AT116314B - Einstellvorrichtung für elektrische Spannungsregelungsapparate. - Google Patents

Einstellvorrichtung für elektrische Spannungsregelungsapparate.

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AT116314B
AT116314B AT116314DA AT116314B AT 116314 B AT116314 B AT 116314B AT 116314D A AT116314D A AT 116314DA AT 116314 B AT116314 B AT 116314B
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voltage regulating
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einstellvorrichtung für elektrische Spannungsregelungsapparate. 



   Bei elektrischen Spannungsregelungsapparaten, deren Mechanismus bei der Ausübung der Regelung Verschiebungen ausführt, muss längs des ganzen Verschiebungshubes mechanisches Gleichgewicht herrschen, solange die zu regelnde Spannung den richtigen Wert aufweist. 



   In manchen Fällen wird das verlangte Gleichgewicht vermittels eines Leitkurvenstückes und eines an diesem mehr oder weniger anliegenden Zugbandes hergestellt, in der Weise, dass durch das Leitkurvenstück in jeder Mechanismusstellung ein solcher Zugbandabstand vom Drehpunkt des Leitkurventrägers entsteht, dass das verlangte mechanische Gleichgewicht vorhanden ist. 



   Aus Gründen billiger Herstellung muss danach getrachtet werden, bei allen Apparaten gleicher Art gleichgeformte Leitkurvenstücke verwenden zu können, um eine maschinelle Herstellung zu ermöglichen. Nun sind aber im allgemeinen die einzelnen Apparateexemplare unter sich nicht so genau gleich, 
 EMI1.1 
 



  An deraitigen Leitkurvenstücken waren deshalb bisher meistens unbequeme Nacharbeiten notwendig. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, mit deren Hilfe trotz Ausführungsverschiedenheiten in den einzelnen Apparaten doch immer ein und dasselbe Leitkurvenstück Verwendung finden kann. 



  Sie stützt sich auf den Umstand, dass im allgemeinen nicht das Gesetz der notwendigen Kraftveränderung von Apparat zu Apparat verschieden ist, sondern mehr die absolute Grösse der auszuübenden Kraftwirkungen. 



   Um dies auszunutzen, wird gemäss der Erfindung das   Leitkurvenstück   nicht mehr in unverrückbarer Weise auf seiner Unterlage befestigt, wie es sonst in solchen Fällen der Technik üblich ist, sondern quer zur Zugbandrichtung verschiebbar. Dadurch ist es   möglich,   mindestens für zwei Mechanismusstellungen den Angliffshebelarm der Zugbandkraft ohne Nacharbeit empirisch einzustellen und dann stimmt in den meisten Fällen auch bei den übrigen Hubpunkten die vom Zugband ausgeübte Kraft. 



   Die Figur zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.   A   stellt einen Elektromagnet dar, dessen Anker B durch die Feder C und das Zugband D von den Magnetpolen weggezogen wird. E bedeutet eine aus Kohlescheiben bestehende Säule. 



   Sie ist in den Erregerkreis einer Dynamomaschine eingeschaltet und wird durch die Feder C ver-   mittels der Ankersehneide F zusammengedltiekt. Sobald am Anker B vom Magnet A aus eine magnetisehe   Zugkraft wirksam wird, vermindert sich der Druck auf die Säule und diese ändert hiebei in weiten Grenzen ihren elektrischen Widerstand. Der Magnet   A   wird von der zu regelnden Dynamomaschinenspannung erregt und regelt so diese auf einen konstanten Wert. 



   Vermittels der besonderen Form des Kurvenstücke G erhält das Kraftband D in jeder Ankerstellung einen solchen Abstand vom   Ankerdrehpunkt K,   dass jeweils am Anker Gleichgewicht herrscht. 



   Gemäss der Erfindung ist nun das nach einer vorausbestimmten Form angefertigte Kurvenstück   G   nicht auf eine in der Technik allgemein übliche Art auf seiner Unterlage befestigt, bei der im allgemeinen das festzuhaltende Stück nur in einer Lage anbringbar ist, wie z. B. durch festes Anschrauben, sondern es wird das   Kurvenstück   einstellbar angeordnet. 



   Im   Ausführungsbeispiel   gemäss der Figur besitzt das   Kurvenstück C   zwei fest angesetzte Gewindebolzen L, die durch zwei Öffnungen des Kurventrägers M hindurchleiehen. Durch zwei Federn N wird 

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 das Kurvenstück G vom Träger M   weggedrückt   und die beiden einstellbaren Muttern   b.   bestimmen die
Lage des   Kurvenstücke.   



   Vermöge dieser Einrichtung ist es in den meisten Fällen möglich, trotz Abweichungen in der Magnet- ausführung von Apparat zu Apparat selbst mit einer festen vorausbestimmten Leitkurvenform durch blosses Einstellen der Muttern 0 über den ganzen Arbeitshub Gleichgewicht zu erlangen, ohne dass kost- spielige Nacharbeiten notwendig sind. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einstellvorrichtung   lür elektrische Spannungsregelungsapparate,   bei welchen der Abstand der
Kraftaehse einer der inneren   Meehanismuskräfte   vom Drehpunkt des von der Kraft angegriffenen Körpers vermittels eines Leitkurvenstückes in jeder   Mechanismusstelhmg   so   gross   gemacht wird, dass über den ganzen Bereich des Arbeitshubes Gleichgewicht besteht, dadurch gekennzeichnet, dass das nach einer vorausbestimmten Form hergestellte   Leitkurvenstürk   (G) auf seiner Unterlage (M) leicht einstellbar befestigt wird.

Claims (1)

  1. 2. Einstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitkurvenstück (G) mittels zweier Schraubenbolzen (L) unter Zwischenschaltung von Federn (N) an seinem Träger (M) gehalten wird. EMI2.1
AT116314D 1927-02-02 1927-11-25 Einstellvorrichtung für elektrische Spannungsregelungsapparate. AT116314B (de)

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