AT122423B - Kombinationsschloß. - Google Patents

Kombinationsschloß.

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AT122423B
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Austria
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Wilhelm Gruber
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Wilhelm Gruber
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Kombinationsschloss.   



   Der Gegenstand der Erfindung betrifft ein Kombinationsschloss mit konzentrischen, um eine gemein- same Bolzenachse verdrehbaren Ringen. 



   Die Erfindung besteht darin, dass um den Bolzen zwei Gruppen verdrehbarer Ringe übereinander angeordnet sind, welche in der Versehlussstellung vermittelst Stifte und Federdruck miteinander in Eingriff stehen, wogegen sie durch Verschieben des Bolzens gegen den Federdruek ausser Eingriff gebracht werden können, worauf das Verdrehen der auf der Bolzenachse sitzenden   Schliessseheibe   in die Offenlage ermög- licht ist. 



   Die Fig. 1 zeigt das Schloss im Schnitt, die Fig. 2 zwei Ringe der oberen Gruppe, Fig. 3 zwei gleich- grosse Ringe der unteren Gruppe, Fig. 4 das Schloss in Ansicht, Fig. 5 eine Ansicht von unten und Fig. 6 eine Ansicht von oben. 



   Das Schloss besteht aus zwei Gruppen übereinander gelagerter, um einen gemeinsamen Bolzen 9 verdrehbarer konzentriseher Ringe, von denen die obere Gruppe   A   aus den Ringen 2,   4,     5,   6 und 7 besteht, während die untere Gruppe B die Ringe 16, 15,   14, 18   und 12 enthält. 



   Bei der oberen Gruppe   A   stehen die Ringe durch Stifte 3 miteinander in Verbindung, die in einem
Ringe so befestigt sind, dass sie aus der äusseren   Mantelfläche   vorragen und in eine umlaufende Nut der   Innenmantelfläehe   des benachbarten Ringes eingreifen. Die Stifte 3 des grössten Ringes greifen in eine Nut des Innenmantels des Gehäuses 1 ein. 



   Bei der unteren Gruppe hingegen sind die Stifte des einen Ringes so befestigt, dass sie aus der inneren   Mantelfläche   vorragen und in eine umlaufende Nut der Aussenmantelfläehe des benachbarten
Ringes eingreifen. Die Stifte 3 des kleinsten Ringes greifen in eine umlaufende Nut des Bolzens 9 ein, der einen Griffknopf 8 zur Verdrehung von Hand aus hat. 



   Die Ringe der unteren Gruppe sind oben mit je einem Stift 10 und unten mit je 10 Bohrungen 11 versehen. Jeder Ring der oberen Gruppe hat oben Ziffern von 0 bis 9 und unten eine tiefe Bohrung   10'   und neun seichte Bohrungen 10". 



   Auf dem unteren vierkantigen Ansatz des Bolzens, welcher die   Schiessscheibe   17 und Deckscheibe 22 durchgreift, sitzt diese   Schiessscheibe     17,   welche mit einem Sehliesshaken 19 od. dgl. in Sperrstellung gebracht werden kann.   Dieser Schliesshaken kann   z. B. an einem   anzuschliessenden   Gegenstande angebracht sein, wenn das Gehäuse z. B. mit durch seine   Gehäuseflansche     28   gesteckte Schrauben an irgendeinem Orte befestigt ist. Auf dem Vierkant des Bolzens sitzt zwischen einem Absatz und der Schliessscheibe eine Schraubenfeder 20, welche das Bestreben hat, den Bolzen und die an ihm sitzende untere Gruppe B der Ringe nach oben zu schieben und so die Stifte 10 mit den Bohrungen 10'in Eingriff zu bringen. 



   Die   Schliessseheibe   besitzt fünf Stifte   11,   von denen jeder in je eine Bohrung der unteren Ringe 12 bis 16 eingreift. Ferner ist auf der Deckplatte 22 ein Stift 18 angenietet, gegen den die in einem Ausschnitt der   Schiessscheibe   17 befestigte Feder 21 sich legt, die das Bestreben hat, die   Schliessseheibe   stets in die   Sehliesslage zurückzuführen.   



   Die Wirkungsweise ist folgende :
Ist das   Schloss   in der Offenlage, so stehen die Ringe der oberen Gruppe   A   mit jenen der unteren Gruppe B durch die Stifte 10 in Verbindung. Nun werden die Ringe beider Gruppen auf eine   gewünschte   Zahl eingestellt. Bei einem Druck auf den Griffknopf 8 lösen sich die Stifte 10 der unteren Gruppe von den Bohrungen   10'der   oberen Gruppe. Durch diese vom Griffknopf bewirkte Verschiebung der unteren 

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 Gruppe B hat sich der Stift 18 der Deckplatte mit einer Bohrung des Ringes   M   verbunden, so dass sich nunmehr der Bolzen 9 nicht mehr verdrehen lässt (Fig. 1). 



   Der Vorgang beim Öffnen ist folgender : Man drückt auf den Bolzen 9 ; dadurch werden die Stifte 10 der unteren Gruppe B von den seichten Bohrungen 10"der oberen Gruppe A frei. Nun stellt man die Ringe auf die gleiche Zahl ein, die man zum   Schliessen   verwendet hat. Dann lässt man den Bolzen 9 los und die Schraubenfeder 20 drückt die unteren Ringe mit dem Bolzen 9 nach oben, dadurch werden diese Ringe von den Stiften 18 und 11 der   Schliessseheibe   17 bzw. Deckscheibe 22 frei. Die untere Gruppe B verbindet sich wieder vermittelst der Stifte 10 mit den tiefen Bohrungen 10'der oberen Gruppe   alun   ist das Schloss in der Offenlage. Nun kann die   Schliessscheibe Jy mittelst   des Bolzens 9 verdreht und ausser Eingriff mit dem   Schliesshaken   19 gebracht werden.

   Die seichten Bohrungen dienen zur Sicherung gegen unbefugtes Öffnen, denn ohne diese Bohrungen wäre es ohne weiteres möglich, die eingestellte Zahl durch Abtasten zu finden. Ohne diese seichten Bohrungen wurde man beim Drehen der Ringe leicht spüren, wenn die Stifte 10 der unteren Gruppe in die Bohrungen 10'der oberen Gruppe eingreifen. Die seichten Bohrungen verhindern in der   Schliesslage   die oberen Ringe an der Drehung, ohne einen Druck am Griffknopf gemacht zu haben. Durch einen Druck auf den Griffknopf lösen sich die Stifte 10 von den seichten Bohrungen 10" und die Ringe der oberen Gruppe A lassen sich drehen. In der Offenlage kommen seichte Bohrungen nicht in Betracht. Die Deckplatte   22   ist am Gehäuse 1 angesehraubt.

   Die Verbindung der Ringe untereinander vermittels der Stifte 3 ergibt die   Möglichkeit, Schlösser   mit vermehrter oder verringerter Anzahl von Ringen zu bauen. 



   Bei der Verwendung des   Kombinationsschlosses zum Anschliessen   von Pelzen usw. ist die Befestigung des   Schliesshakens   an dem Kleidungsstück und die des Gehäuses an einer Wand od. dgl. leicht möglich. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kombinationsschloss mit konzentrischen, um eine gemeinsame   Bolzenae. hse   verstellbaren Ringen, gekennzeichnet durch zwei Gruppen   -ä, B übereinander   angeordneter, um den Bolzen   (9)   verdrehbarer Ringe, welche durch an einer Gruppe angeordnete Stifte (10) und an der anderen Gruppe vorgesehene Löcher in der Verschlusslage,   sowie während   der gemeinsamen Verstellung der Ringe vermittelst Federdruckes (20) miteinander in Eingriff stehen, wobei diese Gruppen durch Verschieben des Bolzens   (9)   gegen den Federdruck (20) ausser Eingriff gebracht werden können, worauf das Verdrehen der auf der Bolzenachse sitzenden   Schiessscheibe     (17)   in die Offenlage ermöglicht ist.

Claims (1)

  1. 2. Kombinationsschloss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Ringe in axialer Richtung dadurch miteinander in Eingriff stehen, dass in dem einen Ring befestigte Stifte in eine umlaufende Nut des benachbarten Ringes eingreifen, wobei bei einer Gruppe die Stifte des einen Ringes in eine Nut an der Innenfläche des benachbarten Ringes bzw. die Stifte des grössten Ringes in eine Nut der Innenwandung des zylindrischen Gehäuses eingreifen, wogegen bei der anderen Gruppe die festen Ringe des einen Ringes in eine Nut an der Aussenfläche des benachbarten Ringes bzw. der Stift des kleinsten Ringes in eine Nut des Bolzens (9) eingreift. EMI2.1
AT122423D 1929-03-11 1929-03-11 Kombinationsschloß. AT122423B (de)

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ID=3632922

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