AT12249U1 - Plastifiziereinheit mit isolierelement im einfüllbereich - Google Patents

Plastifiziereinheit mit isolierelement im einfüllbereich Download PDF

Info

Publication number
AT12249U1
AT12249U1 AT0807211U AT80722011U AT12249U1 AT 12249 U1 AT12249 U1 AT 12249U1 AT 0807211 U AT0807211 U AT 0807211U AT 80722011 U AT80722011 U AT 80722011U AT 12249 U1 AT12249 U1 AT 12249U1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
plasticizing
insulating
filling
unit according
cylinder
Prior art date
Application number
AT0807211U
Other languages
English (en)
Inventor
Michael Dipl Ing Bauer
Original Assignee
Engel Austria Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Engel Austria Gmbh filed Critical Engel Austria Gmbh
Priority to AT0807211U priority Critical patent/AT12249U1/de
Publication of AT12249U1 publication Critical patent/AT12249U1/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/46Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it into the mould
    • B29C45/58Details
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C48/00Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
    • B29C48/25Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C48/36Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it through the nozzle or die
    • B29C48/395Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it through the nozzle or die using screws surrounded by a cooperating barrel, e.g. single screw extruders
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/72Heating or cooling
    • B29C45/74Heating or cooling of the injection unit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description

österreichisches Patentamt AT12249U1 2012-02-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft eine Plastifiziereinheit für eine Spritzgießmaschine, mit einem Plastifizierzylinder, in welchem eine Plastifizierschnecke in einem Plastifizierraum anordenbar ist, einer Temperiervorrichtung zum Heizen bzw. Kühlen des Plastifizierzylinders und einem am Plastifizierzylinder angeordneten Einfüllelement, wobei durch eine darin ausgebildete Einfüllöffnung Plastikrohstoff in den Plastifizierraum der Plastifiziereinheit einfüllbar ist.
[0002] Bei den derzeit bekannten Ausführungen von Plastifizieraggregaten wird zur Förderung, zur Plastifizierung und zum Einspritzen von Granulat bzw. Schmelze ein meist beheizter Plastifizierzylinder (Massezylinder) verwendet, in welchem bevorzugt eine kombinierte Plastifizier-und Förderschnecke inklusive Absperreinrichtung (Rückstromsperre) aufgenommen ist. Durch die Drehung (und je nach Ausführung auch translatorische Bewegung) der Schnecke im Plastifizierzylinder wird Kraft auf das eingebrachte Granulat bzw. auf die Schmelze aufgebracht. Im Einfüllbereich der Plastifiziereinheit ist dabei eine Baugruppe (hierin Einfüllelement oder Traverse, Klemmplatte, Aufnahme) vorgesehen, die beispielsweise über weitere Verbindungsmittel (Rahmenelemente) die Plastifizierschnecke mit dem Plastifizierzylinder verbindet und insbesondere die Einfüllöffnung für das Granulat aufweist. Zum Zwecke der leichteren Montierbarkeit kann bspw. die Aufnahme des Massezylinders vollständig oder auch nur in Teilbereichen den Plastifizierzylinder umgeben, wobei durch einen geeigneten Mechanismus der Massezylinder läge- bzw. positionsrichtig an der Aufnahme eingebaut ist. Der Einfüllbereich ist generell jener Bereich der Plastifiziereinheit, an welchem das Einfüllelement angeordnet ist.
[0003] Während der Plastifizierzylinder auf entsprechender Verarbeitungstemperatur - über die Länge konstant bzw. variabel entsprechend Rohmaterialherstellerempfehlungen bzw. Erfahrung des Anwenders - gehalten werden muss, muss vor allem zur Verbesserung des Zuführverhaltens des Granulats die Baugruppe (Aufnahme bzw. Einfüllelement) auf deutlich niedrigerer Temperatur gefahren werden.
[0004] Nachteilig dabei ist, dass durch die offensichtliche Temperaturdifferenz der angrenzenden Baugruppen (Plastifizierzylinder/Einfüllelement) ein entsprechender Wärmestrom vom meist heißen Plastifzierzylinder zum gekühlten oder kühleren Einfüllelement hin resultiert. Diese Verlustleistung manifestiert sich u. a. durch höhere Aufschmelzleistung als theoretisch notwendig ist sowie durch Wärmeverluste am Umfang der aufnahmeseitigen Heizzone.
[0005] Neben der Verlustleistung durch die Wärmeabgabe am Umfang des Zylinders erfolgt der Wärmeverlust vor allem durch die Wärmeleitung vom gewollt beheizten Zylinder zur gekühlten Aufnahme. Das bedeutet, dass durch die Übertragung von Wärme in die Aufnah-me/Einfüllelement dort noch eine stärkere Kühlung durchgeführt werden muss, um die gewünschte Granulat- bzw. Schmelzetemperatur im Einfüllbereich zu erreichen und ein frühzeitiges Verkleben des Granulats bereits im Einfüllelement zu verhindern.
[0006] Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, eine gegenüber dem Stand der Technik verbesserte Plastifiziereinheit anzugeben, bei welcher die oben genannten Nachteile vermieden werden. Insbesondere sollen die Verlustleistungen möglichst gering gehalten werden und eine Reduktion der aufzunehmenden Energie über den Spritzzyklus erreicht werden.
[0007] Dies wird für eine Plastifiziereinheit mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1 dadurch erreicht, dass zwischen Plastifizierzylinder und Einfüllelement ein nicht-metallisches, die Einfüllöffnung freilassendes, thermisches Isolierelement angeordnet ist, welches das Einfüllelement vom Plastifizierzylinder thermisch trennt. Durch dieses als schlecht wärmeleitende Schicht bzw. Formelement ausgebildete Isolierelement zwischen Plastifizierelement und Einfüll-element/Aufnahme wird der Wärmefluss zwischen diesen Teilen verringert, wodurch die Leistungsaufnahme der gesamten Plastifziereinheit bzw. der gesamten Spritzgießmaschine während eines Spritzzyklus messbar reduziert wird und weniger Wärmeverlust stattfindet.
[0008] Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass das Isolierelement das Einfüllelement und den Plastifizierzylinder verbindet. Dabei kann das Isolierele- 1 /9 österreichisches Patentamt AT12249U1 2012-02-15 ment teilweise als Schraubaufsatz ausgeführt sein, wodurch eine Verbindung ermöglicht wird. Alternativ oder zusätzlich kann aber auch vorgesehen sein, dass über ein Befestigungsmittel bzw. über Verklemmelemente das bzw. die Isolierelemente zwischen dem Einführelement und dem Plastifizierzylinder eingeklemmt werden.
[0009] Bevorzugt kann weiters vorgesehen sein, dass das Isolierelement ringförmig die Einfüllöffnung umschließt und an diese angrenzt. Mit anderen Worten ist dadurch die Einfüllöffnung auch im Isolierelement selbst ausgeführt bzw. in diesem fortgeführt.
[0010] Generell kann aber dieses Isolierelement in jedem Bereich (nicht nur im Einfüllbereich) des Plastifizierzylinders angebracht werden, an dem eine zu isolierende bzw. thermisch zu trennende Verbindung von einem beheizten Teil zu einem nicht beheizten Teil vorliegt.
[0011] Um einen möglichst großen Abstand der beheizten Bereiche zu nicht beheizten Bereichen zu erreichen, kann bevorzugt vorgesehen sein, dass das Isolierelement im Einfüllbereich die im Plastifizierzylinder anordenbare Plastifizierschnecke im Wesentlichen vollständig umgibt. Dabei kann das Isoliermittel als vorzugsweise keramische Hülse ausgebildet sein, die im Einfüllbereich den eigentlichen Plastifizierzylinder nahezu vollständig ersetzt. Der Plastifizierraum im Zylinder wird somit im Einfüllbereich im Wesentlichen nur durch das Isolierelement begrenzt bzw. umschlossen.
[0012] Gemäß einer alternativen Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass der Plastifizierzylinder im Einfüllbereich die im Plastifizierzylinder anordenbare Plastifizierschnecke zumindest bereichsweise umschließt, wobei der Plastifizierzylinder die Einfüllöffnung freilässt. Somit muss das Isolierelement bei dieser Ausführung nicht direkt an den Plastifizierraum angrenzen, sondern wird durch den Plastifizierzylinder von der Schnecke getrennt. Dabei kann vorgesehen sein, dass zumindest zwei, vorzugsweise ringförmige, Isolierelemente im Einfüllbereich die im Plastifizierzylinder anordenbare Plastifizierschnecke umschließen.
[0013] Da nicht der gesamte Bereich zwischen dem Einfüllelement und dem Plastifizierzylinder mit dem eigentlichen Isolierelement ausgefüllt sein müssen, kann bevorzugt vorgesehen sein, dass im Einfüllbereich zusätzlich zwischen Einfüllelement und Plastifizierzylinder zumindest ein isolierender Hohlbereich ausgebildet ist.
[0014] Generell müssen nur in diesen Bereichen zwischen Einfüllelement und Plastifizierzylin-der Isolierelemente angeordnet sein, die für die Stabilität und Befestigung der gesamten Plasti-fiziereinheit und für die ausreichende Kraftübertragung notwendig sind. Sämtliche wenig oder nicht belasteten Bereiche können zwischen Einfüllelement und Plastifizierzylinder freigelassen werden, was zum einen Material- und Gewichtsersparnis bringt und zum anderen durch die dazwischen befindliche Luft auch eine gute thermische Isolierung ermöglicht.
[0015] Um eine Kühlung bzw. Temperierung am Einfüllelement zu erreichen, kann vorgesehen sein, dass das Einfüllelement als durch eine Temperiervorrichtung kühlbare Klemmplatte ausgebildet ist.
[0016] Als geeignete Schichten bzw. Elemente für die Ausführung der Isolierelemente eignen sich, bedingt durch ihre hohe Druckfestigkeit, thermische Stabilität und ihre Isolierfähigkeit (Wärmeleitkoeffizient ca. 1/10 von Stahl), bei nahezu gleicher thermischer Ausdehnung wie der Stahlgrundwerkstoff sowie die Möglichkeit, entsprechende Schichtdicken zu erzielen, nahezu jegliche Art von keramischen Werkstoffen, keramischen Faserverbundwerkstoffen und/oder Silikaten. Die keramischen Rohstoffe kommen dabei bevorzugt aus der Gruppe Zirkoniumoxid (Zr02), Aluminiumoxid (Al203) und/oder Siliziumkarbid (SiC). Als Silikate kommen bevorzugt Wollastonit (Calciumsilikat), Glimmer und/oder Steatit in Frage. Alternativ oder zusätzlich kann auch vorgesehen sein, dass das Isolierelement ein silikonharzimprägniertes Glimmerpapier, ein Polyesterharz, Feuerfestbeton und/oder metallisiertes Glasgewebe aufweist.
[0017] Schutz wird auch begehrt für eine Spritzgießmaschine mit einer Plastifiziereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 15.
[0018] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der Figu- 2/9 österreichisches Patentamt AT12249U1 2012-02-15 renbeschreibung unter Bezugnahme auf die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele im Folgenden näher erläutert. Darin zeigen [0019] Fig. 1 [0020] Fig. 2 [0021] Fig. 3 [0022] Fig. 4 [0023] Fig. 5 einen Schnitt durch einen Teil der Plastifiziereinheit mit einstückigem Isolierelement, einen Schnitt durch die Plastifiziereinheit mit mehrstückigem Isolierelement, einen Schnitt B-B durch die Fig. 2, einen Schnitt durch einen Teil der Plastifiziereinheit mit dreistückigem Isolierelement und einen Schnitt durch einen Teil der Plastifiziereinheit mit einem ringförmigen und einem hülsenförmigen Isolierelement.
[0024] In Fig. 1 ist der hintere Teil einer Plastifiziereinheit dargestellt, in welchem die Zuführung von Plastikrohstoff in den Plastifzierraum 13 des Plastifizierzylinders 1 zur Plastifizierschnecke 2 erfolgt. Der gesamte Plastifizierzylinder 1 ist üblicherweise über eine Klemmplatte 4 (Einfüllelement) an einem hier nicht dargestellten Verbindungsteil (Rahmen) gehalten. Gegenüber diesem Rahmen - und somit auch gegenüber dem Plastifizierzylinder 1 - ist die Plastifizierschnecke 2 durch einen nicht dargestellten Antrieb drehbar und bevorzugt auch translatorisch bewegbar. Bei den meisten bekannten Ausführungen von Platifiziereinheiten wird in dieser Klemmplatte 4 auch die Einfüllöffnung 5 ausgebildet, wodurch bevorzugt die Klemmplatte 4 und das Einfüllelement ein und dasselbe Bauteil sind. Um eine gute Aufschmelzung des eingebrachten Plastikrohstoffs im Plastifzierraum 13 durch die Plastifizierschnecke 2 und dessen Schneckenstegen 10 im Plastifizierzylinder 1 zu erreichen, sind - in diesem Fall - um den Plastifizierzylinder Temperiervorrichtungen 3 zum Heizen oder Kühlen des Plastifizierzylinders 1 angeordnet. Alternativ können auch Temperierkanäle im Plastifizierzylinder 1 ausgebildet sein. Um den Wärmeverlust möglichst gering zu halten und einen Einfluss auf das bevorzugt gekühlte Einfüllelement 4 zu verhindern, ist zwischen dem Plastifizierzylinder 1 und dem Einfüllelement 4 ein nichtmetallisches thermisches Isolierelement 6 angeordnet. Da es dadurch zu keiner Metall-Metall-Berührung kommt, wird eine starke Wärmeübertragung unterbunden und die gesamte Plastifiziereinheit benötigt zum Erreichen der gleichen Plastifizierleistung weniger Energie.
[0025] In dieser Fig. 1 ist im Einfüllelement 4 die Temperiervorrichtung 8 als Bohrung ausgeführt, durchweiche beispielsweise ein Temperiermedium geführt werden kann. Im Einfüllbereich E ist das Isolierelement 6 als einstückige, vorzugsweise keramische Hülse 6a ausgeführt, in welcher direkt die Einfüllöffnung 5 ausgebildet ist. Diese Hülse 6a ersetzt zum Großteil im Einfüllbereich E den Plastifizierzylinder 1 und ist über die Befestigungsmittel 9 zwischen einem Fixierelement 11, dem Einfüllelement 4 und dem Plastifizierzylinder 1 befestigt (eingeklemmt). Im Bereich der Überlappung zwischen der Hülse 6a und dem Plastifizierzylinder 1 könnte auch ein Schraubgewinde 12 oder ein ähnliches Befestigungsmittel vorgesehen sein. Der Einfüllbereich E ist in dieser Fig. 1 im Wesentlichen der Bereich, in welchem das Einfüllelement 4 (quer zur Zylinderachse A) am Plastifizierzylinder 1 angeordnet ist. Anstatt bzw. zusätzlich zum als gesondertes vorgeformtes Bauteil ausgeführte Isolierelement 6, kann das Isolierelement 6 auch zumindest teilweise am Plastifizierzylinder 1 oder an der Klemmplatte 4 als relativ schmale Isolierschicht 6f an- bzw. aufgespritzt sein.
[0026] In Fig. 2 ist das Isolierelement 6 mehrstückig ausgeführt und weist die Isolierringe 6b, 6c, 6d und 6e auf. Zwischen diesen einzelnen Ringen sind Hohlbereiche 7 ausgebildet, die ebenfalls eine zu starke Wärmeübertragung zwischen Plastifizierzylinder 1 und Einfüllelement 4 verhindern.
[0027] Wie auch im Schnitt B-B in Fig. 3 ersichtlich, umschließt der Isolierring 6e die Einfüllöffnung 5 und grenzt durchgehend an diese an. Im Wesentlichen sind diese Isolierelemente 6 nur in den Bereichen notwendig, an denen einerseits eine Kraftübertragung zwischen Plastifzierzy-linder 1 und Einfüllelement 4 und andererseits ein Austritt von Plastifikat verhindert werden muss. Demgemäß ist in Fig. 3 nur im unmittelbaren Bereich um die Einfüllöffnung 5 das ringförmige Isolierelement 6e ausgebildet, während der restliche Bereich zwischen Plastifizierzylin- 3/9

Claims (16)

  1. österreichisches Patentamt AT12249U1 2012-02-15 der 1 und Einfüllelement 4 als Hohlbereich 7 ausgebildet ist. Wäre derselbe Schnitt B-B in Fig. 2 parallel nach links zum Isolierelement 6c versetzt, würde der komplette Bereich zwischen Plastifizierzylinder 1 und Einfüllelement 4 durch das Isolierelement 6 gebildet. Gemäß der Fig. 2 sind drei Isolierelemente 6 gezeigt, wobei die Isolierelemente 6c und 6e bevorzugt miteinander verbunden sind. Alternativ können die Isolierelemente 6c im unteren Bereich unabhängig vom oben dargestellten Isolierring 6e ausgebildet sein. [0028] Dasselbe gilt für die im Einfüllbereich E angeordneten Isolierelemente 6b, 6c und 6d in Fig. 4 bzw. der für die Isolierschicht 6f in Fig. 1. [0029] In Fig. 5 ist eine weitere Alternative gezeigt, indem der rechte Teil des Isolierelementes 6 im Wesentlichen als einstückige Hülse 6a um den Plastifizierzylinder 1 herum ausgebildet ist und im linken Bereich ein Isolierring 6b als Anlagering für das Einfüllelement 4 bei der Verklemmung durch das Fixierelement 11 gegen den Plastifizierzylinder 1 dient. [0030] Somit ist durch die hier vorliegende Erfindung eine Plastifiziereinheit gezeigt, bei der der Wärmeverlust vom temperierten (beheizten) Plastifizierzylinder 1 in mit dem Plastifizierzylinder 1 verbundenen Teilen (Klemmplatte bzw. Einfüllelement 4) wesentlich verringert wird. Ansprüche 1. Plastifiziereinheit für eine Spritzgießmaschine, mit - einem Plastifizierzylinder (1), in welchem eine Plastifizierschnecke (2) anordenbar ist, - einer Temperiervorrichtung (3) zum Heizen bzw. Kühlen des Plastifizierzylinders (1) und - einer am Plastifizierzylinder (1) angeordneten, den Plastifizierzylinder (1) haltenden Klemmplatte (4), wobei durch eine darin ausgebildete Einfüllöffnung (5) Plastikrohstoff in die Plastifiziereinheit einfüllbar ist, wobei zwischen Plastifizierzylinder (1) und Klemmplatte (4) ein nicht-metallisches, die Einfüllöffnung (5) freilassendes, thermisches Isolierelement (6) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass es durch das Isolierelement (6) zu keiner Metall-Metall-Berührung zwischen Plastifizierzylinder (1) und Klemmplatte (4) kommt, sodass das Isolierelement (6) die Klemmplatte (4) vom Plastifizierzylinder (1) thermisch trennt.
  2. 2. Plastifiziereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolierelement (6) die Klemmplatte (4) und den Plastifizierzylinder (1) verbindet.
  3. 3. Plastifiziereinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolierelement (6) ringförmig die Einfüllöffnung (5) umschließt und an diese angrenzt.
  4. 4. Plastifiziereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolierelement (6) im Einfüllbereich (E) angeordnet ist, wobei der Einfüllbereich (E) jener Bereich der Plastifiziereinheit ist, an welchem die Klemmplatte (4) am Plastifizierzylinder (1) angeordnet ist.
  5. 5. Plastifiziereinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolierelement (6) im Einfüllbereich (E) die im Plastifizierzylinder (1) anordenbare Plastifizierschnecke (2) im Wesentlichen vollständig umgibt.
  6. 6. Plastifiziereinheit nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolierelement (6) als vorzugsweise keramische Hülse (6a) ausgebildet ist.
  7. 7. Plastifiziereinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei, vorzugsweise ringförmige, Isolierelemente (6b, 6c, 6d, 6f) im Einfüllbereich (E) die im Plastifizierzylinder (1) anordenbare Plastifizierschnecke (2) umschließen.
  8. 8. Plastifiziereinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Plastifizierzylinder (1) im Einfüllbereich (E) die im Plastifizierzylinder (1) anordenbare Plastifizierschnecke (2) quer zur Schneckenachse (A) zumindest bereichsweise umschließt, wobei der Plastifizierzylinder (1) die Einfüllöffnung (5) freilässt. 4/9 österreichisches Patentamt AT12249U1 2012-02-15
  9. 9. Plastifiziereinheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolierelement (6) den Plastifizierzylinder (1) im Einfüllbereich (E) zumindest bereichsweise ringförmig umschließt.
  10. 10. Plastifiziereinheit nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Einfüllbereich (E) zwischen Klemmplatte (4) und Plastifizierzylinder (1) zumindest ein isolierender Hohlbereich (7) ausgebildet ist.
  11. 11. Plastifiziereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmplatte (4) durch eine Temperiervorrichtung (8) temperierbar ist.
  12. 12. Plastifiziereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolierelement (6) einen keramischen Rohstoff, einen keramischen Faserverbundwerkstoff und/oder ein Silikat aufweist.
  13. 13. Plastifiziereinheit nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die keramischen Werkstoffe aus der Gruppe Zirkoniumoxid (Zr02), Aluminiumoxid (Al203) und/oder Siliziumkarbid (SiC) ausgewählt sind.
  14. 14. Plastifiziereinheit nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Silikate aus der Gruppe Wollastonit, Glimmer und/oder Steatit ausgewählt sind.
  15. 15. Plastifiziereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolierelement (6) ein silikonharzimprägniertes Glimmerpapier, ein Polyesterharz, Feuerfestbeton und/oder metallisiertes Glasgewebe aufweist.
  16. 16. Spritzgießmaschine mit einer Plastifiziereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 15. Hierzu 4 Blatt Zeichnungen 5/9
AT0807211U 2009-12-18 2011-08-02 Plastifiziereinheit mit isolierelement im einfüllbereich AT12249U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0807211U AT12249U1 (de) 2009-12-18 2011-08-02 Plastifiziereinheit mit isolierelement im einfüllbereich

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0200609A AT509262A1 (de) 2009-12-18 2009-12-18 Plastifiziereinheit mit isolierelement im einfüllbereich
AT0807211U AT12249U1 (de) 2009-12-18 2011-08-02 Plastifiziereinheit mit isolierelement im einfüllbereich

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT12249U1 true AT12249U1 (de) 2012-02-15

Family

ID=44171838

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT0200609A AT509262A1 (de) 2009-12-18 2009-12-18 Plastifiziereinheit mit isolierelement im einfüllbereich
AT0807211U AT12249U1 (de) 2009-12-18 2011-08-02 Plastifiziereinheit mit isolierelement im einfüllbereich

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT0200609A AT509262A1 (de) 2009-12-18 2009-12-18 Plastifiziereinheit mit isolierelement im einfüllbereich

Country Status (3)

Country Link
CN (1) CN102107503B (de)
AT (2) AT509262A1 (de)
DE (1) DE102010053633B4 (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP6378223B2 (ja) 2016-02-19 2018-08-22 ファナック株式会社 射出装置
AT518393B1 (de) 2016-04-12 2017-10-15 Engel Austria Gmbh Plastifiziereinheit für eine Formgebungsmaschine

Family Cites Families (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DK133863B (da) * 1969-09-11 1976-08-02 Aake Svende Fremgangsmåde til ekstrudering af højmolekylære pulver- eller kornformede olefin-formstoffer og ekstruder til udøvelse af fremgangsmåden.
JPH037317A (ja) * 1989-06-05 1991-01-14 Minolta Camera Co Ltd 射出成形機の材料加熱筒
DE4024070A1 (de) * 1990-07-28 1992-01-30 Krauss Maffei Ag Einrichtung zum plastifizieren von thermoplastischen kunststoffen
JP3165672B2 (ja) 1991-01-23 2001-05-14 松下電器産業株式会社 撥水撥油性被膜を有する物品及びその製造方法
JPH0970864A (ja) * 1995-09-08 1997-03-18 Sumitomo Heavy Ind Ltd 射出装置
JP3057159B1 (ja) * 1999-04-13 2000-06-26 ファナック株式会社 射出成形機の加熱シリンダ基部温調装置
DE102006029358A1 (de) * 2006-06-27 2008-01-03 Demag Ergotech Gmbh Schneckenpresse
AT504878B1 (de) * 2007-04-13 2008-09-15 Engel Austria Gmbh Vorrichtung zur ausbringung von kunststoffschmelze
CN101327633A (zh) * 2007-06-19 2008-12-24 上海克朗宁技术设备有限公司 用于注塑热流道分流板的陶瓷隔热垫块
JP2009006526A (ja) * 2007-06-26 2009-01-15 Panasonic Electric Works Co Ltd プリプラ式射出成形装置
KR20090021665A (ko) * 2007-08-28 2009-03-04 주식회사 우진세렉스 올레핀수지 예비가열장치가 구비되어 있는 사출 성형기

Also Published As

Publication number Publication date
AT509262A1 (de) 2011-07-15
DE102010053633A1 (de) 2011-06-22
CN102107503A (zh) 2011-06-29
CN102107503B (zh) 2015-07-22
DE102010053633B4 (de) 2014-05-22

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60319637T2 (de) Mit Gewinde versehenes abnehmbares Heizelement für eine Heisskanal-Düse
EP1916873B1 (de) Wärmeerzeugendes Element für eine elektrische Heizvorrichtung und Verfahren zur Herstellung derselben
DE69717825T2 (de) Heizvorrichtung für ein spritzgussgerät
DE102010056073B4 (de) Heißkanaldüse
DE102008007307A1 (de) Vorrichtung zum Verdichten von Straßenbaustoffen
EP2415581A2 (de) Spritzgiessdüse
WO2019228789A1 (de) Vorrichtung zum wärmetausch
DE102013226732A1 (de) Adsorberstruktur
DE202008007918U1 (de) Spritzgießdüse für ein Spritzgießwerkzeug
EP2633971B1 (de) Spritzgiessdüse mit von führungsbuchsen geführten verschlussnadeln und spritzgiessvorrichtung mit einer solchen
AT12249U1 (de) Plastifiziereinheit mit isolierelement im einfüllbereich
DE2539785B2 (de) Heißkanalspritzdüse
EP2490837A2 (de) Temperiertes werkzeug
DE20302000U1 (de) Ring-Dichtungsanordnung für einen indirekt beheizten Drehrohrofen
DE2160535A1 (de) Heisskanal-spritzgusswerkzeug
DE2449225C3 (de) Verdampfungstiegel für Vakuumbedampfungs anlagen
EP2988916A1 (de) Spritzgiessmaschine mit einer im bereich der einfüllzone angeordneten luftgebläsekühleinrichtung
EP2781332B1 (de) Spritzgießdüse mit zweiteiligem Materialrohr
WO2013143712A1 (de) Schaumisolierung für behälterwandelemente
EP2986444A1 (de) Bearbeitungswerkzeug zum thermischen bearbeiten von bauteilen
DE202015105146U1 (de) Polygonale Abstandhalterrahmen sowie Abstandhalterprofile zur Herstellung solcher Rahmen
EP4098419B1 (de) Induktionsbeheiztes werkzeugsystem zum aushärten von kunststofffaserbauteilen
DE2531383A1 (de) Presse zum vulkanisieren von kautschukgegenstaenden
DE102013112834A1 (de) Werkzeugmaschinen-Schlitten
DE2735530B1 (de) Aufspannplatte fuer ein Pressform-Unterteil

Legal Events

Date Code Title Description
MM01 Lapse because of not paying annual fees

Effective date: 20181231