AT121782B - Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Coffein und Röstgiften bei der Bereitung von Kaffeeaufgüssen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Coffein und Röstgiften bei der Bereitung von Kaffeeaufgüssen.

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    Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Coffein und Röstgiften bei der Bereitung von Ka, n'eeaufgüssen.   



   Es sind Verfahren bekannt, durch welche den Kaffeebohnen das Coffein entzogen werden kann. 



  Diese bestehen darin, dass die rohen Kaffeebohnen mit Wasserdampf aufgeschlossen werden, dann das 
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 von solchen Bohnen sind niemals ganz frei von Coffein und ihr Geschmack ist durch das verwendete Lösungsmittel beeinträchtigt. Ihr grösster Nachteil besteht aber darin, dass sie die bei dem Röstprozess sich bildenden sogenannten Röstgifte, wie Säuren, Hydrochinon, Methylamin, Pyridin u. dgl. in gleicher Menge enthalten, wie die aus nicht mit Lösungsmitteln behandelten Bohnen hergestellten Aufgüsse. 



  Gerade die Röstgifte sind aber, wie neuere Forschungen festgestellt haben, gesundheitsschädlicher als das Coffein. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Entfernen von Coffein und Röstgiften, bei der   Bereitung von Kaffeeaufgüssen,   ohne dass das Aroma des Kaffees die geringste Einbusse erleidet. 



   Das neue Verfahren besteht darin, dass man aus gerösteten, gemahlenen Kaffeebohnen beliebiger Qualität in der allgemein üblichen Weise den Kaffeeaufguss herstellt und diesen dann durch ein aktives Adsorptionsmittel, z. B. hochaktive Kohle, hindurchleitet. Das Adsorptionsmittel hält das Coffein und die Röstgifte zurück, und man erhält einen Kaffeeaufguss, aus dem alle gesundheitsschädlichen Bestandteile entfernt sind, der jedoch sein Aroma beibehalten hat, da das Adsorptionsmittel chemisch vollkommen neutral ist. Um jede   Möglichkeit auszuschliessen,   dass ein Teil der Aromastoffe von dem Adsorptionsmittel festgehalten wird, belädt man nach der Erfindung das Adsorptionsmittel, bevor man es in Benutzung nimmt, mit geeigneten flüchtigen Stoffen.

   Als derartige Stoffe eignen sieh beispielsweise die bei der Veraschung von Harzen entstehenden Rauchgase, ferner die beim Rösten des Kaffees zum Schluss entstehenden Rauchgase. 



   Die Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens trägt der Beobachtung Rechnung, dass der Filterprozess besonders wirksam ist, wenn die Temperatur des Aufgusses hoch ist und wenn die Filtration nicht zu schnell verläuft. Demgemäss besteht die Vorrichtung aus einem Doppelfilter, dessen oberer Teil den gemahlenen Kaffee und dessen unterer Teil das Adsorptionsmittel aufnimmt. Der gemahlene Kaffee wird im oberen Teil des Filters ausgelaugt und die Flüssigkeit läuft fast ohne   Temperaturverlust   sofort anschliessend durch das Adsorptionsmittel. Die Durchlaufgeschwindigkeit durch letzteres wird dabei dadurch herabgesetzt. dass sieh der das Adsorptionsmittel aufnehmende Raum nach unten konisch verjüngt und sowohl oben wie unten mit je einem engmasehigen Siebe verschlossen ist. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung in einem Querschnitt dargestellt.
Sie besteht aus zwei zylindrischen Hohlkörpern a und b.   Der Teil n   kann oben durch einen Deckel   r   verschlossen werden und besitzt unten ein festes gröberes Sieb   d   sowie ein mit Schraubengewinde lösbar befestigtes feineres Sieb e. Zum Gebrauch wird der Teil a, wie die Zeichnung zeigt, in den Teil b eingesetzt. Im Teil b ist der nach unten koniseh verjüngte Hohlraum 'befestigt, der oben durch ein festes Sieb   g   und unten durch ein abschraubbares Sieb h abgeschlossen ist. 

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