AT122685B - Relais. - Google Patents

Relais.

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AT122685B
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Kapsch Telephon Telegraph
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  Relais. 



   Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein sehr empfindliches Relais, welches auf ein bis zwei Milliampere anspricht und die durch Ableitung entstehenden Ressttröme in Ruhestromtelegraphenleitungen durch eine geringfügige Verdrehung des Ankers paralysiert. 



   In Fig. 1 ist ein solches Relais im Längsschnitt, in Fig. 2 in Ansicht von oben bei abgenommenem Deckel und ohne Stellrad gezeichnet. In einem Gehäuse 1 mit abnehmbarem Deckel 2, der zweckmässig ein Fenster erhält, ist auf einer isolierten Grundplatte 3 das Magnetsystem 4 befestigt. Die Drahtenden der Magnetspulen 5 sind zu Lötspitzen 6 geführt. Mit den Magnetkernen 4 fest verbunden ist die Brücke 7, auf welcher eine parallel liegende, zweite Brücke 10 mit zwei Säulen   8,   9 verschraubt ist. Zwischen den beiden Brücken ist eine um die Achse 11 drehbare Tragvorrichtung des Ankers 12 angeordnet, welche in den Fig. 3,4 und 5 in zwei Seitenansichten und ohne Stellrad in der Ansieht von oben gezeichnet ist. 



  Die Tragvorrichtung besteht aus einem U-förmig gebogenen Bügel 13 mit angeschraubtem oberem Lager- 
 EMI1.1 
 und ist mit dem oberen Lagerstück 14 verschraubt. Der Anker 12 ist mit seiner Achse 18 einerseits in der
Schraubenspindel16, anderseits in einem Steinlager am Joch des U-förmigen Bügels 13 gelagert und zwischen den Limitierungsschrauben 19, 20, welche von je einer an der Aussenseite der Schenkel des Bügels 13 befestigten Schiene angeordnet sind, mit kleinem Spielraum beweglich. Die Tragvorrichtung wird nach Abnahme des Stellrades 15 zwischen die beiden Brücken 7, 10 eingeführt.

   Sodann wird das
Stellrad 15, das zur Erzielung eines strengen Ganges durch eine bombierte Feder 22 auf eine auf der Brücke liegende Unterlagsscheibe gepresst wird, durch das Lager der oberen Brücke mit seiner Spindel 16 in das Lagerstück 14 eingeschraubt und durch die Fixierschraube 17 festgestellt. Es ist somit die ganze Tragvorrichtung durch das Stellrad drehbar, wobei die Bewegung durch den   Anschlagwinkel   23 auf einen Winkel von   900 beschränkt   wird.

   Die den Polschuhen   23,   24 gegenüberstehenden Schenkel des zweckmässig U-förmigen Ankers sind, wie Fig. 6 zeigt, ebenso wie die   Polsehuhe     23,   24 nach entgegengesetzten Richtungen   abgeschrägt   und der Anschlag   23   ist so eingestellt, dass die Ankerschenkel in der einen durch den Anschlag auf die obere Brücke 10 begrenzten Endstellung mit sehr kleinem Luftspalt unmittelbar über den Polschuhen   23,   24 stehen und dass die   Längsachse   des Ankers in der andern gleichfalls durch den Anschlag an die Brücke 10 begrenzten Endstellung senkrecht zur Brücke steht.

   Es ist ohne weiteres einzusehen, dass durch die Verdrehung des Ankers nach links der Luftspalt zwischen den   abgeschrägten   Polschuhen und   Ankerschenkeln   immer grösser wird, so dass der Einfluss von Restströmen oder der Remanenz des Ankers oder der Kerne schon durch eine geringfügige Verdrehung des Stellrades 15 beseitigt werden kann. Eine   N :' chstellung   der einmal eingestellten Limitierungssehrauben 19, 20 ist unnötig. Eine Anpassung an verschiedene Stromstärken kann durch Veränderung des Druckes auf den Anker durch Anspannung der am Stift 25 des Ankers 12 befestigten Flachfeder 26 mit Hilfe der Stellschraube 27 bewirkt werden. 



   Die beschriebene Anordnung stellt ein Ausführungsbeispiel mit unterteilten Magnetkernen und langgestrecktem Gehäuse mit abnehmbarem Deckel dar. Es sind natürlich auch andere   Aufbaumöglich-   keiten vorhanden, etwa derart, dass das Magnetsystem und eine Kombination aus einem Kondensator und einem Widerstand für die Löschung der zwischen den Limitierungsschrauben und dem Anker auftretenden Funken gemeinsam auf ein Grundbrett montiert und von einem gemeinsamen Gehäuse eingeschlossen werden, durch welches die Achse des Stellrades durchgeführt und mit einem Zeiger oder Skalenrad versehen wird, damit die Verstellung des Ankers aussen am Gehäuse genau abgelesen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.1 5 gesetzten Richtungen abgeschrägten Polschuhen (23, 24) bis zur Erreichtung eines ganz kleinen Luft- spaltes genähert oder nach Bedarf von diesen entfernt werden können.
    2. Relais nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragvorrichtung aus einem U-förmigei Bügel (1 1) besteht, der oben durch ein Lagerstück (14) abgeschlossen ist, innerhalb seiner Schenkel den Anker (12) drehbar gelagert und ausserhalb desselben Schienen zur Befestigung der Limitierung- 10 schrauben (19, 20) trägt.
    3. Relais nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragvorrichtung in der oberen Brücke (10) gelagert ist und der Gang des Stellrades durch die bombierte Feder (22) beliebig strenge eingestellt werden kann. EMI2.2 EMI2.3
AT122685D 1930-05-13 1930-05-13 Relais. AT122685B (de)

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AT122685B true AT122685B (de) 1931-05-11

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ID=3633035

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE940367C (de) * 1953-01-19 1956-03-15 Siemens Ag Kippankerrelais

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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