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Niederfrequenzschaltung für Radio-Empfänger.
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frequenztransformatoren nicht nur die Modulationsfrequenz, sondern auch in grossem Masse die Hilfsfrequenz auf das Niederfrequenzrohr übertragen wird. Das hat zur Folge, dass das Niederfrequenzrohr schon von der Hilfsfrequenz derart belastet wird, dass es nahe der Sättigung oder mindestens im zweiten Teil der Kennlinie beansprucht ist, bevor die Fernsignale einlangen.
Die Wirkung der Superreaktion (oder Überruekkopplung) beruht darauf, dass bei einem Rück- kopplungsempfänger der Hochfrequenzwiderstand des Abstimmungskreises periodisch negativ wird.
Beim normalen Rückkopplungsempfänger ist der negative Widerstand eine bestimmte Grösse ; knapp vor dem Schwingungseinsatz ist die Empfangslautstärke am grössten, der Hochfrequenzwiderstand Null oder bestenfalls 1 Ohm negativ. Ein festeres Anziehen der Rückkopplung würde den Empfang
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weise in Anodenkreis, eine Wechselspannung aufgedrückt ; während der negativen Halbwellen wird der Abstimmungskreis des Schwingaudions entdämpft, während der positiven setzt die Schwingung aus. Wie rechnerisch nachweisbar, steigert sieh die Wirkung der Superreaktion bei steigender Empfangsfrequenz und fallender Oszillatorfrequenz.
Theoretisch könnte man mit dieser bis auf 500 Hertz, ja sogar auf 50 Hertz heruntergehen ; es wäre jedoch ein kompliziertes Siebkettensystem notwendig, um diese Hilfsfrequenz vom Verstärkerteil abzuhalten. Sie wird daher in der Praxis an der Grenze des Hörbereich mit 10000-20000 Hertz eingestellt. Transformatoren alter Konstruktion konnten diese Frequenz nicht mehr zum Niederfrequenzteil übertragen anders verhält es sich aber bei modernen Typen, die bei 10000 Hertz noch keinen Abfall der Kennlinie zeigen.
Mit modernen Niederfrequenztransformatoren gelangt daher auch die Oszillatorfrequenz ans Gitter der ersten Verstärkerrohre.
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Kapazität oder eines Kondensators und eines in Serie liegenden induktiven Widerstandes parallel zu den Sekundärklemmen des Niederfrequenztransformators beseitigt.
In der Zeichnung sind diese beiden Lösungen schematisch dargestellt. In Fig. l bedeutet T einen
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Empfangsgerätes angeschlossen ist. Die Klemmen 3, 4 der Sekundärseite s führen einerseits zum Gitter a des Niederfrequenzrohres, anderseits zum-Pol der Gittervorspannung-B. A ist die Anode, K die
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zwischen 10 und 20 Kilohertz liegen. müssen auch diese Hilfsfrequenzen über den Transformator zum Niederfrequenzrohr gelangen. Um das zu verhüten, wird erfindungsgemäss an die Klemmen 3, 4 in Brücke
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den Kondensator abfliesst, bevor sie das Niederfrequenzrohr V erreicht.
Der Kondensator a ist aber so bemessen oder wird so eingestellt, dass er den Tonfrequenzen bis etwa 5000 Hertz bei Telephonie und den Frequenzen bis 2000 Hertz bei Telegraphie einen verhältnismässig grossen Widerstand entgegensetzt. Wird beispielsweise ein Kondensator C mit einer Kapazität von 500 cm gewählt, so ergibt sich für eine Hilfsfrequenz von 15000 Perioden pro Sekunde nach obiger Formel
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ein Widerstand von 19100 Ohm und für eine mittlere Tonfrequenz von 2500 Perioden per Sekunde ein solcher von 116000 Ohm. Es wird somit das Hufsfrequenzrauschen beträchtlich geschwächt, das Verstärkerrohr V aber durch die Tonfrequenzen annähernd voll beeinflusst.
In Fig. 2 ist ein ähnlicher Fall dargestellt mit dem einzigen Unterschiede, dass zwischen den Punkten 3, 4 eine Kapazität a mit einem in Serie liegenden induktiven Widerstand L in Brücke zur sekundären Wicklung des Transformators T geschaltet ist. Wird L und a auf Resonanz mit der Hilfs-
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PATENT-ANSPRUCHE : 1. Niederfrequenzschaltung für Radioempfänger mit Dberrückkopplungsschaltung, dadurch
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auf Resonanz mit der Oszillatorfrequenz eine nahezu vollständige Absorption dieser letzteren herbeiführt.
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Low frequency circuit for radio receivers.
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frequency transformers not only the modulation frequency, but also to a large extent the auxiliary frequency is transmitted to the low frequency tube. As a result, the low-frequency tube is already stressed by the auxiliary frequency in such a way that it is stressed close to saturation or at least in the second part of the characteristic curve before the remote signals arrive.
The effect of the super reaction (or overcoupling) is based on the fact that in a feedback receiver the high frequency resistance of the tuning circuit periodically becomes negative.
In the normal feedback receiver, the negative resistance is a certain quantity; Just before the start of the vibration, the reception volume is greatest, the high-frequency resistance is zero or, at best, 1 ohm negative. Tightening the feedback would reduce the reception
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wise in the anode circuit, an alternating voltage is applied; During the negative half-waves the tuning circle of the swinging audion is undamped, while the positive half-waves stop the oscillation. As can be proven mathematically, the effect of the super reaction increases with increasing reception frequency and decreasing oscillator frequency.
Theoretically, you could go down to 500 Hertz, even 50 Hertz; however, a complicated filter chain system would be necessary to keep this auxiliary frequency away from the amplifier section. It is therefore set in practice at the limit of the audible range with 10,000-20,000 Hertz. Transformers of old design could no longer transmit this frequency to the low-frequency part, but the situation is different with modern types, which do not yet show a drop in the characteristic curve at 10,000 Hertz.
With modern low-frequency transformers, the oscillator frequency also reaches the grid of the first amplifier tubes.
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Eliminated capacitance or a capacitor and a series inductive resistor in parallel with the secondary terminals of the low frequency transformer.
These two solutions are shown schematically in the drawing. In Fig. 1, T means one
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Receiving device is connected. The terminals 3, 4 of the secondary side s lead on the one hand to the grid a of the low-frequency tube, on the other hand to the pole of the grid prestress B. A is the anode, K the
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between 10 and 20 kilohertz. these auxiliary frequencies must also reach the low-frequency pipe via the transformer. To prevent this, according to the invention, the terminals 3, 4 are connected in a bridge
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the condenser drains before it reaches the low frequency tube V.
The capacitor a is, however, dimensioned or adjusted so that it offers a relatively large resistance to the audio frequencies up to about 5000 Hertz for telephony and the frequencies up to 2000 Hertz for telegraphy. If, for example, a capacitor C with a capacitance of 500 cm is selected, the result is an auxiliary frequency of 15,000 periods per second according to the above formula
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a resistance of 19100 ohms and for an average audio frequency of 2500 periods per second a resistance of 116000 ohms. The hoof frequency noise is thus considerably weakened, but the amplifier tube V is almost fully influenced by the sound frequencies.
2 shows a similar case with the only difference that between points 3, 4 a capacitance a with an inductive resistor L in series is connected in a bridge to the secondary winding of the transformer T. If L and a are in resonance with the auxiliary
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PATENT CLAIMS: 1. Low-frequency circuit for radio receivers with over-feedback circuit, thereby
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on resonance with the oscillator frequency brings about an almost complete absorption of the latter.
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