AT123217B - Verfahren zur direkten Verchromung von phosphorhaltigem und hoch kohlenstoffhaltigem Gußeisen. - Google Patents

Verfahren zur direkten Verchromung von phosphorhaltigem und hoch kohlenstoffhaltigem Gußeisen.

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AT123217B
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Albert Bu Verchromungs-Anlagen
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Albert Bu Verchromungs-Anlagen
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  Verfahren zur direkten Verchromung von phosphorhaltigem und hoch kohlenstoff- haltigem Gusseisen. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum   Verrhromen   von phosphorhaltigem und hoch kohlenstoffhaltigem Gusseisen. Unter phosphorhaltigem Gusseisen ist hier ein Eisen, welches einen Phosphor- gehalt von 0'5% oder mehr hat, unter hoch kohlenstoffhaltigem Gusseisen ein Eisen, welches einen Kohlen- stoffgehalt von   l o oder   mehr hat, zu verstehen. In der Hauptsache handelt es sich um das   Verchromen   stark profilierter Gegenstände. 



   Die genannten Gusseisensorten werden gewöhnlich in der Weise verchromt, dass zwischen Eisen und Chromüberzug eine Zwischenschicht, z. B. eine Messing-,   Kupfer-oder Nickelzwischenlage,   ange- bracht wurde. Eine solche Zwischenlage ist aber, wenn es sich um die   Verchromung   von Gussstücken handelt, die benutzt werden, um breiige oder flüssig heisse Massen zu pressen, zu giessen, zu blasen oder zu walzen, schädlich, da sie sich leicht infolge der grossen Hitze, der sie ausgesetzt wird, mit dem Grund- stoffe legiert oder durch hohen Druck von dem Grundmaterial abgehoben wird, so dass die Gefahr einer
Trennung des Chromniederschlages von dem Gussmetalle besteht. 



   Vorteilhafter ist es, die Chromschichte direkt auf das phosphorhaltige und hoch kohlenstoffhaltige
Gusseisen aufzubringen. Da das Chrom auf dem Grundmaterial ausserordentlich fest haftet, da es in das Grundmaterial eindringt, so sind unmittelbar mit einem   Chromüberzuge   verbundene Gussstücke gegen jede Abnutzung durch mechanische Einwirkung oder durch Hitze gut geschützt. 



   Das zu   verchromende   phosphorhaltige oder hoch kohlenstoffhaltige Gusseisen wird erfindungs- gemäss vor dem Einschalten des die   Verchromung   bewirkenden Stromes kurze Zeit der Wirkung des
Chromlösungsbades ausgesetzt, ohne dass dieses von einem die Bildung eines Chromniederschlages bewirkenden Strome durchflossen wird. 



   Wohl ist bereits vorgeschlagen worden, in dieser Weise zu   verchromende   Gegenstände aus Eisen oder Stahl zu behandeln, aber dass dieses Verfahren mit Vorteil angewendet werden kann, um phosphor- haltiges oder hoch kohlenstoffhaltiges Gusseisen zu   verchromen,   ist bisher nicht erkannt worden. 



   Die Erfindung kann in der Weise ausgeführt werden, dass das zu   verchromende   Gusseisen einige
Minuten stromlos in die Chrombadlösung gehängt wird. Hiedurch wird erreicht, dass die Chrombad- lösung das auf der Oberfläche haftende Oxyd sowie den Kohlenstoff oder Phosphor herauslöst. Ein so behandeltes Stück bietet keine Schwierigkeiten, bei Einschaltung des Stromes Chrom niederzuschlagen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur direkten   Verchromung   von phosphorhaltigem und hoch kohlenstoffhaltigem Guss- eisen, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Einschalten des die   Verchromung   des Gusseisens bewirkenden
Stromes das zu   verchromende   Gusseisen kurze Zeit der Wirkung des Chrombades ausgesetzt wird ohne dass dieses von einem die Bildung eines Chromniederschlages bewirkenden Strome durchflossen wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zu verchromende Gusseisen kurze Zeit in das stromlose Chrombad gehängt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT123217D 1927-06-20 1928-06-20 Verfahren zur direkten Verchromung von phosphorhaltigem und hoch kohlenstoffhaltigem Gußeisen. AT123217B (de)

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