AT121680B - Elektrischer Sammler. - Google Patents

Elektrischer Sammler.

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AT121680B
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protective vessel
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Jakob Popp
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Jakob Popp
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  Elektrischer Sammler. 



   Es ist bekannt, den Elektrolyt elektrischer Sammler mit einer Ölschicht zu bedecken und dadurch das Verdunsten des Elektrolyts einzuschränken und das Versprühen desselben durch die bei der Ladung entwickelten Gase zu verhindern. Neben diesen Vorteilen hat aber die auf dem Elektrolyt schwimmende Ölschicht die Nachteile, dass sie die Messung der Elektrolytdichte mittels eines Aräometers verhindert oder doch erschwert und ungenau macht, ferner, dass durch Kapillarwirkung allmählich etwas Öl in die wirksame Masse der Elektrodenplatten eindringt und deren Kapazität verringert, und endlich, dass beim Herausziehen der zu besichtigenden oder zu reparierenden Platten aus den Gefäss durch die Ölschicht hindurch ein dünner Ölüberzug auf den Platten entsteht, welcher deren Beurteilung erschwert und nach deren Wiedereinsetzung ebenfalls die Kapazität verringert.

   Der Einbau nach der Erfindung besitzt die obengenannten Vorteile der   Olabdeckung   unter Vermeidung ihrer Nachteile. Er besteht darin, dass das die Elektrodenplatten und den Elektrolyt enthaltende Sammlergefäss auch während der Ladung gasdicht verschlossen ist und die darin entwickelten Gase durch ein Rohr in den unteren Teil eines zweiten 
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Tröpfchen zu Boden sinkt, während die Gase, wie die angestellten Versuche gezeigt haben, vollkommen trocken und frei von jeder Spur des Elektrolyts aus dem   Sehutzgefäss   entweichen. 



   Um zu verhindern, dass bei Veränderung von Temperatur oder Luftdruck Öl aus dem Schutzgefäss in das Sammlergefäss gesaugt wird, kann der unterste Teil des Schutzgef2sses mit Elektrolyt gefüllt werden, auf welchem dann das Öl schwimmt,. so dass gegebenenfalls nur Elektrolyt in das Sammlergefäss gesaugt wird. Für eine Mehrzahl von Sammlergefässen genügt ein einziges   Schutzgefäss.   Zweckmässig baut man eine Batterie von n Elementen in einen durch Scheidewände in n+l Zellen geteilten Behälter ein, von denen eine Zelle als Sehutzgefäss dient. 



   Die Zeichnung zeigt schematisch eine solche Ausführungsform der Erfindung. Der gemeinsame Behälter a ist durch die   Scheidewände   b in die zwei Sammlergefässe Cl und   C2   und das Schutzgefäss s geteilt. Die Sammlergefässe sind oben gasdicht verschlossen und besitzen die üblichen Füllöffnungen, welche während des Betriebes durch die   Schraubstöpsel   d1 und d2 ebenfalls dicht verschlossen sind. Dicht unter ihrem Deckel beginnen die beiden Entgasungsrohre el und e2, welche in dem untersten Teil des Schutzgef2sses s münden. Dieses ist unten mit einer geringen Menge Elektrolyt g gefüllt, auf welchem etwa bis zur halben Höhe des Schutzgefässes die Ölschieht h schwimmt. Das   Schutzgefäss   ist oben verschlossen und trägt den üblichen Entgasungsstöpsel i. 



   Die gleiche Anordnung wie für Sammlerzellen kann auch für Polarisationszellen, für elektrolytische Gleichrichter und für Kondensatoren getroffen werden, wobei sie dieselben Vorteile bietet. 



   Statt des Öles kann das Schutzgefäss mit Glyzerin, Glykol oder andern Flüssigkeiten hoher Ober-   flächenspannung   beschickt werden, ferner, wenn auch weniger günstig, mit Wasser oder wässerigen Lösungen von Salzen, Säuren oder Alkalien. Endlich kann das   Schutzgefäss,   das ja im Gegensatz zu den Sammlerzellen nicht luftdicht und daher auch nicht flüssigkeitsdicht verschlossen werden darf und 
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 saugenden oder porösen Körpern, wie Glaskugeln, Glaspulver, Glaswolle, Bimsstein, Silikagel, beschickt sein, welche mit einer der vorerwähnten Flüssigkeiten getränkt bzw. benetzt sind, wodurch die Batterie versandfähig wird. Auch hier entweichen die in den Sammlerzellen entwickelten Gase vollkommen elektrolytfrei und trocken aus dem Sehutzgefäss. 



  Es waren zwar elektrische Sammler u. dgl. bekannt, bei denen benachbart zu den Zellen eine elektrodenlose Zelle als   Schutzgefäss   angeordnet ist, die mit den oberen Räumen der übrigen Zellen in
Verbindung steht und Gasableitungsrohre aufweist, die bis zum Boden geführt sind. Hiebei war aber die elektrodenlose Zelle leer und nicht mit Flüssigkeiten oder damit getränkten kleinstückigen, auf- saugenden oder porösen Körpern gefüllt, so dass hiebei die den entweichenden Gasen beigemengte Tröpfchen des Elektrolyts nicht zurückgehalten wurden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrischer Sammler,   Polarisationszelle   und   elektrolytiseher   Gleichrichter oder Kondensator, bei denen benachbart zu den Zellen eine elektrodenlose Zelle als Sehutzgefäss angeordnet ist. die mit den oberen Räumen der übrigen Zellen in Verbindung steht und Gasableitungsrohre aufweist, die bis zum Boden geführt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die   Schutzzelle   teilweise mit Flüssigkeiten gefüllt ist.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzgef2ss mit Öl, Glyzerin, Glykol oder andern Flüssigkeiten hoher Oberflächenspannung gefüllt ist.
    3. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzgerfäss mit Wasser oder wässerigen Lösungen von Salzen, Säuren oder Alkalien gefüllt ist.
    4. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sehutzgefäss mit klein- stückigen, aufsaugenden oder porösen, Körpern wie Glaskugeln, Glaspulver, Glaswolle, Bimsstein, Silikagel, gefüllt ist, welche mit den Flüssigkeiten nach Anspruch 2 oder 3 getränkt oder benetzt sind. EMI2.1
AT121680D 1929-01-12 1930-01-08 Elektrischer Sammler. AT121680B (de)

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