AT121793B - Verfahren zur Herstellung von künstlichen Textilfäden mit uneinheitlichem inneren Gefüge. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von künstlichen Textilfäden mit uneinheitlichem inneren Gefüge.Info
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<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von künstlichen Textilfäden mit uneinheitlichem inneren Gefiige. Es ist bereits bekannt, hohlraumha ! tige künstliche Textilfäden herzustellen durch Verspinnen von Spinnlösungen, in welchen Gase emulgiert oder gelöst sind oder in welche ein Körper eingetragen wurde, der, wie z. B. Natriumkarbonat, nach seinem Austritt aus der Spinndüse durch chemische Einwirkung des Fällbades Gasblasen in der Faser zu erzeugen vermag oder welcher wie emulgierte flÜchtige EMI1.1 in das warme Fällbad oder bei späterer Wärmeeinwirkung blasenbildenden Dampf entwickelt. Nach diesen bekannten Verfahren erhält man unmittelbar Fäden od dgl., in welchen Gasblasen eingeschlossen sind. Es ist bekannt, dass die so hergestellten Hohlfäden oder Bläschenfäden den grossen Nachteil besitzen. dass sie z. B. bei einer Behandlung mit warmen Bädern oder bei einer Trocknung in warmer Luft. wie sie ja zwecks Fertigstellung des Textilgutes unvermeidlich ist, die Einwirkung dieser erhöhten Temperaturen schlecht vertragen, indem nämlich bei dieser Behandlung in der Wärme die schon im frisch gesponnenen Faden vorhandenen Gasblasen sieh stark ausdehnen und sehr häufiges Platzen verursachen, d. h. die umhüllende Fasersehicht durch die sich hermetisch ausdehnenden Gasblasen zerrissen wird. Es wurde nun gefunden, dass man zu hohlraumhaltigen künstliehen Textilgebilden mit uneinheitlichem Gefüge unter Vermeidung dieses schweren Nachteiles gelangt, indem man den Spinnlösungen flüssige oder feste Stoffe einverleibt, welche während des ganzen anschliessenden Spinn-und Fertigstellungsprozesses der Fäden keinen blasenbildenden Dampf oder Gase zu entwickeln vermögen. u. zw. EMI1.2 Gasentwicklung wird die Gefahr eines Platzens der im Faden eingeschlossenen Gasblasen vermieden. Die Textilfäden werden dann nachträglich, gegebenenfalls erst nach Fertigstellung und Trocknung mit geeigneten Lösungsmitteln behandelt. Als Spinnlösungen kommen alle Zelluloselösungen, wie Viskose- undKupferoxyd-Ammomak-Lösungen, ferner Lösungen von Nitrozellulose und Azetylzellulose in Frage. Das Verfahren wird in der Weise ausgeführt, dass man flüssige oder feste Stoffe. welche in den Spinnlösungen unlöslich sind, gegebenenfalls bis zum kolloidalen Dispersitätsgrade, in denselben fein verteilt. Als Stoffe, welche für das vorliegende Verfahren in Betracht kommen, also weder durch chemische noch durch thermische Einwirkung während des Herstellungsprozesses der Fäden blasenbildenden EMI1.3 Fette, Wachse u. dgl., ferner festes Paraffin, Harze. Solche Stoffe lassen sich leicht in der Spinnlösung in so feiner Verteilung emulgieren oder suspendieren, dass der Spinnprozess durch ihre Anwesenheit in keiner Weise behindert wird. Die gesponnenen Fäden werden dann mit für die einverleibten Stoffe ge- eigneten Lösungsmitteln behandelt. Beispiel : In 400 g Viskose werden 22 g Knochenöl oder Paraffinöl fein emulgiert. Die erhaltene Spinnlösung wird in bekannter Weise in sauren Salzbädern versponnen, die erhaltenen Fäden gewaschen und getrocknet. Die einverleibten Ölteilehen werden sodann mit Benzol, Schwefelkohlenstoff oder Amylalkohol behandelt. Es entsteht ein Textilfäden mit uneinheitlichem innerem Gefüge von hervorragender Leichtigkeit und Weichheit, der gute Struktur und Festigkeit aufweist. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von künstlichen Textilfäden mit uneinheitlichem inneren Gefüge insbesondere auch hohlraumhaltige Fäden, aus Spinnlösungen beliebiger Art, wie z. B. Viskose-. Eupferoxyd-Ammoniak, Zelluloseazetat-, Nitrozelluloselösungen. dadurch gekennzeichnet dass der zu verspinnenden Lösung flüssige oder feste Stoffe einverleibt werden, welche während des ganzen anschliessenden Spinn-und Fertigstellungsprozesses der Fäden keinerlei blasenbildende Dämpfe oder Gase zu entwickeln vermögen, und dass die Textilfäden nachträglich, gegebenenfalls erst nach Fertigstellung und Trocknung. mit für die einverleibten Stoffe geeigneten Lösungsmitteln behandelt werden. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einzuverleibenden Stoffe in der Spinnlösung zu Emulsionen bzw. Suspensionen, gegebenenfalls bis zu kolloidaler Feinheit. verteilt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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