CH152435A - Maschine zum Ablegen von Schachteln, Paketen oder dergleichen zwecks Bündelns oder anderer Weiterbehandlung. - Google Patents

Maschine zum Ablegen von Schachteln, Paketen oder dergleichen zwecks Bündelns oder anderer Weiterbehandlung.

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CH152435A
CH152435A CH152435DA CH152435A CH 152435 A CH152435 A CH 152435A CH 152435D A CH152435D A CH 152435DA CH 152435 A CH152435 A CH 152435A
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CH
Switzerland
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Verkstad Aktiebolage Mekaniska
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Gerh Arehns Mekaniska Verkstad
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  Maschine zum Ablegen von Schachteln, Paketen oder dergleichen     zwecks        Bündelas     oder anderer     Weiterbehandlung.       Die     vorliegende    Erfindung- betrifft eine       Maschine,    in welcher die zum Beispiel. aus.       einer    Packmaschine kommenden, in- Gruppen  geordneten Schachteln, Pakete oder derglei  chen abgelegt werden, zum     zwecke,    sie zu  bündeln oder     sanstwie    weiter zu behandeln.  



  Die Schachteln     üsw.    gelangen .gruppen  weise in eine Fördervorrichtung, welche sie  in .eine     Reihe    vor ein     Ablegerorgan    bringt,  von dem sie nachher ebenfalls in Gruppen  quer zu der     Förderrichtung    der     genannten          Vorrichtung,    abgeschoben werden.  



  Hierbei könnte 'es eintreten, dass nicht  jede     Schachtelgruppe    vollzählig ist, so dass  eine vor :dem     Ablegero:rgau    angesammelte  Reihe eine grössere Anzahl Schachteln als die  vorgesehene enthalten könnte. Die überschüs  sigen Schachteln     würden    dann dem Ablege  verfahren     Schwierigkeiten        bereiten    -können.  Um     dieses    zu verhüten, ist die Ableger  maschine nach vorliegender Erfindung so- be-    schaffen, dass es den für die     Ablegeoperatioli     überschüssigen Schachteln     etc.    ermöglicht  wird, :eine Lage ausserhalb der Bahn des Ab  legerorganes einzunehmen.  



       Fig.    1 der beigefügten     Zeichnung        ver-          anschaulicht    als Beispiel eine     AusfÜhrungs-          form    einer     Ablegermaschine    in der Drauf  sicht;

         Fig.    2     und    3 zeigen zwei andere     Au-          fübrungsformen    einer     Ablegermaschine:          Fig.    4 und 5 zeigen in Ansicht von der  Seite     bezw.    von oben eine     kombinierte        Be-          streichungs-    oder     Ablegermaschine.     



  Schachteln 1 (oder Pakete     etc.),        Fig.    1.  kommen auf einer beispielsweise aus     einer     Rinne mit einem endlosen, auf     Rollen    laufen  den Band als Boden bestehenden Förderbahn  aus einer Packmaschine und werden durch       einen    festen Anschlag 3 vor einem Kolben 4 ge  sammelt, der in diesem Falle bestimmt ist,     eine     Gruppe von höchstens je vier Schachteln in      eine Rinne überzuführen. Wenn eine solche  Gruppe Schachteln in die Rinne 5 gebracht  ist; werden diese Schachteln von einem Kol  ben auf einen Tisch 6 weitergeschoben und  längs eines Kolbens 8 in eine Reihe angeord  net.

   Die Länge dieses     Kolbens-    8 entspricht  derjenigen einer Reihe von acht Schachteln.  Solange die Schachtelreihe noch nicht voll  zählig ist,     wird    der Kolben 8     an,    seiner Ver  schiebung auf dem Tisch 6 durch eine in der       Kolbenbahn    vorgesehene, ausschaltbare Sperr  vorrichtung 9,     10    verhindert.  



       Beim.    nächsten Arbeitsgang des Kolbens 7  schiebt dieser noch fernere vier .     vom:    Kol  ben 4 in -die Rinne 5 gebrachte Schachteln  auf den Tisch 6. Die vorderste Schachtel in  der Reihe trifft dabei einen unten schrägen       Vorsprung    10 an einer Sperrklinke 9 und  hebt letztere an, so dass der Kolben 8 frei  wird und die acht Schachteln auf den Tisch 6       vorschieben:        kann.    Die Kolben 4, 7 und 8  können auf jede beliebige     Weisse    angetrieben  werden,     beispielsweise-=durch    Daumenschei  ben:

       und        Federn:     Nun könnte es infolge -einer Ursache, zum  Beispiel wenn die Zufuhr der Schachteln  durch die Förderbahn 2 ein Unterbrechung  erfährt - oder wenn eine oder die andere ,der  in die     Rinne    5     übergeführten    Schachteln als  fehlerhaft     entfernt        werden    muss', vorkommen;

    dass     statt    der vollzähligen Gruppe von vier  Schachteln zum Beispiel nur drei     Schachteln     auf den     Tisch    6     gebracht    werden,- -und es       würde        entweder    bei diesem oder dem näch  sten Arbeitsgang der Kolben 4 und 7 eine       Schachtel    fehlen, um die Reihe vollzählig  zu machen.

   Diese fehlende Schachtel wird       allerdings        mit    der Schachtelgruppe, welche  die Kolben 4 und 7 beim folgenden     Arbeits-          gang        herbeibringen,        hinzugefügt,    aber falls       diese    jetzt beförderte Gruppe     vollzählig    ist,       würden    drei Schachteln in der Rinne 5 liegen  bleiben und ein     Hindernis    bilden zur Über  führung der     nächsten    Schachtelgruppe aus  der     Bahn;

      2, falls     nicht    folgende neue Vor  richtung     getroffen    wäre.  



  An der in     Fig.    1     gezeigten    Ausführungs  form ist in der     Verlängerung    der Bahn 5    auf der entgegengesetzten Seite des Tisches 6  eine Rinne 11 vorgesehen. Falls, wie- in .dem  eben besprochenen Falle, zum Beispiel sieben  Schachteln vor den Kolben 8 gelangt     sind,     so wird heim Transport der nächsten, aus  der Rinn     -e    2 -kommenden Gruppe von bei  spielsweise-vier Schachteln die ganze Schach  telreihe in der     Rinne    5 und auf dem Tische 6  so verschoben, dass die überschüssige     Anzahl     Schachteln, also in dem vorliegenden Beispiel  ,drei Schachteln,

   am     vordern        Ende    der Reihe  in die Rinne 11 gelangt. Die Rinne 5 ist  nun leer und die acht Schachteln vor dem       Kolben,        Gx    werden auf den Tisch 6 hinein  geschoben.  



  Die Schachteln, welche in die Rinne 11  gelangt sind,     können,    wenn nötig, von Hand,       beispielsweise    in die Rinne 2, zurückgebracht  werden; man     könnte    sie aber auch in     einen     Sammelkasten oder dergleichen fallen lassen.  



  Die     in        Fig.    2 bezeigte     Ausführungsform     des     Erfindungsgegenstandes    ist der in     Fig.    1       veranschaulichten        ähnlich,        jedoch.        mit    dem  Unterschied,     dass    an Stelle der     Sperrklinke,    9  in der Rinne 11 ein Anschlag in Gestalt eines  eine     Sperrvorrichtung    bildenden Kolbens 1\?  verschiebbar ist, -der von einer nicht gezeig  ten Feder      beeinflusst    ist und     in;

      der     gezeigten     Lage den Kolben 8 sperrt. Die Rinne- 11  ist so lang,     ,dass    beispielsweise drei Schach  teln darin Platz finden.         WiAei    der     Vorrichtung    nach     'riig.    1 ver  schiebt sich;

   wenn beispielsweise drei Schach  teln-in der Rinne 5 übrig     sind;    -nachdem sich   acht Schaufeln vor den Kolben     8-gelegt:    hat  ten;- die     ganze    Schachtelreihe nach - rechts,  dabei gelangen drei Schachteln in die Rinne  11 und verschieben den Kolben 12 nach  rechts, so dass der \Kolben- 8 frei wird und  acht Schachteln auf den Tisch 6 vorschieben  kann. - Die -Rinne 1 dient also als     Reserve-          magazin.    Nach dem     Rückgang        des    Kolbens 8  schiebt der Kolben 12 die in der Rinne 11  befindlichen- Schachteln auf den Tisch 6 zu  rück.

       -Werden    bei den nächsten beiden     Ar-          beitsgän,gen:der    Kolben 4 und 7 acht Schach  teln auf den Tisch gebracht, so gelangen      die drei genannten -überflüssigen Schachteln  aufs neue in die Rinne 11. Gelangen dagegen  sechs neue Schachteln auf den Tisch, so  kommt nur eine von den Schachteln am rech  ten Ende der Reihe in die Rinne 11. Wenn       hinwiederum    nur     fünf    neue.

   Schachteln auf  den Tisch geschoben werden, wird keine  Schachtel in die Rinne 11 gelangen: In     die-          ser    Weise werden die überschüssigen Schach  teln stets in die als Reservemagazin dienende  Rinne 11 gebracht, so dass niemals Schach  teln in der Rinne 5 liegen bleiben.  



  Natürlich könnte eine     Sperrvorrichtung     der in     Fig.    1 gezeigten Art auch bei der  Ausführungsform nach     Fig.    2 verwendet wer  den. Dann     würde    der Kolben 12 nur zum  Zurückführen der     in:    das     Reservemagazin    ge  langten Schachteln dienen. Die Anordnung  könnte dann derart     getroffen    sein, dass der  Kolben 12 erst dann zur 'Wirkung kommt,       wenn    überflüssige Schachteln zwei oder meh  rere Male in das Magazin gelangt sind.  



       Fig.    3 zeigt eine- Ausführungsform, bei  der .sieh 'ein Reservemagazin bezüglich des  Arbeitsganges vor dem Tisch 6 befindet.       Die    hier gezeigte     Maschine    ist     ebenfalls    für  die Bildung von Reihen     von'    je acht Schach  teln bestimmt, die bei     normalem        Betrieb    in  zwei Gängen vor den Kolben 8 gebracht wer  den. Das Reservemagazin 13 kann -vier       Schachteln    aufnehmen.

   Der die     Schachteln     in die     Rinne,    5     schiebende    Kolben 7 wird  nicht zwangsläufig, sondern zum Beispiel  durch eine Feder so. weit vorwärts bewegt,  wie die     Schachtelreihe    es jedesmal erlaubt.  



  Anstatt des Kolbens 7 lässt sich auch ein  endloser, auf Rollen laufender Riemen be  nutzen. An der rechten Seite des Tisches 6  befindet sich ein ausschliesslich als Sperrvor  richtung für den Kolben 8 dienender,     feder-          beeinflusster    Kolben 14.  



  Falls der Kolben 7 bei seinem     ersten        Hube     nach     vorwärts        vier    Schachteln auf den Tisch  schiebt und bei dem darauf folgenden nur  zwei Schachteln, so werden     bei    seinem näch  sten Vorwärtsgang, wenn der Kolben 4     --vier          Schachteln    in die Rinne 5 gebracht hat, zwei   Schachteln auf den Tisch gelangen, während    zwei in dem Reservemagazin 18 liegen blei  ben. Diese Schachteln befinden sich hierbei  nicht in der Bahn des Kolbens 4 und ver  hindern ihn somit nicht am Arbeiten. Wenn  die Reihe vor dem Kolben 8 vollzählig ist.

    wird die Sperrvorrichtung mit Kolben 14 von  der .ersten Schachtel weggeschoben, so dass  der Kolben 8 frei wird und die acht Schach  teln auf den     Tisch    6 vorschiebt.  



  An der in     Fig.        .1    und 5 schematisch dar  gestellten, kombinierten     Bestreichungs-    und       Ablegermaschine    werden beispielsweise zehn  Streichholzschachteln 1 zwischen     Mitnehmern     15 eines um Rollen 16 laufenden endlosen       Bandes    17     angeordnet.    Die Schachteln ge  langen auf ein zweites, um Rollen 18 laufen  des     Transportband    19 und werden an Streich  bürsten 20 vorbeigeführt. Am rechten Teil  des Bandes wird eine vollzählige Gruppe von  zehn -Schachteln mit trockenen Reibflächen  von! Kolben 8 auf den Tisch 6 vorgeschoben.

    Ein als     Sperrvorrichtung    für den Kolben 8  dienender, voll Feder 21 beeinflusster Kol  ben 12 arbeitet in einer Rinne 11, die, wie  in     Fig.    2., ein     Reservemagazin    für Schach  teln bildet. Sollte nämlich irgendeinmal die  von Band 17 auf Band 19 übergeführte  Schachtelgruppe nicht vollzählig sein. so  wird diese Gruppe vor dem Kolben 8 liegen  bleiben,     bis    die darauffolgende nächste  Gruppe vorwärts geschoben wird, wobei       überflüssige    Schachteln     in;

      das Reservemaga  zin 11 übergeführt     werden,    um nach der Ab  gabe von     zehn        Schachteln-    zurückgeführt und  vor den Kolben 8 gestellt zu werden. Eine  Ausgleichung der Gruppen kann allmählich       stattfinden.       Die     Ablegeimaschine    lässt sich in     niannib-          fach-eT    anderer Weise ausführen, ohne dass  der     Erfindungsgedanke    verlassen wird.

   Bei  spielsweise kann der Anschlag oder Kolben  12     bezw.    14 in anderer Weise     nachgiebig     gemacht werden, als hier gezeigt ist, und  auch die Transportvorrichtungen können  anderer Art als der hier gezeigten sein. An  statt .den genannten Anschlag selbst eine       Sperrvorrichtung    für den Kolben 8 bilden      zu lassen;

   könnte man eine besondere     Sperr--          vorrichtimg    für den ]Kolben 8 anbringen,  die vom -     Kolben    12     bezw.    14 oder sonst  wie ausgelöst     wird.    Der Kolben 12     bezw.    14  dient dann nur dazu, die     in    das     Reserve-          magazin        gelangten    Schachteln zurückzu  führen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ma=schine zum Ablegen von beispielsweise aus einer Packmaschine kommenden, in Gruppen geordneten Schachteln, Paketen und dergleichen, mittelst einer Fördervorrichtun, und eines quer zur -Föfderrichtung derselben.
    verschiebbaren -Ablegerorganes, - wobei das Ablegerorgan: .die durch die Fördervorrich- tung vor -dieses in eine Reihe gebrachten Schachteln etc. gruppenweise abschiebt, ge kennzeichnet durch eine so beschaffene Ein- richtung, dass es den für die Ablegeoperation überflüssigen und dieser hinderlichen Schach- teln, etc. ermöglicht wird,
    eine Lage - ausser halb der= Dahin. des - Ablegerorgänes einzu- nehmen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Maschine nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch ein in- der Verlängerung der - an das Ablegerorgan führenden Transportbahn der Schachteln etc. gelege nes Reservemagazin, das die für die Ab legeoperationen überflüssigen Schachteln aufnimmt,
    die- nach er -Ablage vor das Ablegerorgan gebracht werden. 2. Maschine nach Patentanspruch und Un- terans@ruch- 1, -gekennzeichnet durch ein in- der Verlängerung der an das Ableger ornan führenden, Tränzportbahn der Schachteln -etc. gelegene, als Reserve magazin dienende Rinne, in der ein; beweg licher Teil vorgesehen ist;
    der- nach Ab lage einer Gruppe durch das Ablegerorgau in die Rinne gelangte Schachteln etc. zu- rückbringE. 3. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der--die Schachteln etc. aus der Rinne zurückbringende Teil als Sperrvorrichtung für das Ablegerorgan ausgebildet ist.
    4. Maschine -nach Patentanspruch und Un- teransprüehen 1 und 2, dadurch gekenn- zeiöhnet, dass der die Schachteln etc. aus der Rinne zurückbringende Teil als Aüslöseörgan einer Sperrvorrichtung für das Ablegerorgan ausgebildet ist. 5.
    Maschine nach Patentanspruch,: dadurch gekennzeichnet, dass eine von. dem Ab legerorgan nicht bestrichene Partie einer an das Ablegeroargan führenden Transport bahn als Reservemagazin der für die Ab = legeoperation überflüssigen Schachteln etc. dient.
CH152435D 1929-07-29 1930-07-12 Maschine zum Ablegen von Schachteln, Paketen oder dergleichen zwecks Bündelns oder anderer Weiterbehandlung. CH152435A (de)

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CH152435D CH152435A (de) 1929-07-29 1930-07-12 Maschine zum Ablegen von Schachteln, Paketen oder dergleichen zwecks Bündelns oder anderer Weiterbehandlung.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2434772A (en) * 1942-07-27 1948-01-20 Lynch Package Machinery Corp Article feeding mechanism for wrapping machines

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2434772A (en) * 1942-07-27 1948-01-20 Lynch Package Machinery Corp Article feeding mechanism for wrapping machines

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