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Frelluft-Hochspannungs-Trennschalter.
Mit der immer weitergehenden Erhöhung der Fbettragungsspannungen und Leistungen in elektrischen Anlagen wachsen auch die Ausmasse der einzelnen Schaltanlagenteile. In Freiluftanlagen bieten nun die grossen Fläehenteile Gelegenheit zum Ansetzen von Regen und Schnee, die in ihrem Wechsel zusammen mit Frost eine Eisbildung an diesen Teilen hervorrufen. Ist infolgedessen bei vollkommen gekapselten Apparaten, z. B. OIschaltein, nur die Gefahr eines Überschlages an den Matoren zu befürchten, so ergibt sieh bei den beweglichen Teilen ungekapi'e ! ter Apparate, hauptäehlich bei Trennschalter, die Gefahr des Festeisens.
Um nun durch die vereisten Trennschaiter keine Betriebsstörungen eintreten zu lassen. ist es
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des Schaltvorganges die die beweglichen Schaltteile zusammenhaltende Eisschicht mechanisch beansprucht, zum Zerspringen gebracht wird (sogenannter Eisbrecher), so dass die Trennsehalter nunmehr normal
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wohl das Stützeisen des Isolators aber nicht das Poizellan des Isolators umgibt. Diese Anordnung lässt sich aber, abgesehen von der dadurch bedingten grösseren Bauhöhe bei Trennschaltern hoher Spannung, mit übermannshohen Isolatoren des grossen Gewichts wegen nicht durchführen.
Nun ist es weiterhin bei Wasserkraftanlagen bekannt, die Feinrechen vor Vereisung dadurch zu schützen, dass man sie elektrisch beheizt.
Dieses Mittel wird erfindungsgemäss auf Freilufttrenn-chalter angewendet, indem die Heizwiderstände über Abzweige der Hochspannungsleitung gespeist werden. Hiebei wird der Vorteil erzielt, dass lange Zuführungsleitungen und besondere Heiztransformatoren vermieden werden, indem ein Teil des am Trennschalter vorhandenen Kraftstromes zur Speisung der Heizwiderstände benutzt wird. Die Heiwiderstände kann man nunmehr nicht nur an den Trennschaltstücken anbringen, sondern auch an dem Fuss eines auf seinem Träger beweglichen Isolators.
Da für Hochspannungsschaltanlagen immer mehr zum Zwecke der Spannungs- oder Stromessung (oder Erdung) gestaffelte Induktionssysteme (oder Drosselspulen) verwendet werden, die die an der
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widerstand auch in den Stromkreis des der Hochspannung oder dem Erdpotential am nächsten liegenden Induktionssystems (Drosselspule) legen. Der Heizwiderstand liegt sodann auf dem gleichen Potential mit seiner Stromquelle und ist daher in beiden Fällen nur noch egen eine geringere, seinem Spannungs- abfall entsprechende Spannung und nicht gegen Hochspannung wie im Falle einei Fremdspeihung zu isolieren.
Auch kann der bei einem Abzweig nach Erde hin in diesem Stromkreis liegende Heizwiderstand noch durch einen hochohmigen Widerstand überbrückt werden, um die Überspannungen der Hoeh- spannungsleitung unmittelbar naeh Erde hin abzuführen. Wird dieser \hzweig als gestaffelter Spannungs- messwandler benutzt, so bewirkt die unmittelbare oder mittelbare (über eine Hilfswicklung) Einsehaltung
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eines Heizwiderstandes-für diesen Wandler eine Herabsetzung der Spannung, die bei abgeschaltetem Heizwiderstand, etwa im Sommer, durch verstellbare Ersatzwiderstände, Drosselspulen, Kapazitäten oder Zusammensetzungen dieser der Messgenauigkeit wegen aufrechterhalten werden muss.
Der Heizwiderstand kann auch von einer besonderen Wicklung aus gespeist werden, insbesondere dann, wenn der Abzweig ein gestaffeltes Stromwandlersystem bildet. Ob dabei diese gestaffelten Messwandler bzw.
Drosselspulen neben dem Trennschalter stehen oder, wie bereits vorgesehlagen, in die Isolatoren de Trennsehalters selbst eingebaut sind, ist für die Erfindung, abgesehen von den kurzen Verbindungleitungen im ersteren Falle, unerheblich.
In den Zeichnungen sind auf denletzten Fall zutreffende Ausführungsbeispiele gemäss der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt zwei auf einem Träger aus U-Eisen 11 feststehende Polatoien 72. 73 eines Drehtrennschalter. Der Isolator 12 trägt über ein Kugelgelenk 14 das Drehtrennmesser 1, 5, in das der vorteilhaft als Stab ausgebildete und elektrisch isolierte Heizwiderstand 76 nach vorherigem Entfernen des Verschlusses 17 von vorn eingeschoben ist.
Mit dem Trennmesser 15 ist der eine Anschluss unmittelbar am Verschluss 17 und mit Erde der andere Anschluss des Heizwiderstandes über einen Steckkontakt 18 und den Spannungsteiler 19 im Isolator 12 mittelbar verbunden. Überbrückt wird der Heizwiderstand 16 durch einen hochohmigen Widerstand 90. Das Ende des Trennmessers 15 kommt mit dem festen, vom Isolator 13 getragenen Sellaltqtfieli 21 in Berührung.
Durch Wärmeleitung wird die Wärme des Heizwiderstandes 16 dem Kugelelenk 14, dem Trennmesser 15 und bei geschlossenem Trennschalter auch dem festen Schaltstück 21 zugeführt, so dass an diesen Stellen keine Eisbildung auftreten kann. Auch wird stets das Trennmesser 15 von der etwa heraufgefallenen Schneelast befreit, so dass diese nicht dauernd auf dem Trennmesser liegt. Durch das Öffnen
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Der das feste Schaltstück 22 beheizende, auswechselbare Widerstand 31 wird von einem Teil der angezapften Wicklung des obersten Induktionssystems des Spannungswandlers 28 gespeist. Als Ausgleich für die Abstimmung des an den Spannungswandler angeschlossenen Voltmeter V oder Relais dient bei herausgenommenem Heizwiderstand der einstellbare Widerstand 32, der bei eingeschaltetem Heizwiderstand 31 durch den Schalter 33 kurzgeschlossen wird.
Für die Beheizung des drehbaren Fusses 34 des mittleren Isolators 25 ist ein Heizwiderstand 35 vorgesehen, der über eine besondere Heizwicklung 36 des dem Erdpotential am nächsten liegenden Induktionssystems des Stromwandlers 29 gespeist wird. Die Stromwandlersysteme bilden hiebei den Abzweig von der Hochspannungsleitung. Durch Öffnen des aussenliegenden Heizschalters 37 kann die Wicklung 36 und der Heizwiderstand 85 abgeschaltet werden, wenn man es nicht wieder vorzieht, den
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feststehenden Teil des Lagers mit dem Heizwiderstand auszurüsten, wobei dann der Heizwiderstand, genau so wie das an den Stromwandler 29 angeschlossene Amperemeter A oder Relais über, bewegliche Zuleitungen 88 oder Sehleifverbindungen mit der Heizwicklung 36 zu verbinden ist.
Schliesslich ist der das andere feste Schaltstück 23 beheizende Widerstand 39 in der gleichen Weise wie der in Fig. 1 beschriebene Heizwiderstand an das Ende der gestaffelten Erdungsdrosselspule 30 oder an eine Anzapfung dieser angeschlossen, wobei der angezapfte Teil der Spule als Heiztransformator ausgebildet sein kann. Der Überbrückungswiderstand ist hiebei in der Strahlungskappe 40 des Isolators 26 angeordnet.
Es ist auch ohne zeichnerische Darstellung ersichtlich, dass in dem doppelarmigen Trennmesser 47 ebenfalls Heizwiderstände untergebracht werden können, die ebenfalls über Hilfsheizwicklungen des der Hochspannungsleitung nächstliegenden Stromwandlersystems gespeist und genau so ausgebildet werden, wie dies an Hand von Fig. 1 für den Heizwiderstand 16 beschrieben ist. Ebenso ist es möglich, bei offenem Trennmesser 41 und damit vom Strom abgeschalteten Wandler 29 und Heizwiderstand 85, letzeren über eine Hilfswicklung oder Anzapfung des an Spannung liegenden andern gestaffelten Systems 28 oder 30 niederspannungsseitig zu beheizen.
Die Isolatoren bzw. Isoliergehäuse werden aber auch bei dieser Ausbildung des Trennschalter." an sieh schon durch die Apparate in ihrem Innern erwärmt, insbesondere dann, wenn sie mit Öl gefüllt sind. Auch hiedurch erfolgt eine Unterstützung der Heizwiderstände in thermischer Hinsicht.
Ein weiterer Vorteil gerade dieser Anordnung ist darin zu sehen, dass die Zuführungsleitungen im Innern der Isolatoren verlaufen, nach aussen nicht in Erscheinung treten und deshalb auch nicht gegen elektrische Strahlung abgeschirmt zu werden brauchen.
Wie die Isolatoren bzw. die gestaffelten Systeme der in den Isolatoren untergebrachten Apparate
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