AT122419B - Kaskade aus Einphasen-Asynchronmaschine und Kommutatorhintermaschine. - Google Patents

Kaskade aus Einphasen-Asynchronmaschine und Kommutatorhintermaschine.

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AT122419B
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    Kaskade atis Emphasen-Asynchronmaschine   und   Eommlltatorhintermaschine.   



   Bei Einphasen-Asynchronmaschinen fliesst im Läufer bekanntlich ausser dem Strom der   Sehlupf-   frequenz ein Strom von   ungefähr doppelter Netzfrequenz.   Wird an die Schleifringe der Asynchron- maschine eine Kommutatorhintermaschine angeschlossen, in der durch entsprechende Erregung eine
Spannung der Schlupffrequenz induziert wird, so wird deren Arbeitsweise durch den Strom von doppelter Netzfrequenz, der sich über ihren Ankerkreis schliesst, nicht oder nur unwesentlich beeinflusst, wenn der
Ankerstrom der Hintermaschine kein Feld erregen kann, wenn also die Maschine genau kompensiert ist. Oft wird aber aus andern Gründen verlangt, dass auch der Ankerstrom eine Feldkomponente erregt, dass also die Maschine kompoundiert ist.

   In diesem Fall erregt auch der Strom doppelter Netzfrequenz eine Feldkomponente, die infolge ihrer hohen Frequenz die Kommutierung ungünstig beeinflussen kann und ausserdem im Rotor eine zusätzliche Rotationsspannung der doppelten Netzfrequenz induziert, wodurch unter Umständen die Arbeitsweise der Asynchronmaschine beeinflusst wird. 



   Das Feld des Stromes doppelter Netzfrequenz kann wohl dadurch gedämpft werden, dass die Kommu- tatorhintermaschine mit einer   Kurzscllusswicklung   ausgestattet wird. Diese Wicklung dämpft aber im allgemeinen auch das Feld der Schlupffrequenz ab. Erfindungsgemäss kann aber dieser Nachteil dadurch vermieden werden, dass der ohmsche und der induktive Widerstand der dämpfenden Kurz-   schlusswicklung   oder auch ein zusätzlicher, ihr vorgeschalteter Widerstand so bemessen werden, dass der dämpfende Einfluss der Wicklung auf das Feld der Schlupffrequenz verschwindend klein, auf das Feld doppelter Netzfrequenz aber erheblich ist. Da beide Frequenzwerte immer stark voneinander verschieden sind, kann diese Bedingung stets erfüllt werden.

   Sie ist um so leichter einzuhalten, je kleiner die grösste,   betriebsmässig auftretende Schlüpfung   der Asynchronmaschine ist. Oft ist es auch möglich, diese Dämpfer- wicklung mit einer weiteren, aus andern Gründen erforderlichen Erregerwicklung der Hintermaschine zu vereinigen. Deren Widerstand ist dabei so zu bemessen, dass die Spannung, die ein mit Schlupf- frequenz in der Hintermaschine pulsierendes Feld in ihr induzierzt, ihren Strom nur unwesentlich beein- flusst, so dass dieser praktisch nur von der dem Erregerkreis aufgedrückten Spannung abhängt, dass aber eine Spannung, die von einem mit doppelter Netzfrequenz pulsierenden Feld induziert wird, den Strom der Wicklung stark beeinflusst und somit das letztgenannte Feld abdämpft. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :     l.   Kaskade aus Einphasen-Asynchronmaschine und Kommutatorhintermaschine, die eine Reihen-   schlusserregerwicklung   und eine   Dämpferwicklnng   trägt, gekennzeichnet durch eine solche Bemessung des Ohmschen und des   induktiven   Widerstandes des Kreises der Dämpferwieklung, dass diese ein mit doppelter Netzfrequenz pulsierendes Feld erheblich, ein mit Schlupffrequenz pulsierendes Feld dagegen nur unwesentlich beeinflusst. 

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Claims (1)

  1. 2. Kaskade nach Anspruch 1, wobei die Hintermasehine mit weiteren fremderregten Erreger- wicklungen ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpferwicklung mit einer der vorhan- denen fremderregten Erregerwicklungen zu einer einzigen Wicklung vereinigt ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT122419D 1929-10-18 1930-06-10 Kaskade aus Einphasen-Asynchronmaschine und Kommutatorhintermaschine. AT122419B (de)

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