DE940367C - Kippankerrelais - Google Patents
KippankerrelaisInfo
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- DE940367C DE940367C DES31859A DES0031859A DE940367C DE 940367 C DE940367 C DE 940367C DE S31859 A DES31859 A DE S31859A DE S0031859 A DES0031859 A DE S0031859A DE 940367 C DE940367 C DE 940367C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H51/00—Electromagnetic relays
- H01H51/22—Polarised relays
- H01H51/2227—Polarised relays in which the movable part comprises at least one permanent magnet, sandwiched between pole-plates, each forming an active air-gap with parts of the stationary magnetic circuit
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- Electromagnetism (AREA)
- Electromagnets (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 15. MÄRZ 1956
S 31859 VIII c 13ig
Kippankerrelais
Die Erfindung bezieht sich auf ein Kippankerrelais, bei welchem die die wirksamen Luftspalte
bildenden Polschuh- und Ankerflächen schräg zur Drehachse des Ankers gestellt sind. Diese Schrägstellung
hat bekanntlich den Vorteil, daß der Stellweg des Ankers wesentlich größer als der bauliche
Abstand zwischen Polschuhen und Ankerflächen (Dicke der Arbeitbluftspalte) wird. Man kann dann
mit sehr kleinen Luftspalten und entsprechend geringen elektrischen Leistungen für die Betätigung
von Kontakten od. dgl. ausreichend große Ankerwege erzielen.
Bei einem bekannten, neutralen Kippankerrelais dieser Art sind die wirksamen Polschuh- und
Ankerflächen bei Verwendung eines zweiflügeligen Ankers windschief zueinander ausgebildet. Dies erschwert
die Justierung des Ankers bezüglich der feststehenden Polschuhe und ermöglicht auch nur
eine einseitige Kontaktbetätigung.
Günstigere Verhältnisse ergeben sich, wenn erfindungsgemäß bei einem als polarisiertes Relais
ausgebildeten Relais der polarisierte Anker sich radial nach entgegengesetzten Richtungen erstrekkende,
verschieden polarisierte Flügel trägt, von
denen der eine — in Richtung der Drehachse gesehen
— vor und der andere hinter den zugehörigen Polschuhen des Stators liegt, und hierbei sämtlich
wirksame Flächen der. Flügel und Polschuhe miteinander parallel liegen.
Weitere Einzelheiten, der Erfindung sind an einem in der Zeichnung in Fig. ι in Seitenansicht, teilweise
im Schnitt, in Fig. 2 schaubildlich dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert. Das Ausführungsbeispiel
zeigt ein polarisiertes Relais mit Dauermagnetanker. Die Erfindung ist mit gleichen
Vorteilen bei neutralen Relais anwendbar. An dem Kern der Relaisspule ι sind die durch eine" Traverse
2 aus nichtmagnetischem Material zusammengehaltenen Magnetjoche 3 und 4 angesetzt, welche
winkelförmig umgebogene und dachartig abgeschrägte Polschuhe 3a und 4„ besitzen. Die durch
die strichpunktierte Linie a-a angedeutete Drehachse des Ankers wird durch die beiden Zapfen 5
ao verkörpert, die in aus Fig. 1 ersichtlicher Weise in
der Traverse 2 bzw. in einem an dieser Traverse befestigten Tragbügel 6 gelagert sind. Der Anker
besteht aus dem Kern 7 und den flügelartigen Ansätzen % bis yd. Kern und Polschuhe sind aus ma-
s5 gnetischem Material hergestellt, und zumindest der
Kern 7 ist ein Dauermagnet, oder es sind in ihm ein oder mehrere Dauermagnete eingelagert, etwa
dergestalt, daß die Flügel ya und yb Nordpole und
die Flügel yc nndyd Südpole bilden, oder umgekehrt.
Die Flügel des Ankers erstrecken sich von der Drehachse a-a aus mit zunächst senkrecht zur Drehachse
stehenden Flächen radial in entgegengesetzter Richtung und sind dann zu den Polschuhen 30 und
4a des Stators hin gebogen. Die Flügelenden ya bis
7a stehen -also nicht senkrecht zur Zeichenebene der
Fig. i, sondern sind gegenüber ihren Wurzelflächen so verdreht, daß sie zu den dachförmig abgeschrägten
Polschuhen (s. Fig. 2) etwa parallel stehen. In beiden Figuren ist der Anker der Deutlichkeit
wegen in seiner Mittellage dargestellt. Praktisch kippt der polarisierte Anker stets von einer Endlage
in die andere, so daß er die dargestellte Stellung zwar passiert, aber niemals als Ruhelage einnimmt.
Die Ausschläge des Ankers sind durch den an ihm befestigten Betätigungshebel 8 begrenzt, der
-sich zwischen der nicht dargestellten Kontaktanordnung in Richtung des in Fig. 2 angegebenen Pfeiles
8a innerhalb eines bestimmten Bereiches vor- und zurückbewegen kann. Die Spule 1 kann wahlweise
so erregt werden, daß der Nordpol des Stators im Polschuh 3a und der Südpol entsprechend
im Polschuh 4a liegt, oder umgekehrt. Im ersteren
Falle werden die Flügel yb und yc an die Polschuhe
gezogen, so daß der Betätigungshebel 8 aus der Zeichenebene der Fig. 1 nach rückwärts ausschlägt
; im zweiten Falle werden die Flügel ya und yd an die Polschuhe des Stators herangezogen, so
daß der Betätigungshebel 8 aus der Zeichenebene der Fig. 1 nach vorn gezogen wird. Weil die den
Polschuhen gegenüberstehenden Ankerflügel ya bis
yd nicht senkrecht zur Drehachse a-a, sondern
ebenso wie die Polschuhe 3O und 40 schräg zu dieser
Drehachse stehen, ist der Auslenkungsweg dieser Flügel wesentlich größer, nämlich etwa doppelt
so groß, wie die dabei eintretende Luftspaltänderung zwischen den Flügeln und den feststehenden
Polschuhen 3a und 4fl. Dieser durch die Schrägstellung
gemäß der Erfindung erzielte Effekt gewährleistet also große Ankerwege bei kleinem
Luftspalt. Der Effekt tritt an sich bei jeder beliebigen
Schrägstellung der die Luftspalte begrenzenden Flächen relativ zur Drehachse des Ankers
ein und ist, wie auch rechnerische Überlegungen beweisen können, am größten, wenn die Flügelenden
gegenüber den Flügelwurzeln um 20 bis 25° verdreht stehen. Durch diese relative Verkleinerung
des Luftspaltes konzentriert sich der magnetische, bei polarisierten Relais vorhandene Dauerfluß
mehr, über die Polflächen und weniger über den Spulenkern. Diese bessere Abgrenzung von Dauer-
und Erregerfluß bringt eine erhöhte Ansprechempfindlichkeit sowohl durch die Flußgestaltung als
auch durch den besser ausgenutzten Wi'okelraum
der Spule. Denn der Querschnitt des Spulenkernes kann um den Sättigungsanteil des um die Polflächen
geleiteten Dauerflusses vermindert werden, und der dadurch ersparte Wickelraum, in Kernnähe, ist
wegen der geringen Cu-Verluste besonders wirtschaftlich.
Es sei noch erwähnt, daß das Ausführungsbeispiel eine besonders zweckmäßige Lösung bei einem
polarisierten Relais darstellt. Die Erfindung ist natürlich auch bei ungepolten Relais anwendbar,
wobei auf der Drehachse des Ankers beispielsweise nur ein einziger, aus Weicheisen bestehender Fügel
angeordnet zu sein braucht. Besser sind natürlich zwei Schrägflügel, die dann so anzuordnen wären
wie beispielsweise die Flügel ya und yd beim Ausführungsbeispiel,
jedenfalls so, daß sich die beiden Schrägkomponenten kompensieren und der magnetische
Kreis lediglich durch den Luftspalt unterbrochen wird. Ein solches Flügelpaar würde grundsätzlich
auch beim dargestellten polarisierten Relais bereits genügen. Es ist auch offenbar nicht
unbedingte Parallelität zwischen den sich einander gegenüberstehenden Flächen von Polschuh 3α bzw.
4a und Flügeln ya bis yd erforderlich, vielmehr
könnten diese Flächen auch mehr oder weniger schiefwinkelig zueinander verlaufen, und trotzdem
würde der angestrebte Effekt eintreten. Schließlich ist auch die genau senkrechte Anordnung der
Ankerdrehachse a-a zum Spulenkern wohl zweckmäßig, aber nicht notwendig.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Kippankerrelais mit schräg zur Ankerdrehachse liegenden Polschuh- und Ankerflächen, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung des Relais als polarisiertes Relais der polarisierte Anker sich radial nach entgegengesetzten Richtungen erstreckende, verschieden polarisierte Flügel trägt, von denen der eine — in Richtung der Drehachse gesehen — vor und der andere hinter den zugehörigen Polschuhen des Stators liegt wobei die wirksamen Flächender Flügel und Polschuhen sämtlich miteinander parallel sind.
- 2. Kippankerrelais nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen vierflügeligen Anker, wobei den Polschuhen des Stators jeweils beiderseits verschieden polarisierte Flügel gegenüberstehen.
- 3. Kippankerrelais nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse des Ankers senkrecht zur Spulenachse gerichtet steht.Angezogene Druckschriften:
Österreichische Patentschrift Nr. 122 685.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 509 670 2.56
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES31859A DE940367C (de) | 1953-01-19 | 1953-01-20 | Kippankerrelais |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE744719X | 1953-01-19 | ||
| DES31859A DE940367C (de) | 1953-01-19 | 1953-01-20 | Kippankerrelais |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE940367C true DE940367C (de) | 1956-03-15 |
Family
ID=25947451
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES31859A Expired DE940367C (de) | 1953-01-19 | 1953-01-20 | Kippankerrelais |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE940367C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT122685B (de) * | 1930-05-13 | 1931-05-11 | Kapsch Telephon Telegraph | Relais. |
-
1953
- 1953-01-20 DE DES31859A patent/DE940367C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT122685B (de) * | 1930-05-13 | 1931-05-11 | Kapsch Telephon Telegraph | Relais. |
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