AT121865B - Verfahren zur Herstellung von Reibungsflächen, insbesondere von Reibungsbelagen für Reibungskupplungen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Reibungsflächen, insbesondere von Reibungsbelagen für Reibungskupplungen.

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AT121865B
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   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Reibungsflächen, insbesondere von Reibungsbelagen für   Reibungskupplungen.   bei welchen sehr kleine   Berührungsflächen,   sogenannte   Punkt-oder Linienkontakte   vorkommen   können.   Das Verfahren besteht im wesentlichen darin, dass 
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 von Stücken von der gewünschten Gestalt und Grösse gebracht wird. 



   Das folgende ist ein Ausführungsbeispiel, Asbestfaser wird in geeigneter Weise behandelt,   fiv   dass sie eine lockere, wirre oder   gekämmte Masse bildet.   der ein Kondensationsprodukt von Phenol und Formaldehyd oder ein ähnliches Kondensationsprodukt in einer geringen Menge Alkohol zugesetzt wird. 



   Die   Gewichtsverhältnisse     können   beispielsweise sein : 1 Gewichtsteil des Kondensationsproduktes auf 3 Gewichtsteile Asbest. Die Masse wird innig gemischt und ohne   Wärmeanwendung getrocknet   und sodann zu einem Block oder einer Platte, gleichfalls ohne Wärmeanwendung, gepresst. Der Pressling wird sodann mittels einer Schmirgelscheibe od.   dsl.   zn Einem äusserst feinen Pulver vermahlen, das sodann durch Formen und Pressen zu einem Gegenstand von der   gewünschten   Gestalt und Grösse verarbeitet wird, worauf der Gegenstand in einem Ofen od. dgl.   stark erwärmt   und dadurch gehärtet wird, während er sich   zweckmässig   noch unter Druck befindet.

   Ein geeigneter Druck ist 150 Atm. und eine geeignete Temperatur ist etwa   185 :' C'. entsprechend   einem Druck des gesättigten Wasserdampfes von etwa 10 Atm. Wird ein Reibungsflächenmaterial von einem   gleichmässig   niedrigen Reibungskoeffizienten   gewünscht,   so kann dem Pulver nach dem   Vermahlen   Graphit   zugemischt   werden. 



   Geeignete   Mischungsverhältnisse   von Graphit und Pulver sind z. B.   7-10% des ersteren.   je nach der zu erzielenden Herabsetzung des Reibungskoeffizienten. 



   Das erhärtete Produkt ist in jedem Falle ein fester, praktisch   homogener   Körper, der eine gleichmässigere Abnutzung und eine   beträchtliche   mechanische Festigkeit sowie einen konstanten gleichmässigen Reibungskoeffizienten, selbst im Falle einer Linien- oder Punktberührung, an der damit in Berührung stehenden Fläche aufweist. 



   Es ist schon vorgeschlagen worden, derartige Reibflächen wie Bremsklötze in der Weise   herzu-   stellen, dass man zerkleinerte Fasern, wie Asbest, und zerkleinertes Kunstharz allenfalls unter Zusatz von Graphit od. dgl. als Schmiermittel miteinander   vermengte   und daraus durch Druck unter Zuhilfenahme von Wärme die   gewünschten   Körper anfertigte. Das so erhaltene Material wies aber bei sehr kleinen   Berührungsflächen   nicht den für viele Zwecke erforderlichen niedrigen und dabei vollkommen gleichmässigen Reibungskoeffizienten auf. Das hat seinen Grund darin, dass die Fäden oder Teilchen 
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AT121865D 1928-07-27 1929-03-26 Verfahren zur Herstellung von Reibungsflächen, insbesondere von Reibungsbelagen für Reibungskupplungen. AT121865B (de)

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