AT123219B - Eisenbahnsicherungsanlage mit elektrischem Fahrstraßenzwang bei handgestellten Weichen. - Google Patents

Eisenbahnsicherungsanlage mit elektrischem Fahrstraßenzwang bei handgestellten Weichen.

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AT123219B
AT123219B AT123219DA AT123219B AT 123219 B AT123219 B AT 123219B AT 123219D A AT123219D A AT 123219DA AT 123219 B AT123219 B AT 123219B
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Wilhelm Adler
Raimund Ing Hengl
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Wilhelm Adler
Raimund Ing Hengl
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung, die Zugsfahrten über vollkommen gesicherte
Fahrstrassen bei handgestellten Weichen gewährleistet. Das Wesen der Erfindung besteht in der Ein- wirkung des Blockungszwanges auf handgestellteweichen, von deren richtiger Stellung und Sperrung die Freistellung des Mastsignals zwangläufig abhängig ist. 



   Als Grundlage hiefür dienen vorteilhaft die Geleisesperrschalter nach der Erfindung, die im Zu- sammenhang von Blocksätzen, mechanischen und elektrischen Sperren, jede gestellte Fahrstrasse sichern und feindliche Fahrten unmöglich machen. 



   Eine beispielsweise   Ausführungsart   der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 den Geleisclageplan der zu sichernden Geleiseanlage und Fig. 2 das   Schaltungssehema   mit den   Schlüsselabhängigkeiten,   dessen linke Seite den Stellblock mit den für eine Fahrtrichtung nötigen   Bloeksätzen,   die rechte Seite die Geleisesperrsehalter für eine ganze Anlage und die Blocksätze gleich dem
Stellblock veranschaulicht. Der Erfindung gemäss sind für diesen Zweck die   Gdeisesperrschalter 1 mit   zwei Kontaktpaaren 2 und 3 ausgestattet, von denen in der Grund-sowie Arbeitsstellung immer ein
Paar geöffnet und ein Paar geschlossen ist.

   Die unteren   Sehliesspunkte   der oberen und unteren Kontakt- paare gleicher Fahrstrassen bilden je einen gemeinsamen Leiter, d. h. sie sind parallel geschaltet und führen gegenseitig über die allgemeine Rüekleitung. 



   Unter Annahme, dass die Hauptfahrtrichtungen mit A-B und B-A bezeichnet werden (Fig.   l),   ergibt sich beispielsweise beim Betätigen des Schalters I, dass Kontakt 2 geschlossen und Kontakt 3 geöffnet wird. Strom fliesst daher über 2, geschlossenen Kontakt 17 zur   allgemeinen Rüekleitung. Würde   nun bei einer eingestellten Fahrt ,,von A in Geleise   I" eine solche ,,von # in Geleise III" oder ,,nach B aus     Geleise 111" gegeben   werden wollen (feindlicheFahrten), so entsteht infolge des Öffnens der unteren Kontakt- paare eine Unterbrechung aller Stromkreise dieser Fahrstrassen, so dass das Freistellen des Mastsignals, wie nachstehend beschrieben, unmöglich ist.

   Die Wirkungsweise ist nun folgende : Für eine zu erfolgende
Zugsfahrt von A in geleise I wird Schalter 1 umgelegt (Sperrstellung), wodurch das Kontaktpaar 2 geschlossen, das   Kontaktpaar 3 geöffnet   wird. Schlüssel4 des   Geleisesperrschalters   wird nun im Steck- schloss 5 des   Fahrstrassenverschlusses   6 unter   Bloekversehluss   gebracht (Stromlauf : 7,   8,   9,6, 10, 11, 7, 
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   Der angezeigten Fahrstrasse gemäss sperrt der   Stellblockwärter Wechsele   für die Fahrt in Geleise 7 und sperrt den Wechselsehlüssel in Schloss   21,   wodurch einerseits Kontakthebel 19 auf Kontakt 22 geschaltet, anderseits der allgemeine Kontrollsehliissel   23 für sämtliche   Fahrten von A freigegeben und im Steckschloss 24 mittels des   Fahrstrassenversehlusses   25 unter   Blockverschluss   gebracht wird. Strom- 
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 und   13   geöffnet und 14 geschlossen. Die Stromsendung von 26 dauert an : 26, 40, 31, 41, 6, 42, 14, 43,   44,   25, 45, 22, 19, 18, 2, 17, 15, 11, 26. Durch die Entblockung von 25 werden Kontakte 30 und 31 unterbrochen, 32 geschlossen.

   Die Stromsendung von 26 dauert an : 26,   40, 32, 46, 33, 36, 77, 26.   



   Durch diese   Blockung   werden die Fahrstrssenverschlüsse 6, 25 und   Signalblock   36 entblockt, wodurch die Schlüssel der   Steekschlösser   5 und 24 zur Entriegelung der Sperren 4 und 20 zur Verfügung stehen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Eisenbahnsicherungsanlage mit elektrischem Fahrstrassenzwang bei handgestellten Weichen, dadurch gekennzeichnet, dass der   Befehlsbloek mit   dem Stellbock so geschaltet ist, dass die Freistellung des Mastsignals nur dann möglich ist, wenn vorher der am   Befehlsbloek durch Umlegen   des Schalters   (1)   und Schliessen eines Kontaktes   (2)   vorbereitete Stromkreis am Stellbloek unter Benutzung des der angezeigten Fahrstrasse entsprechenden Weichenschlüssels   (20)   und Schlosses (21), durch dessen Sperrung mittels dieses Weichensehlüssels der Kontakthebel (19) auf den Kontakt (22) gelegt wird, zwangläufig geschlossen worden ist.

Claims (1)

  1. 2. Eisenbahnsicherungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Geleisesperrschalter mit zwei Paaren von Kontakten versehen ist, von denen das eine Paar das freizugebende Geleise einschaltet und das andere Paar die Parallelausfahrt aus einem der Geleise eines zweiten Zuges verhindert.
    3. Eisenbahnsieherungsanlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kontaktnaare jedes Schalters von letzterem so betätigt werden, dass das eine Kontaktpaar geschlossen und gleichzeitig das andere Paar geöffnet wird, wobei die einen (festen) Schalterkontakte, die den für die Einfahrt in das Geleise und Ausfahrt aus dem gleichen Geleise entsprechenden Schaltern zugehören EMI2.2
AT123219D 1929-04-17 1929-04-17 Eisenbahnsicherungsanlage mit elektrischem Fahrstraßenzwang bei handgestellten Weichen. AT123219B (de)

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