AT122681B - Einschmelzung in Luftleergefäße od. dgl., insbesondere für große Stromstärken. - Google Patents

Einschmelzung in Luftleergefäße od. dgl., insbesondere für große Stromstärken.

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AT122681B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf   eine Hülspneinschmelzung für Starkstromapparate, wie   z. B. 



   Quecksilberdampfgleichrichter, Glühkathodengleichrichter, Thyratrons od. dgl. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine   vakuumdichte     Einschmelzung   für derartige Apparate, bei der die Gefahr, dass das Glas infolge ungleicher Erhitzung und Ausdehnung hricht, weitgehend herabgesetzt ist. 



   Es hat sich herausgestellt, dass der stromführende Teil einer Einschmelzung für Starkstromapparate in den Fällen, wo   er grosse Strome führt,   so stark erhitzt wird, dass das   Glas häufig   springt.   Z. B.   tritt dies bei der   Anodenzuführung   von Gleichrichtern auf. Das Glas in der Nähe der Oberfläche dieses Teiles wird dabei so stark erhitzt, dass es sich ungleich ausdehnt und springt. 



   Als Verbindung zwischen dem Leiter   grosser Stromkapazität einerseits und   der Glaseinschmelzung anderseits   wählt   man zweckmässig ein Metall, das im wesentlichen den gleichen Ausdehnungskoeffizienten wie das Glas der Einschmelzung besitzt und in der Hitze vom Glas benetzt wird. Z. B. kommt hiefür Chromeisen in Frage, das gegenüber gewöhnlichem Bleiglas diese Eigenschaften besitzt. Infolge des hohen Widerstandes dieses Metalles gegen Hitze und Elektrizität ruft nun der   hindurchfliessende Strom   bald die obengenannten Erscheinungen hervor, nämlich das Zerbrechen der Glaseinschmelzung. 



   Eine andere bei   Glaseinsehmelzungen   häufig benutzte Verbindung besteht aus Molybdän mit sogenanntem Libby"-Glas, das im wesentlichen denselben Ausdehnungskoeffizienten wie dies Metall besitzt. 



   Erfindungsgemäss ist nun die Einschmelzung so ausgebildet, dass sie aus zwei konzentrisch angeordneten Metallteilen besteht, zwischen denen sich Glas befindet, und die so zueinander angeordnet sind, dass die Stelle des inneren Metallteiles, die mit dem Glas in   Verbindung steht, räumlich   von dem Stromleiter also z. B. dem Anodenstil des Gleichrichters getrennt ist. Durch diese Ausbildung der Einführung wird die   Einschmelzung vor zu starker Erhitzung geschützt   und damit ein Zerspringen vermieden. 



   In der Zeichnung stellt Fig. 1 den Längsschnitt einer vorzugsweisen Ausführungsform der Erfindung in Anwendung bei einem Gleichrichter dar. Fig. 2,3 und 4 zeigen   Längsschnitte   anderer Ausführungsformen. 



   In Fig. 1   stellt 1 den äusseren   Metallteil der   Einschmelzung   dar, der einen Teil der Gefässwandung 2 bilden kann oder mit ihr durch   Verschweissen   verbunden ist. Der innere konzentrische Metallteil ist mit. 3 bezeichnet. Der   äussere Metallteil kann aus irgendeinem geeigneten   Metall bestehen dessen Ausdehnungskoeffizient grösser als der des benutzten Glases ist, also z. B. aus hearbeitetem Stahl. An der Innenseite ist dieser Metallteil verkupfert, so dass seine Oberfläche in der Hitze vom Glas benetzt wird.

   Der innere   Metallteil   ist mit einer Kappe 4 aus bearbeitetem Stahl versehen, die an die innere Hülse 3   angeschweisst   ist, und besitzt einen Knopf 5 mit   Schraubengewinde,   in das das Ende des Elektrodenstiles 7 eingeschraubt ist. Mit dem Knopf 5 ist z. B. mittels Schweissung die   Zuführungsklemme   fest verbunden, die aus gutleitendem Material z. B. Kupfer besteht. Der innere Metallteil J besteht vorzugsweise aus 26%igem Chromeisen, kann aber auch aus einem ändern geeigneten Material bestehen. Das Glas der Einschmelzung 9 wird zwischen die beiden konzentrischen Metallteile 1 und J gegossen. Ein Distanzstüek 10 aus Speckstein dient gleichzeitig zur Isolierung zwischen dem inneren und äusseren Metallteil 1 und. 3 und zwischen dem Stromleiter 7 und der Seitenwand der inneren Hülse. 3.

   Die innere 

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 EMI2.1 
 das die angenehme Eigenschaft besitzt, dass es von Glas benetzt wird, und denselben   Ausdehnungs-   koeffizienten wie gewöhnliches Bleiglas aufweist. 
 EMI2.2 
 kann aus Kupfer bestehen und an den inneren Hohlteil 3b gelötet werden, der in diesem Falle mit der   Kappe : Je   ein einheitliches Ganzes bildet. Der Elektrodenstil 7 kann aus Kupfer bestehen und mittels des Schraubengewindes   6b   in den zylindrischen Zapfen 5d eingeschraubt werden der seinerseits in geeigneter Weise mit dem Teil 3b verbunden ist. 
 EMI2.3 
 klemme benötigt wird. Hier ist der Stromleiter 7 einfach bei 5b mit der   Grundplatte : jr des inneren     Zylinders verschweisst.   



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.4 
 zeichnet, dass zwei konzentrisch angeordnete Metallteile vorgesehen sind, zwischen denen sich das Einschmelzglas befindet, und diese Metallteile so ausgebildet sind, dass die Stelle des inneren metallteiles, die mit dem Glas in Verbindung steht, räumlich von der Stelle getrennt ist, die mit dem   Stromleiter   in Verbindung steht.

Claims (1)

  1. 2. Einschmelzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Metallteil als dünn- wandiger Hohlzylinder ausgebildet ist.
    3. Einschmelzung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlzylinder den gleichen Ausdehnungskoeffizienten wie das Einschmelzglas besitzt. EMI2.5 und äusserem Metallteil einerseits und Seitenwandung des inneren Metallteilcs und Stromleiter anderseits ein isolierendes Distanzstück vorzugsweise aus Speekstein vorgesehen ist.
AT122681D 1929-04-23 1930-04-22 Einschmelzung in Luftleergefäße od. dgl., insbesondere für große Stromstärken. AT122681B (de)

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