AT118051B - Einrichtung zum Isolieren von Mauern u. dgl. - Google Patents

Einrichtung zum Isolieren von Mauern u. dgl.

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AT118051B
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Ernst Dr Murmann
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  Einrichtung zum Isolieren von Mauern u. dgl. 



   Die Verwendung von Schichten aus Klinkerziegeln, die in Asphalt verlegt sind, sowie von   Isolier-   pappen auch mit Bleieinlagen zum Isolieren von Mauern sind bekannt. Diese Mittel sind oft schwer anzuordnen und sind meist auch wenig dauerhaft. Will man die Saugfähigkeit eines Materials möglichst verringern, so muss man die Poren des Materials entweder stark vergrössern oder überhaupt ganz verstopfen. Im ersten Fall muss man ausser dem noch den Porenwendungen die Fähigkeit, benetzt zu werden, durch Tränken mit Paraffin u. dgl. nehmen. Der zweit angeführte Zweck wird z. B. erreicht, wenn in bekannter Weise auf einer als nachgiebige Unterlage wirkenden Sandschicht eine Schichte Pech aufgebracht wird ; es wird so eine dichte, fast porenlose Schichte als Schutz gegen das Aufsteigen der Nässe erhalten.

   Die Sandschicht würde aber allein nicht genügen, da sie an sich nicht wasserabstossend gemacht worden ist. 



   Nach der Erfindung soll gegenüber diesen bekannten Methoden das Aufsteigen der Feuchtigkeit auf folgende Weise verhindert werden. 



   Natürlicher oder   künstlicher,   von feinen Teilen freier Quarzsand, etwa von 1 bis 4 mm Durchmesser oder noch gröber, besteht an und für sich schon aus einem der dichtesten natürlichen Materialien Solcher Sand hat ungefähr   0'06% Poren.   Wird nun ein derartiger Quarzsand aber noch mit Paraffin, Wachs oder   ähnlichen   Stoffen, die möglichst unveränderlich sein müssen, in der Wärme getränkt, wozu beispielsweise   0'5%   Paraffin genügen, so wird ein körniges Material erhalten, das Wasser oder Salzlösungen nicht aufsaugt. Ebensogut verwendbar ist Glas-und Hartporzellansand von gleicher Grösse, selbst ohne Paraffintränkung. Alle diese Materialien haben zugleich die vorteilhafte Eigenschaft, dass sie genügend druckfest sind. 



   Die Anwendung dieser Materialien bei der Isolierung von Mauern erfolgt in der Art, dass man die zu isolierende waagrechte Fläche einer Ziegelmauer zunächst reinigt, dann den Paraffinsand in dünner Schichte (etwa 6-10 mm hoch) darauf verteilt und diese Schichte mit einem Schutzbelag, z. B. aus Teerpappe, gegen Verunreinigung beim Weiterarbeiten versieht. Bei Steinmauern muss die Fläche erst mit Mörtel abgeglichen werden, auf die man, wenn sie trocken ist, dann den Isoliersand unmittelbar oder unter Anordnung einer Lage Teerpappe od. dgl. aufbringt ; schliesslich wird der Schutzbelag verlegt. 



   Auch Fussböden lassen sich durch eine Schichte dieses Isoliersandes gegen das Aufsteigen der Grundfeuchtigkeit sichern. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zum Isolieren von Mauern u. dgl. gegen aufsteigende Feuchtigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Schichten aus körnigem, von feinen Teilchen freien Quarzsand od. dgl. angeordnet sind, dessen Körner durch Tränken im warmen Zustand mit Paraffin od. dgl. wasserabstossend gemacht wurden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT118051D 1927-02-17 1927-02-17 Einrichtung zum Isolieren von Mauern u. dgl. AT118051B (de)

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