AT262869B - Mörtel zur Bildung von Baukörpern oder von Baukörperteilen - Google Patents

Mörtel zur Bildung von Baukörpern oder von Baukörperteilen

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  Mörtel zur Bildung von Baukörpern oder von Baukörperteilen 
Es ist allgemein bekannt, dass aus Sandstein erstellte Bauten, Plastiken und Stukkaturen durch den ständigen Einfluss von Witterungserscheinungen morsch und faul werden,   d. h.   dass die Oberfläche des natürlich gewachsenen Sandsteines brüchig wird und allmählich zerfällt. Dieser Zerfallprozess wird noch durch die in neuerer Zeit ständig steigenden Einwirkungen von technischen Abgasen gefördert. 



   Besonders bei berühmten Bauwerken ist man aber bestrebt, diesem ständigen Verfall entgegenzuwirken. Es werden daher jährlich grosse Summen von den verschiedenen Institutionen aufgewendet, um diesem Verfall Einhalt zu gebieten. Durch umfangreiche Restaurationen werden diese Bauten respektive deren Teile stets erneuert. Doch sind auch diese neuen Teile den genannten schädlichen Einwirkungen und deren zerstörenden Folgen ausgesetzt. 



   Die Erfindung stellt sich nun zur Aufgabe, einen Mörtel zu schaffen, mit dem zwischen dem beschädigten Sandsteinbauteil aus gewachsenem Sandstein und dem diesen   ergänzenden Bauteil   eine dauerhafte, feste und nicht sichtbare Verbindung hergestellt werden kann. Die Erfindung geht dabei aus von einem Mörtel bestehend aus einem Gemenge von Sand, Kunststoffdispersionen auf Basis von Polyacrylsäure bzw. Polymethacrylsäureester, einem hydraulischen Bindemittel und Wasser. Dieser Mörtel ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass etwa 7   Gew.-Teile   Sand und etwa 1 Gew.-Teil einer   50obigen   wässerigen Kunststoffdispersion und etwa 2 Gew.-Teile einer Mischung zu gleichen Teilen aus Calciumsilikat und Zement zugesetzt sind. 



   Zeigt nun ein Bauteil aus Sandstein faule oder morsche Stellen, so wird vorerst das brüchige Gestein abgeschabt oder abgeklopft, worauf der erfindungsgemässe Mörtel aufgetragen wird, der innerhalb von 20 bis 30 min bindet. Der erfindungsgemässe Mörtel dringt in den Sandstein oberflächlich ein und bildet zusammen mit diesem eine von den Einflüssen der genannten Art unangreifbare Schicht. Selbstverständlich ist es auch möglich, neu geschaffene Bauteile aus Sandstein von vornherein mit dem erfindungsgemässen Mörtel auszustatten. Auch in diesem Falle wird eine von den genannten schädlichen Einflüssen unangreifbare Schutzschicht erzielt, die den Bauteilen einen bleibenden Wert verleiht. Als wesentlich wird dabei noch der Umstand vermerkt, dass der Sandstein trotz dieser mit ihm eine Einheit bildenden Schutzschicht sein natürliches Aussehen beibehält.

   Durch den erfindungsgemässen Zusatz von Calciumsilikat zu dem Mörtel wird die Beständigkeit der Steinoberfläche weiter erhöht. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Mörtel zur Bildung von Baukörpern oder von Baukörperteilen, bestehend aus einem Gemenge von Sand, Kunststoffdispersionen auf Basis von Polyacrylsäure bzw. Polymethacrylsäureester, einem hydraulischen Bindemittel und Wasser, dadurch gekennzeichnet, dass etwa 7 Gew.-Teile Sand und etwa 1 Gew.-Teil einer 50'0gen wässerigen Kunststoffdispersion und etwa 2 Gew.-Teile einer Mischung zu gleichen Teilen aus Calciumsilikat und Zement zugesetzt sind. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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