AT115831B - Vorrichtung für selbsttätig lagenweises Wickeln und Abspulen von Drahtspulen. - Google Patents

Vorrichtung für selbsttätig lagenweises Wickeln und Abspulen von Drahtspulen.

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AT115831B
AT115831B AT115831DA AT115831B AT 115831 B AT115831 B AT 115831B AT 115831D A AT115831D A AT 115831DA AT 115831 B AT115831 B AT 115831B
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  Vorrichtung für selbsttätig   lagenweises   Wickeln und Abspulen von   Dra. htspulen.   



   Die bisher bekannten   Spulvorrichtungen   haben das gemeinsame Merkmal, dass der Draht entweder zwangläufig in Abhängigkeit von der Wickelspindel oder aber selbsttätig auf der ganzen Länge der   Wickelspule möglichst senkrecht zu   deren Achse geführt wird. Zu den letzteren gehört auch der Gegenstand der Erfindung, bei dem es infolge einer besonderen Drahtführung möglich ist, wesentlich längere Spulen zu bewickeln als bei den bekannten Vorrichtungen gleicher Grösse, und bei dem in einfachster Weise die   Zuführungsrichtung   des Drahtes so beeinflusst werden kann, dass die einzelnen Drahtwindungen mit wählbarer Axialpressung dicht aneinander zu liegen kommen. 
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 gewicht zu erhalten. Sie hüllen in ihrer Gesamtheit   die Leitkurve". M   ein.

   Von dieser kommt, sofern der Schwenkhebel   3   genügend lang ausgeführt wird, nur ein verhältnismässig kurzer Bogen (A B) in Betracht, der mit hinreichender Annäherung durch den   Kreis 19   (Leitrolle) ersetzt werden kann. An Stelle des einfachen Schwenkhebels (Kreislenkers) kann natürlich auch ein anderer Lenker Anwendung finden ; dadurch lässt sieh, falls notwendig, bessere Anpassung der   Leitkurve M   an die feste Rolle 19 erzielen. Umgekehrt kann   natürlich   auch unter Beibehaltung des einfachen Schwenkhebels und wenn ein Gleiten des Drahtes über die feststehende Leitkurve vermieden werden soll, letztere ohne weiteres durch mehrere Leitrollen 19 hinreichend genau ersetzt werden.

   Der Draht wird nun von der Vorrats- 
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 hebels, die bei Spannungsschwankungen im Drahte vorkommen könnten, abzudämpfen. Die zweite Wanderrolle 21 ist einstellbar und wird zweckmässigerweise möglichst nahe an die   Wickelspule   1 gebracht. 



  Unter dem Einfluss der Drahtspannung wird die Rolle 21 gegen die Führungsstange 34 gepresst. Die dadurch bedingte Reibung wächst mit zunehmendem Umschlingungswinkel a. Nachdem nun der laufende Draht die sieh drehende Rolle auch axial verschieben muss, wird die Wanderrolle gegenüber der Tangente an die auf der Wickelspule 1 durch den Draht gebildete Schraubenlinie etwas   zurückbleiben,   u. zw. um so mehr, je grösser die Reibt ng ist. Durch passende Wahl des   Umschlingungswinkels < x kann   also der Nacheilwinkel"und damit die Axialpressung der Windungen einer Drahtlage nach Belieben beeinflusst werden.

   Infolge des   Zurückbleibens   der Wanderrolle wird bei ebenen, ja selbst bei leicht konischen Flanschen 2 und 3 ein   spiralförmiges   Auflaufen des Drahtes verhindert, so dass die für einwandfreien Lagenwechsel sonst erforderlichen einstellbaren Anschläge 4 und 5 entfallen können. 



   Die vorbeschriebene Vorrichtung lässt sich bei Vertauschung der Vorrats-und der Wiekelspule und bei Umkehrung der   Drahtlaufrichtung   auch dazu verwenden, um bei langen Vorratsspulen 6   schrägen   Drahtablauf zu verhindern, ohne die Vorratsspule in unhandlich weiter Entfernung von der Wickelspule anbringen zu müssen. Eine solche Vorrichtung, die auch für lange Wickelspulen geeignet ist, zeigt Fig. 3 (schematischer Grundriss). Hier sind die Vorratsspule 6 und die   Drahtführungsrollen     einschliesslich der   

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 rolle 25, Die Rollen   19,   24 oder 25 können mit   einsfellbarer   Bremsung versehen werden, wodurch die Drahtspannung auf das gewünschte Mass gebracht und erhalten werden kann.

   Sieht man zunächst von Massenwirkungen ab, so wirkt auf den Schlitten in der Richtung seiner   Führung   als einzige äussere Kraft nur die in diese Richtung fallende Komponente des Drahtzuges von dem die Ablaufrolle 25 verlassenden Draht. Ist diese Komponente genügend gross geworden, so erhält der Sehlitten vom laufenden Draht die Schaltbewegung. Durch eine einstellbare, feinfühlige Reibungsbremse kann die für die Schlittenbewegung erforderliche Kraft und damit der Nacheilwinkel auf den der Drahtstärke entsprechenden Wert gebracht werden.

   Bei grösseren Schaltgeschwindigkeiten (dicken Drähten oder sehr hohen Umlaufszahlen der   Wiekelspindel)   verhindern die einstellbaren   Anschläge   29 und 30 ein Überlaufen des Schlittens und kehren dessen Bewegung nahezu verlustlos um, so dass der Schlitten praktisch genommen nur beim Beginn des Wickelns vom Draht beschleunigt zu werden braucht. 
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 Wicklung ein Spalt, der entweder bei der unmittelbar folgenden oder bei einer der weiteren Lagen zu vorzeitigem Lagenwechsel führt. Ist dieser einmal eingetreten, so wiederholt er sich an der gleichen Stelle namentlich bei grösseren Nacheilwinkeln dann, wenn der Abstand zwischen der letzten Ablaufrolle und der   Wickelspule verhältnismässig   gross ist, also bei Spulen mit grosser Wicklungstiefe.

   Solche Fehlerstellen könnten zwar durch Einlegen von Papier überdeckt und damit unschädlich gemacht werden, doch verringert dies den Wicklungsraum und erfordert überdies Beaufsichtigung des Wickelvorganges. Beides wird   überflüssig,   wenn man den Draht bis an die Auflaufstelle an der Wickelspule führt. Fig. 4 und 5 zeigen eine derartige Drahtführung für die Vorrichtung gemäss Fig. l und 2. Auf   der Nabe der Wanderrolle 21   sitzt leicht drehbar der Gabelträger 31, an dem die aus zwei Blattfedern 32 gebildete Führungsgabel befestigt ist. Die Federn 32 legen sich in der Nähe der Auflaufstelle des Drahtes an diesen leicht an ; ihre Kanten, soweit sie mit dem Draht oder der Wicklung in Berührung kommen können, sind abgerundet und poliert. 
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Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitkurve (18) durch eine oder mehrere Rollen (19) ersetzt ist.
    3.'Drahtabspulvorrichtung, gekennzeichnet durch die Verwendung der Vorrichtung nach den Ansprüchen l oder 2, unter Vertauschung der Vorrats-und der Wickelspule und unter Umkehrung der Drahtlaufrichtung, zum Zwecke, bei langen Vorratsspulen (6) einen schrägen Drahtablauf zu verhindern.
    4. Vorrichtung für selbsttätig'lagenweises Wickeln von Drahtspulen, bei welcher eine oder mehrere zweckmässig gemäss den Ansprüchen 1 oder 2 angeordnete Drahtführungsrollen (22, 15, 19, 24 und 25) auf einem in der Ächsenrichtung der Wickelspule (1) leicht beweglichen Sehlitten (26) angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Vorratsspule (6) auf diesem Schlitten gelagert ist. <Desc/Clms Page number 3>
    5. Fadenführung für Vorrichtungen für lagenweises Wickeln von Drahtspulen, insbesondere für die Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung bis unmittelbar an die Auflaufstelle des Drahtes durch eine federnde, gleichaxig mit der Ablaufrolle (21 bzw. 25) gelagerte Gabel (32) erfolgt, zwischen deren gegeneinander federnden Zinken der Draht hindurchläuft. EMI3.1
AT115831D 1928-01-28 1928-01-28 Vorrichtung für selbsttätig lagenweises Wickeln und Abspulen von Drahtspulen. AT115831B (de)

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