AT121209B - Anordnung zur Überwachung des Bremszustandes bei elektrischer Bremsung. - Google Patents

Anordnung zur Überwachung des Bremszustandes bei elektrischer Bremsung.

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AT121209B
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Theodor Ing Schuhmann
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Siemens Ag
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  Anordnung zur Überwachung des Bremszustandes bei elektrischer Bremsung. 



   Bei   Kurzsehlussbremsung   elektrischer Fahrzeuge oder auch elektrischer Antriebe kann es in vielen Fällen eintreten, dass mangels der nötigen magnetischen Remanenz oder auch infolge des grossen Übergangswiderstandes an den Bürsten des Kommutators die   gewünschte   Bremswirkung nicht eintritt. Es sind aus diesem Grunde verschiedene Einrichtungen vorgeschlagen worden, durch die nach Einschaltung der Bremsung dem Führer sofort angezeigt wird, ob die Bremse arbeitet oder nicht. 



   Die Erfindung beruhrt nun auf der neuen Erkenntnis, dass Einrichtungen der vorgenannten Art meist nur von untergeordneter Bedeutung sind, da einerseits der Führer bei der Betätigung der Bremsung ohnedies in der Lage ist, ein Arbeiten oder Nichtarbeiten der Bremse zu erkennen, dass es aber anderseits dann zur Betätigung einer Hilfsbremse oder zu ähnlichen   Sicherheitsmassnahmen   zu spät sein kann. 



  Aus diesem Grunde soll nach der Erfindung die Anzeige, ob eine Bremswirkung eintreten wird oder nicht, bereits vor Einschaltung der Bremsung erfolgen. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass in der Nullstellung des   Fahrsehalters,   über die ja der Führer vor Einstellung der Bremsschaltung gehen muss, der Bremsstromkreis bereits hergestellt wird, wobei aber in diesem durch Einschaltung eines   zusätzlichen Widerstandes   das Auftreten von für eine Bremswirkung in Frage kommenden Stromwerten verhindert wird. In Abhängigkeit von dem Strom in diesem Kreise wird dann eine Anzeigeeinrichtung eingeschaltet, die dem Führer Kenntnis über den Zustand des Bremsstromkreises gibt.

   Mit besonderem Vorteil wird dann diese Anzeigevorrichtung so angeordnet, dass sie gemeinsam mit dem Zusatzwiderstand auf den eigentlichen Bremsstellungen ausgeschaltet bwz. kurzgeschlossen ist. Falls auch eine   nachträgliche   Überprüfung des Arbeitens der   Kurzschlussbremsung   gewünscht wird, kann die Anzeigeeinrichtung nach der weiteren Erfindung elektrisch oder mechanisch verriegelt werden, derart, dass sie nach ihrer Einschaltung in der Nullstellung des Fahrschalters für die Dauer der ganzen Bremsung eingeschaltet bleibt und erst in den Fahrstellungen des Fahrschalters wieder freigegeben wird. 



   Die Anwendung des Erfindungsgedankens ist nicht auf elektrische Fahrzeuge beschränkt, sondern bezieht sich ganz allgemein auf Antriebe jeder Art, bei denen eine elektrische Bremsung verwendet wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anordnung   zur Überwachung   des Bremszustandes bei elektrischer Bremsung, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeige über den Zustand des Bremskreises in der tatsächlichen   Bremsschaltung   bereits vor Einschaltung der Bremsstufen erfolgt. 

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Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Schalterstellung vor den eigentlichen Bremsstufen der Bremskreis unter Einschaltung eines Zusatzwiderstandes hergestellt wird, durch den die Ausbildung von für die Bremswirkung in Frage kommenden Stromwerten ausgeschlossen ist und dass in Abhängigkeit von dem Strom in diesem Bremskreis eine Anzeigevorrichtung betätigt wird.
    3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den eigentlichen Bremsstellungen der Zusatzwiderstand und damit die Anzeigevorrichtung kurzgeschlossen wird.
    4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigevorrichtung nach ihrem Ansprechen in der eingeschalteten Stellung verriegelt bleibt, bis der Schalter wieder auf Fahrstellung gebracht wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT121209D 1929-02-07 1930-01-23 Anordnung zur Überwachung des Bremszustandes bei elektrischer Bremsung. AT121209B (de)

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