CH126258A - Verfahren zur Herstellung einer Masse zur Anfertigung von Überzugs-Schichten mit glänzender, emailartiger Oberfläche ohne nachträgliche Bearbeitung der Massenschicht. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Masse zur Anfertigung von Überzugs-Schichten mit glänzender, emailartiger Oberfläche ohne nachträgliche Bearbeitung der Massenschicht.

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CH126258A
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Josef Toth
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  Verfahren zur     Herstellung    einer     Hasse    zur Anfertigung von     Eberzugs-Schichten    mit  glänzender, emailartiger Oberfläche ohne nachträgliche     Bearbeitung    der Massenschicht.

           Durchdas        schweizerischePatent        Nr.108130     ist ein Verfahren     bekannt    geworden, durch  welches reliefartige Gegenstände, wie zum  Beispiel Buchstaben, Ziffern, Bilderrahmen,  aber auch Gebrauchs- und Einrichtungs  gegenstände, Bekleidungsplatten und der  gleichen in der Weise hergestellt werden,  dass man den sogenannten Materialträger  mit einer wasserfesten erstarrenden Deck  masse     in,        teigartigem    oder dickflüssigem Zu  stande überzieht.  



  Während in der     obenangegebenen    Patent  schrift Marmorzement als erstarrende Über  zugsmasse angegeben ist, lässt das Verfahren  gemäss vorliegender Erfindung auf     Grund    der  durchgeführten Versuche und der hierdurch       gewonnenen    Erfahrungen eine spezielle  Masse zu, welche auf kaltem Wege leicht       herstellbar    ist und dabei     wetter-,        farbe-    und  glanzbeständig bleibt.  



  Es ist bekannt, dass die Mischung von       Magnesiumchloridlösung    mit gebrannter Mag  nesia eine     kunststeinartige    Masse, den     soge-          nannten        Sorelzement    gibt, welcher     gut     schleifbar ist und daher die Herstellung einer    polierten Oberfläche ermöglicht.

   Es ist ferner  bekannt, dass bei Verwendung einer     Magne-          siumchloridlösung    von 33   bis 34'     B6    eine  Masse entsteht, die ohne Rücksicht auf den  Feuchtigkeitsgehalt des     Arbeitsraumes    und  ohne     nachträgliches    Polieren einen emailar  tigen Glanz besitzt. Die     Verwendung    einer       Magnesilnuchloridlösung    von 33   bis 34'     B6     hat aber nachteilige Folgen.

   In der Masse  verbleibt nämlich nach erfolgtem     Abbinden     viel freies     Magnesiumchlorid,    das unter Ein  wirkung der Luftfeuchtigkeit     auswittert,     wodurch eventuell beigemengte Farbstoffe       >ernichtet    werden und der Glanz der Ober  fläche schädlich beeinflusst wird. Wenn man  die Masse mit kleinerem     Magnesiumchlorid-          gehalt    herstellt, so wird ihre Widerstands  kraft gegen Feuchtigkeit erhöht, aber der  Hochglanz bedeutend geringer, und es treten  sehr leicht Risse in der Masse auf.  



  Diese     Übelstände    werden gemäss vorlie  gender     Erfindung    dadurch beseitigt, dass man  die Poren der Masse verschliesst, indem man  der     Magnesiumchloridlösung    Aceton und       Dextrin        beimengt    und mit gebrannter Mag-           nesia    gut     zusammenmischt.    Das     Dextrin        kann     der     Magnesinmchloridlösung    oder ihrer Mi  schung mit Aceton beigegeben werden; es       kann    aber auch in Pulverform oder in flüssi  gem Zustande mit der gebrannten Magnesia  vor deren Zusammenbringen mit den übrigen  Stoffen gemischt werden.

    



       Eine        Überzugsmasse,    welche sich beson  ders bewährt hat,     kann    .zum Beispiel     wie     folgt zusammengesetzt werden:  
EMI0002.0011     
  
    <B>100</B> <SEP> Gewichtsteile <SEP> Magnesiumchloridlösung,
<tb>  5 <SEP> <B>79</B> <SEP> Aceton
<tb>  10 <SEP> <B>15</B> <SEP> Dextrin, <SEP> und
<tb>  90 <SEP> ;, <SEP> gebrannte <SEP> Magnesia.

         Durch Anwendung der     erwähnten    Zu  satzstoffe ist es möglich, statt der sonst üb  lichen     Magnesiumchloridlösung    von 33   bis  34'     B6    eine solche von 25 bis 26       Be    zu       verwenden,    ohne     dass    der Hochglanz der Ober  fläche     beeinträchtigt    wird oder Risse ent  stehen.  



  Wenn die auf diese Weise hergestellte       Überzugsmasse    durch Beimengen eines Farb  stoffes gefärbt werden soll, so werden dersel  ben     vorteilhaft    6 bis 10     Gewichtsprozente          Portlandzement    beigegeben,     um    die Intensi  tät und     Beständigkeit    der Farbe zu     sichern.     



  Das Verschliessen der Poren und somit die       Wetterbeständigkeit    der Masse     kann    noch er  höht werden, indem man in die äusserste  Schicht der erstarrten     Überzugsmasse    eine       Mischung    von     Natronzellulose    und     Methyl-          äther        einführt.     



       Wenn    die auf     obenbeschriebene    Weise  verbesserte flüssige     sorelzementähnliche    Masse  auf Gegenstände oder Flächen, sei es     durch          Eintauchen,        Aufschmieren    oder     maschinelles     Aufspritzen aufgetragen     und    die äusserste er  starrte Materialschicht in der angegebenen  Weise behandelt wird, so entsteht     ein        kunst-          steinartiger    Überzug, dessen Oberfläche ge  gen Luftfeuchtigkeit,

   Wasser und     verdünnte     Säuren     widerstandsfähig        ist    und der seinen  emailartigen Glanz dauernd beibehält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer Masse zur Anfertigung von Überzugsschichten mit glänzender, emailartiger Oberfläche ohne nachträgliche Bearbeitung der Massenschicht, dadurch gekennzeichnet, dass Magnesium chloridlösung, Aceton, Dextrin und gebrannte Magnesia vermengt werden. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, -dadurch gekennzeichnet, dass 100 Gewichtsteile Magnesiumchloridlösung, 5 bis 10 Ge wichtsteile Aceton, 10 Gewichtsteile Dex- trin und 90 Gewichtsteile gebrannte Mag nesia vermischt werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zuerst ein Gemisch von Magnesium- . chloridlösung, Aceton und Dein herge stellt und dieses Gemisch sodann mit ge brannter Magnesia vermengt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet; dass das Dextrin mit der gebrannten Mag nesia vor deren Zusammenbringen mit einem Gemisch aus Magnesiumchloridlö- sung und Aceton gemischt wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in. die äusserste Schicht der bereits er starrten Überzugsmasse eine Mischung von Natronzellulose und Methyläther ein geführt wird, um die Poren der Überzugs masse in ihr vollkommen zu verschliessen. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspruch, 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mischung mit einem Farbstoff 6 bis 10 Gewichtsprozente Portlandzement beigemengt werden.
CH126258D 1926-01-14 1927-01-13 Verfahren zur Herstellung einer Masse zur Anfertigung von Überzugs-Schichten mit glänzender, emailartiger Oberfläche ohne nachträgliche Bearbeitung der Massenschicht. CH126258A (de)

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