AT122208B - Druckgefäß, in dem Preßgase verschiedenen, regelbaren Druckes aus ihrem flüssigen Aggregatzustande durch zeitweise Verdampfung bereitet werden sollen. - Google Patents

Druckgefäß, in dem Preßgase verschiedenen, regelbaren Druckes aus ihrem flüssigen Aggregatzustande durch zeitweise Verdampfung bereitet werden sollen.

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AT122208B
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AT
Austria
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pressure vessel
prepared
compressed gases
different
liquid state
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H E C W Paul Dr Ing Heylandt
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Industriegasverwertung Mbhg
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  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description


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    Druckgefäss, in   dem Pressgase verschiedenen, regelbaren Druckes aus ihrem   fl. iissigen  
Aggregatzustande durch zeitweise   Verdampfung   bereitet werden sollen. 
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 das Druckgefäss in an sich bekannter Weise mit einem dünnwandigen Einsatze zur Aufnahme des flüssigen
Gases versehen und von einer in die Flüssigkeit mündenden Rohrschlange umgeben ist, die innerhalb des das Gefäss umgebenden Isoliermaterials derartig verläuft, dass die Temperatur in der Rohrschlange so mit der Umgebungstemperatur zunimmt, dass die Temperaturdifferenz zwischen dem Rohrschlangeninhalt und der Umgebungstemperatur konstant bleibt. 



   Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass sowohl Einsatz wie   Druekgefäss   aus Stoffen hergestellt werden, deren Dehnung sich selbst bei niedrigsten Kältegraden nicht wesentlich ändert, beispielsweise aus kohlenstoffarmem Eisen. rostfreiem Stahl, Aluminium od. dgl. 



   Die Verwendung eines dünnwandigen Einsatzes bei Druckgefässen zur Aufnahme des verflüssigten Gases ist an sich bereits früher bekannt geworden. Auch ist es nicht mehr neu. ein spiralförmig um das   Druckgefäss   gewickeltes Rohr zu verwenden, das mit seinem einen Ende zwecks Entnahme von Gas unter Druck in die Flüssigkeit eintaucht. 



   Schliesslich sei bemerkt, dass es ebenfalls vorbekannt ist, dass kohlenstoffarmes Eisen und nichtrostender Stahl auch bei sehr niedrigen Temperaturen ihre guten Eigenschaften behalten. 



   Die das Druckgefäss umgebende, in den Einsatzbehälter eintauchende Rohrschlange ist derartig geführt, dass die Temperatur der Rohrschlangenwindungen den jeweiligen Temperaturzonen der zwischen Einsatz und Drukgefässwandung befindlichen Isolierung angepasst ist, so dass der   Rohrschlangeninhalt   auf seinem Wege durch die Isolierung hindurch stetig zunehmend beheizt wird.

   Demgemäss ist das Druckgefäss von einem Rohrsehlangensystem umgeben, in dem Pressgase beliebigen Druckes gebildet werden können, da die durch die Heizwirkung der Druckgefässwandung und der Isolierung bewirkte Vergasung der Flüssigkeit während der Verbrauchsperiode durch die stetig zunehmende Vergasung in der Rohrschlange beeinflusst wird, bis der Betriebsdruck ein bestimmtes Mindestmass erreicht hat, wohingegen die in den Betriebspausen sieh bildenden Dämpfe zur Vermeidung von Gasverlusten noch in besonderen Behältern aufgespeichert werden können. 



   In Fig. 1 ist eine Ausführungsform des Druckgefässer in senkrechtem Schnitt veranschaulicht. während die Fig. 2 und 3 die Temperaturen in den   einzelnen   Isolationsschichten während der Füllung bzw. Ruhepausen des Apparates bzw. die Temperaturen dieser Isolationsschichten darstellen, die sich einstellen, wenn aus dem Druckgefäss Druckgase entnommen werden. 



   In Fig. 1 ist 1 das Druckgefäss mit einer an sieh starken Wandung, die hohen   Drücken   Widerstand leistet. Dieses Druckgefäss bzw. der in demselben befindliche Einsatz nimmt das verflüssigte Gas auf. das ein um das Halsrohr   3   gelegtes Einfüllrohr 2 passiert. Da   bei. 3 stets   tiefe Temperaturen herrschen, so übertragen sieh deren Wirkungen auch auf das Einfüllrohr. 



   Das   Druckgefäss   enthält einen Einsatz 4 aus sehr dünnen Material, um die Abkühlungsverluste gering zu halten. Damit der durch den Einsatz gebildete Innenraum, in dem sich die Flüssigkeit befindet. mit dem Zwischenraum kommunizieren kann, der durch die Wandung des Druckgefässes und den Einsatz 

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 gebildet wird, bleibt der Einsatz an seinem oberen Ende gegen die   Druekgefässwandung   offen.   Der Zwielhen-   raum wird sich daher, da die Öffnung sieh nur am oberen Ende befindet, nur mit Gasen füllen, da bei Ein- 
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 Drücke auf beiden Seiten der Einsatzbehälterwandung zur Wirkung, so dass diese   Wandung selbst un- @   beeinflusst bleibt. 



   Um das   Druckgefäss   winden sich die Rohrschlangen 5, 6 in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise. Sie gehen von dem Steigrohr 7 aus, das in das Einsatzgefäss fast bis zu seinem Boden hineinragt und endigen, nachdem sie auch den der Aufhängung des   Druckbehälters   dienenden Mantel 8 in Spiralen umlaufen haben, bei 9 in die Verbranchsleitung 10, u. zw.kurz vor dem Durchangsventil 11. Der Raum zwischen dem Druckgefäss 1 und dem Mantelgefäss 8 ist mit einem unverbrennliehen Isoliermaterial. beispielsweise Schlackenwolle. Kieselgur od. dgl., angefÜllt. 
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 Heizwirkung von 2 mittels der Kälte des in.   3   befindlichen Gases zu begegnen. Durch Ventil 13 bewirkt   n'an den Abschluss   des Flüssigkeitseinflusses.

   Zu erwähnen ist noch die Abdeckung des Mantels 8 durch eine Kappe 14, die ebenfalls mit Isoliermaterial angefüllt ist. In das Isoliermaterial wird ebenfalls ein Teil des   Verbrauchsgases   von geringem Überdruck über Atmosphäre gedrückt, um der mit der Aussenluft eintretenden Feuchtigkeit zu begegnen. Deshalb ist auch der obere Teil am Ende des   Rohres 'J durch   eine Stopfbüchse 15 gegen die umgebende Luft abgedichtet. Gleichzeitig sind auch bei 16.   77 und M   Abdichtungen erforderlich, u.   zw.   an den Verbindungsstellen der Kappe 14 mit dem Mantel 8 und der Deckelplatte der Kappe bzw. des Einfüllrohres 2. Innerhalb der Kappe trägt das Halsrohr 3 ein Entlüftungsventil 20. Der Mantel ruht auf einem Sockel 19.

   Die Verbrauchsleitung 10 ist durch ein   Rohr 44   mit einem Rezipienten bzw. einer Stahlflasehe B verbunden. Die Leitung 44 wird durch ein Ventil 43 und der Rezipient B durch ein Ventil 42 kontrolliert. 



   Die graphischen Darstellungen in Fig. 2 und 3 zeigen die Verteilung der Temperatur des Isolierraumes zwischen   Druckgefässwandung   und Innenbehälter. Die Darstellung zeigt, nach welche n Grundsatze die Rohrschlange um das Gefäss herum gelagert wird. um den gewünschten Erfolg sowohl in den Verbrauchsperioden wie in den Betriebspausen zu erzielen. 
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 schichten während der Füllung bis zum   Behammgszustand   des Apparates darstellen, beziehen sieh die   Kurven der Fig. 3 auf die Temperaturen dieser Isolationsschichten, die sieh einstellen, wenn durch die Rohrschlange 5, 6 Flüssigkeit gedrückt, also Kälte aus dem Druckgefäss durch die einzelnen Isolations-   schichten nach aussen   befördert   wird, wodurch die Temperatur der Aussenwand naturgemäss sinkt. 



   Die Ordinaten sind die Temperaturen, während die Abszissen die Entfernungen der einzelnen Isolationsschichten vom   Druekgefäss   bedeuten. 



   Die Nebenabbildungen der Fig. 2 und 3 stellen senkrechte Schnitte durch das   Druckgefäss   dar. 



  Die Schnitte gehen durch die Isolierung des Behälters. 



   Die stark ausgezogene Linie mit den beiden Spitzen in der Nebenabbildung der Fig. 3 ist dadurch entstanden, dass die Mittelpunkte der durch den Vertikalsehnitt erzeugten Rohrquerschnitte miteinander verbunden wurden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l. Druckgefäss,   in dem Pressgase verschiedenen regelbaren Druckes aus ihrem   flüssigen.   Aggregatzustande durch zeitweise Verdampfung bereitet werden sollen, dadurch gekennzeichnet, dass die in das in an sich bekannter Weise mit einem dünnwandigen Einsatz versehene Druckgefäss zur Aufnahme des flüssigen Gases mündende und das Gefäss umgebende Rohrsehlange derartig in dem das Gefäss umgebenden Isoliermaterial verläuft, dass die Temperaturdifferenz zwischen Rohrsehlangeninhalt und der Temperatur des Isoliermaterials konstant bleibt.

Claims (1)

  1. 2. Druckgefäss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl Einsatz wie Druckgefäss aus Stoffen hergestellt werden, deren Dehnung sieh selbst bei niedrigsten Kältegraden nicht wesentlich ändert, beispielsweise aus kohlenstoffarmen Eisen, rostfreiem Stahl, Aluminium od. dgl.
AT122208D 1926-10-18 1927-08-03 Druckgefäß, in dem Preßgase verschiedenen, regelbaren Druckes aus ihrem flüssigen Aggregatzustande durch zeitweise Verdampfung bereitet werden sollen. AT122208B (de)

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AT122208D AT122208B (de) 1926-10-18 1927-08-03 Druckgefäß, in dem Preßgase verschiedenen, regelbaren Druckes aus ihrem flüssigen Aggregatzustande durch zeitweise Verdampfung bereitet werden sollen.

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