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Erregeiflüssigkeit für Akkumulatoren.
Es ist bekannt, dass bei den gebräuchlichen mit Schwefelsäure gefüllten nicht stationären Akkumulatoren, insbesondere Starterbatterien, d. s. Batterien, welche während der Stromabgabe durch eine
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beleuchtungsbatterien, Motorboot-und Unterseebootbatterien, die ungleichmässig beansprucht weiden und insbesondere wenn das normale Auf-und Entladen infolge bestimmter Arbeitsverhältnisse nicht eingehalten werden kann, die Erscheinung des sogenannten Sulfatisierens sehr bald auftritt, wodurch die Lebensdauer solcher Akkumulatoren wesentlich herabgesetzt wird.
Es wurde bereits gefunden, dass durch Zusatz von Sulfaten zur Akkumulatorenschwefelsäure die Verhältnisse mehr oder minder günstig beeinflusst werden, und es wurde hiezu vorgeschlagen, der Schwefelsäure Ammoniakalaun beizusetzen. Es hat sich nun herausgestellt, dass der blosse Zusatz anorganischer Sulfate zur Schwefelsäure, sehr bald eine kristalline Ausscheidung zur Folge hat. von welchem Moment
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fähig zu machen, wird erfindungsgemäss eine Fiillsäure verwendet, die ausser Ammoniumsulfat und Aluminiumsulfat noch eine geringe Menge einer organisehen Säure, insbesondere Essigsäure enthält, wobei Ammoniumsulfat und Aluminiumsulfat in einem solchen Verhältnis zugesetzt wird, dass eine Alaunbildung nicht stattfindet.
Die Essigsäure wird nur in einer ganz geringen Menge in Form von basischem Aluminiumazetat beigemengt, welcher Zusatz eine veibessernde Wirkung ausübt und die Schädlichkeit der eventuell entstehenden Überschussessigsäure gänzlich eliminiert.
Die Zugabe von organischen Säuren im allgemeinen respektive ihrer basischen Salze haben eine ebensolche katalytische Wirkung, wie Essigsäure respektive basisches Aluminiumazetat. Es werden hier die Homologen der Essigsäure, wie Ameisensäure, Propionsäure, Buttersäure usw., also gesättigte aliphatisehen Fettsäuren bzw. ihre basischen Salze verstanden, wobei Essigsäure wegen der leichten Zugänglichkeit und aus finanzieller Erwägung herausgegriffen wurde.
Die Zugaben an basischen Salzen
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vermögen, wie dies bei den Salzen der organischen Fettsäuren der Fall ist, der Schwefelsäure zuzugeben, tim dadurch die Ionisation der anorganischen Salze in der Weise zu beeinflussen, dass diese ihre Ionen in
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Die Auskristallisierung, d. h. Ausscheidung aus der Lösung würde nämlich die vorteilhaften Eigenschaften der mit Aluminium-und Amomniumsulfat präparierten Schwefelsäure verändern, respektive die ka, ta- lytischen Vorteile gänzlich aufheben.
Die Zugabe des Aluminiumsulfates zur Schwefelsäure hat den Zweck, die chemischen Vorgänge bei der Entladung katalytisch zu beschleunigen und dabei die Sulfatisierung zu verhindern.
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(durch die Erfahrung bestätigt) durch den Ionisationsvorgang
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und eventuell durch das Steigen der Konzentration des aus der verwendeten bchwetelsäure stammenden Sulfations (SO, =-Ions) diese reversible Gleichung nach links verschoben wird, was die kristallinische Ausscheidung des Aluminiumsulfates zur Folge hat.
Um diesem Übelstand abzuhelfen, wird nun erfindungsgemäss vorgeschlagen, zu der Schwefelsäure
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Prozess bei der Entladung des Akkumulators wesentlich verbessert ; die Sulfatisierung ist nahezu gänzlich beseitigt, die Ladezeit kann wesentlich gekürzt werden, die Schädlichkeit der eventuell sich bildenden zusätzlichen Essigsäuremengen wird weitaus durch die übrigen Vorteile aufgehoben. Das Mischungsverhältnis, in welchem die Essigsäure in Form von basischem Azetat beigemengt wird, ist derart gering. dass ein schädlicher Einfluss von vornherein ausgeschaltet ist.
Auf 1000 cm3 der Füllflüssigkeit werden 2 cm3 der Essigsäure in Form des basischen Azetats beigemengt.
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<tb>
<tb> Destilliertes <SEP> Wasser <SEP> ........................ <SEP> 755 <SEP> cm3
<tb> Chemisch <SEP> reine <SEP> Schwefelsäure, <SEP> Spez. <SEP> Gew. <SEP> 1'840 <SEP> 240 <SEP> cm3
<tb> Wasserfreies <SEP> Aluminiumsulfat <SEP> ........ <SEP> ...... <SEP> 18 <SEP> g
<tb> ammoniumsulfat <SEP> .......................... <SEP> 4g
<tb> Basisches <SEP> Aluminiumazetat <SEP> ................. <SEP> 5 <SEP> cm3
<tb> 1000 <SEP> ein13.
<tb>
Im nachstehenden sollen nun die Vorgänge bei der Aufladung des Akkumulators von einem bis dato noch nicht eingenommenen Gesichtspunkt beleuchtet werden :
Ist eine Starterbatterie aufzuladen, so verträgt sie beim Anlassen auch das Fünfzigfache an kurzen Stromstössen. Z. B. eine Batterie mit drei Zellen von normal 6'6 bis 7 Volt Spannung und mit einer Teilkapazität von 7 Amp. gibt momentan 350 Amp. und die 35fache Stromleistung. Zur Erläuterung sei noch vorausgeschickt, dass auf den Quadratdezimeter doppelseitig berechneter Plattenoberfläche 2 bis maximal 2#6 Amp. Ladestrom kommen. Bei Akkumulatoren kann praktisch nur eine festgesetzte konstante Stromstärke angenommen werden, die abhängig ist (in gleicher Weise wie die Kapazität) von Säuredichte.
Güte der aktiven Masse und Plattendicke. Durch den Elektrolyten wurde die Säurediehte auf 30'Baume erhöht. Es wurde nun festgestellt : Eine Starterbatterie, die mit gewöhnlicher Schwefelsäure abfüllt.
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Das Zusammenwirken von Eigenkapazität zufolge höherer Dichte sowie Erhöhung der Ladeintensität um 100% gestattet bei einer Starterbatterie innerhalb 20-30 Minuten volle Spannung und eine solehe Teilkapazität zu erzielen, dass allen an den Akkumulator gestellten Anforderungen vollauf Genüge geleistet werden kann. Die Nachladung auf volle Kapazität erfolgt während der Fahrt.
Beispiel 1 : Man nehme einen bereits formierten Akkumulator oder eine bereits im Betriebe stehende Starterbatterie mit drei Zellen (6'6 Volt). Im letzteren Falle giesse man die Säure aus den Zellen
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genommene Batterie und man wird bemerken, dass die Batterie so normal arbeitet, als wäre sie durch viele Stunden am Ladeaagregat aufgeladen worden. Selbstverständlich wurde nach Durchspüluns der Zellen die Flüssigkeit gemäss der Erfindung eingefüllt.
Beispiel 2 : Dieselbe Beobachtung kann gemacht werden, wenn der Akkumulator vollständig entladen wurde und hierauf durch 20-30 Minuten aufgeladen wurde.
Beispiel 3 : Man nehme eine bereits nicht mehr funktionierende Batterie (Starterbatterie die infolge übermässiger Sulfatierung die Spannung nicht mehr hält. Man spüle durch und fülle mit der
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