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Expansions-Innenbremse.
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Achse des Zapfens 9 zweckmässig radial angeordnet ist und gegen den vorderen Schuh hin vorragt. Mit diesem ist er durch einen Zapfen und eine Gleitführung oder ein ähnliches Gelenk verbunden.
Der Arm 16 ist ein wenig federnd und am Ende z. B. mit einer Rolle versehen oder zu einem runden Zapfen bzw. Querkopf 17 ausgebildet, der in. einen Schlitz 18 eines Bolzens 19 eingreift. Der Bolzen 19 ist in einen Schlitz 21 des vorderen Schuhes eingesetzt und kann in diesem verstellt, aber nicht verdreht werden, zu welchem Zweck die beiden Wangen 20 des Bolzens abgeflacht sind. Der Schlitz 21 ist zweckmässig unter rechtem Winkel zur normalen Stellung des Armes 16 angeordnet, seine Verlängerung geht nahe an der Achse des Nockens 2 vorbei. Der Schlitz 18 des Bolzens verläuft nahezu in der Richtung des Armes 16. Der-Bolzen 19 kann in jeder gewünschten Lage durch eine Mutter 22 im Schlitz 21 festgestellt werden. Die Mutter ist durch eine Öffnung 23 der Verankenmgsplatte zugänglich, die durch einen De. ekel 24 abgeschlossen ist.
Beim Einstellen der Betätigungsnoeke und des Bolzens 19 wird die Mutter 22 gelockert und die Bremse fest angezogen, so dass sich beide Schuhe an der Bremstrommel25 abstützen. Sodann wird die Mutter 22 festgezogen. Ein neuerliches Einstellen ist, wie nachstehend erklärt, erst erforderlich. wenn die Bremse demontiert oder eines der Futter ausgewechselt wird.
Beim Anstellen der Bremse sucht sich der vordere Schuh li mit der Trommel in der Richtung des Pfeiles 26 zu drehen und stellt den hinteren Schuh, ebenso wie dies bei den bekannten Bremsen der Fall ist, durch den mittels des losen Zapfens übertragenen Druck an. Hiebei kann es vorkommen, dass der Arm 16 ein wenig durchgebogen wird, weil die Bahn des abgerundeten Armkopfes, die durch den Bogen 27 bezeichnet ist, von der mit der Trommelwand konzentrischen Bahn des mit ihm in Eingriff stehenden Schlitzes 18, die durch den Bogen 28 bezeichnet ist, abweicht. Der Arm wird daher unter der Einwirkung der beim Anstellen der Bremse wirksamen Kräfte von beträchtlicher Grösse leicht nachgeben. Der Lenker 10 und der federnde Arm 16 haben auf das Anstellen der Bremse demnach keinen oder beinahe keinen Einfluss und es vollzieht sich das Anstellen ebenso wie bei den bekannten Bremsen.
Wird aber die Winkeleinstellung des Nockens 2 geändert, um das Spiel, das sieh infolge Abnützung ergeben hat, aufzuheben, so wird dadurch die Einstellung des vorderen Schuhes für die Offenstellung geändert. Diese Verstellung veranlasst ihrerseits durch die Einwirkung des Schlitzes 18 auf den nachgiebigen Arm 16 eine Verschiebung des losen Zapfens, wodurch der hintere Schuh 4 ein wenig näher an die Trommel gerückt wird. Auf diese Weise wird die Einstellung des hinteren Schuhes in der Offenstellung beeinflusst und das Schwingen der Schuhe um die Stützpunkte im oberen Teil der Bremse durch den biegsamen Arm, bzw. den Eingriff desselben in den Führungsschlitz 18 des Sehuhes 3 verhindert.
Die Berührungsfläche 7 zwischen dem hinteren Schuh und dem Noeken ist zweckmässig so aus-
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