DE746320C - Einrichtung zum Schutz des Roehrenstrommessers in einer Roentgenanlage - Google Patents

Einrichtung zum Schutz des Roehrenstrommessers in einer Roentgenanlage

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DE746320C
DE746320C DES137191D DES0137191D DE746320C DE 746320 C DE746320 C DE 746320C DE S137191 D DES137191 D DE S137191D DE S0137191 D DES0137191 D DE S0137191D DE 746320 C DE746320 C DE 746320C
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Germany
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Expired
Application number
DES137191D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Silbermann
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Siemens Reiniger Werke AG
Original Assignee
Siemens Reiniger Werke AG
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05GX-RAY TECHNIQUE
    • H05G1/00X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
    • H05G1/08Electrical details
    • H05G1/26Measuring, controlling or protecting
    • H05G1/265Measurements of current, voltage or power

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • X-Ray Techniques (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Schutz des Röhrenstrommessers in einer Röntgenanlage In Räntgenanlagen wird bekanntlich mit sehr yerscliiedenen Werten der Röhrenstromstärke gearbeitet. Während bei Aufnahmen Stromstärke von mehreren hundert Milliainpere durch die Röhren fließen, genügen für die Durchleuchtung wenige Milli.anipere. In Anbetracht der großen Verschiedenheit der Stromstärken wird der Röhrenstrommess-er in bekannter Weise mit mehreren Meßbereichen ausgerüstet, und beispielsweise wird beim Übergang von der Aufnahme zur Durchleuch= tun-, der meistens sehr schnell erfolgt, gleichzeitig der kleinere Meßbereich des Röhrenstrommessers eingeschaltet. Infolge der Wärmeträgheit der Glühkathode der Röntgenröhre sinkt aber beim Übergang die Röhrenstromstärke nicht augenblicklich auf den Durchleuchtungswert, sondern- benötigt dazu eine bestimmte kurze Zeit. In dieser kurzen Zeit kann aber der Röhrenstrommesser, dessen kleinerer Meßbereich bereits eingeschaltet. ist, überlastet werden.
  • Gemäß der Erfindung wird der RöhrenstrommesserbeimÜbergang auf einen kleineren Strombereich und gleichzeitigen unverzögerten Übergang auf einen kleineren Meßbereich dadurch vor Überlastung geschützt, daß beim Übergang ein Widerstand in Reihe zu dem Strommesser geschaltet wird und daß parallel zu dieser Anordnung eine Entladungsstrecke, insbesondere eine Glimmlampe, geschaltet ist, deren Ansprechen beim Auftreten eines den Meßbereich des Strommessers übersteigenden Stromes durch die an dem entsprechend biemes,enen Widerstand auftretende tiberspannung bewirkt wird. Das Ansprechen der Entladungsstrecke bewirkt, daß der zu starke Röhrenstrom an dem Strommesser vorbeifließt. Sobald die Stromstärke hinreichend gesunken ist, erlischt die Entlaclungsstrecke, und der Strom fließt wieder lediglich über den -Röhrenstrommesser.
  • Bekanntlich wird bei vielen Röntgeneinrichtungen. eine Glimmlampenanordnung verwendet, die zur Gleichrichtung des Wechselstromes für den Röhrenstrommesser dient. In einem solchen Falle kann die Glimmlampenanordnung selbst als Entladungsstrecke benutzt werden. Der verhältnismäßig hohe Spannungsabfall, der an dem in Reihe zu dem Strommesser geschalteten Widerstand auftritt, bewirkt nämlich, daß die Glimmlampen `ihre gleichrichtende Wirkung verlieren und dadurch so lange einen Nehensclilul@ zu dem Röhrenstrommesser bilden, bis die Röhrenstromstärke und damit der Spannungsabfall an dem Widerstand hinreichend gesunken sind.
  • Um den Röhrenstrommesser gegen Hochfreduenzstörungen zu schützen, ist es zweckmäßig, parallel zu der Entladungsstrecke und damit auch zu der Reillenschaltungsanordnung von Röhrenstrommesser und Widerstand einen Kondensator zu schalten.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Abb. i und 2 der Schaltungsanordnung nach schematisch dargestellt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß der Abb. i wird die Röntgenröhre i von dem Hochspanntnigstransformator 2 gespeist, dessen Sekundärwicklung aus zwei gleichen Teilen 3 und 3" besteht, deren Verbindungspunkt, d. h. also der elektrische Mittelpunkt des Hochspannungstransformators, geerdet ist. Die Primärwicklung .1 des HochspannungstransfOrrllatOrS 2 ist all das Netz. g angeschlossen. Zwischen den beiden Sekundärwicklungen3 und ;a des Hochspannungstransformators 2 ist der Röhrenstromm.e.sser 6 eingeschaltet. Wenn der Schalter 7 in der Stellung,> stellt, so ist der große Meßbereich des Röhrenstroniniessers 6 eingeschaltet. Beim Übergang von der Aufnahme zur Durchleuchtung wird der kleine Meßbereich des Strommessers 6 eingeschaltet, und gleichzeitig wird der Schalter 7 in die Stellung g gelegt, so daß der Widerstand i o in Reihe zu dem Strommesser 6 geschaltet ist. Der all diesem Widc#rstaild auftreteilde Spaiiiiungsabfall bringt die Entladungsstrecke i i kurzzeitig zum Ansprechen, wodurch der Strommesser 6 vor ü'berlastung geschützt ist. Parallel zu. der Entladungsstrecke i i ;liegt der Kondensator 12.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß der Abb. 2 wird der der Röntgenröhre i zugeführte Strom über die Hochspannungsventilröhren 13, 1.4, i 3 und 16 in Grätzschaltung gleichgerichtet. Entsprechend ist auch der Röhrenstrommesser 6 in bekannter Weise an eine zur Gleichrichtung dienende Glimmlampenanordnung angeschlossen, die aus den in Grätzschaltang zusammengeschalteten Glimmlampen 17, iS, i9 und 20 besteht. Infolge des hohen Spannungsabfalles am Widerstand io verlieren die Glimmlampen 17 und i9 oder i S und 2o ihre gleichrichtende Wirkung, so daß der Röhrenstrom von 21 über die Lanipeu 17 und 18 bztv. 19 und 20 unmittelbar nach 22, also am Röhrenstrommesser 0, vorbeiflielit.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Schutz des Röhrerrstrommessers in einer Röntgenanlage vor überlastung beim übergang auf einen kleineren Strombereich und gleichzeitigen unverzögerten Übergang auf einen kleineren Meßbereich, dadurch gekennzeichnet, (laß beim i`bergang ein Widerstand in Reihe zu dem Strommesser geschaltet wird und (iaß parallel zu dieser Anordnullg eine Entladungsstrecke, insbesondere eine Glimmlampe, geschaltet ist, deren Allsprechen beim Auftreten eines den Meßbereich des Strommessers übersteigenden Stromes durch die an dem entsprechend bemessenen Widerstand auftretende überspannung bewirkt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Entladungsstrecke eine Glimmlampenanordnung verwendet wird, die in all sich bekannter Weise zur Gleichrichtung des Wechselstromes für den Röhrenstrommesser dient. ;. Einrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu der Entladungsstrecke ein Kondensator geschaltet ist.
DES137191D 1939-05-25 1939-05-25 Einrichtung zum Schutz des Roehrenstrommessers in einer Roentgenanlage Expired DE746320C (de)

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