AT118550B - Löschvorrichtung. - Google Patents

Löschvorrichtung.

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AT118550B
AT118550B AT118550DA AT118550B AT 118550 B AT118550 B AT 118550B AT 118550D A AT118550D A AT 118550DA AT 118550 B AT118550 B AT 118550B
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Gerhart Dipl Ing Meyer
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Siemens Ag
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    Löschvorrichtang.   



   Die Erfindung betrifft eine   Löschvorrichtung   zur vollständigen Kompensierung des WattErdschlussreststromes. Erfindungsgemäss wird im Erdschlussfalle die Erdkapazität des einen gesunden Leiters um das gleiche Mass unterkompensiert, wie die des andern gesunden Leiters überkompensiert wird. Das Mass dieser Unter-bzw. Überkompensation hängt von der Grösse des zu   unterdrückenden     Watt-Erdschlussreststromes   ab. 



   Fig. 1 zeigt das Vektordiagramm der Löschvorrichtung, an Hand dessen die Erfindung erklärt werden soll. Ur und Us sind die Spannungsvektoren der gesunden Leiter im   Erdschlusslalle   gegen Erde, deren Grösse bekanntlich gleich der verketteten Spannung ist, und deren Phasenverschiebung zueinander   600 beträgt. Unter   dem Einfluss der Spannung Ur fliesst ein kapazitiver Strom über die   Erdschlussstelle,   der der Spannung Ur um 90  vorauseilt und im Diagramm mit   J er bezeichnet   ist. Ebenso fliesst unter dem Einfluss der Spannung Us ein kapazitiver Strom   J es durch   die   Erdsehlussstelle   und infolge der Ohmschen Widerstände der Leiter die   Watt-Erdschlussrestströme     J wr   und   J ws.

   Erfindungsgemäss   werden diese vier Ströme kompensiert durch einen um einen bestimmten Betrag kleineren induktiven Strom Jdr als der entsprechende kapazitive Strom Jer und einen um diesen Betrag grösseren induktiven 
 EMI1.1 
 Phasen gemeinsame Induktivität (Petersenspule, Regeldrossel) etwas kleiner, als es zur vollständigen Kompensierung des Watt-Erdschlussreststromes erforderlich wäre, und legt dann im   Erdschlussfalle   an nur eine der gesunden Phasen eine Zusatzinduktivität, wodurch die gewiinsehte Kompensation des Watt-   Erdsehlussreststromes   erzielt wird. Bei Verwendung eines   Löschtransformators   legt man die Zusatzinduktivität zweckmässig an eine der beiden gesunden sekundären   Phasenspannungen   des   Lösehtrans-   formators.

   Die Einschaltung der Zusatzinduktivität macht man in beiden Fällen zweckmässig von einem Spannungsrückgangsrelais abhängig, welches von der mit   Erdschluss   behafteten Phase gespeist wird. 



  Da die Zusatzinduktivität nur für die algebraische Differenz der ströme (Jds-Jdr) zu bemessen ist, wird sie erheblich kleiner als die gemeinsame Induktivität.   Ausserdem   braucht im   Erdschlussfalle   nur   die algebraische Differenz der Ströme (J ds-J dr) umgeschaltet zu werden, so dass die Schaltleistung   für die Schalter der Zusatzinduktivität weit geringer ist, als wenn eine Umschaltung des vollen induktiven Erdschlussstromes vorzunehmen wäre. 



   Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. An dem Netz 1 liegt in bekannter Weise der   Löschtransformator   2, dessen Sekundärseite die Regeldrossel 3 speist. Zwischen jeden Pol und Erde sind die Erdschlussrelais   4,     5,   6 geschaltet, deren Steuerkontakte einerseits mit je einer Sekundärwicklung 
 EMI1.2 
 die Erdschlussrelais in der in der Zeichnung dargestellten Stellung. Tritt nun z. B. bei K ein Erdschluss auf, so spricht das an dieser Phase liegende Erdschlussrelais 5 an, wodurch seine Steuerkontaktpaare überbrückt werden. Dadurch wird die Zusatzinduktivität 7 parallel zu der in Frage kommenden gesunden sekundären Phasenwicklung geschaltet, wodurch der   Watt-Erdschlussreststrom   kompensiert wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Löschvorrichtung zur Kompensierung des Watt-Erdschlussreststromes, dadurch gekennzeichnet, dass die Erdkapazität des einen gesunden Leiters um das gleiche Mass unterkompensiert ist, wie die Erdkapazität des andern Leiters überkompensiert ist, wobei die Grösse der Unter-bzw. Überkompensation so gewählt ist, dass der Watt-Erdsehlussreststrom unterdrückt wird.
    2. Löschvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die allen Phasen gemeinsame Induktivität der Löschvorrichtung etwas kleiner gewählt ist, als es zur vollständigen Kompensierung des kapazitiven Erdschlussstromes erforderlich wäre, und im Erdschlussfalle dann eine Zusatzinduktivität an nur eine der gesunden Phasen gelegt wird, so dass der Watt-Erdschlussreststrom dadurch kompensiert wird.
    3. Löschvorrichtung nach Anspruch 1 unter Verwendung eines Löschtransformators, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzinduktivitäten im Erdssshlussfalle selbsttätig an mindestens einen Teil der beiden gesunden sekundären Phasenspannungen des Löschtransformators gelegt werden. EMI2.1
AT118550D 1928-07-03 1929-06-20 Löschvorrichtung. AT118550B (de)

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