AT122797B - Behälter zur Aufnahme der Tunkmasse an Zündholzmaschinen. - Google Patents

Behälter zur Aufnahme der Tunkmasse an Zündholzmaschinen.

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AT122797B
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Johann Kessler
Georg Fischer
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Johann Kessler
Georg Fischer
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  Behälter zur Aufnahme der Tunkmasse an   Zündholzmaschinen.   



   Bei den bekannten Vorrichtungen zum Tunken von Zündhölzern sind zum Durchmischen der
Tunkmasse im Behälter umlaufende Organe, z. B. Rührflügel, vorgesehen. Diese Mischorgane bedecken sich mit Tunkmasse, die selbst während kurzer Betriebspausen der Zündholzmaschine erstarrt. Die getrocknete Tunkmasse kann durch geringe Reibung, beispielsweise schon durch ein herabfallendes   I Zündholz,   zur Entzündung kommen, so dass der Inhalt des Behälters explodieren kann. Zudem bringen umlaufende Mischorgane die Tunkmasse sehr leicht zum Schäumen, zum Nachteil gleichmässigen Auf- bringens der Tunkmasse auf die Zündhölzer. Sie verursachen ausserdem beim Stillsetzen der Zündholz- maschine eine umständliche Reinigungsarbeit. 



   Um diese Nachteile zu beseitigen, besitzt der Tunkmassebehälter gemäss der Erfindung an seinen
Wänden gegen den Bewegungsbereich des auf und ab bewegbaren   Tunktisches   hin und oben offene Kanäle zur Führung der bei der Ab-und Aufwärtsbewegung des Tunktisehes im Behälter hochgedrückten und wieder abwärts fliessenden Tunkmasse im Umfangssinne des Behälters. Dies ermöglicht ein Durchmischen   det Tunkmasse   in der erforderlichen Weise, ohne dass die Masse zum Schäumen kommt. Dadurch wird die Brand-und Explosionsgefahr vermindert, vermehrte Gewähr für gleichmässiges Aufbringen von
Tunkmasse auf die Zündhölzer und für gleichmässige Ware geboten und die Reinigungsarbeit an der
Zündholzmaschine vereinfacht. 



   Ein Ausführungsbeispiel des Behälters ist in der Zeichnung wiedergegeben. Fig. 1 ist ein Aufriss mit Schnitt, Fig. 2 ein hiezu rechtwinkelig versetzter Teilschnitt, Fig. 3 ein Grundriss zu Fig. 1. 



   Der zur Aufnahme der Tunkmasse dienende Behälter 1 hat rechteckige Grundform. Er kann fahrbar sein. Er besitzt einen Boden 2 mit in der Querrichtung des Behälters nach der Längsachse hin geneigten Flächen 3 und 4. Dementsprechend weist der auf und ab bewegbare Tunktisch 5 zwei Schrägflächen 6 und 7 auf. Der Behälter 1 besitzt innen auf allen vier Umfangsseiten Rippen   8,     die sämtlich   in einem und demselben Sinne geneigt sind. Die auf derselben Seite des Behälters befindlichen Rippen sind zueinander parallel. Die in den vier Ecken des Behälters vorgesehenen Rippen stehen lotrecht.

   Von den parallelen Rippen 8 werden auf allen vier Umfangsseiten des Behälters 1 schräge   Kanäle 9 gebildet.   Die
Rippen 8 reichen bis nahe zur Bewegungsbahn des   Tunktisches ,   der in Fig. 1 strichpunktiert in Hoch- stellung gezeichnet ist. 



   Bei der Abwärtsbewegung des Tunktisches 5 erfolgt durch diesen eine Verdrängung der Tunkmasse im Behälter 1. Die Tunkmasse wird dabei in den Kanälen 9 schräg aufwärts geführt, so dass sie im Sinne der Pfeile gemäss Fig. 2 aus dem einen Kanal 9 in den benachbarten Kanal 9 gelangt. Bei der alsdann stattfindenden   Aufwärtsbewegung   des Tunktisches 5 fliesst die Tunkmasse in den Kanälen 9 abwärts, um bei der nächsten Senkbewegung des Tunktisches in den Kanälen 9 schräg aufwärts bewegt und dabei um einen Schritt weiter dem Umfang des Behälters 1 entlang in der Pfeilrichtung gemäss Fig. 3 befördert zu werden, usw. Die von dem aufwärts bewegten   Tunktische   5 bis z.

   B. auf eine 3 mm dicke Schichte (Tunkschichte für die zu behandelnden Zündhölzer) von einem über den   Tunktisch   hinwegbewegten
Abstreicher weggenommene Tunkmasse wird ebenfalls in den   Kanälen 9 schräg   abwärts geleitet. Dasselbe ist der Fall für die zwecks Reinigung des   Tunktisehes   von dessen Fläche abgestreifte Tunkmasse. 
 EMI1.1 
 weisen Wanderbewegung im Umfangssinne des Behälters wird die Tunkmasse innig gemischt, ohne dass sie zum Schäumen kommt. Dadurch bleibt die Tunkmasse gleichmässig in ihrer Zusammensetzung erhalten,

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Behälter zur Aufnahme der Tunkmasse an Zündholzmaschinen, gekennzeichnet durch gegen den Bewegungsbereich des auf und ab bewegbaren Tunktisches (5) hin und oben offene Kanäle (9) an den Wänden des Behälters (1) zur Führung der Tunkmasse entlang dem Umfang des Behälters.
    2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle (9) von gegen die Lotrechte schräg stehenden Rippen (8) gebildet werden, die mit ihren Innenkanten bis nahe an die Bewegungsbahn des Tunktisches (5) reichen. EMI2.1
AT122797D 1928-06-22 1929-06-10 Behälter zur Aufnahme der Tunkmasse an Zündholzmaschinen. AT122797B (de)

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