<Desc/Clms Page number 1>
Druckgefäss, in dem Pressgase verschiedenen, regelbaren Druckes aus ihrem fl. iissigen
Aggregatzustande durch zeitweise Verdampfung bereitet werden sollen.
EMI1.1
das Druckgefäss in an sich bekannter Weise mit einem dünnwandigen Einsatze zur Aufnahme des flüssigen
Gases versehen und von einer in die Flüssigkeit mündenden Rohrschlange umgeben ist, die innerhalb des das Gefäss umgebenden Isoliermaterials derartig verläuft, dass die Temperatur in der Rohrschlange so mit der Umgebungstemperatur zunimmt, dass die Temperaturdifferenz zwischen dem Rohrschlangeninhalt und der Umgebungstemperatur konstant bleibt.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass sowohl Einsatz wie Druekgefäss aus Stoffen hergestellt werden, deren Dehnung sich selbst bei niedrigsten Kältegraden nicht wesentlich ändert, beispielsweise aus kohlenstoffarmem Eisen. rostfreiem Stahl, Aluminium od. dgl.
Die Verwendung eines dünnwandigen Einsatzes bei Druckgefässen zur Aufnahme des verflüssigten Gases ist an sich bereits früher bekannt geworden. Auch ist es nicht mehr neu. ein spiralförmig um das Druckgefäss gewickeltes Rohr zu verwenden, das mit seinem einen Ende zwecks Entnahme von Gas unter Druck in die Flüssigkeit eintaucht.
Schliesslich sei bemerkt, dass es ebenfalls vorbekannt ist, dass kohlenstoffarmes Eisen und nichtrostender Stahl auch bei sehr niedrigen Temperaturen ihre guten Eigenschaften behalten.
Die das Druckgefäss umgebende, in den Einsatzbehälter eintauchende Rohrschlange ist derartig geführt, dass die Temperatur der Rohrschlangenwindungen den jeweiligen Temperaturzonen der zwischen Einsatz und Drukgefässwandung befindlichen Isolierung angepasst ist, so dass der Rohrschlangeninhalt auf seinem Wege durch die Isolierung hindurch stetig zunehmend beheizt wird.
Demgemäss ist das Druckgefäss von einem Rohrsehlangensystem umgeben, in dem Pressgase beliebigen Druckes gebildet werden können, da die durch die Heizwirkung der Druckgefässwandung und der Isolierung bewirkte Vergasung der Flüssigkeit während der Verbrauchsperiode durch die stetig zunehmende Vergasung in der Rohrschlange beeinflusst wird, bis der Betriebsdruck ein bestimmtes Mindestmass erreicht hat, wohingegen die in den Betriebspausen sieh bildenden Dämpfe zur Vermeidung von Gasverlusten noch in besonderen Behältern aufgespeichert werden können.
In Fig. 1 ist eine Ausführungsform des Druckgefässer in senkrechtem Schnitt veranschaulicht. während die Fig. 2 und 3 die Temperaturen in den einzelnen Isolationsschichten während der Füllung bzw. Ruhepausen des Apparates bzw. die Temperaturen dieser Isolationsschichten darstellen, die sich einstellen, wenn aus dem Druckgefäss Druckgase entnommen werden.
In Fig. 1 ist 1 das Druckgefäss mit einer an sieh starken Wandung, die hohen Drücken Widerstand leistet. Dieses Druckgefäss bzw. der in demselben befindliche Einsatz nimmt das verflüssigte Gas auf. das ein um das Halsrohr 3 gelegtes Einfüllrohr 2 passiert. Da bei. 3 stets tiefe Temperaturen herrschen, so übertragen sieh deren Wirkungen auch auf das Einfüllrohr.
Das Druckgefäss enthält einen Einsatz 4 aus sehr dünnen Material, um die Abkühlungsverluste gering zu halten. Damit der durch den Einsatz gebildete Innenraum, in dem sich die Flüssigkeit befindet. mit dem Zwischenraum kommunizieren kann, der durch die Wandung des Druckgefässes und den Einsatz
<Desc/Clms Page number 2>
gebildet wird, bleibt der Einsatz an seinem oberen Ende gegen die Druekgefässwandung offen. Der Zwielhen- raum wird sich daher, da die Öffnung sieh nur am oberen Ende befindet, nur mit Gasen füllen, da bei Ein-
EMI2.1
Drücke auf beiden Seiten der Einsatzbehälterwandung zur Wirkung, so dass diese Wandung selbst un- @ beeinflusst bleibt.
Um das Druckgefäss winden sich die Rohrschlangen 5, 6 in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise. Sie gehen von dem Steigrohr 7 aus, das in das Einsatzgefäss fast bis zu seinem Boden hineinragt und endigen, nachdem sie auch den der Aufhängung des Druckbehälters dienenden Mantel 8 in Spiralen umlaufen haben, bei 9 in die Verbranchsleitung 10, u. zw.kurz vor dem Durchangsventil 11. Der Raum zwischen dem Druckgefäss 1 und dem Mantelgefäss 8 ist mit einem unverbrennliehen Isoliermaterial. beispielsweise Schlackenwolle. Kieselgur od. dgl., angefÜllt.
EMI2.2
Heizwirkung von 2 mittels der Kälte des in. 3 befindlichen Gases zu begegnen. Durch Ventil 13 bewirkt n'an den Abschluss des Flüssigkeitseinflusses.
Zu erwähnen ist noch die Abdeckung des Mantels 8 durch eine Kappe 14, die ebenfalls mit Isoliermaterial angefüllt ist. In das Isoliermaterial wird ebenfalls ein Teil des Verbrauchsgases von geringem Überdruck über Atmosphäre gedrückt, um der mit der Aussenluft eintretenden Feuchtigkeit zu begegnen. Deshalb ist auch der obere Teil am Ende des Rohres 'J durch eine Stopfbüchse 15 gegen die umgebende Luft abgedichtet. Gleichzeitig sind auch bei 16. 77 und M Abdichtungen erforderlich, u. zw. an den Verbindungsstellen der Kappe 14 mit dem Mantel 8 und der Deckelplatte der Kappe bzw. des Einfüllrohres 2. Innerhalb der Kappe trägt das Halsrohr 3 ein Entlüftungsventil 20. Der Mantel ruht auf einem Sockel 19.
Die Verbrauchsleitung 10 ist durch ein Rohr 44 mit einem Rezipienten bzw. einer Stahlflasehe B verbunden. Die Leitung 44 wird durch ein Ventil 43 und der Rezipient B durch ein Ventil 42 kontrolliert.
Die graphischen Darstellungen in Fig. 2 und 3 zeigen die Verteilung der Temperatur des Isolierraumes zwischen Druckgefässwandung und Innenbehälter. Die Darstellung zeigt, nach welche n Grundsatze die Rohrschlange um das Gefäss herum gelagert wird. um den gewünschten Erfolg sowohl in den Verbrauchsperioden wie in den Betriebspausen zu erzielen.
EMI2.3
schichten während der Füllung bis zum Behammgszustand des Apparates darstellen, beziehen sieh die Kurven der Fig. 3 auf die Temperaturen dieser Isolationsschichten, die sieh einstellen, wenn durch die Rohrschlange 5, 6 Flüssigkeit gedrückt, also Kälte aus dem Druckgefäss durch die einzelnen Isolations- schichten nach aussen befördert wird, wodurch die Temperatur der Aussenwand naturgemäss sinkt.
Die Ordinaten sind die Temperaturen, während die Abszissen die Entfernungen der einzelnen Isolationsschichten vom Druekgefäss bedeuten.
Die Nebenabbildungen der Fig. 2 und 3 stellen senkrechte Schnitte durch das Druckgefäss dar.
Die Schnitte gehen durch die Isolierung des Behälters.
Die stark ausgezogene Linie mit den beiden Spitzen in der Nebenabbildung der Fig. 3 ist dadurch entstanden, dass die Mittelpunkte der durch den Vertikalsehnitt erzeugten Rohrquerschnitte miteinander verbunden wurden.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Druckgefäss, in dem Pressgase verschiedenen regelbaren Druckes aus ihrem flüssigen. Aggregatzustande durch zeitweise Verdampfung bereitet werden sollen, dadurch gekennzeichnet, dass die in das in an sich bekannter Weise mit einem dünnwandigen Einsatz versehene Druckgefäss zur Aufnahme des flüssigen Gases mündende und das Gefäss umgebende Rohrsehlange derartig in dem das Gefäss umgebenden Isoliermaterial verläuft, dass die Temperaturdifferenz zwischen Rohrsehlangeninhalt und der Temperatur des Isoliermaterials konstant bleibt.
<Desc / Clms Page number 1>
Pressure vessel in which compressed gases of different, controllable pressure from their liquid
States of aggregation should be prepared through temporary evaporation.
EMI1.1
the pressure vessel in a manner known per se with a thin-walled insert for receiving the liquid
Gas is provided and is surrounded by a pipe coil opening into the liquid, which runs within the insulating material surrounding the vessel in such a way that the temperature in the pipe coil increases with the ambient temperature so that the temperature difference between the pipe coil contents and the ambient temperature remains constant.
A further feature of the invention is that both the insert and the pressure vessel are made of materials whose expansion does not change significantly even at the lowest degrees of cold, for example from low-carbon iron. stainless steel, aluminum or the like.
The use of a thin-walled insert in pressure vessels to hold the liquefied gas has already become known per se. Nor is it new anymore. to use a pipe wound in a spiral around the pressure vessel, one end of which is immersed in the liquid for the purpose of extracting gas under pressure.
Finally, it should be noted that it is also previously known that low-carbon iron and stainless steel retain their good properties even at very low temperatures.
The pipe coil surrounding the pressure vessel and immersed in the insert container is guided in such a way that the temperature of the pipe coil windings is adapted to the respective temperature zones of the insulation located between the insert and the pressure vessel wall, so that the pipe coil contents are continuously and increasingly heated on their way through the insulation.
Accordingly, the pressure vessel is surrounded by a pipe string system in which compressed gases of any pressure can be formed, since the gasification of the liquid caused by the heating effect of the pressure vessel wall and the insulation during the consumption period is influenced by the steadily increasing gasification in the pipe coil until the operating pressure is reached has reached a certain minimum level, whereas the vapors that form during breaks in operation can still be stored in special containers to avoid gas losses.
In Fig. 1, an embodiment of the pressure vessel is illustrated in vertical section. while FIGS. 2 and 3 show the temperatures in the individual insulation layers during the filling or rest periods of the apparatus or the temperatures of these insulation layers which arise when compressed gases are removed from the pressure vessel.
In Fig. 1, 1 is the pressure vessel with a thick wall that resists high pressures. This pressure vessel or the insert located in it receives the liquefied gas. a filler tube 2 placed around the neck tube 3 happens. There at. 3 If temperatures are always low, their effects are also transferred to the filler pipe.
The pressure vessel contains an insert 4 made of very thin material in order to keep the cooling losses low. So that the interior formed by the insert in which the liquid is located. can communicate with the space created by the wall of the pressure vessel and the insert
<Desc / Clms Page number 2>
is formed, the insert remains open at its upper end against the pressure vessel wall. Because the opening is only at the upper end, the twilight space will only fill with gases, since
EMI2.1
Apply pressure on both sides of the insert container wall so that this wall itself remains unaffected.
The coils 5, 6 wind around the pressure vessel in the manner shown in the drawing. They start from the riser 7, which protrudes into the insert vessel almost to its bottom and end after they have also circulated the jacket 8 serving to suspend the pressure vessel in spirals, at 9 in the incineration line 10, u. between shortly before the through valve 11. The space between the pressure vessel 1 and the jacket vessel 8 is covered with an incombustible insulating material. for example slag wool. Kieselguhr or the like, filled.
EMI2.2
To counter the heating effect of 2 by means of the coldness of the gas in 3. Through valve 13, n'an closes the flow of liquid.
Mention should also be made of the cover of the jacket 8 by a cap 14, which is also filled with insulating material. Part of the consumption gas is also pressed into the insulating material at a slight overpressure above atmosphere in order to counteract the moisture entering with the outside air. Therefore, the upper part at the end of the pipe 'J is sealed off from the surrounding air by a stuffing box 15. At the same time, seals are also required at 16. 77 and M, u. between the connection points of the cap 14 with the jacket 8 and the cover plate of the cap or of the filler tube 2. Inside the cap, the neck tube 3 carries a vent valve 20. The jacket rests on a base 19.
The consumption line 10 is connected to a recipient or a steel cylinder B by a pipe 44. The line 44 is controlled by a valve 43 and the recipient B by a valve 42.
The graphs in FIGS. 2 and 3 show the distribution of the temperature of the insulating space between the pressure vessel wall and the inner container. The illustration shows the principles according to which the pipe coil is stored around the vessel. in order to achieve the desired success both in the consumption periods and in the operating breaks.
EMI2.3
The curves in FIG. 3 relate to the temperatures of these insulation layers, which are set when liquid is pressed through the pipe coil 5, 6, i.e. cold from the pressure vessel through the individual insulation layers is conveyed to the outside, whereby the temperature of the outer wall naturally drops.
The ordinates are the temperatures, while the abscissas are the distances between the individual insulation layers and the pressure vessel.
The subsidiary images in FIGS. 2 and 3 show vertical sections through the pressure vessel.
The cuts go through the container's insulation.
The strongly drawn out line with the two peaks in the secondary illustration in FIG. 3 is the result of the fact that the center points of the pipe cross-sections generated by the vertical cut were connected to one another.
PATENT CLAIMS: l. Pressure vessel in which compressed gases of various controllable pressures from their liquid. States of aggregation are to be prepared by temporary evaporation, characterized in that the pipe string opening into the pressure vessel provided in a known manner with a thin-walled insert for receiving the liquid gas and surrounding the vessel runs in the insulating material surrounding the vessel in such a way that the temperature difference between The pipe length and the temperature of the insulation material remains constant.