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Vorrichtung für selbsttätig lagenweises Wickeln und Abspulen von Dra. htspulen.
Die bisher bekannten Spulvorrichtungen haben das gemeinsame Merkmal, dass der Draht entweder zwangläufig in Abhängigkeit von der Wickelspindel oder aber selbsttätig auf der ganzen Länge der Wickelspule möglichst senkrecht zu deren Achse geführt wird. Zu den letzteren gehört auch der Gegenstand der Erfindung, bei dem es infolge einer besonderen Drahtführung möglich ist, wesentlich längere Spulen zu bewickeln als bei den bekannten Vorrichtungen gleicher Grösse, und bei dem in einfachster Weise die Zuführungsrichtung des Drahtes so beeinflusst werden kann, dass die einzelnen Drahtwindungen mit wählbarer Axialpressung dicht aneinander zu liegen kommen.
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gewicht zu erhalten. Sie hüllen in ihrer Gesamtheit die Leitkurve". M ein.
Von dieser kommt, sofern der Schwenkhebel 3 genügend lang ausgeführt wird, nur ein verhältnismässig kurzer Bogen (A B) in Betracht, der mit hinreichender Annäherung durch den Kreis 19 (Leitrolle) ersetzt werden kann. An Stelle des einfachen Schwenkhebels (Kreislenkers) kann natürlich auch ein anderer Lenker Anwendung finden ; dadurch lässt sieh, falls notwendig, bessere Anpassung der Leitkurve M an die feste Rolle 19 erzielen. Umgekehrt kann natürlich auch unter Beibehaltung des einfachen Schwenkhebels und wenn ein Gleiten des Drahtes über die feststehende Leitkurve vermieden werden soll, letztere ohne weiteres durch mehrere Leitrollen 19 hinreichend genau ersetzt werden.
Der Draht wird nun von der Vorrats-
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hebels, die bei Spannungsschwankungen im Drahte vorkommen könnten, abzudämpfen. Die zweite Wanderrolle 21 ist einstellbar und wird zweckmässigerweise möglichst nahe an die Wickelspule 1 gebracht.
Unter dem Einfluss der Drahtspannung wird die Rolle 21 gegen die Führungsstange 34 gepresst. Die dadurch bedingte Reibung wächst mit zunehmendem Umschlingungswinkel a. Nachdem nun der laufende Draht die sieh drehende Rolle auch axial verschieben muss, wird die Wanderrolle gegenüber der Tangente an die auf der Wickelspule 1 durch den Draht gebildete Schraubenlinie etwas zurückbleiben, u. zw. um so mehr, je grösser die Reibt ng ist. Durch passende Wahl des Umschlingungswinkels < x kann also der Nacheilwinkel"und damit die Axialpressung der Windungen einer Drahtlage nach Belieben beeinflusst werden.
Infolge des Zurückbleibens der Wanderrolle wird bei ebenen, ja selbst bei leicht konischen Flanschen 2 und 3 ein spiralförmiges Auflaufen des Drahtes verhindert, so dass die für einwandfreien Lagenwechsel sonst erforderlichen einstellbaren Anschläge 4 und 5 entfallen können.
Die vorbeschriebene Vorrichtung lässt sich bei Vertauschung der Vorrats-und der Wiekelspule und bei Umkehrung der Drahtlaufrichtung auch dazu verwenden, um bei langen Vorratsspulen 6 schrägen Drahtablauf zu verhindern, ohne die Vorratsspule in unhandlich weiter Entfernung von der Wickelspule anbringen zu müssen. Eine solche Vorrichtung, die auch für lange Wickelspulen geeignet ist, zeigt Fig. 3 (schematischer Grundriss). Hier sind die Vorratsspule 6 und die Drahtführungsrollen einschliesslich der
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rolle 25, Die Rollen 19, 24 oder 25 können mit einsfellbarer Bremsung versehen werden, wodurch die Drahtspannung auf das gewünschte Mass gebracht und erhalten werden kann.
Sieht man zunächst von Massenwirkungen ab, so wirkt auf den Schlitten in der Richtung seiner Führung als einzige äussere Kraft nur die in diese Richtung fallende Komponente des Drahtzuges von dem die Ablaufrolle 25 verlassenden Draht. Ist diese Komponente genügend gross geworden, so erhält der Sehlitten vom laufenden Draht die Schaltbewegung. Durch eine einstellbare, feinfühlige Reibungsbremse kann die für die Schlittenbewegung erforderliche Kraft und damit der Nacheilwinkel auf den der Drahtstärke entsprechenden Wert gebracht werden.
Bei grösseren Schaltgeschwindigkeiten (dicken Drähten oder sehr hohen Umlaufszahlen der Wiekelspindel) verhindern die einstellbaren Anschläge 29 und 30 ein Überlaufen des Schlittens und kehren dessen Bewegung nahezu verlustlos um, so dass der Schlitten praktisch genommen nur beim Beginn des Wickelns vom Draht beschleunigt zu werden braucht.
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Wicklung ein Spalt, der entweder bei der unmittelbar folgenden oder bei einer der weiteren Lagen zu vorzeitigem Lagenwechsel führt. Ist dieser einmal eingetreten, so wiederholt er sich an der gleichen Stelle namentlich bei grösseren Nacheilwinkeln dann, wenn der Abstand zwischen der letzten Ablaufrolle und der Wickelspule verhältnismässig gross ist, also bei Spulen mit grosser Wicklungstiefe.
Solche Fehlerstellen könnten zwar durch Einlegen von Papier überdeckt und damit unschädlich gemacht werden, doch verringert dies den Wicklungsraum und erfordert überdies Beaufsichtigung des Wickelvorganges. Beides wird überflüssig, wenn man den Draht bis an die Auflaufstelle an der Wickelspule führt. Fig. 4 und 5 zeigen eine derartige Drahtführung für die Vorrichtung gemäss Fig. l und 2. Auf der Nabe der Wanderrolle 21 sitzt leicht drehbar der Gabelträger 31, an dem die aus zwei Blattfedern 32 gebildete Führungsgabel befestigt ist. Die Federn 32 legen sich in der Nähe der Auflaufstelle des Drahtes an diesen leicht an ; ihre Kanten, soweit sie mit dem Draht oder der Wicklung in Berührung kommen können, sind abgerundet und poliert.
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