CH133484A - Verfahren zur Verchromung von Gusseisen. - Google Patents

Verfahren zur Verchromung von Gusseisen.

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CH133484A
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cast iron
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chromium
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Inventor
Verchromungsanlagen F Butziger
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Albert Butziger Verchromungsan
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  Verfahren zur     Verehromung    von     Gusseisen.       Phosphorhaltige und stark kohlenstoff  haltige     Gusseisensorten    waren bis heute noch  nicht direkt zu verchromen. Unter stark  kohlenstoffhaltigem Gusseisen ist ein Eisen zu  verstehen, welches einen     Kohlenstoffgehalt     von 1 % oder höher hat; unter phosphor  haltigem Gusseisen ein Eisen,     welebes    einen  Phosphorgehalt von     0,"5     /o oder höher hat.

    Alle bis jetzt erschienenen Druckschriften der  mit der     Materie    gut vertrauten Firmen weisen  ausdrücklich darauf hin, dass phosphorhaltige  und stark     kohlenstoffhaltige        Gusseisensorten     vor der     Verchromung    unbedingt eine Messing-,  Kupfer- oder     Nickelzwischenlage    erhalten  müssen. Sofern es sich um gewöhnliche Ge  brauchsartikel handelt, ist diese Zwischen  lage auch ohne weiteres anwendbar.

   Soll jedoch  die     Verchromung    von     Gussstücken    erfolgen,  in welchen beispielsweise breiige oder     flüssig     heisse Massen gepresst, gegossen, geblasen oder  gewalzt werden, dann scheidet das bekannte  Verfahren aus, da sich die Zwischenunterlage    infolge grosser Hitze mit dem Grundstoff  legiert, oder durch hohen Druck sich die Unter  lage vom Grundmaterial abhebt. Somit wird  dem aufgebrachten Chrom die innige Ver  bindung mit dem Gusseisen entzogen und der  Chromniederschlag löst sich nach wenigen  Stunden restlos auf.  



  Das vorliegende Verfahren weicht von den  bisherigen ab, indem die Chromschicht direkt  auf das Gusseisen aufgebracht wird. Da be  kanntlich Chrom auf dem Grundmaterial ausser  ordentlich fest haftet, da es in das Grund  material eindringt, so sind derartig behandelte       Gussstücke    gegen jede Abnutzung, sei es  mechanischer Art oder durch Hitze usw., ge  schützt.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung kann  beispielsweise wie folgt ausgeführt werden  1. Das zu verchromende     Gusseissen    wird  einige     Minuten    stromlos in die Chrombad  lösung gehängt.     Hierdurch    wird erreicht, dass  die     Chrömbadlösung    das auf der     Oberfläche         haftende Oxyd, sowie- den     Kohlenstoff    oder  Phosphor herauslöst. Ein so behandeltes Stück  bietet keine Schwierigkeiten, bei Einschaltung  des Stromes Chrom festhaftend niederzu  schlagen.  



  2. Die gleiche Wirkung wird erreicht,  wenn das zu verchromende Gusseisen vor der       Verchromurrg    zirka 1-2 Minuten bei ein  geschaltetem Strom     anodisch    polarisiert wird.  



  Die Erfindung hat besondere Bedeutung  für das Verchromen stark profilierter Gegen  stände.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Verchromung von Gusseisen, im besonderen von phosphorhaltigen und stark kohlenstoffhaltigen Gusseisensorten, dadurch gekennzeichnet, dass der Chromniederschlag unter Vermeidung jeglicher Zwischenschicht direkt auf dem Gusseisen festhaftend aufge bracht wird. KNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Einschalten des die Verchromung des Gusseisens be wirkenden Stromes das zu verchromende Gusseisen kurze Zeit der Wirkung des Chromlösungsbades ausgesetzt wird, ohne dass dieses von einem die Bildung eines Chromniederschlages bewirkenden Strome durchflossen wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zu verchromende Gusseisen kurze Zeit in das stromlose Chromlösungsbad gehängt wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zu verchromende Gusseisen einige Zeit bei eingeschaltetem Strome anodisch polari siert wird.
CH133484D 1927-06-20 1928-06-18 Verfahren zur Verchromung von Gusseisen. CH133484A (de)

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