AT118252B - Rastrierverfahren für Illustrationsdruck von insbesondere bildtelegraphisch übermittelten Bildern mit Rasterlinien wechselnder Breite. - Google Patents

Rastrierverfahren für Illustrationsdruck von insbesondere bildtelegraphisch übermittelten Bildern mit Rasterlinien wechselnder Breite.

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AT118252B
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Julius Dr Ing Dr Phil Bekk
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  Rastrierverfahren für Illustrationsdruck von insbesondere bildtelegraphisch über- mittelten Bildern mit Rasterlinien wechselnder Breite. 



   Es ist bekannt, Halbtonbilder telegraphisch derart zu senden, dass bei der Sendung eine Zerlegung der Halbtöne des Sendebildes in parallele Striche wechselnder Breite, aber gleicher Schwärzung erfolgt. Eine ähnliche Zerlegung der Halbtöne ist auch bei der Herstellung von   lllustrationsdruckstöcken   für Zeitungen u. dgl. erforderlich, und so liegt es nahe, die bildtelegraphisch im obigen Sinne gewonnenen negativen Bilder unmittelbar als Kopiervorlage für die mit lichtempfindlichem Chromatkolloid überzogenen metallischen Ätzplatten u. dgl. zu verwenden. Diese Verwendung setzt freilich voraus, dass die Reproduktion des Sendebildes in gleicher Grösse wie das gesendete Bild erfolgt, da die Vergrösserung bzw. 



  Verkleinerung des gerasterten Bildes direkt auf die lichtempfindliche Chromatkolloidschicht der Ätzplatte sich wegen der geringen Lichtempfindliehkeit dieser Schichten kaum rationell ausführen lässt und hiebei ebenso, wie bei etwaigen   Zwischenaufnahmen,   auch der Rasterlinienabstand eine entsprechende Vergrösserung bzw. Verkleinerung erfahren würde. Der Rasterlinienabstand verträgt aber aus verschiedenen Gründen weder eine Verkleinerung noch eine Vergrösserung. Im ersten Falle wird bei Beibehaltung der gleichen hohen Druckgeschwindigkeit, z. B. in Rotationspressen, der Druck unsauber und im zweiten Falle wird die Bildwirkung infolge der zu grossen Abstände der Rasterlinien verschlechtert.

   Da nun eine Vergrösserung, insbesondere aber Verkleinerung der gesendeten Bilder in vielen Fällen nicht zu umgehen ist, kann die gerasterte Sendung trotz des eingangs geschilderten Vorteiles der direkten Kopierbarkeit nicht ohne weiteres allgemein eingeführt werden. 



   Gemäss der Erfindung kann eine   Grössenveränderung   des Bildes ohne die beschriebenen Mängel dadurch vorgenommen werden, dass bei der vergrössernden oder verkleinernden   Zwischenaufna1J : me   ein Linienraster mit dem jeweils gewünschten Rasterlinienabstand   (Rasterfemheit)   verwendet wird, derart, dass die Linien dieses Rasters in einem Winkel zu der Liniatur der zur Aufnahme gelangenden Bilder stehen. Es ergibt sich bei den so gewonnenen   Zwischenaufnahmen   (Kopiervorlage), dass die zusätzliche Rasterung die ursprünglich vorhandene in jedem Falle überwiegt und sich beim Druck fast ausschliesslich auswirkt. Bei einer   Vergrösserung wirkt   der Zwischenraster verkleinern auf die ursprüngliche, vergrösserte Rasterung, so dass die bildliche Wirkung bedeutend verbessert wird.

   Bei einer Verkleinerung kommt die ursprüngliche, verkleinerte Rasterung drucktechnisch nicht zum Vorsehen, während nur die Zwischenrasterung in gewünschtem Abstand zur Auswirkung gelangt. 



   Die Fig. 1-5 sollen das neue Verfahren näher erläutern. Zur besseren Darstellung sind die Rasterlinienabstände stark vergrössert. 



   In Fig. 1 ist die vertikale Rasterung eines bildtelegraphisch übertragenen Bildes dargestellt, welches sich zur direkten Kopie auf eine Ätzplatte eignet. Fig. 2 zeigt die Rasterung bei Vergrösserung und Fig. 3 bei Verkleinerung. Während sich ein Bild nach Fig. 2 wegen seines grossen Rasterlinienabstandes wohl drucktechnisch verwenden lässt, aber eine ungenügende Bildwirkung ergibt, kommt eine Verwendung des Bildes nach Fig. 3 wegen der zu kleinen Rasterabstände für Illustrationsdruek, z. B. auf Zeitungspapier, nicht in Frage. Schaltet man nun nach dem neuen Verfahren gemäss Fig. 4 und 5 einen Zwischen- 

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 rasters bildmässig zur Wirkung, indem sie zusammen mit den vertikalen, aber weniger hervortretenden Rasterlinien des ursprünglichen Bildes   eine feinere Rasterung   erzeugen.

   Beim Bild 5 kommen die zu eng zusammenliegenden vertikalen Linien überhaupt nicht zum Abdruck, da beim Ätzverfahren die äusserst feinen Konturen verschwinden. Zum Abdruck kommt daher nur die geeignete horizontale Rasterung.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Rastrierverfahren für Illustrationsdruck unter Verwendung von insbesondere bildtelegraphisch übermittelten Bildern mit Rasterlinien wechselnder Breite, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Vergrösserung oder Verkleinerung des Bildes eine Zwischenaufnahme unter Verwendung eines Linienrasters vorgenommen wird, dessen Liniatur den jeweils gewünschten Abstand aufweist und zur Liniatur des Bildes in einem Winkel steht. EMI2.2
AT118252D 1928-08-08 1929-03-08 Rastrierverfahren für Illustrationsdruck von insbesondere bildtelegraphisch übermittelten Bildern mit Rasterlinien wechselnder Breite. AT118252B (de)

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