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Vorrichtung zum Ablegen und gruppenweise Zusammenführen von Schachtel
Paketen od. dgl.
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Bei der in Fig. 1 veranschaulichten Ausführungsform der Vorrichtung gemäss der Erfindung ist in der Verlängerung der Bahn 5 auf der entgegengesetzten Seite des Tisches 6 eine Rinne 11 vorgesehen.
Falls wie in dem vorstehend angeführten Fall sieben Schachteln vor den Kolben 8 gelangt sind, so wird beim Transport der nächsten aus der Rinne 2 kommenden Gruppe von beispielsweise vier Schachteln die ganze Schaehtelreihe in der Rinne 5 und auf dem Tische 6 so verschoben, dass die überschüssige Anzahl Schachteln, also in dem vorliegenden Beispiel drei Schachteln, am vorderen Ende der Reihe in die Rinne 11 gelangt. Die Rinne 5 ist nun leer, und die acht Schachteln vor dem Kolben 6 werden auf den Tisch 6 geschoben.
Die Schachteln, die in die Rinne 11 gelangt sind, können, erforderlichenfalls von Hand, beispielsweise in die Rinne 2 zurückgebracht werden ; man kann die Schachteln aber auch in einen Sammelkasten od. dgl. fallen lassen.
Die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform der Vorrichtung gemäss der Erfindung ist ähnlich der in Fig. 1 veranschaulichten Vorrichtung, jedoch mit dem Unterschied, dass an Stelle der Sperrklinke 9 in der Rinne 11 ein Ansehlag in Gestalt eines Kolbens 12 verschiebbar vorgesehen ist, der von einer (nicht dargestellten) Feder beeinflusst ist und in der gezeigten Lage den Kolben 8 sperrt. Die Rinne 11 ist so lang, dass beispielsweise drei Schachteln darin Platz finden.
So wie bei der Vorrichtung nach Fig. 1, verschiebt sich, wenn beispielsweise drei Schachteln in der Rinne 5 übrig sind, nachdem sich acht Schachteln vor den Kolben 8 gelegt haben, die ganze Schachtelreihe nach rechts ; dabei gelangen drei Schachteln in die Rinne 11 und verschieben den Kolben 12 nach rechts, so dass der Kolben 8 frei wird und acht Schachteln auf den Tisch 6 vorschiebt. Die Rinne 11 dient also als Reservemagazin. Nach dem Rückgang des Kolbens 8 schiebt der Kolben 12 die in der Rinne 11 befindlichen Schachteln auf den Tisch 6 zurück. Wenn nun bei den nächsten beiden Arbeitsgängen der Kolben 4 und 7 acht Schachteln auf den Tisch gebracht werden, so gelangen die drei erwähnten überzähligen Schachteln aufs neue in die Rinne 11.
Wenn dagegen sechs neue Schachteln auf den Tisch gelangen, so kommt nur eine von den Schachteln am rechten Ende der Reihe in die Rinne 11. Wenn hingegen nur fünf neue Schachteln auf den Tisch geschoben werden, so wird keine Schachtel in die Rinne 11 gelangen. In dieser Weise werden die überflüssigem Schachteln stets in die als Reservemagazin dienende Rinne 11 gebracht, so dass niemals Schachteln in der Rinne 5 liegen bleiben.
Selbstverständlich könnte eine Sperrvorrichtung der in Fig. 1 veranschaulichten Art auch bei der Ausführungsform gemäss Fig. 2 verwendet werden. In diesem Falle würde der Kolben 12 nur zur Rückführung der in das Reservemagazin gelangten Schachteln dienen. Die Anordnung könnte dann derart getroffen werden, dass der Kolben 12 erst dann zur Wirkung kommt, wenn überzählige Sehachteln zwei oder mehrere Male in das Magazin gelangt sind.
Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform der Vorrichtung gemäss der Erfindung, bei der sich ein Reservemagazin vor dem Tische 6 befindet. Die in dieser Figur dargestellte Maschine ist gleichfalls für die Bildung von Gruppen von je acht Schachteln bestimmt, die bei normalem Gang in zwei Arbeitsgängen vor den Kolben 8 gebracht werden. Das Reservemagazin 13 kann vier Schachteln aufnehmen. Der die Schachteln in die Rinne 5 schiebend Kolben wird nicht zwangsläufig, sondern z. B. durch eine Feder so weit vorwärts bewegt, als es die Sehaehtelreihe jeweils erlaubt.
Anstatt des Kolbens 7 kann auch ein endloser auf Rollen laufender Riemen Verwendung finden.
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dienender, federbeeinflusster Kolben 14.
Falls der Kolben 7 bei seinem ersten Hube nach vorwärts vier Schachteln und bei de m darauf
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in der Bahn des Kolbens 4 und verhindern ihn somit nicht am Arbeiten. Wenn die Reihe vor dem Kolben 8 vollzählig ist, wird die Sperrvorrichtung 14 von der ersten Schachtel weggesehoben, so dass der Kolben 8 frei wird und die acht Schachteln auf den Tisch 6 vorschiebt.
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werden beispielsweise zehn Streichholzschachteln 1 zwischen Mitenehmern 15 eines um Rollen 16 laufenden endlosen Bandes 17 angeordnet. Die Schachteln gelangen auf ein zweites um Rollen 18 laufendes Transportband 19 und werden an Streiehbiirsten 20 vorbeigeführt. Am rechten Teil des Bandes wird eine vollzählige Gruppe von zehn Schachteln mit trockenen Reibflächen von dem Kolben 8 auf den Tisch 6 vorgeschoben.
Ein als Sperrvorriehtung für den Kolben 8 dienender, von einer Feder 21 beeinflusster Kolben 12 arbeitet in einer Rinne 11, die ebenso wie in Fig. 2 ein Reservemagazin für Schachteln bildet.
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Die Ablegevorriehtung kann in mannigfaltiger Weise ausgestaltet werden, ohne dass der Rahmen der vorliegenden Erfindung überschritten würde. Beispielsweise kann der Anschlag oder Kolben 12 bzw. 14 in andrer Weise nachgiebig angeordnet werden, als veranschaulicht ist. Ebenso können auch die Transportvorriebtungen andrer Art als die in den Figuren veranschaulichten sein. Anstatt den genannten Anschlag selbst eine Sperrvorrichtung für den Kolben 8 bilden zu lassen, könnte man eine besondere Sperrvorrichtung für den Kolben 8 vorsehen, der vom Kolben 12 bzw. 14 oder sonstwie gebildet wird.
Der Kolben 12 bzw. 14 dient dann nur dazu, die in das Reservemagazin gelangten Schachteln zurückzuführen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum gruppenweise Zusammenführen von beispielsweise aus einer Packmaschine kommenden Schachteln, Paketen od. dgl. und zur Ablage der Gruppen mittels eines verschiebbaren Kolbens od. dgl., gekennzeichnet durch eine Vorrichtung von solcher Art, dass für die Ablageoperation überschüssige Schachteln aus der vorgeschobenen Gruppe entweder entfernt oder von einem Reservemagazin aufgenommen werden, um nach der Ablage vor den Ablegekolben geblacht zu werden.