AT120582B - Niederfrequenzschaltung für Radio-Empfänger. - Google Patents

Niederfrequenzschaltung für Radio-Empfänger.

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AT120582B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Niederfrequenzschaltung   für Radio-Empfänger. 
 EMI1.1 
 frequenztransformatoren nicht nur die Modulationsfrequenz, sondern auch in   grossem   Masse die Hilfsfrequenz auf das Niederfrequenzrohr übertragen wird. Das hat zur Folge, dass das Niederfrequenzrohr schon von der   Hilfsfrequenz   derart belastet wird, dass es nahe der Sättigung oder mindestens im zweiten Teil der Kennlinie beansprucht ist, bevor die Fernsignale einlangen. 



   Die Wirkung der Superreaktion (oder   Überruekkopplung)   beruht darauf, dass bei einem Rück-   kopplungsempfänger   der Hochfrequenzwiderstand des Abstimmungskreises periodisch negativ wird. 



  Beim normalen   Rückkopplungsempfänger   ist der negative Widerstand eine bestimmte Grösse ; knapp vor dem Schwingungseinsatz ist die Empfangslautstärke am grössten, der Hochfrequenzwiderstand Null oder bestenfalls 1 Ohm negativ. Ein festeres Anziehen der Rückkopplung würde den Empfang 
 EMI1.2 
 weise in Anodenkreis, eine Wechselspannung aufgedrückt ; während der negativen Halbwellen wird der Abstimmungskreis des Schwingaudions entdämpft, während der positiven setzt die Schwingung aus.   Wie rechnerisch nachweisbar, steigert sieh die Wirkung der Superreaktion bei steigender Empfangsfrequenz und fallender Oszillatorfrequenz.

   Theoretisch könnte man mit dieser bis auf 500 Hertz, ja sogar   auf 50 Hertz heruntergehen ; es wäre jedoch ein kompliziertes Siebkettensystem notwendig, um diese   Hilfsfrequenz   vom Verstärkerteil abzuhalten. Sie wird daher in der Praxis an der Grenze des   Hörbereich   mit 10000-20000 Hertz eingestellt. Transformatoren alter Konstruktion konnten diese Frequenz nicht mehr zum Niederfrequenzteil übertragen anders verhält es sich aber bei modernen Typen, die bei 10000 Hertz noch keinen Abfall der Kennlinie zeigen.

   Mit modernen Niederfrequenztransformatoren gelangt daher auch die Oszillatorfrequenz ans Gitter der ersten   Verstärkerrohre.   
 EMI1.3 
 Kapazität oder eines Kondensators und eines in Serie liegenden induktiven Widerstandes parallel zu den   Sekundärklemmen   des Niederfrequenztransformators beseitigt. 



   In der Zeichnung sind diese beiden Lösungen schematisch dargestellt. In   Fig. l   bedeutet T einen 
 EMI1.4 
 Empfangsgerätes angeschlossen ist. Die Klemmen 3,   4     der Sekundärseite   s führen einerseits zum Gitter   a   des Niederfrequenzrohres, anderseits zum-Pol der Gittervorspannung-B. A ist die Anode, K die 
 EMI1.5 
 zwischen 10 und 20 Kilohertz liegen. müssen auch diese   Hilfsfrequenzen   über den Transformator zum Niederfrequenzrohr gelangen. Um das zu verhüten, wird erfindungsgemäss an die Klemmen   3,     4   in Brücke 
 EMI1.6 
 den Kondensator abfliesst, bevor sie das Niederfrequenzrohr V erreicht. 



   Der Kondensator   a   ist aber so bemessen oder wird so eingestellt, dass er den Tonfrequenzen bis etwa 5000 Hertz bei Telephonie und den Frequenzen bis 2000 Hertz bei Telegraphie einen verhältnismässig grossen Widerstand entgegensetzt. Wird beispielsweise ein Kondensator C mit einer Kapazität von 500 cm gewählt, so ergibt sich für eine Hilfsfrequenz von 15000 Perioden pro Sekunde nach obiger Formel 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ein Widerstand von 19100 Ohm und für eine mittlere Tonfrequenz von 2500 Perioden per Sekunde ein solcher von 116000 Ohm. Es wird somit das   Hufsfrequenzrauschen   beträchtlich geschwächt, das Verstärkerrohr V aber durch die Tonfrequenzen annähernd voll beeinflusst. 



   In Fig. 2 ist ein ähnlicher Fall dargestellt mit dem einzigen Unterschiede, dass zwischen den Punkten 3,   4   eine Kapazität a mit einem in Serie liegenden induktiven Widerstand L in Brücke zur sekundären Wicklung des Transformators T geschaltet ist. Wird L und a auf Resonanz mit der Hilfs- 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
PATENT-ANSPRUCHE : 1. Niederfrequenzschaltung für Radioempfänger   mit Dberrückkopplungsschaltung, dadurch   
 EMI2.3 
 auf Resonanz mit der Oszillatorfrequenz eine nahezu vollständige Absorption dieser letzteren herbeiführt. 

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Claims (1)

  1. 2. Niederfrequenzschaltung für Radioempfänger, dadurch gekennzeichnet, dass in Brücke zu den Sekundärklemmen des Niederfrequenztransformators ein vorzugsweise regelbarer Kondensator (0) gelegt wird, der der Oszillatorfrequenz einen verhältnismässig kleinen, der Tonfrequenz aber einen grossen Widerstand entgegensetzt. EMI2.4 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT120582D 1929-11-04 1929-11-04 Niederfrequenzschaltung für Radio-Empfänger. AT120582B (de)

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