AT116807B - Schaltvorrichtung für das Papierband von Addiermaschinen und Registrierkassen. - Google Patents

Schaltvorrichtung für das Papierband von Addiermaschinen und Registrierkassen.

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AT116807B
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Alois Knotz
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Alois Knotz
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  Schaltvorrichtung für das Papierband von Addiermaschinen und Registrierkassen. 



   Die Erfindung betrifft eine Schaltvorrichtung für das Papierband von Addiermaschinen und Registrierkassen, insbesondere solcher mit schwingend gelagerter Druckwalze, und besteht im wesentlichen darin, dass am Träger der Druckwalze eine Zahnstange schwenkbar ist, deien Zähne mit jenen eines Zahnrades der Triebwalze des Bandes nur nach einer Richtung zusammenwirken, während sie in der anderen Richtung übereinandergleiten. Um das Papierband stets ein gleichlanges Stück weiterzuschalten, wirkt das Ende der Zahnstange beim Zurückschwenken des   Trägers   in seine Ausgangsstellung mit einem Arm eines   Sperrhebels   zusammen,   dessein anderes   Arm in ein Sperrad der Triebwalze eingreift. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise an einer Registrierkasse dargestellt, die aus einer bis auf die Einstell- und Antriebsvorrichtung ahgedeckten, mit einem Mehrfachdruckwerk versehenen Addiermaschine besteht. Die Fig. 1 und 2 zeigen in Seitenansicht den   rückwältigen   Teil der Additionsmaschine mit der Vorrichtung in   verschiedenen Sehaltstellungen.   Die Fig. 3 und 4 zeigen einen Querschnitt bzw. eine Stirnansicht der   Vorrichtung.   



   Die Addiermaschine 1 besitzt einen Antriebshebel 2, der ausserhalb der Seitenwand des Deckels 3 der Registrierkasse liegt und mit einem Zahmad 4 verbunden ist, das über ein Zwischenrad 5 mit einem Zahnrad 6 in Eingriff steht. Am   Diehbolzen   7 des Zahniades 6 ist ein Träger 8 einer Druckwalze 9 gelagert, die bei ihrer Verschwenkung um den Bolzen 7 gegen die Typen der Räder 10   schlägt   (Fig. 1). An Auslegern 11 des   Trägers   ist eine Aufwickelwalze 12 für das Registrierband 13 vorgesehen, das von einer nicht dargestellten Vorratswalze über die Druckwalze zur Aufwickelwalze   gefühlt   ist.

   Oberhalb des Bolzens 7 ist an der Maschine 1 ein Hebel 14 gelagert, der durch eine Feder 15 gegen einen Anschlag 16 der Maschine gezogen wird und in   der Schwingungsebene   eines Sperrades 17 der Druckwalze 9 liegt. Die Aufwickelwalze 22 und die Diuekwalze 9 sind durch ein endloses Band   18 in   Verbindung. An der Rückwand 19 der Maschine ist mittels Schrauben 20 ein Velbindungssteg 21 zweier rechtwinklig aufgebogener 
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 der Triebwalze gerichteten Sehlitzen 25 eine   Anpresswalze   26 gefühlt, die mit Spiel in Armen 27, 28 gelagert ist.

   Oberhalb dei Lagerstellen 29,30 der Arme 27, 28 sind bei 31, 32   Knie'ebel   33,34 gelagert, die mit ihren kürzeren Armen an Stellschrauben   35,   36 anliegen, während die mit den Almen 27, 28 nahezu in gleicher Richtung verlaufenden anderen Arme durch Zugfedern 37 mit letzteren verbunden sind, wodurch die Anpresswalze 26 gegen die Triebwalze 24 gedrückt wird. Eine in den Laschen gelagerte Welle 38 trägt auf jeder Seite eine den Armen 27, 28 zugeordnete Scheibe 39,40 mit Zapfen 41, 42, die mit den Armen zusammenwirken. Die Scheibe 40 besitzt eine Handhabe 43, bei deren Verschwenkung aus der 
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 wirkt, die   entsprechende Gegenzähne   besitzt. Ein durch eine Feder 49 gegen einen Fortsatz 50 der Zahnstange 48 drückender Hebel 51 erhält den eingriff zwischen dieser und dem Zahmad 46.

   Ein an der Lasche 22 gelagerter zweiamiger Hebel 52, 53 weist einen Sperrzahn 54 (Fig. 2 und 4) und einen Lappen 55 auf, die rechtwinklig aufgebogen mit dem Speriad 45 bzw. mit der Zahnstange 48 zusammenwirken 
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   an einen Anschlag 56 an. Gegenüber der Berührungsstelle der Walzen 24,26 befindet sich ein an der Maschine befestigter Führungstrichter 57 für das zur Ausgabe von Belegen dienende Papierband 58, das   

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 von einer nicht dargestellten Vorratswalze kommend, durch die Walzen urd den   Fühiungstriciter   geführt zu einer an der schrägen Rückwand 59 der Maschine befestigten   Führurgseinrichtung   60 für das Farbband 61 gelangt.

   Durch eine vom Farbband gebildete Schleife hindmchgeführt gelangt, das Band 
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 ermöglicht das Ablesen der eingetasteten Werte vom   Registrierband.   



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Nach dem Eintasten des einzunehmenden Betrages wird de ? Handhebel 2 nach vorne gezogen, wobei der Träger 8 durch die Räder 4, 5, 6 gleichfalls verschwenkt wird, von der Stellung nach Fig. 1 in die nach Fig. 2   gelangt   und gegen die Typen der 
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 band 13 zum Abdruck kommt. Bei der Verschwenkung trifft das Sperrad 17 auf den Hebel   M,   der   um   seinen Drehpunkt verschwenkt wird und dabei durch seine exzentrische Lagerung gegenüber dem Drehbolzen 7 des Trägers 8 über einige Zähne des Sperrades 17 gleitet. Die Zahnstange 48 erfährt bei der Verschwenkung des Trägers eine Verschiebung in die Stellung nach Fig. 2, wobei ihre Zähne über die des Zahnrades 46 der Triebwalze abgleiten, die durch die Anp esswalze gehemmt ist.

   Der Arm   53 des   Hebels   J2, M schlägt   gegen den Anschlag 56, so dass der Sperrzahn   54   ausser Eingriff mit dem Sperrad 45 ist. 
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 greift nun in die Zähne des Zahnrades 46 ein, die Triebwalze wird mitgenommen und das bedruckte Papierband 13 um eine entsprechende Länge fortgeschaltet, worauf der über den Abreisskamm 63 vorstehende Teil   abget : ennt werden   kann. Das Ende der Zahnstange stösst gegen den Lappen des Armes 53, so dass der Sperizahn54 augenblicklich zur   WÜ kung   kommt.

   Dies hat den Vorteil, dass das   zweckmässig   mit Reklameaufdruck versehene Papierband immer um ein gleichlanges Stück weitergesehaltet wild und der Aufdruck am abgetrennten Teil des Bandes an gleicher Stelle erscheint. 
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 ein entsprechendes Mass weiterschaltet. 



   Das Einführen des Papierbandes 13 kann du-ch Abheben der   Anp@esswalze   (Fig. 3) erleichtert werden, was durch Verschwenken des Hebels 43 erfolgen kann. 



   Der   Avipressdtuck   der Walze 26 kann durch Verstellen der Schrauben 35, 36, die Schaltlänge des Papierbandes durch verschieden grosse Ausbildung des Rades 46 oder der Tiiebwalze 24   geändert   werden 
PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Schaltvoirichtung   für das Papierband von Addiermaschinen und Registrierkassen, insbesondere' solcher mit schwingend gelagerter Druckwalze, dadurch gekennzeichnet, dass am Träger (8) der Druckwalze   (9)   eine Zahnstange   (48)   schwenkbar ist, deren Zähne mit jenen eines Zahmades (46) der Triebwalze (26) des Bandes nur nach einer Richtung zusammenwirken, während sie in der anderen Richtung übereinander gleiten.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnstange (48) mit ihrem Ende beim Rückschwenken des Trägers in seine Ausgangsstellung mit einem Arm (53) eines Speir- EMI2.5
AT116807D 1928-09-26 1928-09-26 Schaltvorrichtung für das Papierband von Addiermaschinen und Registrierkassen. AT116807B (de)

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