AT123125B - Verfahren zur Herstellung von Oxydkathoden. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Oxydkathoden.

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cathode
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Siegmund Dr Loewe
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Siegmund Dr Loewe
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  Verfahren zur Herstellung von Oxyd kathoden. 



   Erfahrungsgemäss besteht   eine grosse Schwierigkeit   in der Herstellung von Oxydkathoden für Elektronenröhren und andere elektrische Apparate darin, dass die Oxydschicht ungleichmässig dick aufgetragen ist und an der Unterlage schlecht haftet.   Gewöhnlich   werden   nämlich   die Metalloxyde in mehr oder weniger   primitiver   Art auf die   Kathodenoberfläche     aufgepinselt   oder aufgestrichen, meistens unter 
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 Lösungsform zur Zerstäubung gebracht. Erfindungsgemäss wird während des Zerstäubens die Kathode mit gleichförmiger Geschwindigkeit gedreht. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Massenherstellung von Kathoden, auf die eine emittierende Schicht aufgetragen wird, und der hiezu dienenden Maschine. Der Gedanke der Erfindung liegt darin, einen Spritzvorgang für eine grössere Anzahl von Widerständen zum Zwecke der Massenherstellung zu mechanisieren und gewünsehtenfalls auch den daran sich   anschliessenden   Vorgang der Anbringung der Kathoden in eine Röhre an einem Elektrodensystem od. dgl. auf maschinellem Wege vorzunehmen. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren sei in einer   Durchführungsweise beschrieben   :
In der Figur ist ein Ausführungsbeispiel einer zur   Durchführung   der Erfindung geeigneten Maschine 'dargestellt. Die einzelnen Teile der Maschine sind wie folgt : 10 ist der Tisch, 11 ein Rad, welches in waagrechter Ebene drehbar auf dem Tisch befestigt ist und an seinem Umfange mit Trägern oder Haltern 12 für die zu bespritzenden Kathodendrähte eingerichtet ist. 13 ist ein ringförmiger Kasten aus Blech od. dgl., welcher innerhalb des Masehinengestelles 14 auf-und abwärts beweglich gelagert ist und vermittels des Seilzuges 15 durch ein Gewicht   ausbalanciert   ist, so dass dieser Kasten leicht und einfach gehoben und gesenkt werden kann.

   In seiner unteren Lage legt sich der Kasten 13 um den Umfang des Rades 11 und die auf letzterem befestigten Kathodenschalter 12. An einer Stelle des Umfanges des Kastens 13 ist ein Schlitz 16 vorgesehen, durch welchen das Kathodenmaterial auf die in die Träger eingesetzten Kathoden (-drähte   usw.)   aufgespritzt wird. Zum Aufspritzen des Kathodenmaterials, welches z. B. ein geeignetes Oxyd enthalten mag, dient die Spritzpistole 17. Ferner ist innerhalb des ringförmigen Kastens 13, 
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 Heizvorrichtung angebracht, welche durch die   Zuleitungs drähte 18   mit einer Stromquelle verbunden ist. 



   Im nachstehenden wird das Verfahren nach der Erfindung und die Arbeitsweise der vorstehend beschriebenen Maschine erläutert. Dabei werden gleichzeitig eine Reihe von Teilen der letzteren genauer beschrieben. Zunächst werden die nach dem neuen Verfahren mit einer emittierenden Schicht zu bespritzenden Kathodenkörper auf die Träger oder Halter 12 aufgesetzt. Die Kathodenkörper werden in jedem Falle in einem solchen Zustande in die Maschine nach der Erfindung eingesetzt, dass das Aufspritzen der emittierenden Schicht auf den eigentlichen Widerstandskörper erfolgen kann. Die Halter 12 für die Kathodenkörper sind auf dem Umfange des Rades 11 drehbar angeordnet, u. zw. sind vorzugs- 
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   Insbesondere kann es in vielen Fällen zweckmässig sein, die erfindungsgemässe Maschine so auszuführen, dass ihre Rotationsachse horizontal liegt, so dass dabei auch die zu bespritzenden Drähte horizontal angeordnet sind, oder dass wenigstens bei nicht horizontaler Achse der Maschine die zu bespritzenden Drähte bzw.   Röhrchen   bzw. sonstigen Oxydträger im wesentlichen horizontal angeordnet sind. Dies kann zweckmässig sein, insbesondere falls die aufzuspritzende Masse verhältnismässig dünnflüssig ist, um eine gleichmässige Verteilung des Spritzgutes auf der Gesamtfläche des zu bespritzenden Teiles zu erzielen. 



   Der physikalisch gewonnene Vorteil bei der Erfindung ist erstens eine ungemein gleichmässige Verteilung, wozu insbesondere beiträgt, dass der Spritzstrahl sehr fein gestellt werden kann und das Kathodenmaterial während des Aufspritzvorganges gedreht wird. Ferner wird die Schicht in sehr feinen aufeinanderfolgenden Lagen aufgetragen, wobei zwischen den einzelnen Bespritzungen Trocken-, Erhitzungsvorgänge oder sonstige beliebige Prozesse, z. B. Reduktion in reduzierenden Flammen oder Erhitzung in neutralen Gasgemischen, erfolgen. Ein besonderer Vorteil des Spritzverfahrens ist die gleichzeitige Massenherstellung unter Drehung. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren hat gewisse Berührungspunkte mit einem Verfahren, das die Erfindung zur Massenherstellung von Widerständen angegeben hat. Es lässt sich besonders zweckmässig anwenden bei   röhrehenförmigen   hohlen Kathoden, die auf der Aussenseite mit Metalloxyd bespritzt werden. Die bespritzten Kathoden durchlaufen nach kurzer Bespritzung eine Trocken-oder Erwärmungszone in einem Heizofen und gelangen auf diesem wieder in den Spritzstrahl. Auf diese Weise bildet sich eine mikroskopisch gewebeartige, ganz dichte Struktur des aufgespritzten Metalloxyde. Die Tröpfchen laufen infolge der zwisehengesehalteten Erwärmungen nicht ineinander, sondern die nachfolgenden Tröpfchen treffen immer auf eine bereits getrocknete Unterlage von emittierender Substanz. 



   Die vorliegende Erfindung hat zwei wesentliche Merkmale, erstens die Aufbringung der hoch- 
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   Lösung der hoehemtitierenden Substanz (Metalloxyde oder Karbonate, Sulfide u. dgl. ) sowie durch   die Massenherstellung mit Hilfe einer geeigneten Maschine,   ähnlich   der Massenherstellung der   Hoehohm-   widerstände nach dem Verfahren des Anmelders. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von   Oxydkathoden,   bei welchen die hochemittierenden Stoffe oder Metallverbindungen, wie Metalloxyde,   Metallsulfide,   Metallkarbonate u.   dgl.,   zur Herstellung eines dünnen 
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 gekennzeichnet, dass während des Zerstäubens die Kathode mit gleichförmiger Geschwindigkeit gedreht wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oxydschicht in sehr feinen aufeinanderfolgenden Lagen aufgetragen wird, wobei zwischen den einzelnen Bespritzungen Erhitzungsvorgänge oder sonst beliebige Prozesse, z. B. Reduktion in reduzierenden Flammen oder Erhitzung in neutralen Gasgemischen, eingeschaltet werden.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathodenträger auf dem Umfange eines Rades sitzen und vor der Spritzvorrichtung vorbeirotieren.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathoden während des Spritzvorganges in einem geheizten Behälter rotieren.
    5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zu bespritzenden Körper (Drähte, Röhrchen oder sonstigen Träger emittierender Substanzen) während des Spritzvorganges horizontal angeordnet sind.
AT123125D 1927-07-09 1928-07-04 Verfahren zur Herstellung von Oxydkathoden. AT123125B (de)

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