DE483764C - Verfahren zur Herstellung retuschierfaehiger Rasternegative und -diapositive - Google Patents
Verfahren zur Herstellung retuschierfaehiger Rasternegative und -diapositiveInfo
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03F—PHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
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Description
- Verfahren zur Herstellung retuschierfähiger Rasternegative- und -diapositive Zur Herstellung von Rasternegativen und -diapositiven für den Flach- und Offsetdruck werden ausschließlich die bekannten Kreuzraster verwendet, welche für die AutotypieklischeeherstellungVerwendung finden. In diesen Rastern sind die gedeckten Linien ebenso breit wie die offenen Linien.
- Seitdem man dazu übergegangen ist, den Umdruck bei den genannten Verfahren durch die kopierte Maschinenplatte zu ersetzen, ist man bestrebt, die Retuschen der Ton- und Farbwerte in das Negativ oder Diapositiv zu verlegen.
- Diese Retuschen erfolgen durch Verkleinerung der gedeckten, geschwärzten Punkte; eine Vergrößerung dieser Punkte ist aber über die durch die Aufnahme gegebene Größe hinaus nicht möglich, da das in der lichtempfindlichen Aufnahmeplatte enthaltene ungeschwärzte Silber nach der Entwicklung durch Fixage restlos entfernt ist. Ist man mit der Punktverkleinerung zu weit gegangen, so kann man durch die bekannten Mittel (z. B. Jod-Quecksilber-Verstärker u. dgl.) die zu arg verkleinerten Punkte wieder vergrößern, jedoch nur bis zu ihrer ursprünglichen Größe, aus vorerwähnten Gründen.
- Die bei der Rasteraufteilung-verwendeten Raster, deren Linienabstand wie x : z liegen, ergeben, wie bereits vorher gesagt, in den Mitteltönen Rasterpunkte, welche ebenso groß sind wie die Zwischenräume zwischen den Punkten. Eine Verstärkung dieser Mitteltöne ist durch chemische Mittel nicht möglich;,-ebensowenig lassen- sich die Töne in den Lichtern und Tiefen- nicht weiter verstärken, als sie durch die Aufnahme an Deckung erhalten haben. Eine partielle Verstärkung ist aber besonders beim Mehrfarbendruck unerläßlich.
- Nach der Erfindung werden die Rasterpunkte schon bei der Punktaufteilung größer gehalten, und zwar durch Verwendung eines Rasters, dessen gedeckte Linien schmäler sind als die- offenen Zwischenräume, wodurch ein größerer Punkt und ein kleinerer lichtdurchlässiger Zwischenraum geschaffen wird. Das Ergebnis ist von vornherein ein volleres Bild, das man nach Belieben durch Punktverkleinerung zurückätzen kann. Man hat sonach genügend Vorrat zur Durchführung der Retusche. Ist man mit der Punktverkleinerung auch hier zu weit gegangen, was sich beim ersten Zusammendruck der kopierten Rasternegative oder -diapositive feststellen läßt, so ist es möglich, eine Vergrößerung der geschwärzten Punkte ebenfalls vorzunehmen, aber weit mehr als mit dem gewöhnlichen Autotypieraster.
- Die Verwendung eines solchen Rasters ist sowohl für Rasternegative wie für Rasterdiapositive möglich, da es sich bei beiden Arten um Schaffung eines möglichst großen geschwärzten Punktes handelt, der sich, wie vorher beschrieben, nach Belieben verkleinern und bis zu seiner ursprünglichen Größe wieder vergrößern läßt, wobei die ursprüngliche Größe über das Maß der Punktgröße des gewöhnlichen Autotypierasters hinausgeht. Das Verhältnis der offenen Punkte zu den gedeckten Linien kann nach Bedarf beliebig gehalten sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung retuschierfähiger Rasternegative und -diapositive, dadurch gekennzeichnet, daß zur Punktaufteilung anstatt eines gewöhnlichen Autotypierasters, dessen Linienweite wie z : z ist, ein Raster verwendet wird, bei dem das Verhältnis der Weite der gedeckten zu den ungedeckten Rasterlinien beliebig kleiner gewählt werden kann, so daß ein größerer geschwärzter Rasterpunkt mit engeren Zwischenräumen geschaffen wird und so das aufgeteilte Halbtonbild vollere Tonwerte erhält und sich leichter retuschieren läßt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM105477D DE483764C (de) | 1928-06-28 | 1928-06-29 | Verfahren zur Herstellung retuschierfaehiger Rasternegative und -diapositive |
Applications Claiming Priority (2)
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| DE105477 | 1928-06-28 | ||
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE483764C true DE483764C (de) | 1929-10-15 |
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ID=25748586
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEM105477D Expired DE483764C (de) | 1928-06-28 | 1928-06-29 | Verfahren zur Herstellung retuschierfaehiger Rasternegative und -diapositive |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE483764C (de) |
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1928
- 1928-06-29 DE DEM105477D patent/DE483764C/de not_active Expired
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