CH178636A - Reibungskörper, insbesondere für Brems- und Kupplungszwecke und Verfahren zur Herstellung desselben. - Google Patents

Reibungskörper, insbesondere für Brems- und Kupplungszwecke und Verfahren zur Herstellung desselben.

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CH178636A
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Rudolf Dr Ballo
Molnar Ernst
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Rudolf Dr Ballo
Molnar Ernst
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  Reibungskörper, insbesondere für Brems- und Kupplungszwecke und Verfahren  zur Herstellung desselben.    Die Erfindung betrifft einen Reibungs  körper, insbesondere für Brems- und Kupp  lungszwecke und ferner ein Verfahren zur  Herstellung des Reibungskörpers.  



  Der Reibungskörper nach der Erfindung  weist auf 100 Gewichtsteile eines fein zer  kleinerten     Faserstoffes,    z. B. Asbestfaserstoff,  der den hauptsächlichsten Bestandteil des  Reibungskörpers bildet, etwa 5 bis 20 Ge  wichtsteile von im Faserstoff gleichmässig  verteiltem, fein zerkleinertem,     graphitfreiem     Metall, wie Aluminium oder Kupfer auf.  Unter dem     Begriff        "Metall"    soll hierbei so  wohl reines Metall, als auch eine Metalle  gierung verstanden sein. Dieser Bestandteil  hat den Zweck, die Wärmeleitfähigkeit des  Reibungskörpers zu erhöhen.

   Durch die Ver  wendung des fein zerkleinerten     Metalles     werden die einzelnen Fasern mit diesem  Metall (Metallstaub) umhüllt und die so um  hüllten Fasern sind durch ein Bindemittel,  z. B. 10 bis 30 Gewichtsteile Kunstharz, mit-    einander verbunden. Dem obenerwähnten       Faserstoff    kann dabei noch eine geringe  Menge eines andern Füllstoffes, z. B. Holz  mehl beigemischt sein.  



  Der Reibungskörper wird zweckmässig  wie folgt hergestellt: 100 Gewichtsteile fein  zerkleinerter Asbestfaserstoff werden mit  10 Gewichtsteilen Holzmehl und etwa 5 bis  20 Gewichtsteilen fein zerkleinertem Metall,  z. B. Aluminiumstaub oder Kupferstaub in  einer Mischmaschine bis zur     gleichmässigen     Verteilung vermischt. Diesem Gemisch wird  ein Bindemittel, z. B. 10 bis 30 Gewichtsteile  Kunstharz beigemischt. Das Gemisch wird  gründlich durchgeknetet und das so erhaltene  Produkt in die gewünschte Form gepresst  und durch Anwendung von Druck und Hitze  in bekannter Weise gehärtet.  



  Es ist wichtig, dass das fein zerkleinerte  Metall und der fein zerkleinerte     Faserstoff     zuerst für sich in gleichmässiger Verteilung  miteinander in Berührung gebracht werden      und das Bindemittel erst nachher dieser Masse  zugesetzt wird, da angestellte Versuche er  wiesen haben, dass, wenn die beiden erst  genannten Stoffe, bevor sie miteinander in  Berührung gebracht worden sind, jeder für  sich mit einem Bindemittel vermischt werden,  die Wärmeleitfähigkeit des fertigen     Produktes     bedeutend geringer ist, als diejenige eines  Produktes, bei welchem zuerst der Faserstoff  mit dem Metall in Berührung gebracht und  nachher erst dieser Masse das Bindemittel  zugesetzt wird.  



  Eine besondere     Ausführungsform    des Ver  fahrens besteht darin, dass das Metall durch  das an sich bekannte Schoopverfahren dem  fein zerteilten Faserstoff zugeführt wird, wo  durch eine sehr leine Zerteilung des Metalles  und eine innige Berührung von Metall und  Faserstoff erzielt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Reibungskörper, insbesondere für Brems und Kupplungszwecke, dadurch gekenn zeichnet, dass er auf 100 Gewichtsteile eines fein zerkleinerten Faserstoffes, der den hauptsächlichsten Bestandteil des Reibungskörpers bildet, etwa 5 bis 20 Gewichtsteile von im Faserstoff gleich mässig verteiltem, fein zerkleinertem, gra phitfreiem Metall aufweist und die so von diesem Metall umhüllten Fasern durch ein Bindemittel miteinander verbunden sind. II. Verfahren zur Herstellung des Reibungs körpers nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Faserstoff fein zerkleinert und mit ebenfalls fein zer kleinertem, graphitfreiem Metall in gleich mässiger Verteilung in Berührung gebracht und diese Masse nachher mit einem Bin demittel zusammengeknetet wird, worauf das so erhaltene Produkt in Formen gepresst und gehärtet wird.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren: nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass das Metall durch das Schoopverfahren in den fein zerkleinerten Faserstoff eingeführt wird.
CH178636D 1933-10-24 1934-10-22 Reibungskörper, insbesondere für Brems- und Kupplungszwecke und Verfahren zur Herstellung desselben. CH178636A (de)

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