AT117970B - Vorrichtung zur Lautverstärkung an Orgeln od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zur Lautverstärkung an Orgeln od. dgl.

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AT117970B
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Green Harold
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Vorrichtung zur Lauitverstärkung   an Orgeln od. dgl. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Lautverstärkung an Orgeln od.   dgl.,   wie sie in Theatern, Kinos u. dgl. verwendet werden und wo wegen der Kosten einer grossen Pfeifenorgel und unter   Berücksichtigung   anderer Nebenumstände nur eine kleine Orgel vorhanden ist, die als Soloinstrument oder als Ergänzung des Orchesters dient. Hiedurch kann die Orgelmusik beliebig verstärkt werden, so dass die gleiche Wirkung wie die einer grossen Pfeifenorgel erzielt wird. 



   Gemäss der Erfindung ist ein Mikrophon in einem schalldichten Gehäuse untergebracht, dessen   Sehallöffnung   mit einer oder mehreren Stellen der Orgel in Verbindung steht, wobei die Verbindungsstelle oder-stellen so gewählt sind, dass ein günstiger Ausgleich zwischen den hohen und tiefen Tönen erzielt wird. Dadurch, dass der bzw. die Lautsprecher meistens in der Nähe der Orgel und damit des Mikrophones angeordnet sind und dieses durch ihren Schall beeinflussen, könnte eine sogenannte akustische RÜckkopplung entstehen, die sich bis zu einem Heulen mit einer durch die Eigenfrequenzen des Mikrophons und des Lautsprechers bestimmten Frequenz steigern kann. Durch die angegebene Anordnung des Mikrophons in einem schalldichten Gehäuse wird dieser Übelstand vermieden.

   Die Mündung des Schalloches kann vom Organisten zur Regelung der Schallstärke kontrollierbar sein, indem die im Schalloch vorgesehene Ventilklappe mit den Orgelschwellern in Verbindung steht. 



   In der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung, teilweise schematisch, beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 dieselbe im lotrechten Mittelschnitt und Fig. 2 in Vorderansicht und in Verbindung mit den Orgelschwellern. 



   Es bezeichnet   l   das magnetische System oder den Eisenkern des Mikrophons, m die Membrane desselben und n den an ihr befestigten Träger der   Induktionswicklung.   



   Das ganze Mikrophon ist in ein Gehäuse o eingeschlossen, wobei der Raum zwischen dem Topf   I   und dem Gehäuse o mit schalldämpfendem Material p ausgefüllt ist. Der Deckel   01 des   Gehäuses o hat eine Öffnung 02, um den Schall an die Membrane m heranzulassen, während o3 einen zwischen dem Deckel und der Membrane vorgesehenen Einsatz aus Filz oder   anderm,   weichem, nichtresonantem Material bezeichnet. Das Gehäuse o ist an dem Orgelkasten q (z. B. an der Rückseite der Orgel) derart befestigt, dass die Öffnung 02 mit einer Öffnung ql im Kasten q übereinstimmt. Die Stärke des an die Membrane gelangenden Tones ist durch einen   Verschluss negulierbar, welcher   in Fig. 2 als Irisblendenmechanismus dargestellt ist.

   Diese auf die Normalöffnung gesetzte Klappe ist so gestaltet, dass sie für eine erforderliche 
 EMI1.1 
 



   Der Topfmagnet   l   wird durch eine Feldwicklung   u   magnetisiert, welche mit einer Gleichstromquelle   v   verbunden ist. Die Induktionswicklung w, in der elektrische Ströme erregt werden deren Frequenz den akustischen Erregungen der Membrane m entsprechen, ist durch Leitungen   w\ w2   mit einem Verstärker (Röhre x) verbunden. 



   Das Mikrophon soll auch die Unreinheiten der rauh und   unschön   reproduzierten Töne ausgleichen und unerwünschte Wellenspitzen abflachen, was vorteilhaft mittels elektrischer Dämpfung erfolgt. Eine solche wird dadurch erzielt, dass auf dem Träger n der Induktionswicklung eine zweite oder Dämpfungswicklung y vorgesehen ist. Der durch die Wicklung y erzeugte Dämpfungsgrad kann auch veränderlich gemacht werden, wozu die Enden dieser Wicklung über die Leitungen   yl,   y2 mit einem 

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 Regelwiderstand z verbunden werden, so dass durch Verringerung oder Vermehrung des Widerstandes die entsprechende Dämpfung eingestellt werden kann. 



   Anstatt dieser Wicklung y kann auch an dem Träger n der Wicklung w ein Leichtmetallring angeordnet sein, welcher, als einzige kurzgeschlossene Wicklung wirkend, Dämpfungseffekte erzeugt, deren Wirkung die gleiche ist wie die durch die Wicklung y erzielte. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.1 
 der in die Schallöffnung   (02)   eintretenden   Sehallmengen   aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinriehtung (r1) mit den Orgelschwellern (t) verbunden ist, so dass bei Betätigung letzterer durch den Organisten die Kontrolleinrichtung automatisch mitverstellt wird.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Mikrophon der Induktions- wicklungstype verwendet ist, an welchem eine ergänzende Induktionswicklung (y) vorgesehen ist, um die Tonqualität zu verbessern.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Stromkreis der ergänzenden Induktionswicklung (y) ein Regelwiderstand (z) angeordnet ist. EMI2.2
AT117970D 1928-12-21 1928-12-21 Vorrichtung zur Lautverstärkung an Orgeln od. dgl. AT117970B (de)

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