AT118821B - Überzugsmasse zur Herstellung von dünnen Schichten mit glänzender, emailartiger Oberfläche an Gebrauchs- und Einrichtungsgegenständen, Bekleidungsplatten u dgl. ohne nachträgliche Bearbeitung der Massenschicht. - Google Patents
Überzugsmasse zur Herstellung von dünnen Schichten mit glänzender, emailartiger Oberfläche an Gebrauchs- und Einrichtungsgegenständen, Bekleidungsplatten u dgl. ohne nachträgliche Bearbeitung der Massenschicht.Info
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Description
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Überzugsmasse zur Herstellung von dünnen Schichten mit glänzender, emailartiger Oberfläche an Gebrauchs- und Einrichtungsgegenständen, Bekleidungsplatten u. dgl. ohne nachträgliche Bearbeitung der Massenschicht.
Durch das Hauptpatent Nr. 103493 ist ein Verfahren bekanntgeworden, durch welches reliefartige Gegenstände, wie z. B. Buchstaben, Ziffern, Bilderrahmen aber auch Gebrauchs-und Einriehtungsgegenstände, Bekleidungsplatten u. dgl. in der Weise hergestellt werden, dass man den sogenannten Materialträger mit einer wasserfesten erstarrenden Deckmasse in teigartigem Zustande überzieht.
Während in der oben angegebenen Patentschrift Marmorzement als erstarrende Überzugsmasse angegeben ist, lässt das erfindungsgemässe Verfahren auf Grund der durchgeführten Versuche und der hiedurch gewonnenen Erfahrungen eine spezielle Masse zu, welche auf kaltem Wege leicht herstellbar ist und dabei wetter-, farb-und glanzbeständig bleibt.
Es ist bekannt, dass die Mischung von Magnesiumehloridlösung mit gebrannter Magnesia eine kunststeinartige Masse, den sogenannten Sorelzement gibt, welcher gut schleifbar ist und daher die Herstellung einer polierten Oberfläche ermöglicht. Es ist ferner bekannt, dass bei Verwendung einer Magnesiumchloridlösung von 330 bis 340 Be, eine Masse entsteht, die ohne Rücksicht auf den Feuchtigkeitsgehalt des Arbeitsraumes und ohne nachträgliches Polieren, stets einen emailartigen Glanz besitzt.
Die Verwendung einer Magnesiumehloridlösung von 33 bis 34 Be hat aber nachteilige Folgen. In der Masse verbleibt nämlich nach erfolgtem Abbinden viel freies Magnesiumchlorid, das unter Einwirkung der Luftfeuchtigkeit auswittert, wodurch eventuell beigemengte Farbstoffe vernichtet werden, und der Glanz der Oberfläche schädlich beeinflusst wird. Wenn man die Masse mit kleinerem Magnesiumehloridgehalt herstellt, so wird ihre Wiederstandskraft gegen Feuchtigkeit erhöht, aber der Hochglanz bedeutend geringer und es treten sehr leicht Risse in der Masse auf.
Zur Vermeidung dieses Nachteiles hat man bereits vorgeschlagen, der Magnesiumehloridlösung Dextrin hinzuzufügen, jedoch ohne besonderen Erfolg.
Die obenerwähnten Übelstände werden nun gemäss der Erfindung dadurch völlig beseitigt, dass man die Poren der Masse verschliesst, indem man der Magnesiumehloridlösung ausser Dextrin noch Aeeton beimengt und mit gebrannter Magnesia gut zusammenmischt. Das Dextrin kann dem Gemisch von Maguesiumchloridlösung und Aceton beigegeben werden, es kann aber auch in Pulverform oder in flüssigem Zustande mit der gebrannten Magnesia vor deren Zusammenbringen mit den übrigen Stoffen gemischt werden.
Eine Überzugsmasse, welche sich besonders bewährt hat, kann z. B. wie folgt zusammengesetzt werden :
100 Gewichtsteile Magnesiumchloridlösung, 25-26'Be, 5 Gewichtsteile Aceton, 10 Gewichtsteile Dextrin und 90 Gewichtsteile gebrannte Magnesia.
Durch Anwendung der erwähnten Zusatzstoffe ist es möglich, statt der sonst üblichen Magnesiumehloridlösung von 330 bis 340 Be eine solche von 25 bis 26 Be zu verwenden, ohne dass der Hochglanz der Oberfläche beeinträchtigt wird oder Risse entstehen.
Wenn die auf diese Weise hergestellte Überzugsmasse durch Beimengen eines Farbstoffes gefärbt werden soll, so wird, um den Farbstoff in der noch flüssigen Überzugsmasse gleichmässig verteilen zu können, in der Weise verfahren, dass man den Farbstoff vorteilhaft mit 6-10 Gewichtsprozent Portland-
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zement vermischt und ihn so der flüssigen Masse zusetzt. Dadurch wird auch die Intensität und Beständigkeit der Farbe gesichert.
Das Verschliessen der Poren und somit die Wetterbeständigkeit der Masse kann noch erhöht werden, wenn man in die äusserste Schicht der erstarrten Überzugsmasse eine Mischung von Natronzellulose und Methyläther einführt.
Wenn die auf die oben beschriebene Weise verbesserte, flüssige, sorelzementähnliche Masse auf Gegenstände oder Flächen usw., sei es durch Eintauchen, Aufschmieren oder maschinelles Aufspritzen aufgetragen und die äusserste erstarrte Materialschicht in der angegebenen Weise behandelt wird, so entsteht ein kunststeinartiger Überzug, dessen Oberfläche gegen Luftfeuchtigkeit, Wasser und verdünnte Säuren widerstandsfähig ist und der seinen emailartigen Glanz dauernd beibehält.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Überzugsmasse zur Herstellung von dünnen Schichten mit glänzender emailartiger Oberfläche an Gebrauchs- und Einrichtungsgegenständen, Bekleidungsplatten u. dgl. nach dem Patent Nr. 103493 ohne nachträgliche Bearbeitung der Masseschicht, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe aus der Mischung von gebrannter Magnesia und Magnesiumchloridlösung besteht, die mit etwa 5-10% Aceton und etwa 10% Dextrin vermengt wird.
Claims (1)
- 2. Überzugsmasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die äusserste Schicht der erstarrten Überzugsmasse eine Mischung von Natronzellulose und Methyläther eingeführt wird, um die Poren der Überzugsmasse vollkommen zu verschliessen.3. Überzugsmasse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem jeweiligen zur Färbung der Masse dienenden Farbstoff 6-10% Portlandzement beigemengt wird.
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