AT117272B - Kathodenstrahlenröhre mit Lenardfenster. - Google Patents

Kathodenstrahlenröhre mit Lenardfenster.

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    Kathodenstrahlenröhre mit Lenardfenster.   



   Es ist bekannt, aus Vakuumröhren, in welchen Kathodenstrahlen erzeugt werden, die Kathodenstrahlen durch ein für sie durchlässiges Fenster (Lenardfenster) in der Wandung der Vakuumröhre ins Freie treten zu lassen. Bei den bekannten solchen Vakuumröhren besteht das Fenster aus einer sehr dünn gewalzten, geschlagene oder elektrolytisch niedergeschlagenen Metallfolie, vorzugsweise aus Aluminium oder Nickel, und ist auf dem für die bestehenden Beanspruchungen genügend dicken, siebförmigen Boden eines der Kathode gegenüber in der Wandung der Vakuumröhre gasdicht befestigten, etwa an die Glaswandung angeschmolzenen, allseitig geschlossenen Metallrohres durch Siegellack,   Picein   oder ähnliche Klebmittel nachträglich befestigt und abgedichtet.

   Diese Art der Abdichtung versagt, wenn das Vakuum im Röhreninnern ein nur bescheidenes Mass iibersehreiten soll. 



   Man ist dann, beispielsweise wenn man eine solche Vakuumröhre mit Glühkathode ausstatten will, darauf angewiesen, die Vakuumröhre nur betreiben zu   können,   wenn sie ständig an der Pumpe liegt, insbesondere dann, wenn höhere Betriebsspannungen, etwa von 100 Kilovolt aufwärts, Anwendung finden sollen. Die Abdichtung dadurch zu verbessern, dass man die das Fenster bildende Metallfolie auf den Rand des ihre Unterlage bildenden Siebes auflötet, ist bei Metallfolien von der erforderlichen geringen Stärke schwierig, besonders dann, wenn die Folie aus einem, wie das Aluminium, nicht ohne weiteres lötbaren Metall besteht. 



   Bei der neuen Kathodenstrahlenröhre mit Lenardfenster besteht das Fenster aus einem mittels eines zum dichten Aufbringen solcher dünner Schichten geeigneten Verfahrens, etwa nach dem Metallspritzverfahren, durch Kathodenzerstäubung, auf elektrolytischem Wege od. dgl., auf dem siebartigen Träger hergestellten Metallniedersehlag. 



   Um die Sieblöeher während der Herstellung des   Metallniederschlages   unwirksam zu machen, kann man, wie es an sich bei der Herstellung dünner   Metallhäutchen   bekannt ist, die Löcher des Siebes durch Ausgiessen mit einem in Wasser leicht löslichen Salz oder, im Falle der Elektrolyse, mit einem 
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 Schicht (Graphit) überzogen ist, verschliessen. Nachdem das Salz erstarrt ist, entfernt man, soweit erforderlich, durch Schleifen etwa   überschüssiges   Salz und erzeugt darauf den Metallniedersehlag. Nachdem dies geschehen ist, wird das in den   Sieblöchern   befindliche Salz durch Wasser aufgelöst. 



   Der Metallniederschlag haftet regelmässig an der metallenen Unterlage so fest, dass weiteres Abdichten sich erübrigt. In manchen Fällen ist es gleichwohl erwünscht, zwecks besonders sicherer Abdichtung den Rand der Metallfolie zu verstärken. Zu diesem Zweck kann, nachdem die Folie selbst hergestellt ist, ihr als Fenster zu dienen bestimmter Teil durch ein passendes Abdeckmittel. etwa durch eine Glimmerscheibe, abgedeckt werden, worauf, gegebenenfalls durch das gleiche Verfahren wie bei der Herstellung des Metallniederschlages selbst. ein lediglich die Ränder verstärkender Metallniederschlag erzeugt wird. 



   Statt das Fenster selbst als Metallniedersehlag zu bilden, kann man auch eine auf andere Weise, etwa durch Walzen oder Schlagen, hergestellte Metallfolie verwenden, die durch einen ihren Rand und den ihm benachbarten Teil der Unterlage   bedeckenden Metallniedersehlag abgedichtet   wird. Auch lassen sich undichte Stellen in gewalzten oder   geschlagenen MetaIlfolien auf gleiche Weifp durch Bedecken mit   einem Metallniedersehlag beseitigen. 

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   In manchen Fällen, zumal wenn es erwünscht ist, äusserst dünne Lenardfenster zur   Verfügung   zu haben, kann man zunächst ein solches äusserst dünnes Fenster durch Kathodenzerstäubung herstellen und dieses sodann (etwa auf elektrolytischem Wege) verstärken. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kathodenstrahlenröhre mit Lenardfenster, mit durchbrochenem, gegebenenfalls siebartigem Träger des Fensters, dadurch gekennzeichnet, dass das Fenster aus einem auf dem durchbrochenen Träger hergestellten Metallniederschlag besteht.

Claims (1)

  1. 2. Kathodenstrahlenröhre mit Lenardfenster, das gegebenenfalls aus einem Metallniederschlag gemäss Anspruch 1 bestehen kann, gekennzeichnet durch einen den Fensterrand bedeckenden, auf die Unterlage übergreifenden und auf dem Träger hergestellten Metallniederschlag.
    3. Verfahren zur Herstellung von Kathodenstrahlenröhren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Fenster durch Kathodenzerstäubung hergestellt und, gegebenenfalls auf elektrolytischem Wege, verstärkt wird. EMI2.1
AT117272D 1927-01-29 1927-10-07 Kathodenstrahlenröhre mit Lenardfenster. AT117272B (de)

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