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Einrichtung zum Fernübertragen von Schriftstücken, Bildern usw. auf elektrischem
Wege.
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eingeschaltetes lichtempfindliches Element.
Gemäss der Erfindung wird mittels einer optischen Vorrichtung ein Bild der jeweilig abgetasteten, belichteten punktförmigen Stelle des Dokumentes im lichtempfindlichen Element des Ortsstromkreises erzeugt. Dieses Bild wird durch die optische Vorrichtung weiterhin soweit vergrössert, dass die Wiedergabe seiner Farbtonstufungen durch das lichtempfindliche Element vollkommen genau ist. Dies ermöglicht ein Arbeiten im hellen Licht, sogar in vollem Sonnenschein und macht Einrichtungen zum Schutz gegen Aussenlicht, wie sie bisher notwendig waren, überflüssig.
Bei einer Einrichtung gemäss der Erfindung wird folgendermassen verfahren :
1. das zu übermittelnde Schriftstück wird auf eine bewegliche Vorrichtung gebracht, die ein gesetzmässig geregeltes Vorbeiführen des gesamten Schriftstückes vor einer punktförmigen Stelle in hinreichend geschlossenen Linienzügen ermöglicht ;
2. das Sshriftstüek muss entweder in seiner Gesamtheit oder an der gerade abgetasteten Stelle stark beleuchtet werden ;
3. es wird eine optische Vorrichtung vorgesehen, die ein Bild der jeweilig am Abtastungsorte befindliehen punktförmigen Stelle des Schriftstückes in einem lichtempfindlichen Element erzeugt ;
4. das unter 3. erwähnte lichtempfindliche Element wird in einem Ortsstromkreis mit oder ohne Verstärkung geschaltet, der mittelbar oder unmittelbar auf den Übertragungsstromkreis (elektrische Leitung oder Wellensendung) einwirkt.
Zum Empfang, der hier nicht besonders beschrieben wird, eignet sich jede passende mit dem Sender
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als Funktion der Umsetzungsart der Lichtwerte des Schriftstückes in elektrische Werte geregelt werden können.
Ein Empfänger, der die elektrischen Werte nach einem unveränderlichen Gesetz in Lichtwerte umsetzen würde, vermöchte nur sehr mässige Ergebnisse zu zeitigen.
Dagegen ermöglicht die Erfindung nun auch den Gebrauch eines Empfangssystems für Farbton- skalen, wie etwa des Systems von Belin. Die Verwendung dieses Systems, dessen Farbtonabstufung dem angestrebten Zwecke angepasst werden kann, liefert im Gegensatz zu allen andern Systemen Ergeb- nisse, die in allen Einzelheiten genau den gewollten Wirkungen entsprechen. Die Erfahrung hat dies vollkommen bestätigt.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Einrichtung beschrieben, die jedoch die möglichen Ausführungsformen der Erfindung nicht erschöpfen.
Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. 1 schematisch eine erfindungsgemässe Einrichtung, in
Fig. 2 schematisch eine zweite Ausführungsform und in Fig. 3 zur Erläuterung der Wirkungsweise der erfindungsgemässen Einrichtungen eines der in der geometrischen Optik gebräuchlichen Diagramme.
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Das zu übertragende Schriftstück wird bei der Einrichtung nach Fig. 1 auf dem Umfang eines Zylinders 1 angeordnet, der umläuft und sich dabei in der Achsenrichtung verschiebt, etwa nach Art einer Mutter auf einer festen Schraubspindel Das Schriftstück wird von aussen durch eine Lichtquelle stark beleuchtet, u. zw. entweder, wie dies mit Sonnenlicht möglich ist, in der Gesamtheit oder nur in einem kleinen Bereich a, wie dies in den veranschaulichten Beispielen durch die Lampe 2 und den Kondensator 3 geschieht.
Vor dem Zylinder 1 befindet sich ein Kegelstumpf 4, dessen kleine Stirnfläche b dem Zylinder sehr nahe liegt und dessen grosse Stirnfläche c sich nach der lichtelektrischen Zelle S hin öffnet.
Die Stirnfläche b bildet oder trägt eine Blende mit sehr kleiner Öffnung. Es entsteht in der vom Kegelstumpf 4 gebildeten Dunkelkammer ein divergentes Lichtstrahlenbündel, das, wie dies aus Fig. 3 ersichtlich ist, in den verschiedenen Querschnittsebenen zunehmend grössere Bilder der kleinen Stelle a liefert.
In diesem Lichtstrahlenbündel ist die empfindliche Fläche d der lichtelektrischen Zelle S angeordnet, die beispielsweise eine Selenzelle oder Alkalimetallzelle oder eine wirkungsgleiche Vorrichtung sein kann.
Die Blende b wird nun erfindungsgemäss durch eine Stanhope-Lupe mit sehr kurzer Brennweite ersetzt, die ganz nahe bei a an die Zylinderoberfläche herangebracht wird, so dass sie in d ein hinreichend genaues Bild gibt.
Je nachdem an der Stelle a grosse Helligkeit herrscht oder ein dunkler Teil des Schriftstückes, der Zeichnung od. dgl. liegt, ist der Lichtwert des Bildes in d der Stelle a verschieden ; entsprechend ist auch die Wirkung der Zelle S auf den Ortsstromkreis L, L, in den sie eingeschaltet ist, verschieden.
Fig. 3 zeigt, dass die Feinheit der Auflösung vom Verhältnis a b : b d abhängt. Auf seinen Wert kann man durch die Lage der im Kegelstumpf 4 befindlichen Blende b oder durch die Bemessung ihrer Öffnung einwirken. Der Strom im Ortskreis L, L kann verstärkt werden, u. zw. gleichstromartig oder wechselstromartig, wenn man im letztgenannten Falle die Urkunde a durch eine periodisch abgeblendete Lichtquelle beleuchtet, was etwa mittels einer im Wege der von der Lampe 2 ausgehenden Lichtstrahlen angeordneten drehbaren und mit Lochreihen versehenen Scheibe erfolgen kann.
Bei der Einrichtung nach Fig. 2 sind die in Fig. 1 ersichtlichen Teile konstruktiv vereinigt. Das Rohr 4'enthält an einem Ende, wie der Kegelstumpf 4, die lichtelektrisehe Zelle S, an seinem andern Ende
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bohrter Spiegel 5 vorhanden, der auf die Stelle a des Schriftstückes das aus der Lampe 2 kommende Licht wirft, das durch die Linse 7 parallel gerichtet wird. Mittels des Objektivs f entsteht in d ein Bild der Stelle a. Eine einstellbare Blende 8 bestimmt die Feinheit der Abtastung. Auch diese Einrichtung kann in Verbindung mit Verstärkern und Vorrichtungen zum periodischen Abblenden des Lichtes verwendet werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Fernübertragen von Schriftstücken u. dgl. mit Hilfe einer lichtelektrischen Zelle, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stanhope. Lupe von sehr kleiner Brennweite das photographische Abbild der von aussen stark beleuchteten Bildelemente auf der empfindlichen Schicht der von dieser Lupe durch ein Rohr mit einstellbarer Blende getrennten lichtelektrischen Zelle erzeugt.
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