AT1203U1 - Stütz- bzw. führungselement - Google Patents

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AT1203U1
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Thyssen Huennebeck Gmbh
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Die Erfindung betrifft ein   Stütz- bzw. Führungselement,   insbesondere Schalungselement, bevorzugt aus Holz oder Kunststoff, mit Ecken, insbesondere eine Schalungsplatte. 



  Die im Baubereich eingesetzten   Stütz- bzw. Führungselemente,   wie   z. B.   



  Schalungsplatten oder Schaltafeln, Deckenträger, etc., sind häufig starken Beanspruchungen ausgesetzt. Im Fall von Schalungsplatten werden neben den Hauptflächen besonders die Ecken und ecknahe Kantenbereiche in Mitleidenschaft gezogen. Solche Stütz- bzw. Führungselemente aus Kunststoff oder einstückigem oder schichtverleimtem Holz erhielten deshalb zum Schutz der Kanten und Ecken an den Kantenflächen umlaufende Armierungsbänder aus Metall, die sich jedoch aus den im folgenden angeführten Gründen als nachteilig erwiesen. 



  Aufgrund von strengen Auflagen bei der Entsorgung von Baumüll sowie aus Kostengründen ist es notwendig, Stütz- bzw. Führungselemente mehrmals zu verwenden. Da jedoch an ihnen nach der Erstverwendung meistens Baumaterial, wie z. B. Beton, anhaftet, können sie nicht unmittelbar weiterverwendet werden, sondern müssen zuerst vom anhaftenden Baumaterial befreit werden. Dies geschieht nach dem Stand der Technik meist in einem mehrstufigen Verfahren, bei dem das Element zunächst entfettet und anschliessend die Stütz- bzw. Fährungselement des Schalungselementes geschliffen wird, um vor allem anhaftende Betonreste zu entfernen, 
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Führungsftächen verspachtettunvermeidliche Löcher, die sich beim Gebrauch der Holzschalungsplatte gebildet haben, wieder auszufüllen, und daraufhin ein weiterer Schleifvorgang notwendig ist, um eine möglichst glatte Oberfläche zu erhalten.

   Bei all diesen Bearbeitungsvorgängen sind die Armierungsbänder störend bzw. unterliegen einer Beeinträchtigung, sodass sie vor der Aufbereitung der   Stütz- bzw. Führungselemente   von diesen entfernt werden müssen. 



  Dieses Entfernen ist sehr arbeitszeitintensiv, weshalb der Schluss naheliegt, sie erst gar nicht zu verwenden. Dies führt aber wiederum zu einer übermässigen Abnutzung der 

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 Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Stütz- bzw. Führungselement bereitzustellen, das auf die Verwendung von Armierungsbändern an den Kantenflächen verzichtet, aber dennoch einen Schutz der Ecken ermöglicht. 



  Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass in den Eckenbereichen Eckenschutzelemente aus Metall, bevorzugt in Winkel- oder Dreiecksform oder in Form eines Rechtecks mit an einer Kante angefügtem Dreieck, zumindest teilweise in Ausnehmungen im Stütz- bzw. Führungselement versenkt angeordnet sind, wobei gegebenenfalls an den Stütz- bzw. Führungsflächen und bzw. oder an den Kantenflächen eine Beschichtung vorgesehen ist. Dadurch kann das   Stütz- bzw.   Führungselement kostengünstig und dauerhaft vor Beschädigungen im Eckenbereich geschützt werden. 
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 noch beträchtlich erhöhen, wie weiter unten ausführlich dargelegt wird. Dabei können je nach Einsatzzweck die Stütz- bzw.

   Führungsflächen und bzw. oder die Kantenflächen 
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 Eine Ausführung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Eckenschutzelemente zur Gänze und insbesondere im wesentlichen bündig mit den Kantenflächen im Eckbereich abschliessend im Stütz- bzw. Führungselement versenkt angeordnet sind. Dabei ist das Eckenschutzelement in einen im   Stütz- bzw.   



  Führungselement eingefrästen und in einer Ebene parallel zur   Stütz- bzw.   



  Führungsfläche liegenden Schlitz eingepasst. Besteht das Eckenschutzelement beispielsweise aus einem   Metallplättchen   in Form eines gleichschenkeligen Dreiecks und ist die Ecke des   Stütz- bzw. Führungselements rechtwinkelig,   so liegen die Katheten des   Metallplättchens   in der Ebene der Kantenflächen des   Stütz- bzw. Führungselements.   

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Das   Metallplättchen   wirkt dabei 21s   Druckverteiler, der   ein Abbrechen der Ecke verhindert. 



   Eine weitere Ausführungsform der Erfindung wiederum ist dadurch gekennzeichnet, dass die Eckenschutzelemente einen weggeschnittenen Teil des Eckbereichs des   Stütz- bzw.   



   Führungselements im wesentlichen zur Ursprungsform ergänzend ausgebildet und teilweise im   Stütz- bzw. Führungselement   versenkt angeordnet sind. Man geht also vom Ansatz aus, dass ein zum Abbrechen neigender Eckbereich des   Stütz- bzw.   



  Führungselements von vornherein entfernt und durch einen etwa gleichgestaltigen Eckenschutzteil aus dauerhafterem Material ersetzt wird. 



  Die Befestigung des Eckenschutzelements im Stütz- bzw. Führungselement erfolgt stets durch Einpassen eines Teils oder des gesamten Eckenschutzelements in einen entsprechend geformten Schlitz im   Stütz- bzw. Führungselement.   Um ein Herausrutschen des Eckenschutzelements aus dem Schlitz zu verhindern, wird die Oberfläche des Eckenschutzelements entsprechend gestaltet. 



  Dabei kann erfindungsgemäss zumindest eine Oberfläche der Eckenschutzelemente zumindest in ihrem im Stütz- bzw. Führungselement versenkbaren Bereich gewellt bzw. mit Kanälen versehen sein, wobei die Wellungen bzw. Kanäle im eingesetzten Zustand des Eckenschutzelementes vorzugsweise in eine Kantenfläche des   Stütz- bzw.   Führungselements münden. Das Münden der Kanäle bzw. Wellungen in die Kantenfläche bietet den Vorteil, dass bei einer anschliessenden Beschichtung des Stützbzw.   Führungselements   das Beschichtungsmittel in die Kanäle eindringen kann und somit zu einer erhöhten Haftung des Eckenschutzelements im Schlitz des   Stütz- bzw.   



  Führungselements beiträgt. 



  In anderen   Fällen   ist es zweckmässig, dass an zumindest einer Oberfläche der Eckenschutzelemente an zumindest in ihrem im   Stütz-bzw. Führungselement   versenkbaren Bereich keilförmige bzw. widerhakenförmige Vorsprünge vorgesehen 

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 sind, die beim Versenken des Eckenschu : zelerncnts im Stütz- bzw. Führungselement keinen nennenswerten Widerstand bieten, im eingesetzten Zustand des Eckenschutzelements jedoch dessen Herausbewegen aus dem   Stütz- bzw.   



  Führungselement verhindern. Durch die   Dübelwirkung   der Keile bzw. Widerhaken verspreitzt sich das Eckenschutzelement unlösbar im   Stütz- bzw. Führungselement.   



  Besonders vorteilhaft für beschichtete   Stütz- bzw. Führungselemente   einsetzbar sind Eckenschutzelemente, die zumindest jeweils ein Durchgangsloch in Querrichtung aufweisen, da beim Beschichten das Beschichtungsmittel in diese Löcher eindringt und nach dem Aushärten eine starre,   formschlüssige   Verbindung zwischen der Beschichtung und dem Eckenschutzelement besteht. 
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 beschichtet, so erweist es sich als vorteilhaft, wenn das Stütz- bzw. Führungselement an seinem Eckbereich zumindest eine Durchtrittsbohrung aufweist, die durch das Stützbzw. Führungselement und den versenkten Teil des Eckenschutzelements hindurch verläuft und mit dem verwendeten Beschichtungsmittel gefüllt ist. Man vermeidet dadurch zusätzliche Befestigungselemente wie Schrauben, die beim Abschleifen der Stütz- bzw.

   Führungsflächen hinderlich wären, im Gegensatz zum ausgehärteten Beschichtungsmittel, das schleifbar ist. 



  Bei Ausführungen der Erfindung, bei denen ein Eckenschutzelement verwendet wird, das einen Teil eines weggeschnittenen Eckbereichs des Stütz- bzw. Führungselements ersetzt, ist es vorteilhaft, dass der im weggeschnittenen Teil des Eckbereichs des Stützbzw. Führungselements freiliegende Bereich des Eckenschutzelements mit einem Durchgangsloch versehen ist. Dieser wird in der Regel bei nachfolgender Beschichtung ebenfalls zur Gänze mit dem Beschichtungsmittel überzogen. 



  Ein erfindungsgemässes Stütz- bzw. Führungselement das zusätzlich zur Einfügung der Eckenschutzelemente auch beschichtet ist, um eine grössere Widerstandsfähigkeit des 

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 Stützelements gegen   Umwettei. iftüsse   zu   gewährleisten   ist dadurch gekennzeichnet, dass es mit einem Beschichtungsmittel beschichtet ist, das ein rasch zu einem thermoplastischen Zwischenzustand, in dem leichte Schneidbarkeit und Schmelzbarkeit vorliegt, und anschliessend zu einem duroplastischen Endzustand aushärtbares Beschichtungsmittel ist. 
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   (PU-) Basis,   auf Polyacrylat-Basis, auf Basis ungesättigter Polyester, auf Basis von Thiokol oder auf Basis von Silikonkautschuk, denen nach Bedarf Füllstoffe und gegebenenfalls Pigmente zugesetzt sind.

   insbesondere wird ein Beschichtungsmittel auf PU-Basis mit folgender Zusammensetzung verwendet : 
40 Gewichtsteile Mischung aus unterschiedlich vernetzten
Polyol-Komponenten   10 Gewichtsteite F) üssigextender (z. B.   ungesättigtes KW-Harz)
8 Gewichtsteile Kettenverlängerer (z.B. 2-Äthylhexandiol)
3 Gewichtsteile Molekularsieb   (z. B. Zeolith A4)   
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Gewichtsteil Antiabsetzmittel (z. B. Aerosil 200)1 Gewichtsteil Wasserfänger   (z. B.   aromat. Polyisocyanatharz) 3 Gewichtsteile Pigment   (z.   B. Ti02 + Fe203) 
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 zwischen Polyol und Polyisocyanat 22 Gewichtsteile aromat. Polyisocyanat. 

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   Dieses Beschichtungsmittel liegt   vu-zugsweise   in Form von zwei Komponenten vor, wobei eine Komponente das aromat. Polyisocyanat, 50 % des Antiabsetzmittels, 43   %   des Entschäumers und 50 % des Pigments, und die andere Komponente das Übrige der Zusammensetzung enthält. 



   Durch die Wahl derartiger Beschichtungsmittel wird ein rasches, gleichmässiges Härten zu einer Beschichtung gewünschter Beschaffenheit erzielt, was die Anzahl der in einem bestimmten Zeitraum beschichtbaren Bauelemente erhöht. Die Beschaffenheit der gehärteten Beschichtung kann dabei zwischen relativ elastisch und relativ starr variieren. Diese Variationsbreite ermöglicht die genaue Anpassung der verwendeten Beschichtung an das jeweilige Material der   Stütz- bzw. Führungselemente.   



  Dazu wird eine Mischung aus niedriger und höher vernetzten Polyolkomponenten im Verhältnis 10 : 90 bis 90 : 10, vorzugsweise 60 : 40 bis 40 : 60, am bevorzugtesten etwa 50 : 50, eingesetzt. 



  Gemäss einer Ausführungsform der Erfindung sind bei an den Kantenflächen beschichteten Elementen die Kantenflächen der   Stütz- bzw. Führungselemente   mit   Längs- und   bzw. oder Quernuten oder mit Sacklöchern versehen, in die beim Beschichten das Beschichtungsmittel eindringen kann. So kann ein guter Halt der Kunststoffbeschichtung an den Kanten garantiert und ein Abscheren der Beschichtung vom Material der   Stütz- bzw. Führungselemente   verhindert werden. 



  Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen in Form von nicht einschränkenden Ausführungsbeispielen beschrieben. Dabei zeigen Fig. 1 bis Fig. 5 schematisch den Einbau von erfindungsgemässen Eckenschutzelementen in   Stütz- bzw.   Führungselemente, Fig. 6 einen Schlitz in einem erfindungsgemässen   Stütz- bzw.   Führungselement zum Einbau eines Eckenschutzelements, die Figuren 7 bis 12 verschiedene Ausführungsformen von erfindungsgemässen Eckenschutzelementen, wobei Fig. 9 eine Schnittansicht entlang Linie A-A in Fig. 8 und Fig. 12 eine Schnittansicht 
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 von   Fig. 3,   Fig. 14 eine schematische ['arstellung einer Anordnung von vier zu beschichtenden Platten ;

   die Figuren 15a-d schematische Darstellungen von Beispielen für in die Kanten von Platten gefrästen Profilen und die Figuren 16 und   17  
Ausgestaltungen von Schalungsplattenkanten mit Quernuten bzw. Sacklöchern. 



   In den dargestellten Ausführungsformen sind die   Stütz- bzw. Führungselemente jeweils   als Schalungsplatten gezeigt, die allgemein mit dem Bezugszeichen 1 gekennzeichnet sind. Diese Wahl aus den Stützelementen wurde jedoch ausschliesslich aus Anschaulichkeitsgründen getroffen und ist-in keiner Weise als die Erfindung einschränkend aufzufassen. 



   Fig. 1 zeigt in Draufsicht ein in eine Schalungsplatte 1 eingesetztes Eckenschutzelement in Form eines gewinkelten   Metallplättchens   2. Die Aussenkanten der Schenkel des   Winkeiplättchens   2 schliessen bündig mit den Seitenkanten der Schalungsplatte 1 ab. 



  Aus Fig. 2 ist ersichtlich, dass das Plättchen 2 in einem Schlitz 3 in der Schalungsplatte 1 angeordnet ist, der in einer Ebene liegt, die parallel zu den   Hauptflächen   der Schalungsplatte 1, die die   Stütz- bzw. Führungsflächen bilden,   ist. Zur Veranschaulichung wurde der Schlitz 3 vergrössert eingezeichnet, in Wirklichkeit liegt das Plättchen 2 jedoch in Presspassung an den Schlitzwänden an. 



  In Fig. 3 ist in der Draufsicht eine weitere Ausführung eines erfindungsgemässen Eckenschutzelements zu sehen, das zur Gänze in der Schalungsplatte 1 versenkt ist. Das Eckenschutzelement 4 weist die Form eines gleichschenkeligen Dreiecks auf, dessen Katheten bündig mit den Kantenflächen des   Stütz- bzw. Führungselements   1 verlaufen. 



  Das Plättchen 4 hat in der Mitte ein Durchgangsloch 5, das es besonders geeignet zum Einsatz in Stütz- bzw. Führungselement macht, die anschliessend mit einem der oben genannten Beschichtungsmittel ummantelt werden. Die Funktion dieses Lochs 5 wird weiter unten unter Bezugnahme auf Fig. 13 genauer erläutert. Fig.4 zeigt eine Seitenansicht der Anordnung von Fig. 3. Man erkennt darin, dass das im Schlitz 3 angeordnete   Metallplättchen   4 gewellte Oberflächen aufweist, wobei die Wellungen in 

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 die Kantenflächen des Elements 1   münden. Dadurch ; s' es mcgtich,   dass bei einem nachfolgenden Beschichtungsvorgang das Beschichtungsmittel in die Wellungen eindringt und nach dem Härten das Plättchen 4 im Schlitz 3 fixiert.

   Dieselbe Funktion wie die Wellungen können auch in der Oberfläche des Plättchens ausgebildete Kanäle erfüllen. 



  Eine weitere erfindungsgemässe Ausführungsform eines Eckenschutzelements ist in Fig. 5 in Draufsicht dargestellt. Dabei wurde von der Schalungsplatte 1 ein gleichschenkelig dreieckiger Eckbereich abgeschnitten (siehe Fig. 6) und ein Schlitz 3 eingefräst. In diesen Schlitz wird ein Eckenschutzelement 6 eingefügt, das die Form eines Rechtecks mit an einer Rechteckkante anschliessendem gleichschenkeligen Dreieck aufweist. Zum Unterschied von den vorigen Ausführungen ist jedoch in dieser Ausgestaltung nur der rechteckige Teil des Eckenschutzelements 6 im Schlitz 3 versenkt ; der dreieckige Teil, der weiters ein Durchgangsloch 7 aufweist, ragt vor und ersetzt das weggeschnittene Eckstück der Schalungsplatte 1, sodass wieder die ursprüngliche rechteckige Form entsteht.

   Zusätzlich erkennt man in Fig. 5 eine Schicht 8 aus den oben genannten Beschichtungsmitteln, die die Kantenflächen bedeckt ; diese Schicht könnte auch so ausgebildet sein, dass sie das Eckenschutzelement 6 vollständig umschliesst. Da in letzterem Fall dann auch das Durchgangsloch 7 mit Beschichtungsmittel ausgefüllt wird, wird das Element 6 dadurch in bezug auf die Beschichtungsschicht 8 in seiner Lage fixiert. 



  In den Figuren 7 bis 12 sind grundlegende Formen der Eckenschutzelemente dargestellt, deren einzelne Merkmale beliebig mit Merkmalen anderer   Eckenschutzelemente   kombiniert werden können. 



  Fig. 7 zeigt das schon bekannte   Metallplättchen   4 in Form eines gleichschenkeligen Dreiecks mit einem Durchgangsloch 5. 

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 Fig. 8 stellt einen Metallwinkel 9 mit   recntv/inkelig zueirander argeordneten Schenkeln   zur Verwendung   als Eckenschutzelement   dar, der an einer Oberfläche eine Vielzahl an Kanälen 10 mit rechteckigem Querschnitt aufweist, wobei die Kanäle 10 so verlaufen, dass sie bei vollständig im   Stütz- bzw. Führungselement   versenkten Plättchen in Kantenflächen der   Stütz- bzw. Führungselemente munden. Fig. 9   zeigt einen Längsschnitt durch einen Schenkel des Winkels entlang von Linie A-A in Fig. 8, aus dem die Form der Kanäle 10 im Winkelelement 9 deutlich hervorgeht. 



  Fig. 10 zeigt eine Form eines Eckenschutzelements 11, das aus einem rechteckigem Teil und einem daran anschliessenden gleichschenkelig dreieckigen Teil besteht, wobei die am rechteckigen Teil anliegende Hypothenuse des Dreiecks länger ist als die dazu benachbarte Rechteckskante, so dass die Gesamtgestalt des Eckenschutzelements 11 pfeilförmig ist. Im Eckenschutzelement 11 sind zwei   Durchgangslöcher   12, 13 angeordnet. 



  Fig. 11 zeigt wieder eine andere Form eines metallischen Eckenschutzelements 14. Von besonderem Interesse sind dabei die an einer Oberfläche ausgebildeten Rückhaltevorrichtungen in Form eines Keils 15 und eines Widerhakens 16. Diese Elemente sind aus dem Längsschnitt   (Fig. 12) entlang   von Linie B-B deutlich ersichtlich, wobei Bezugszeichen   14'die   Spitze des Eckenschutzelements 14 kennzeichnet. Man erkennt, dass das Element beim Einschieben in einen Schlitz keinen wesentlich erhöhten Widerstand bieten wird, ein Herausziehen aus dem Schlitz jedoch aufgrund des Keils 15 und des Widerhakens   16 unmöglich oder-zumindest   sehr erschwert ist. 
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 auch in den Figuren 3 und 4 zu sehen ist.

   Ein Durchgangsloch 17 verläuft dabei quer durch die Schaiungsplatte 1 und ist mit dem im   Metallplättchen   4 ausgebildeten Loch 5 ausgerichtet. Wird nach dem Einsetzen des Plättchens 4 in die Schalungsplatte 1 diese zumindest an den   Hauptflächen   beschichtet, wie durch die Schichten 18 und 18' 

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 dargestellt, so dringt das Beschichtungsmittel auch in   die Durchgangslöcher   17 und 5 ein und hält nach dem Aushärten das Plättchen 4 im Schlitz 3 fest. 



   Es wird nun die Vorgangsweise beim Beschichten von Schalungsplatten mit bereits eingesetzten Eckenschutzelementen anhand von Fig. 14 beschrieben. Sie zeigt vier zu beschichtende, quadratische Platten 1, die auf einer (nicht dargestellten) gegebenenfalls bewegbaren Unterlage jeweils in einem Abstand d zueinander angeordnet sind. Dieser Abstand d entspricht der doppelten gewünschten Beschichtungsdicke gegebenenfalls plus einer Toleranz für die spätere Trennung. Durch Anpressteile 41 aus Gummi oder einem gummiartigen Material, die mit einer geeigneten (nicht dargestellten) Druckvorrichtung in Position gehalten werden, wird zwischen den Platten 1 ein Kanal 40 definiert, der in der Folge mit Beschichtungsmittel ausgefüllt wird.

   Das   Ausfüllen   des Kanals erfolgt beispielsweise durch Ausgiessen oder Einspritzen von einem vorzugsweise zweikomponentigen Beschichtungsmittel. 



  Das dabei verwendete Beschichtungsmittel kann-je nach gewünschter Beschaffenheit des gehärteten Produkts   (z. B.   elastisch oder starr) - ein Beschichtungsmittel auf Epoxidharz-Basis, auf   Polyacrylat-Basis (z. B.   aus Basis von Polymethylmethacrylat), auf   Polyurethan- (PU-) Basis (z. B.   auf Basis der Reaktion von Diphenylmethandiisocyanat mit Alkoholen, besonders Polyolen), auf Basis ungesättigter Polyester (UP), auf Basis von Thiokol oder auf Basis von Silikonkautschuk sein. Vorzugsweise wird ein Zweikomponenten-Beschichtungsmittel mit kurzer Topfzeit eingesetzt ; beispielsweise mit einer Topfzeit bei Raumtemperatur von   5-20   s, insbesondere etwa 10 s. Ausser den Reaktionspartnern können die Massen noch weitere Bestandteile enthalten, wie   z. B.   



  Härtungsbeschleuniger, Verdünner, Flexibilisatoren, Pigmente, Füllstoffe,   Rheologieadditive,   Netzmittel, Wasserfänger, Haftvermittler, Entschäumer, etc. 



  Erfindungsgemäss können in den Beschichtungsmittein beispielsweise die folgenden Komponenten verwendet werden : 

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 1) Bindemittel :   Polymethyl (meth) acrylate   (MMA),   z. B. :   Degadur 330 (Degussa AG), ein nicht eiastifiziertes, reaktives Methacrylat-Harz, und Degadur 100 (Degussa AG), ein mit PVC   elastifiziertes,   reaktives MMA-Harz, in einer 
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 :Prepolymer VPS 2700 (Degussa AG), ein acrylierte Polyester, und Prepolymer VPS 1748 (Degussa AG), ein acrylierte Polyurethan, in einer Abmischung von   10 :   90 bis 90 : 10, vorzugsweise 50 : 50. 
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B. :Aldurol UP 201 (Hoechst AG), ein hartes UP-Harz, und Aldurol UP 231 (Hoechst AG), ein   hocheiastisches   UP-Harz, in einer Abmischung von 10 : 90 bis 90 : 10, vorzugsweise 50 : 50. 



  Polyurethane (PU),   z. B. :   Desmophen 1150 (Bayer AG) oder Baygal K115 (Bayer AG), ein hartes Polyol mit einem   OH-Äquivalent   von 1000, und Desmophen 1652 (Bayer AG) oder Baygal K166 (Bayer AG), ein   hochelastisches Polyol   mit einem OH-Äquivalent von 350, in einer 
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    :Thiokole (Polysulfide,   insbesondere mit Epoxyendgruppen, z. B. ELP-3 von Morton Thiokol). 



  Silikonprodukte wie Silastic-Typen. 



  2) Initiatoren (Katalysatoren) zur radikalischen Härtung von UP-und MMA-Harzen, z. B. : Cycionox SL (Akzo), ein aktives Peroxid, Trigonal 14 (Akzo), ein Photoinitiator Darocur 1173, Darocur 2959 (Ciba-Geigy), Initiatoren zur UV-Härtung 

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 Für Thiokol wird als Vernetzer   MgO   bevorzugt. 



  3) Beschleuniger   (Metallseifen), z. B. :   
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KobaltKobaltoctoat, tert. Amine. 



  4) Flexibilisatoren, Modifikatoren,   Flüssigextender :   n-Butylmethacrylat, aromatische   Alkohole, Nonylphenol, Phthalsäureester,   (tertiäre) Amine, flüssige Kohlenwasserstoffharze, flüssige   Cumaronharze, flüssige,   ungesättigte Cumaron-inden-Harze, Teer und Mineralölprodukte, Ricinusöl, LP-3 (Morton Thiokol Limited), ein Polysulfid mit endständigen Epoxygruppen, 
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   B. Polyoxyethylenamine, z. B.

   JeffamineEthylenglycol-bis (aminoethyl) ether,    Desmocap 12 (Bayer AG), ein teilweise verkapptes lineares Polyurethan, Heloxy Modifier 505   (Shell),   ein Polyglycidylether von   Ricinusöl,   Heioxy Modifier 71   (Shell),   ein Glycidylester einer Fettsäure, Heloxy Modifier 32 (Shell), Polygiycoldiepoxid, Heloxy Modifier 84   (Shell),   ein Polyglycidylether eines aliphatischen Polyols, Silikone, Silikonöl, Aerosil, Bentone, Zeolith als Molekularsieb, Fluortenside,   z. B.   auf   Perfluorcarbonsäure- oder Perfluorsulfonsäure-Basis.   



  5) Füllstoffe, vorzugsweise mineralische weiche Füllstoffe wie Talkum oder Kaolin oder organische Füllstoffe, wie Kokosmehl oder Mikrohohlkugeln, z. B. aus Kunststoff. Die Füllstoffe weisen vorzugsweise eine mittlere Komgrösse von nicht über   100 11m   auf. 

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   6) Pigmente :
Oxidpigmente,   z. B. Ti02,   Eisenoxide, etc.,
Russ, organische Pigmente. 



  Alle Bestandteile des Beschichtungsmittels sind gängige Handelsprodukte, die von verschiedensten Herstellern unter Markenbezeichnungen angeboten werden, wobei die genaue Zusammensetzung dieser Handelsprodukte- vor allem der Harze - in der Regel vom Hersteller nicht angegeben ist, sondern nur die chemische Basis und der
Einsatzzweck. 



  Die strichlierten Linien in Fig. 14 stellen die späteren Trennlinien dar, entlang denen die Beschichtung im thermoplastischen Zustand durchtrennt wird. Die Härtung kann dabei mittels Erhitzen der Unterlage oder mittels Strahlung   [IR-, UV- oder EB-Strahlung   ("electron beam",   Elektronenstrahlung)] erfolgen.   Eine weitere Möglichkeit besteht durch Erhitzen mittels eines elektrischen Heizdrahts. Der Heizdraht verbleibt in der Beschichtung. 



  Die Trennung der Beschichtung erfolgt beispielsweise durch Schneiden oder Sägen mit herkömmlichen Werkzeugen   (z. B.   Kreissäge, Messer- oder Bandschneider) oder durch Schmelzen mittels Heissdraht oder Laser. Mit A wird in Fig. 14 die vertikal zur Darstellungsebene liegende Achse bezeichnet, um die die Platten 1 nach dem Durchtrennen der Beschichtung um   180    gedreht werden, wonach die Beschichtung der beiden übrigen Kanten jeder Platte erfolgen kann. 



  Damit die an den Seitenkanten l'der Schalungsplatten 1 aufgebrachten Beschichtungen 8 nicht abscherbar sind, ist es zweckmässig, die Seitenflächen mit einem Profil zu versehen. Ausführungsbeispiele dafür sind in den Figuren   15a-d dargestellt.   

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 In den Figuren 16 und 17 sind weitere Möglichkeitern dargestellt, eine formschlüssige Verbindung zwischen Beschichtung und Plattenkante zu bilden. In die Kantenfläche l' werden einerseits quer zur Kantenfläche l'verlaufende Nuten 21 gefräst, wie in Fig. 16 gezeigt, oder - ebenfalls quer, insbesondere rechtwinkelig zur Kantenfläche   T-   Sacklöcher 22 gebohrt. 



  Durch die in den Figuren 15 bis 17 beschriebenen Ausführungsformen wird einerseits die Haftfläche zwischen Beschichtung und Kantenfläche vergrössert und andererseits durch die spezifische Form der Ausnehmungen in den Kantenflächen eine Verkeilung der Beschichtung erzielt. 



  Die Erfindung umfasst weiters auch Ausführungsformen von Eckenschutzelementen, die im Bereich der Kantenflächen verbreitert sind - also T-förmigen Querschnitt aufweisen und einen Teil oder die gesamte Kantenfläche in diesem Teilbereich umgreifen. Durch entsprechende Ausfräsungen in den Kanten- und Hauptflächen wird sichergestellt, dass das Eckenschutzelement so im Stütz- bzw. Führungselement versenkt werden kann, dass es bündig mit den   Kanten- bzw. Hauptflächen abschliesst.  

Claims (17)

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1. Stütz- bzw. Führungselement insbesondere Schalungselement, bevorzugt aus Holz oder Kunststoff, mit Ecken, insbesondere eine Schalungsplatte, wobei in den Eckenbereichen Eckenschutzelemente aus Metall, bevorzugt in Winkel- oder Dreiecksform oder in Form eines Rechtecks mit an einer Kante angefügtem Dreieck, zumindest teilweise in Ausnehmungen im Stütz- bzw. Führungselement versenkt angeordnet sind, wobei gegebenenfalls an den Stütz- bzw. Führungsflächen und bzw. oder an den Kantenflächen eine Beschichtung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Oberfläche der Eckenschutzelemente zumindest in ihrem im Stützbzw. Führungselement versenkbaren Bereich gewellt bzw. mit Kanälen versehen ist, wobei die Wellungen bzw. Kanäle im eingesetzten Zustand des Eckenschutzelementes vorzugsweise in eine Kantenfläche des Stütz- bzw.
Führungselements münden.
2. Stütz- bzw. Führungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise die Eckenschutzelemente zur Gänze und insbesondere im wesentlichen bündig mit den Kantenflächen im Eckbereich abschliessend im Stütz- bzw.
Führungselement versenkt angeordnet sind.
3. Stütz- bzw. Führungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise die Eckenschutzelemente einen weggeschnittenen Teil des Eckbereichs des Stütz- bzw. Führungselement im wesentlichen zur Ursprungsform ergänzend ausgebildet und teilweise im Stütz- bzw. Führungselement versenkt angeordnet sind.
4. Stütz- bzw. Führungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an zumindest einer Oberfläche der Eckenschutzelemente an zumindest in ihrem im Stütz- bzw. Führungselement versenkbaren Bereich keilförmige bzw. widerhakenförmige Vorsprünge vorgesehen sind, die beim Versenken des Eckenschutzelements im Stütz- bzw. Führungselement keinen nennenswerten <Desc/Clms Page number 16> Widerstand bieten, im eingesetzten Zustand des Eckenschutzelements jedoch dessen Herausbewegen aus dem Stütz- bzw. Führungselement verhindern.
5. Stütz- bzw. Führungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise die Eckenschutzelemente zumindest jeweils ein Durchgangsloch in Querrichtung aufweisen.
6. Stütz- bzw. Führungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an seinem Eckbereich zumindest eine Durchtrittsbohrung durch das Stütz- bzw. Führungselement und den versenkten Teil des Eckenschutzelements hindurch verläuft, die mit dem verwendeten Beschichtungsmittel gefüllt ist.
7. Stütz- bzw. Führungselement nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der im weggeschnittenen Teil des Eckbereichs des Stütz- bzw.
Führungselements freiliegende Bereich des Eckenschutzelements mit einem Durchgangsloch versehen ist.
8. Stütz- bzw. Führungselement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei beschichteten Stütz- bzw. Führungselement der freiligende Bereich des Eckenschutzelements ebenfalls mit der Beschichtung bedeckt ist.
9. Stütz- bzw. Führungselement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Beschichtungsmittel ein zuerst in einen schneid-bzw. schmelzbaren thermoplastischen Zustand und anschliessend in einen duroplastischen Zustand aushärtbares Beschichtungsmittel ist.
10. Stütz- bzw. Führungselement nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Beschichtungsmittel bei Raumtemperatur eine Topfzeit von 5 bis 20, vorzugsweise etwa 10, Sekunden aufweist. <Desc/Clms Page number 17>
11. Stütz- bzw. Führungselement nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Beschichtungsmittel ein Beschichtungsmittel auf Polyurethan- (PU-) Basis, auf Polyacrylat-Basis, auf Basis ungesättigter Polyester, auf Basis von Thiokol oder auf Basis von Silikonkautschuk ist, dem nach Bedarf Füllstoffe und gegebenenfalls Pigmente zugesetzt sind.
12. Stütz- bzw. Führungselement nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Beschichtungsmittel ein Beschichtungsmittel auf PU-Basis mit folgender Zusammensetzung ist : 40 Gewichtsteile Mischung aus unterschiedlich vernetzten Polyol-Komponenten 10 Gewichtsteile Flüssigextender (z.B. ungesättigter KW-Harz) 8 Gewichtsteile Kettenverlängerer (z.B. Äthylhexandiol) 3 Gewichtsteile Molekularsieb (z. B. Zeolith A4) 1 Gewichtsteile Antiabsetzmittel (z.B. Aerosil 200) 0, 7 Gewichtsteile Entschäumer (z. B. Silikonöl) 0,5GewichtsteileHaftvermittler (z.B.Merkaptoalkoxysilan) 1 Gewichtsteil Wasserfänger (z. B. aromat. Polyisocyanat) 3 Gewichtsteile Pigment (z. B. Ti02 + Fe203) 10 Gewichtsteile Füllstoffe (z. B.
Talk, Kaolin, Mikrohohlkugeln) 0,8 Gewichtsteile Katalysator/Beschleunigergemisch für die Reaktion zwischen Polyol und Polyisocyanat 22 Gewichtsteile aromat. Polyisocyanat.
13. Stütz- bzw. Führungselement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Beschichtungsmittel in Form von zwei Komponenten vorliegt, wobei die eine Komponente das Polyisocyanat, 50 % des Antiabsetzmittels, 43 % des Entschäumers und 50 % des Pigments, und die andere Komponente das Übrige der Zusammensetzung enthält. <Desc/Clms Page number 18>
14. Stütz- bzw. Führungselement nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die niedriger vernetzte und die höher vernetzte Polyolkomponente im Beschichtungsmittel im Verhältnis von 10 : 90 bis 90 : 10, vorzugsweise von 60 : 40 bis 40 : 60, besonders bevorzugt 50 : 50, vorliegen.
15. Stütz- bzw. Führungselement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei an den Kantenflächen beschichteten Elementen die Kantenflächen Längs- und bzw. oder Quernuten bzw. Sacklöcher aufweisen, die beim Beschichten mit Beschichtungsmittel gefüllt werden.
16. Stütz- bzw. Führungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Eckenschutzelement einen Bereich der Kantenfläche des Stützbzw. Führungselements überdeckt, aber gleichzeitig so darin versenkt angeordnet ist, dass die Aussenfläche des Eckenschutzelements bündig mit der nicht überdeckten Kantenteilfläche des Stütz- bzw. Führungselements abschliesst.
17. Stütz- bzw. Führungselement nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Eckenschutzelement einen Teil der Kantenfläche bis zu den Hauptflächen umgreift, aber gleichzeitig so darin versenkt angeordnet ist, dass die Aussenflächen des Eckenschutzelements bündig mit den nicht überdeckten Kantenteilflächen und Hauptflächen des Stütz- bzw. Führungselement abschliessen.
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