AT120461B - Verfahren zur Ladung und Einrichtung von feuerlosen Lokomotiven. - Google Patents
Verfahren zur Ladung und Einrichtung von feuerlosen Lokomotiven.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Ladung und Einrichtung von feuerlosen Lokomotiven. Der Aktionsradius und damit die wirtschaftliche Bedeutung der feuerlosen Lokomotive kann bedeutend erhöht werden, wenn es gelingt, den Druck der feuerlosen Lokomotive zu erhöhen. Nach dem Erfindungsgedanken wird dies dadurch bewirkt, dass durch den Behälter der feuerlosen Lokomotive Heissdampf aus einer Kesselanlage durchgeleitet wird, und dadurch der Behälterdruck über den Druck der Kesselanlage hinaus gesteigert werden kann. Es ist am zweckmässigsten, zuerst die feuerlose Lokomotive wie bisher durch Einführen des Heiss- dampfes in den Behälter auf den Druck der Kesselanlage zu bringen und erst dann die weitere Druck- steigerung durch Durchleiten von Heissdampf aus der Kesselanlage zu bewirken. Das kann z. B. nach Art der Beheizung von Warmwasserspeichern erfolgen. Ist die Kesselanlage hiefür nicht eingerichtet, so kann der Verlust des ausströmenden Dampfes bei mehr als einem Behälter vermieden werden. Ein Ausführungsbeispiel zeigt Fig. 1. Es bedeuten 1 und 2 die zwei Behälter der feuerlosen Loko- motive. Behälter 1 wird zuerst von der Kesselanlage durch das Füllrohr 3 nach Öffnen des Absperr- organes 4 durch das Düsenrohr 5 mit Heissdampf gespeist und auf den Druck der Kesselanlage gebracht. Hierauf wird das Absperrorgan 4 geschlossen und das Absperrorgan 6 geöffnet. Nun strömt der Heiss- dampf aus derselben Kesselanlage zuerst durch das Heizrohr 7 durch den Behälter 1 und tritt erst dann in den Behälter 2 ein. Während dadurch Behälter 2 auf Kesseldruck gebracht wird, steigt der Druck im Behälter 1 über den Kesseldruck. Nach Schliessen des Absperrorganes 6 kann nun entweder jeder Behälter für sich an die Dampfmaschine angeschlossen werden oder besser vorher der Druck der beiden Behälter ausgeglichen werden. Bei mehr als zwei Behältern können die Behälter in zwei Gruppen geschaltet werden, die ebenso zusammenarbeiten wie die beiden Behälter der Fig. 1. Es können aber auch die Behälter der Reihe nach gefüllt werden und damit ein noch höherer Effekt erreicht werden. Fig. 2 stellt eine Ausführungsform mit vier Behältern a, b, c und d dar. Zuerst wird durch Öffnen des Absperrorganes e Behälter a an den Kessel angeschlossen und auf Kcsseldruek gebracht. Nach Schliessen des Organes e wird Behälter b durch Öffnen des Organes f angeschlossen und hiebei der Druck im Behälter a gesteigert. Auf dieselbe Weise wird noch durch die Organe und h der Behälter c und d angeschlossen, so dass am Ende der Füllung nur Behälter d den Druck der Kesselanlage besitzt, während die Behälter a, b und c Überdruck besitzen. Dadurch können drei Viertel des Gesamtinhalts, gleiche Behältergrösse vorausgesetzt, über den Druck der Kesselanlage geladen werden. Durch die beschriebene Anordnung der Rohrleitungen und Absperrorgane, bei welcher alle Heizschlagen mit dem Füllrohr verbunden sind, ist es möglich, bei jedem Behälter nur mit einem Absperrorgan das Auslangen zu finden. Besonders vorteilhaft ist diese Drucksteigerung bei feuerlosen Lokomotiven, die mit Drosselung des Dampfes auf konstanten Niederdruck und darauffolgende Überhitzung durch den Behälterinhalt arbeiten, weil bei höheren Drücken auch höhere Überhitzungen und damit besserer Wirkungsgrad der Dampfmaschine erreicht werden kann. Bei solchen Lokomotiven kann mit Vorteil die Heizschlange für das Aufdruckbringen gleichzeitig als Heizschlange für das Überhitzen im Betriebe verwendet werden. Es sind auch noch andere Ausführungsformen des Erfindungsgedankens möglich, z. B. die Durchleitung des Heissdampfes durch einen oder mehrere Behälter und die Verwendung des Dampfes nach dem Austritt für andere Zwecke, wodurch alle Behälter auf erhöhten Druck gebracht werden können. <Desc/Clms Page number 2> Mit Vorteil werden auch die Behälter mit Absperr-und eventuell Drosselorganen abnehmbar gemacht und so anstatt einer Füllung ein geladener Behälter auf die Lokomotive gesetzt. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Ladung von feuerlosen Lokomotiven, die mit Heissdampf geladen werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Heissdampf nicht in den Behälter der feuerlosen Lokomotive eingeführt, sondern nur durch den gefüllten Behälter durchgeführt wird, wodurch der Behälter der feuerlosen Lokomotive einen höheren Druck erhält als der Druck der ladenden Kesselanlage.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die feuerlose Lokomotive zuerst durch Einführung des Heissdampfes oder heissen Wassers auf den Druck der Ladekesselanlage gebracht wird und dann durch Durchführen des Heissdampfes darüber hinaus der Druck im Behälter gesteigert wird.3.-Feuerlose Lokomotive nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung von zwei voneinander abschaltbaren Behältern oder Behältergruppen, von welchen zuerst der eine durch Einführung des Heissdampfes auf den Druck der Kesselanlage gebracht wird und dann nach Absperrung EMI2.14. Feuerlose Lokomotiven nach den Ansprüchen 1 bis 3, mit mehr als zwei Behältern, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter so schaltbar sind, dass immer durch den einen der Heissdampf durchgeführt und in den nächsten eingeführt wird, so dass am Schluss der Ladung alle Behälter ausser dem letzten Überdruck erreichen.5. Feuerlose Lokomotive nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizrohre gleich an die Anschlussleitung gelegt werden, so dass jeder der Behälter nur ein Absperrventil in der Füllleitung erhält.- 6. Feuerlose Lokomotive, die mit Dampfdrosselung und darauffolgender Überhitzung durch den Kesselinhalt arbeitet, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizschlangen zum Hochheizen des Druckes beim Betriebe als Heizschlangen für das Überhitzen verwendbar sind.7. Feuerlose Lokomotiven nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Absperr-und gegebenenfalls mit Drosselorgan versehenen Behälter abnehmbar angeordnet sind und so anstatt einer Füllung ein geladener Behälter auf die Lokomotive gesetzt werden kann. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
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