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Vorrichtung zum radialen Nachstellen des in einen Halter eingespannten umlaufenden
Messers bei Strangzigarettenmaschinen während des Ganges der Maschine.
Bei Zigarettenmaschinen werden bekanntlich die dünnen Schneidmesser zum Zerteilen des Zigarettenstranges durch Schleifmittel während des Ganges der Maschine selbsttätig geschliffen.
Durch das dauernde Abziehen der Messerfläche wird diese in kurzer Zeit abgenutzt, so dass sich ein Nachstellen der Messer erforderlich macht. Zu diesem Zwecke mussten die Zigarettenmaschinen früher angehalten werden. Dieses Anhalten der Maschine bedeutete jedesmal einen grossen Zeitverlust und einen starken Ausfall in der Produktion.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, das Messer bei Strangzigarettenmaschinen, die mit Bandstahlmessern ausgerüstet sind. während des Ganges der Maschine nachzustellen. Bei den bekanntgewordenen Vorrichtungen handelt es sich um Maschinen mit spiralförmig verlaufenden sogenannten Zylindermessern, die im Falle der Abnutzung axial nachgestellt werden mussten.
Bei diesen Konstruktionen ist ein radiales Nachstellen der Schneidmesser während des Ganges der Maschine nicht möglich. Dieses wird nunmehr durch den vorliegenden Erfindungsgegenstand erreicht.
Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum radialen Nachstellen des in einen Halter eingespannten, umlaufenden Sichelmessers bei Strangzigarettenmasehinen während des Ganges der Maschine. Erfindungsgemäss ist in der Umlaufachse des Messers eine mit dem Messer umlaufende Spindel angeordnet, auf der frei drehbar eine Exzenterbüchse sitzt, die, ebenfalls frei drehbar, eine Doppelklinke trägt, die beim Festhalten der Exzenterbüehse während dos Ganges der Maschine über ein mit dem Messer umlaufendes Getriebe'eine Schraubenspindel antreibt. auf der der Messerhalter sitzt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 zeigt die Vorrichtung im Längsschnitt nach Linie a-b, Fig. 3, Fig. 2 im Längsschnitt nach Linie e-d. Fig. 3, Fig. 3 in Draufsicht.
Am Ende des Messerkopfes 1, der in bekannter Weise über ein Kugelgelenk 2 durch die Messerwelle 3 angetrieben wird, ist ein Bolzen 4 angeordnet, der durch eine Mutter 5 gesichert ist. Über den Bolzen 4 ist eine exzentrische Büchse 6 gezogen, deren unteres Ende als Zahnrad 7 ausgebildet ist. Das Zahnrad 7 ist mit einer Aussparung 8 versehen, so dass die Sicherungsmutter 5 mit dem Zahnrad 7 nicht in Berührung kommt. Über die Büchse 6 ist eine Hülse 9 gezogen, die durch eine Stiftschraube 10 mit der Büchse 6 starr verbunden ist. Die Hülse 9 ist mit einer Wulst- versehen. Am Ende des Bolzens 4 ist eine Mutter 12 mit Unterlagscheibe 13 angeordnet, die ein Herausziehen der Hülse 9 und Büchse 6 verhindert.
Oberhalb des Zahnrades 7 ist um die exzentrische Büchse 6 eine Doppelklinke 14 drehbar gelagert, die in ein gleichfalls auf dem Messerkopf 1 angeordnetes Steigerad 15 eingreift.
Steigerad 15 ist auf der Achse 16 (Fig. 2) befestigt, an deren Ende ein Kegelrad 17 aufgekeilt ist, das mit einem gleichen Rade 18 kämmt. Die zu der Achse 16 rechtwinklig angeordnete Achse 19 des Kegelrades 18 ist in ihrer Fortsetzung als Schraubenspindel19 ausgebildet.
Das Schneidemesser : 20 ist mittels eines durch Schraube angezogenen Keils 21 am Messerhalter 23 befestigt. Der obere Teil des Messerhalters 23 ist als Mutterschloss 24 ausgebildet,
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Messerblatt 20 gleitet in Führungen 25 (Fig. 1). In seinem vordern Teil wird das Messer,' ? 0 durch eine über seine ganze Breite führende Platte 22. die durch Schrauben verstellt werden kann, gegen die Führung 25 gepresst.
Die Hülse 9 weist an ihrem ohern Ende eine Bohrung auf, in die der Schaft 2' einer Handkurbel 28 eingreift. An der Kurbel 28 ist ein Stift 29 angeordnet. der beim Einführen in die Bohrung in eine Aussparung 30 des Wulstes 11 eingreift, wodurch die Hülse 9 und Kurbel 28 miteinander gekuppelt sind.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgender :
Der Messerkopf 1 dreht sich um die Mittellinie des Bolzens 4 : um die gleiche Mittellinie
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das Steigerad 15 die Klinke 14 weiter im Umdrehungssinne vorwärts. Da die Klinke 14 sich nun um die Achse der exzentrischen Büchse 6 dreht, so wird das Steigerad 15 um PÎnen Zahn fortgeschaltet, bis es aus den Zähnen infolge der exzentrischen Lagerung wieder herausgezogen wird. Bei weiterer Umdrehung des Steigerades 15 um die Mittellinie des Bolzens 4 kommt es zum weiteren Eingriff mit dem andern Zahn der Doppelklinke 14, wobei wieder eine Fortschaltung des Steigerades 15 um einen Zahn vor sich geht. Durch Bewegung des Steigerades 15 erfolgt über die Kegelräder 17 und 18 eine Drehung der Schraubenspindel19.
Hiedurch wird der mit der Schraubenspindel in Eingriff stehende Messerhalter 23 zusammen mit dem Schneidmesser 20 verschoben.
Bei entsprechender Übersetzung ist es auch möglich, dass ein dauernder verschwindend geringer Vorschub des Messers 20 während des Ganges der Maschine stattfindet. In diesem Falle müsste dann eine dauernde Feststellung der Wulst 11 bzw. der Hülse 9 erfolgen.
Soll das Schneidmesser 20 bei Bruch od. dgl. ausgewechselt werden, so wird die Maschine stillgesetzt, die Hülse 9 so weit herausgezogen, dass das Zahnrad 7 mit dem Zahnrad 15 in Eingriff zu stehen kommt. Wird nun die Kurbel 28 in die Hülse 9 eingerückt, so kann durch nur wenige Umdrehungen das Schneidmesser. 30 so weit vorgeschoben werden, dass ein Auswechseln leicht vorgenommen werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum radialen Nachstellen des in einen Halter eingespannten umlaufenden Messers bei Strangzigarettenmaschinen während des Ganges der Maschine. dadurch gekennzeichnet, dass in der Umlaufachse des Messers eine mit dem Messer umlaufende Spindel (4j angeordnet ist, auf der frei drehbar eine Exzenterbüchse (6) sitzt, die ebenfalls frei drehbar eine Doppelklinke (14) trägt, die beim Festhalten der Exzenterbüchse (6), während des Ganges der Maschine über ein mit dem Messer umlaufendes Getriebe (15. 16. 17. 18) eine Schraubspindel 19 antreibt, auf der der Messerhalter (23) sitzt.