DE133471C - - Google Patents
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- DE133471C DE133471C DENDAT133471D DE133471DA DE133471C DE 133471 C DE133471 C DE 133471C DE NDAT133471 D DENDAT133471 D DE NDAT133471D DE 133471D A DE133471D A DE 133471DA DE 133471 C DE133471 C DE 133471C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F1/00—Making gear teeth by tools of which the profile matches the profile of the required surface
- B23F1/06—Making gear teeth by tools of which the profile matches the profile of the required surface by milling
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F7/00—Making herringbone gear teeth
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gear Processing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
ι 7
Der Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum Fräsen von Pfeilrädern, d. h. von
solchen Rädern, welche mit V-förmigen Zähnen versehen sind. Ein derartiger Zahn setzt sich
aus zwei Theilen, einem links steigenden und einem rechts steigenden Theil zusammen, von
denen jeder für sich dem Zahn eines sogen. Schraubenrades entspricht. Die Herstellung
solcher Schraubenräder geschieht bekanntlich derartig, dafs man das zu fräsende Rad, während
der Fräser sich quer an ihm vorbeibewegt, eine Theildrehung um seine Achse machen läfst. Durch diese gleichzeitige Bewegung
des Fräsers und des Rades entsteht eine schräge (schraubenförmige) Zahnlücke. Richtet man nun die Bewegungsvorrichtung für
das zu fräsende Rad so ein, dafs letzteres sich während des Fräserhinganges nicht in der
gleichen Richtung weiter dreht, sondern, nachdem der Fräser die Hälfte seines Weges zuzurückgelegt
hat, umkehrt und sich in seine frühere Stellung wieder zurückbewegt, so wird
eine V-förmige Zahnlücke entstehen, deren eine Hälfte der Hindrehung und deren andere
Hälfte der Zurückdrehung des zu bearbeitenden Rades entspricht.
Ein Ausfuhrungsbeispiel einer derartigen Maschine ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt,
in welcher
Fig. ι und 2 zwei zu einander senkrechte
Verticalschnitte darstellen,
Fig. 3 zeigt den mittleren Theil der Maschine in Längsansicht, während
Fig. 4 wieder ein Verticalschnitt ähnlich Fig. 2 ist, und
Fig. 4a ein Detail von Fig. 4 darstellt.
Fig. 5 veranschaulicht eine etwas abgeänderte Ausführungsform eines Details.
Da die Maschine sich, wie oben entwickelt, als Weiterbildung einer sogen. Schraubenradfräsmaschine
darstellt, so ist eine solche bei der nachfolgenden Beschreibung zum Ausgangspunkt
genommen bezw. als bekannt vorausgesetzt, und zwar ist beispielsweise eine Maschine gewählt worden, wie sie durch die
Patentschrift 95511 bekannt geworden ist.
Es handelt sich in diesem zwar um eine ganz bestimmte Supportanordnung, vermöge
deren sich auf der Maschine auch Kegelschraubenräder mit beliebigem Spitzenwinkel
fräsen lassen, der Gegenstand der Erfindung kann aber ebenso gut bei jeder anderen Fräsmaschine,
welche mit Kronenfräser arbeitet und Spiral- oder Schraubenzähne erzeugt, angebracht
werden.
Das zu fräsende Rad α wird in bekannter Weise auf der Planscheibe b befestigt (Fig. 2)
und von der Hauptwelle aus unter Vermittlung mehrerer Zwischenwellen und Zwischenräder
in Drehung versetzt. Die Vorrichtung zur Umkehrung dieser Drehbewegung ist nun unterhalb des Fräserschlittens c an der Stelle
eingeschaltet, wo die parallel mit der Fräserschlittenspindel d laufende Zwischenwelle e
mittelst der Kegelräder f und g auf die quer zu ihr gelagerte Zwischenwelle i treibt. Diese
beiden Kegelräder sind nun durch ein drittes Kegelrad h zu einem Wendegetriebe ergänzt.
Die beiden Kegelräder g und h laufen lose auf ihrer Welle i und können durch die zwischen
ihnen auf dieser Welle in Feder und Nuth verschiebbare Kupplung / beliebig mit
der Welle i gekuppelt werden, . so dafs die Drehrichtung des zu fräsenden Rades durch
Verstellung dieser Kupplung umgekehrt werden kann.
Die Form der Kupplung selbst ist natürlich beliebig. In vorliegendem Ausführungsbeispiel
ist ein Stift m angewendet, welcher mit der Kupplungsmuffe / verschoben wird und sich
abwechselnd in die Bohrung eines der beiden Kegelräder g h einlegt. Das Umschalten dieses
Wendegetriebes geschieht von dem Fräserschlitten aus, und zwar ähnlich wie bei Hobelmaschinen
. das Umstellen des Wendegetriebes durch den hin- und hergehenden Tisch erfolgt.
Zu diesem Zweck ist am Fräserschlitten c mittels des Armes η eine Stange ο (Fig. 3
und 4) befestigt, welche sich mittels Schwalbenschwanzes in einer Anzahl von Führungen ρ ρ
hin- und herverschiebt. An dieser Stange sind verstellbar zwei Anschläge q q befestigt, welche
genau wie bei der bei Hobelmaschinen üblichen Vorrichtung zum Umstellen des Wendegetriebes
in verschiedenen Ebenen liegen und gegen die entsprechenden, um . den Bolzen s
drehbaren Knaggen rr, welche ebenfalls in verschiedenen Ebenen liegen, anstofsen. Der
in der Zeichnung rechts befindliche von den beiden Anschlägen q q liegt ebenso wie der
links befindliche Knaggen r weiter nach vorn und kommt am Ende der Linksbewegung des
Fräserschlittens zur Anlage an diesen Knaggen und legt den Hebel t um. Bei der darauf
folgenden Rechtsbewegung geht der rechts befindliche Anschlag q frei am Knaggen r vorbei,
ohne ihn mitzunehmen, da er ihn ja vorher umgelegt hat. Am Ende der Rechtsbewegung kommt dann der links befindliche Anschlag
q an den rechts gelegenen Knaggen r und legt den Hebel nach der anderen Seite
um. Die beiden Knaggen r stehen nun, wie aus Fig. 3 und 4 zu ersehen, durch die Hebel
tu und ν mit der Kupplung in Verbindung. Der Hebel v, welcher bei χ im Gestell drehbar
gelagert .ist, setzt sich an seinem rechts gelegenen Ende in eine nach oben gerichtete
Gabel y fort, welche die Muffe umgreift. Unterhalb-dieser Gabel befindet sich noch ein
mit einer doppelten schiefen Fläche ausgerüsteter Fortsatz an dem Hebel v, welcher sich
gegen den entsprechend ausgebildeten Kopf eines von einer Feder w beeinflufsten Bolzens
stützt. Die Zeichnung, veranschaulicht diese Theile in der Mittelstellung. Sobald durch
Anstofsen einer der Anschläge q an den entsprechenden Knaggen r der Hebel t umgelegt
wird, wird das links gelegene Ende des Hebels ν entweder angehoben oder gesenkt; in
der Zeichnung ist der Hebel ν in der angehobenen Lage punktirt angedeutet. Derselbe
dreht sich hierbei um x, so dafs die Spitze des unteren Fortsatzes über die darunter
liegende Spitze des von der Feder w beeinflufsten
Bolzens weggleitet. Bei dieser Drehung wird die Kupplungsmuffe schon verschoben,
und zwar so weit, dafs der Kupplungsbolzen m schon theilweise aus dem einen Kegelrad heraustritt
Und sich an das andere anlegt. Dies geschieht kurz bevor der Fräser die Hälfte
seines Weges zurückgelegt hat, und wenn nun das betreffende Loch des Kegelrades, an welchem
der Kupplungsbolzen m anliegt, diesem gegenübersteht, bewirkt die Feder w, dafs er
in dasselbe einspringt, indem die schiefe Fläche des von dieser beeinflufsten Bolzens gegen den
unteren Fortsatz des Hebels ν drückt und letzteren dadurch dreht. Auf diese .Weise
werden etwaige Unregelmäfsigkeiten in der Stellung der Löcher in den Kegelrädern g h
zu einander unschädlich gemacht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Maschine zum Fräsen von Pfeilrädern mit einem in der Querrichtung an dem während der Bearbeitung um einen gewissen Winkel gedrehten Rad vorbeibewegten Fräser, dadurch gekennzeichnet, dafs in das zur Uebertragung der Drehbewegung von der Hauptwelle auf das zu fräsende Rad dienende Rädergetriebe ein Wendegetriebe eingeschaltet ist, welches vom Fräserschlitten selbst umgestellt wird, wenn der letztere die Hälfte seines Weges zurückgelegt hat, derart, dafs das zu fräsende Rad von diesem Moment an nach der entgegengesetzten Richtung gedreht wird.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE133471C true DE133471C (de) |
Family
ID=401669
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT133471D Active DE133471C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE133471C (de) |
-
0
- DE DENDAT133471D patent/DE133471C/de active Active
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