dass sich durch entsprechende  Anordnung beziehungsweise     Verteilung    dieser  Mittel über den Umfang der Mäntel auch bei  flachen oder bei elliptischen     Heizgliedern    eine  sehr gleichmässige Oberflächentemperatur er  zielen lässt, da solche Heizglieder den ge  gebenen Raum am besten auszunutzen ge  statten, die Erzielung gleichmässiger und über  all verhältnismässig niederer Oberflächentem  peratur gerade hierbei aber bisher besonders  schwierig war.

   Namentlich bei der Ausfüh  rung solcher Radiatoren in Form von     Heiz-          gliedern    mit Zugumkehr ergibt sich weiter  hin der Vorteil, dass     Heizgaseintritt    und Heiz  gasaustritt nahe beieinander und zwar tief  liegen, so dass die bisher üblichen an den  obern     Heizgliederteilen    vorgesehenen, also  hochliegenden     Abgassammelkanäle    fortfallen  und die demzufolge vollkommen freiliegenden  Heizflächen also auch für die Reinigung leicht  zugänglich sind.  



  Die Zeichnungen zeigen mehrere Aus  führungsbeispiele der Erfindung.  



       Fig.    1 bis 8 zeigen je im Längs- und  Querschnitt vier Ausführungsbeispiele von  Heizöfen mit verschiedenen Mitteln zur Re  gelung der     Wärmeübertragungsverhältnisse;          Fig.    9 und 10 stellen im Längs- und  Querschnitt einen Heizofen mit einer beson  ders vorteilhaften Aasführung des innern       iHantels    dar;       Fig.    11 zeigt einen besonders für Gross  raumheizung geeigneten Heizofen;       Fig.12    und 13 zeigen im Längsschnitt  zwei Beispiele von Heizöfen, bei denen ein  wesentlicher Teil der     Wärmeübertragung    durch  Konvektion erfolgt.  



  Bei den Ausführungen nach     Fig.    1 und 2  besteht der Heizofen aus dem innern, un  mittelbar beheizten Mantel 2 und dem äussern,  mittelbar im wesentlichen durch     Strahlung     beheizten Mantel 3. Um     möglichst    gleich  mässige und an keiner Stelle zu hohe Tem  peraturen des die Wärme an den Raum  abgebenden Mantels 3 zu erhalten, ist der  innere     11Tantel    2 in der Nähe des Heizgas  eintritts mit einer     Wärmeschutzauskleidung,       beispielsweise mit einem     Schamottefutter        -1     versehen.  



  Nach Fis. 3 und 4 beziehungsweise 5 und 6  wird der gleiche Zweck durch Vergrösserung  der wärmeaufnehmenden     Heizfläcben    des  Aussenmantels 3     mittelst    Rippen 5 oder der  wärmeabgebenden Heizflächen des Innen  mantels 2 mittelst Rippen 6 mit zunehmendem       Heizgasweg    erreicht. In beiden Fällen kann  auch die Innenseite des Innenmantels noch  mit     Heizflächenvergrösserungen        (Rippen)    7  ausgestattet sein, die     zweckmässig    ebenfalls  nach dem     Heizgasaustritt    hin an Grösse zu  nehmen, um eine die Abnahme der Heizgas  temperatur ausgleichende Verstärkung der       Wärmeübertragung    herbeizuführen.  



  Gemäss     Fig.    7 und 8 erfolgt die Beein  flussung der     Wärmeübertragung        beziehungs-          weise    der Oberflächentemperatur des äussern  Mantels 3 durch einen Schirm 10, der zwi  schen den Mänteln 2 und 3 in der Nähe des       Heizgaseintritts    angeordnet ist, die     Wärrne-          übertragung    durch Strahlung auf den     Mantel    3  beeinträchtigt und so eine Überhitzung des  Mantels 3 an dieser Stelle verhindert.

   Die  durch diesen Schirm 10 hervorgerufene     Kon-          vektionsströmung    begünstigt     ihrerseits    eine  an allen Stellen möglichst gleichmässige       Wärmeübertragung.     



  Bei dem Heizofen nach     Fig.    9 und 10 ist  der innere Mantel 2 U-förmig ausgebildet, das  heisst, es ist Zugumkehr vorgesehen. Dadurch  ergeben sich die obengenannten Vorteile.  



  Zur Unterstützung einer gleichmässigen       Wärmestrahlung    vom innern zum     äussern     Mantel sind die beiden Zweige des innern  Mantels an einigen Stellen 9 oder über ihre  ganze Länge wärmeleitend miteinander ver  bunden, so dass sich schon am innern Mantel 2  ein Ausgleich der     Temperaturen    ergibt, der  seinerseits wieder auf den äussern Mantel 3  in dem     gewünschten    Sinne     einwirkt.    Um eine  Überhitzung des äussern Mantels in der Nähe  des     Heizgasaustritts    in den Innenmantel zu  vermeiden, kann der innere Mantel an dieser  Stelle eine solche Neigung besitzen, dass, wie  durch Pfeile angedeutet     (Fig.9),

      die Strah  lungsabgabe von den heissesten Stellen des      innern Mantels auf einen     grössern    Flächenteil  des äussern Mantels wirkt und erst allmählich  auf dem kürzesten Wege erfolgt.  



       Fig.11    stellt einen besonders für Grossraum  heizung geeigneten Heizofen dar, bei dem die  Heizgase in einem aufsteigenden Schacht     211     geführt sind, der sich in zwei oder mehr ab  fallende Zweige 2" teilt, die in ihrem unter  sten Teil einen Ringkanal 12 bilden, von dem  die Abgase     fortgeleitet    werden.  



  Weitere Beispiele dafür, wie die Umwäl  zung der eingeschlossenen Luftmenge zum  Ausgleich der Temperaturen des .äussern  Mantels herangezogen werden kann, zeigen  die     Fig.    12 und 13, wo die Mäntel 2 und 3  so angeordnet sind, dass vollkommen in sich  geschlossene Ringkanäle für die Luft gebildet  sind, in denen diese in ständigem Kreislauf  umströmt. Dabei ist in dem Beispiel nach       Fig.    13 weiterhin auch noch eine Vergrösse  rung der wärmeaufnehmenden Heizflächen  durch Rippen 8 an den im Sinne des Um  laufes von dem Innenmantel 2 weiter ent  fernten Stellen des     Aussenmantels    3 vor  gesehen, um dort intensivere Wärmeaufnahme  und dadurch Erhöhung der Wandtemperatur  zu erzielen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Heizofen für beliebigen Brennstoff, mit einem den Heizgasstrom umschliessenden, von diesem unmittelbar beheizten Mantel und einem zweiten, vom ersten Mantel mittelbar durch Strahlung erwärmten und mit Abstand angeordneten Mantel, wobei der Raum zwi schen beiden Mänteln wenigstens an einem Ende abgeschlossen ist,dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeübertragung von einem Mantel zum andern durch Mittel reguliert wird, welche die Wärmeübertragung an einzelnen Stellen gegenüber andern Stellen in dem Sinne ver ändern, dass die Oberflächentemperaturen des äussern, die Wärme an den Raum abgebenden Mantels an allen Stellen annähernd gleich sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Heizofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der innere, urrmittel- bar beheizte Mantel in der Nähe des Heizgaseintritts mit einer Wärmeschutz.. auskleidung versehen ist. 2. Heizofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizflächen min destens einer der beiden Mäntel zum Heiz gasaustritt hin durch Rippen vergrössert sind. 3. Heizofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nähe des Heiz gaseintritts zwischen dem innern und dem äussern Mantel ein die Wärmeübertragung durch Strahlung beeinträchtigender Schirm vorgesehen ist. 4. Heizofen nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der innere unmittelbar beheizte Man tel Zugumkehr aufweist. 5.
    Heizofen nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des unmittelbar be heizten Mantels sich in dem die Heizgase aufwärtsführenden Teil allmählich erwei tert und sich zum Heizgasaustritt hin wieder allmählich verengt. 6. Heizofen nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der die Heizgase aufwärtsführende Teil und der die Heizgase abwärtsführende Teil -des unmittelbar beheizten Mantels wärmeleitend miteinander verbunden sind. 7. Heizofen nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 6, dadurch Bekenn zeichnet, dass der von beiden Mänteln begrenzte Raum einen Ringkanal bildet, in dem die eingeschlossene Luftmenge umströmt. B.
    Heizofen nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, dass in der Nähe des Heizgas eintritts die unmittelbar beheizte Fläche zum äussern Mantel geneigt angeordnet ist, derart, dä,ss die Strahlungsabgabe an' dieser Stelle auf einen grösseren Flächen- anteil des äussern Mantels wirkt und erst weiterhin auf dem kürzesten Wege erfolgt. Heizofen nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine Aneinanderreihung mehrerer Heiz- glieder zu einem radiatorähnlichen Heiz körper.
CH121967D 1924-04-02 1926-07-27 Heizofen für beliebigen Brennstoff. CH121967A (de)

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