AT117796B - Stützisolator für hohe Spannungen. - Google Patents

Stützisolator für hohe Spannungen.

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AT117796B
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post insulator
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Inventor
Kuno Bauerschmidt
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Aeg Union Elek Wien
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  Stiitzisolator für hohe Spannungen. 



   Es ist bekannt, bei Stützisolatoren für hohe Spannungen den Querboden im Innern des Isolators um einen gewissen Betrag tiefer zu legen als der spannungsführende Rand der Kopfkappe reicht und die entstandene Vertiefung mit einem isolierenden Mittel (Vergussmasse, Öl od.   dgl.)   auszugiessen. Mit Rücksicht auf die bei Temperaturschwankungen eintretende Volumenveränderung der Eingussmassen muss ein gewisser Luftraum nach oben hin verbleiben ; dieser Luftraum wird   zweckmässigerweise   so bemessen, dass er noch von den aussen übergreifenden Rändern der Kopfkappe überschirmt wird. Würde der Spiegel der Vergussmasse tiefer liegen als der Kappenrand, so könnte leicht eine zu hohe elektrische Beanspruchung des Luftraumes eintreten, welche dann die Einleitung zur Zerstörung des Isolators bildet. 



   Vorstehende Bedingungen sind bei senkrechter Aufstellung der Isolatoren verhältnismässig leicht Zl erfüllen. Schwierig ist es dagegen, derartige Isolatoren in waagrechter Anordnung zu verwenden, da selbst solche Vergussmassen, die nach dem Eingiessen erstarren, später im Betriebe unter Einwirkung von Wärme allmählich aus ihrer ursprünglichen Lage"wegsacken" ; der anfänglich senkrecht zur Isolatorachse stehende Massenspiegel neigt sich immer mehr und sucht sich   allmählich   parallel zur Isolatorachse einzustellen. Dieser Vorgang kann unter Umständen erst nach langer Betriebsdauer eintreten. 



  Hat er sich aber vollzogen, so ergibt sich ein Luftkanal von der Kopfkappe zum Querboden, der die beabsichtigte Wirkung der Isoliermasse wieder aufhebt und den Anlass zur Zerstörung des Isolators bildet. Fig. 1 zeigt einen solchen Isolator a mit Querboden b in senkrechter, Fig. 2 in waagrechter Stellung ; die Veränderung in der Lage der Vergussmasse c und des Luftraumes   d   ist daraus klar ersichtlich. 



   Um den gekennzeichneten Übelstand zu vermeiden, wird erfindungsgemäss der Ausgussraum, d. h. der Raum zwischen Kappe und Querboden, nach der Kappe hin so erweitert, dass auch bei waagrechtem Einbau des Isolators, wenn sich die Ausgussmasse dieser Lage angepasst hat, der verbleibende Luftraum immer noch sich innerhalb der Kopfkappe befindet. Diese Anordnung bedeutet nicht nur eine bedeutende Verbesserung der Isolatoren mit nach dem Erkalten erstarrenden Isoliermassen, sondern ermöglicht gleichzeitig auch die Verwendung leiehtflüssiger Isoliermassen, wie 01 u. dgl. 



   Die Vergrösserung des Luftraumes kann durch entsprechende Formgebung der Kopfkappe (Fig. 3 und 4), Erweiterung der oberen Isolatoröffnung (Fig. 6) oder durch beide Mittel zusammen erreicht werden. In manchen Fällen wird es genügen, die Kappe bei gleichbleibendem Durchmesser einfach um einen gewissen Betrag nach oben zu verlängern. Besonders vorteilhaft ist es, die Raumerweiterung konzentrisch zur Isolatorachse vorzunehmen, damit man die Isolatoren in waagreehter Lage beliebig verdrehen kann. 



   Bei manchen   Isolatorgrössen   macht es Schwierigkeiten, die richtigen Raumverhältnisse zwischen Masse und Luft zu erhalten. In diesen Fällen kann man auch durch Einsetzen fester Füllstücke aus beliebigem Werkstoff helfen ; diese. Füllstücke verkleinern das Volumen der ausdehnungsfähigen Isoliermasse und wirken somit günstig auf die Gestaltung des Ausdehnungsraumes. In Fig. 5 ist beispielsweise ein Kern e aus festem Werkstoff an der Kopfkappe f befestigt, welcher in die Masse c hineinragt und so ihr Volumen verringert. Ein anderes, im gleichen Sinne wirkendes Mittel ist aus Fig. 6 ersichtlich. 



  Hier wird der Ausgussraum vor Einführen der Isoliermasse mit körnigen Stücken aus Isolierstoff, z. B. 



  Glaskugeln g, gefüllt.

Claims (1)

  1. ', PATENT-ANSPRÜCHE : l. Stützisolator für hohe Spannungen, dessen durch eine Querwand abgegrenzter oberer Teil mit einer isolierenden festen oder flüssigen Masse ausgegossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum für die Ausgussmasse (e) nach dem Kopfende zu erweitert ist, damit bei waagrechter Anordnung des Stutzens und bei der dieser Stützerlage sich angleichenden Umlagerung des Ausgussstoffes der verbleibende Luftraum (d) sich innerhalb der Isolatorkappe befindet oder nicht weiter nach dem Fussende des Stützers hin reicht, als der übergreifende Rand der Kopfkappe (Fig. 3 und 4).
    2. Stützisolator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch eingesetzte Füllstücke (e) aus festem Werkstoff die Menge der einzugiessenden Masse (c) entsprechend verringert wird (Fig. 5).
    3. Stützisolator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch lose eingelegte Füllstüeke (d) aus Isolierstoff die Menge der einzugiessenden Masse (c) entsprechend verringert wird (Fig. 6). EMI2.1
AT117796D 1928-07-31 1929-04-03 Stützisolator für hohe Spannungen. AT117796B (de)

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