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Presse zum Anidebeu von Sohlen an Schuhwerk.
Die vorliegende Erfindung betrifft Pressen zum Ankleben von Sohlen an Schuhwerk, mit einem Druckkissen.
In den bisher bekanntgewordenen Pressen dieser Gattung war das Einstellen des Schuhes mit Bezug auf die an den letzteren anzuklebende Sohle meistenteils von dem Gutdünken des die Presse bedienenden Arbeiters abhängig.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Fig. l ist ein Schaubild der Presse. Fig. 2 ist eine Seitenansicht. Fig. 3 ist ein Längsschnitt teilweise im Schnitt des oberen Teiles der Presse. Fig. 4 ist eine Einzelansicht. Teile des Spitzen druckers in auseinander genommener Lage darstellend. Fig. 5 ist ein Schaubild des Tisches und der zum Einstellen des Gehäuses des Druekkissens dienenden Vorrichtung. Fig. 6 ist ein Grundriss der Vorrichtung zum Halten und Einstellen der Sohle. Fig. 7 ist ein Längsschnitt der den Vorderteil der Sohle einstellenden und festhaltenden Vorrichtung. Fig. 8 zeigt die in der Fig. 7 dargestellten Teile in auseinander genommener Lage. Fig. 9 ist ein Schnitt nach der Linie IX-IX der Fig. 8.
Fig. 10 ist cm hehaubild des rückwärtigen Endes des Gehäuses des Druckkissens und benachbarter Teile. Fig. 11 ist ein Grundriss des rückwärtigen Endes des Gehäuses des Druckkissens. Fig. 12 ist ein Schnitt nach der Linie XII-XII der Fig. 11. Fig. 13 ist ein Längsschnitt gewisser Teile der Fig. 10. Fig. 14 ist ein Schaubild der den Fersenteil der Sohle einstellenden und festhaltenden Vorrichtung. Fig. 15 ist ein Sehaubild gewisser Teile der Fig. 14. Fig. 16 ist ein Querschnitt der die Sohle haltenden und den Schuh an dem Fersenende einstellenden Vorrichtung.
Fig. 17 ist ein Schaubild teilweise im Schnitt des das Druckkissen bildenden Gefässes. Fig. 18 ist ein Schaubild teilweise im Schnitt einer abgeänderten Ausführungsform des Druckkissen. Fig. 19 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 6, und erläutert insbesondere eine Vorrichtung zum gleichzeitigen Einstellen der gegenüberliegenden auf die Sohle und den Schuh einwirkenden Einstellglieder. Fig. 20 ist ein Schnitt nach der Linie XX-XX der Fig. 19
An dem von Füssen 22 getragenen Gestell 24,26 ist ein Tisch 20 angebracht, der einen Kasten
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bildet den eindrückbaren Teil des ganzen Kissens. An dem Gehäuse 28 ist bei. 34 ein Deckel 32 angebracht, dessen sohlenförmige Öffnung gross genug ist, um die grösste, der der Bearbeitung zu unterziehenden Sohlen aufnehmen zu können.
Das Gefäss. 30 enthält eine Flüssigkeit, beispielsweise Wasser, doch wird das Gefäss 30 nicht vollständig mit Wasser gefüllt, damit die blossgelegte, das Kissen bildende Fläche 31 schwammig, leicht biegsam und schmiegsam ist und sieh einer auf das Kissen aufgebrachten Sohle anpassen kann. Der Umriss des Kissens 31 ist so gewählt, dass es durch sanftes Einbetten der seitens des Arbeiters auf das Kissen aufgelegte Sohle ungefähr den Umriss eines Schuhes annimmt, an dem die Sohle befestigt werden soll.
An einem Ende des Tisches 20 ist eine aufrechte Platte ; ; 6 vorgesehen, die durch Streben 38 einstellbar an den Endplatten 24 befestigt ist. In ähnlicher Weise ist an dem gegenüberliegenden Ende des Tisches 20 eine Platte 40 angebracht. An der Platte 36 ist bei 42 eine Platte 44 drehbar, die mit dem
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Vorderteil der Sohle und des Schuhes in Berührung tretende Fühler und Lehren trägt, und an der Platte 40 sind mit dem Fersenende der Sohle und des Schuhes in Berührung tretenden Teile angebracht. Die um die Zapfen 42 eingestellten Platten 44, 46 werden durch Stege 48, 49 in ihren Lagen gesichert (Fig. 2), deren obere Enden drehbar mit den dazugehörigen Platten 44, 46 verbunden sind.
Die Stege 48, 49 besitzen Stift- und Schlitzverbindungen mit den aufrechten Platten-36, 40. An jeder Seite der Platte 44 sind zwei Streifen 50, 51 vorgesehen, die durch einen schmalen Distanzstreifen voneinander getrennt sind.
Auf diese Weise werden zwischen den Streifen 50, 51 Nuten geschaffen, die den seitlichen Kanten eines
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sich in der Nähe ihrer inneren Enden zwei Hebelpaare 7U, 71 und 72, 7 ). Das obere Hebelpaar liegt gerade oberhalb des unteren Paares, und die inneren Arme der oberen Hebel sind länger als die entspreehen- den Arme der unteren Hebel 72, 7. 3. Zapfen 74, 75 ragen durch Löcher 76 der oberen Platte 66 und der unteren Platte 64 hindurch. Der Zapfen 74 bildet den gemeinsamen Drehpunkt der Hebel 70. 72. und der
Zapfen 75 dient den Hebeln 71, 73 als gemeinsamer Drehpunkt. An den Zapfen 74, 7-5 sind Bunde 78 vorgesehen, so dass oberhalb und unterhalb der Hebel Raum für Kurvenplatten 80, 82 geschaffen wird.
An jeder der Kurvenplatten 80, 82 sind drei gerade Schlitze 84, 85 und ? angebracht. Die Schlitze 84 und 86 jeder Platte sind mit Bezug aufeinander geneigt, und die inneren Enden der Schlitze nähern sich einander, während die Schlitze 88 in Richtungen verlaufen, in denen sie den durch die andern beiden
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Hebels 70 und ein herabreichende Stift des äusseren Armes des Hebels 72 ein. Die Hebel 71, 72 an der gegenüberliegenden Seite sind in ähnlicher Weise mit dem Schlitz 86 der Kurvenplatte 82 verbunden.
An dem inneren Ende jedes Hebels 70, 71 sind mit dem Werkstück in Berührung tretende Glieder 95, 96 vorgesehen (Fig. 9). Diese Glieder bilden Lehren 95, die mit dem Schuh oberhalb der Sohle in der Nähe der Ballenlinie in Berührung treten. Die Glieder 96 sind Fühler, die mit den Kantenflächen der auf das Kissen 31 aufgelegten Sohle zusammentreffen. An dem inneren Ende jedes Hebels 72, 7. 3 sind zwei Glieder 97, 98 angebracht. 97 sind Lehren, die in der Gegend der Spitzkappennaht oberhalb der Sohle mit dem Schuh in Berührung treten, und die Glieder oder Fühler 98 treffen unterhalb der Lehren 97 mit den Kanten der Sohle zusammen.
Die Fühler 98 sind an bei 102 drehbaren Armen 100 der Hebel 70, 71 ausgebildet. Die Fühler 98 bilden Teile der bei 106 drehbaren Arme 104 der Hebel 72, 7. 3. Die Glieder 9J, 96 und 97, 98 können mit Bezug aufeinander eingestellt werden. In dem Ende jedes Hebels 72, 7.) ist ein geköpfter Stift 108 (Fig. 9) drehbar, dessen exzentrischer Teil 110 in ein Loch des Armes 100 bzw. l04 eintritt. Die Stifte 108 können durch ihre vierkantigen Köpfe gedreht werden, wobei die Arme 100 und 104 einwärts oder auswärts geschwungen werden, so dass die die Sohle einstellenden Fühler 96, 98 mit Bezug auf die Sehuhlehren 95, 97 entsprechend der jeweiligen Breite des den Schuh überragenden Sohlenrandes eingestellt werden.
Die Breite des überragenden Sohlenrandes an den Seiten eines Schuhes ist nicht nur an den gegenüberliegenden Seiten ein und desselben Schuhes verschieden, sondern sie hängt auch von der abweichenden Beschaffenheit rechter und linker zusammengehöriger Schuhe ab. Demzufolge sind die Glieder 96, 98 unabhängig von den Gliedern 95, 97 einstellbar. Die vorgenommenen Einstellungen werden durch Zeiger 112 kenntlich gemacht, welche die Lagen der exzentrischen Teile 110 der Stifte 108 andeuten.
Mit dem Spitzende der Sohle und des Schuhes trifft eine Lehre 116 und ein Fühler 118 zusammen, u. zw. sind diese Teile an dem inneren Ende einer Stange 114 angebracht. Da der das Ende des Schuhes
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verschiebbar und wird durch Rippen 120 der unteren Seite einer Deckplatte 122 geführt. Die Deckplatte 122 wird in ihrer Lage durch Schrauben 124 gehalten, die in die Enden der Zapfen 74, 73 hineingeschraubt
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zähne 132 der Stange 114 sind um eine halbe Zahnbreite zueinander versetzt, und die Klinken 126, 128 werden gewöhnlich durch Stifte 136 der Hebel 70, 71 ausser Eingriff mit den Verzahnungen der Stange 114 gehalten.
Die Stange 114 wird gewöhnlich gegen den Schuh durch eine verhältnismässig sehwaehe Feder 140 (Fig. 7) gehalten, die einerseits mit einem Stift 141 des äusseren Endes der Stange 114 und anderseits mit einem Stift 14.'3 der Deckplatte 122 verbunden ist. Die Kurvenplatten 80, 82 werden durch lange verhältnismässig kräftige Federn 144, 148 vorwärts gedrängt. Die obere Feder 144 ist mit einem Stift 146 der Kurvenplatte 82 und mit dem Stift 142 verbunden. Die untere Feder 148 ist in ähnlicher
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Weise einerseits mit einem Stift 150 der Kurvenplatte 80 und anderseits mit einem abwärts reichenden Stift 152 der Platte 64 verbunden. Die Stifte 146 und 150 ragen durch verhältnismässig breite Schlitze 154, 156 der Platten 66, 64 hindurch.
Wenn die Kurvenplatten unter Überwindung der Spannung der Federn 144, 148 herausgezogen werden, so treten die Stifte 146, 150 in glockenförmige Kerben 158, 159 der Platten 62, 48 ein, um mit dem WerkstÜck in Berührung tretenden Glieder nach der Ingebrauchnahme in die Mittellage zurückzuführen. An der unteren Seite der Platte 64 sind Blöcke 160 vorgesehen, deren äussere Enden Rollen 162 tragen. Die Rollen 162 liegen gewöhnlich an Kurvenstangen 164 an, die an den Streifen 50 angebracht sind. Der Schieber 5. 3 wird gegen das Kissen durch ein Gewicht 156 (Fig. 2) bewegt, das an dem unteren Ende einer Kette 168 angebracht ist. Die Kette 168 ist über eine auf dem
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Schiebers mit einem Anschlag 174 des innern Endes der Platte 44 begrenzt (Fig. 7).
Das Zurückziehen des Schiebers 6. 3 von dem Kissen 51 wird durch ein rechteckiges Lenkstück 180 (Fig. 8) bewerkstelligt, welches sich zwischen den Kurvenplatten 80, 82 und einem Stift 182 der Platte 80 befindet. Der Stift 182 ragt um ungefähr die halbe Dicke des Lenkstückes 180 in das letztere herauf, und ein ähnlicher Stift 183 erstreckt sich der halben Dicke des Lenkstückes 180 entlang in das letztere herab.
Durch einen auf das Lenkstüek 7. SO ausgeübten Zug werden die Kurvenplatten 80, 82 unter Überwindung der Spannung der Federn 144, 148 zurückgezogen, bis die Stifte 92 die Enden der Schlitze 84, 86 erreichen, worauf der Schieber 53 zurückgezogen wird. Das Lenkstück 180 ist mit einer Kette 184 verbunden, die über eine Scheibe 186 (Fig. 2) der Platte 44 geführt ist und durch einen Schlitz der Platte 36 über eine Scheibe 188 zu einem Trethebel 790 läuft und bei 191 an dem letzteren befestigt ist. An eine Strebe 194 des um eine Stange 192 bewegbaren Trethebels 190 ist eine Feder 195 angehängt. Das freie herausgebogene Ende des Hebels 190 trägt ein Trittbrett 198.
Eine Klinke 200 des Trethebels 190 steht mit der unteren Seite der vorderen Winkelstange 26 in Berührung. Durch Druck auf das Schwanzstück 202 der Klinke 200 kann der Eingriff der letzteren mit der Winkelstange 26 gelöst werden.
Der Arbeiter legt zunächst eine Sohle beliebiger Grösse auf das Kissen 31 auf, ohne dem Einstellen der Sohle besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Vorzugsweise bettet der Arbeiter das Sohlengelenk in den Gelenkteil des Kissens ein. Wenn der Arbeiter die Sohle mit seinen Fingern auf dem Kissen hält,
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in Berührung stehen. Die Hebel 72, M und die Fühler werden jedoch von relativer Auseinanderbewegung abgehalten. In der Zwischenzeit hat die Feder 141 in ähnlicher Weise auf die Kurvenplatte 82 eingewirkt, um die Hebel 70, 71 zu schliessen und die Fühler 96,96 in der Gegend der Ballenlinie mit der Sohle in
Berührung zu bringen.
Wenn sich die Hebel 70, 71 der Schliesslage nähern, geben sie die Klinken 126, 128 frei, wodurch die Stange IM mit dem Fühler 118 gegen Hinwegbewegung von der Sohle gesichert wird.
Die Lehrenfläehen 116, 97 und 95 befinden sich in senkrechten Ebenen, die mit Bezug auf die Ebenen der Flächen 118, 98 und 96 so versetzt sind, dass zwischen diesen Flächen Leisten 204 geschaffen werden.
Diese Leisten 204 liegen auf dem Rand der Sohle auf und verhindern Aufwärtsbewegung der Sohle. Die
Fühler treten an fünf Punkten mit dem Umfang des Vorderteiles der Sohle in Berührung. Die Sohle kann jedoch als Ganzes in der Querrichtung des Kissens verschoben werden. Die Fühlerpaare 96,96 und 98, 98 sind gegen Bewegungen auseinander gesichert, doch kann jedes Fühlerpaar unabhängig in der Querrichtung des Kissens 31 verstellt werden. Diese Einstellung kann unter Überwindung eines
Reibungswiderstandes durch Bewegung der Kurvenplatten 80, 82 um den Stift 90 bewerkstelligt werden.
Die Grösse des Lenkstückes 180 ist so gewählt, dass Querbewegungen der Stifte 182, 183 in entgegen- gesetzten Richtungen stattfinden können. Wenn die Stifte 182, 18'j in denselben Richtungen bewegt werden, so nimmt die Kette 184 und das Lenkstiiek 180 an dieser Bewegung der Stifte teil.
An dem bereits erwähnten Schieber 54 der rechten Seite der Maschine sind Augen 206 (Fig. 14) ausgebildet, in denen sieh Sehraubenzapfen 210 zweier Blöcke 208 drehen können. Die äusseren Enden zweier Platten 212, 214 sind an den oberen und unteren Flächen der Blöcke 208 befestigt. Zwischen
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den Platten 212, 214 befindet sieh eine Kurvenplatte 216, deren Ausbildung ähnlich derjenigen der Kurvenplatte 80 ist. Die Hebel 218, 2. 20 entsprechen den Hebeln 72 und 73, die Gleitstange 222 der Stange 114 und die Klinken 224, 226 den Klinken 126, 128.
Die Kurvenplatte 216 (Fig.3) wird durch eine Feder 227 einwärts bewegt, die einerseits mit einem Stift 229 der unteren Seite der Platte 216 und anderseits mit einem Stift 231 der Platte 212 verbunden ist. Der Hebel 218 und die Klinke 224 besitzen einen gemeinsamen Zapfen 228, der in die Platten 212, 214 eingesetzt ist. Der Hebel : 220 und die Klinke 226 sind an der andern Seite der Vorrichtung in ähnlicher Weise um einen gemeinsamen Zapfen bewegbar.
Unter den Hebeln 218, 220 befindet sich ein Zwischenstück 230, das Raum für das Arbeiten der Kurvenplatte 216 schafft. An den äusseren Enden der Hebel 218, 2 : 30 sind abwärts ragende Stifte angebracht, die in schräge Sehlitze 231 der Kurvenplatte 216 eintreten und die inneren Enden der Hebel 218, 220 gegeneinander bewegen, wenn die Kurvenplatte 216 der Einwirkung der Feder 227 ausgesetzt ist. An deminneren Ende der Kurvenplatte 216 ist ein Schlitz 233 vorgesehen (Fig. 3), in den ein aufwärts gerichteter Stift 235 der Platte 21. 2 eintritt.
Die Platte 216 kann um den Stift 233 Bewegungen ausführen, um Bewegungen der inneren Enden der Hebel 218, 220 in der Querrichtung des Kissens 37 zuzulassen. Wenn die Kurvenplatte 216 aufwärts bewegt wird, um die inneren Enden der Hebel auseinander zu bewegen, so tritt der bereits erwähnte Stift 229 in das glockenförmige rückwärtige Ende eines Schlitzes zu (Fig. 14) der Platte 212 ein, wobei die Platte 212 in ihre Mittellage zurückgeführt wird. Die Stange 222 bewegt sich längsweise zwischen Rippen 232 des Gliedes 230 und wird in ihrer inneren Lage durch eine Feder 234 (Fig. 3) gehalten, die einerseits mit einem Stift 2. 36 der Platte 214 und anderseits mit einem Stift 2. 38 verbunden ist.
Der Stift 2. 38 ragt durch einen Schlitz der Platte 214 hindurch und ist an der Stange 222 befestigt. Wenn die Hebel 218, 2, 20 geöffnet sind, so halten feste Stifte. 240 derselben die Klinken 221, 226 aus Verzahnungen 242 der Kanten der Stange 222 ausgehoben.
An den inneren Enden der Hebel 218 und 220 sind Lehren 250 und Fühler 232 vorgesehen, u. zw. sind die Glieder in ähnlicher Weise wie die Glieder 97, 98 durch exzentrische Stifte 2. 3 einstellbar. Die Lehren 250 treten mit den Seiten des Schuhes und die Fühler 252 mit der Sohle in Beriun'ung. Leisten 234 der Fühler 252 überragen die Kanten der Sohle und beugen Aufwärtsbewegungen der letzteren vor. Das innere Ende der Stange 222 ist rechtwinkelig herabgebogen, so dass ein Anschlag 2. 56 für das hintere Ende der Sohle und des Schuhes geschaffen wird.
An der Platte 212 angebrachte Rollen 2. 58 treffen während der Bewegung des Schiebers. 54 gegen das Kissen 31 mit Kurvenstangen 260 zusammen, so dass sieh die Lehren 250 und die Fühler 252 auf das Kissen 31 senken können. Die Einwärtsbewegung des Schiebers 54 gegen das Kissen wird durch ein Gewicht 262 (Fig. 1) hervorgebracht, das an einer Kette 264 angebracht ist. Die Kette 264 ist über eine bei 42 an der Platte 40 drehbare Scheibe 266 geführt und geht durch einen Schlitz 268 (Fig. 1) der Platte 64 zu dem Schieber 54. Das Auseinanderbewegen der Glieder 230, 230 und 252, 2. 52 und das Zurückziehen des Schiebers 54'wird durch eine Kette 270 bewirkt, die bei 272 mit der Kurvenplatte 216 verbunden ist.
Die Kette270 läuft über eine, an der Platte 46 drehbaren Scheibe 274 und von dort zu einer der Scheibe 188 entsprechenden Scheibe und ist bei 191 mit dem Trethebel 190 verbunden. Durch Senken dieses Trethebels werden die Fühler und die Lehren an den Spitzen-und Fersenenden des Kissens gleichzeitig von dem Kissen hinwegbewegt.
Das Einstellen des Vorderteiles der Sohle und des Schuhes beginnt durch Einwärtsbewegung des Schiebers 54 unter dem Einfluss des Gewichtes 262. Die Glieder 252, 256 werden zunächst gegen den Schuh vorgerückt und fallen auf das Kissen 31 auf, wenn die Rollen 23. S von den Enden der Kurvenstangen 260 abgleiten. Die Bewegung des Schiebers J4 wird durch Zusammentreffen desselben mit einem
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Schraube 273 steht in verschiedenen Abständen von den Seiten- und Endflächen des Blockes 271, so dass durch Drehung des Blockes eine dieser Flächen den Anschlag für den Schieber 54 bildet. Auf diese Weise können die Lagen der Lehren 250 und der Fühlern 252 in der Längsrichtung des Kissens verändert werden.
Wenn der Zug auf die Kette 270 aufhört, so wird die Kurvenplatte 216 durch ihre Feder 227 einwärts bewegt. Die sieh hiebei schliessenden Fühler 252 finden dann die durch den Arbeiter auf das Kissen aufgelegte Sohle, und der Anschlag 2. 56 wird gegen Auswärtsbewegung gesichert. Wenn der Schuh zwischen die Lehren 250 eingeführt wird, so mag es notwendig sein, den rückwärtigen Teil der Sohle mit Bezug auf den Vorderteil quer zu verschieben, damit die Sohle richtig auf den Schuh passt. Zu diesem Zweck können die Hebel 218,, 220 in der beschriebenen Weise gemeinsam in der Querrichtung des Kissens bewegt werden, aber keine Auseinanderbewegung ausführen.
Nachdem der Schuh und die Sohle in der beschriebenen Weise einander gegenüber auf dem Kissen 31 in die beabsichtigte Lage gebracht worden sind, soll zunächst ein anfänglicher Druck auf den
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wird die Sohle und der Boden des Schuhes in die richtige senkrechte Beziehung zu dem Kissen gebracht und das letztere kann dann durch Volumverminderung des Gefässes 30 einen zusätzlichen Druck auf
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ein Doppel der für den Kolben 284 bestimmten Vorrichtung.
Wenn der Arbeiter einen Schuh in der beschriebenen Weise auf das Kissen aufgebracht hat und den anfänglichen Druck auf den eingeleisteten Schuh ausüben will, so schwingt er die Konsolen 310, 310 in senkrechte Lagen, wobei der Kolben 284 in senkrechter Übereinstimmung mit dem dazugehörigen Kolben 322 oberhalb des Leistenhalses (Fig. 3) gebracht wird. Durch diese Bewegung der Konsole 310 wird der Kolben 322 in Übereinstimmung mit dem Kolben 290 oberhalb des Spannes des Schuhes gebracht.
Der Arbeiter erfasst mit jeder Hand einen Hebel 334 und schwingt beide Hebel 334 in aufrechte Lage. Die Kurvenflächen 336, 336 sind so gestaltet, dass diese Bewegung der Hebel kein Herabdrücken der Kolben 322, 322 herbeiführt. Irgend ein Raum zwischen den Kolben 284, 291 und dem Schuh oder zwischen den oberen Enden dieser Kolben und den Kolben. 322 wird durch Herabdrücken der Hebel 334, 5. 34 beseitigt. Flanschstücke 335 der Hebel 3 : ; 4 beugen dem Herabgleiten der Hände des Arbeiters auf den Hebeln 334
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als es der Schlitz 328 zulässt.
An der rechten Seite der Maschine ist eine ähnliche Anordnung getroffen, die selbsttätiges Auslösen der Klinke. 3, J8 gewährleistet.
An der linken Ecke des Kastens 28 des Presskissens ist ein L-förmiger Fuss 350 ausgebildet, dessen
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Kasten zu der Knagge 352 und dem Flansch 3J8. Stifte 362 begrenzen die Einwärtsbewegung des Kastens. Durch die beschriebene Anordnung erfolgt nicht nur die richtige Einstellung des Kastens 2. S. sondern auch diejenige der Bügel 280, 280 und 294,294.
Der Boden des Kastens 28 (Fig. 4) weist einen aufwärts bewegbaren Teil 366 auf, der über einem Kolben 368 liegt, wenn der Kasten 28 in der beschriebenen Weise auf dem Tisch 20 aufgebracht und eingestellt worden ist. Der Kolben 368 ist an einen Hebel 370 an einem Punkt angelenkt, der in kürzerer Entfernung von einem Ende des Hebels 870 stellt als von dem andern Ende desselben. Das Ende des längeren Armes des ungleicharmigen Hebels 3'10 ist bei 374 mit dem kürzeren Arm eines ungleicharmigen Hebels 376 verzapft, der um einen in Augen der unteren Seite des Tisches 20 eingesetzten Zapfen 37 bewegbar ist.
Das Ende des längeren Armes des Hebels 376 ist durch ein Lenkstiiek 380 (Fig. 1) mit einem dritten, ungleicharmigen Hebel 382 (Fig. 2) verbunden. Das Ende des kürzeren Armes des Hebels 382 ist um eine Stange 384 bewegbar, die durch Augen 386 des linken Fusses 22 des Tisches 20 hindurchragt. An den längeren Arm des Hebels 382 ist ein schweres Gewicht 388 angehängt. Wenn sieh das Gewicht 388 durch Schwerkraft senkt, so wird der Kolben 368 mit Rücksicht auf die beschriebene Hebelübersetzung mit verhältnismässig grosser Kraft gegen den bewegbaren Teil. 366 des Bodens des Kastens 28 angehoben.
Hiedureh wird die Bodenwandung 33 des Gefässes. 30 gehoben und aufwärts gedrückt, und da die Seiten des Gefässes durch die Wandungen des Kastens 28 und die obere Fläche des Kissens durch die Schuhsole von Formveränderungen abgehalten wird, wird der Druck des Kolbens 368 durch das Verdrängen der sich in dem Gefäss befindliehen Flüssigkeit auf den Boden der Schuhsohle übertragen. Die beschriebene Hebelübersetzung und die Wahl des Gewichtes ist vorzugsweise so bemessen, dass ein Druck von ungefähr 5 hy auf jeden Quadratzentimeter der Sehulisole ausgeübt wird.
Wenn ein kleinerer Schuh der Bearbeitung unterzogen wird, so ist nur eine kleinere Fläche des Kissens 31 durch die Sohle verdeckt und demzufolge quillt das Kissen 31 in grösserem Massstabe um den Umfang der Sohle herum, namentlich an den Enden des Schuhes, herauf. Dieses unbeabsichtigte Aufquellen kann solche Dimensionen annehmen, dass der auf jeden Quadratzentimeter der Schuhsole ausgeübte Druck beträchtlich herabgesetzt wird. Bekanntlich ist die Längenveränderung der Schuhe beträchtlich grösser als die Breitenveränderung, und demzufolge braucht der Breitenveränderung keine besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden, insofern es das Aufquellen des Kissens 31 an den Seiten verschieden breiter Schuhe betrifft.
Demzufolge sind in der dargestellten Ausführungsform Vorkehrungen getroffen, die nur dem Aufquellen des Kissens an den Enden des Schuhes Rechnung tragen. Unter den
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verschiebbar, durch die die Teile des Kissens 31 an den Enden des Schuhes verdeckt werden können. Die inneren Enden dieser Verdeckplatten sind im wesentlichen entsprechend der Gestalt des Spitzen-bzw. des Fersenendes des Schuhes kurvenförmig ausgebildet. Fig. 10 lässt erkennen, dass das innere Ende
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und diejenige des Kastens 38 greifen.
An dem äusseren Ende der Platte ist ein sehmaler Teil-396 ausgebildet, der durch einen Schlitz des Endes des Kastens 28 hindurchragt und einen Flansch 389 bildet, mittels dem die Platte 392 von Hand aus in der Längsrichtung der Pressform 31 eingestellt werden kann.
Die für das Spitzenende des Schuhes bestimmte Platte 390 ist in ähnlicher Weise einstellbar an dem andern Ende des Kastens angeordnet.
Jedes Gefäss 30 mit dem dazugehörigen Kasten 28 und Spannbügeln bildet ein einheitliches Ganzes bzw. eine Einzelpressvorrichtung, die mit dem unter Druck gehaltenen Schuh aus der Presse herausge- nommen werden kann. Es ist daher eine verhältnismässig grosse Anzahl derartiger Einzelpressvorrichtungen notwendig, die mit dem Schuh unter Beibehaltung des hervorgebrachten Druckes unabhängig von der Presse bis zum vollständigen Eintrocknen des Klebstoffes aufgespeichert werden können.
Demzufolge müssen Vorkehrungen getroffen werden, um den bewegbaren Teil 366 des Bodens des Gehäuses 28 vor dem Herausnehmen der Einzelpressvorrichtungen aus der Presse in derjenigen Lage zu sichern, in die der Kolben 368 den Teil 366 gebracht hat. Zu diesem Zweck ist die in den Fig. 10--13 dargestellte Einrichtung getroffen.
An dem bewegbaren Teil 366 des Bodens des Kastens ist ein Fortsatz in der Form eines Keiles 400 ausgebildet, dessen unteres Ende mit dem Kolben 36S zusammentrifft (Fig. 12). Um einen in den Boden des Gehäuses 28 eingesetzten Zapfen 402 ist ein Hebel 404 bewegbar, dessen Kerbe 40J eine Seite des
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Keiles 400 und demzufo'ge auch Bewegungen des bewegbaren Teiles 366 in der Längsrichtung der durch eine Feder 408 gegeneinander gehaltenen Hebel 404, 406. Die äusseren Enden der Hebel 404, 406 ragen
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durch einen Schlitz des Endes des Gehäuses 28 hindurch (Fig. 10) und werden durch einen flachen Teil 409 des Gehäuses 28 gestützt.
Ein an dem freien Ende des Hebels 404 befestigten Glied 410 ist bei 412 mit einem Arm 414 verzapft, in dem ein Schieber 416 angeordnet ist. Eine an einen festen Stift 420 des
Armes 414 angehängte Feder 418 sucht den Schieber 416 mit Bezug auf den Arm 414 auswärts zu be- wegen. In eine an der oberen Fläche des Schiebers 416 ausgebildete Verzahnung 422 fällt eine an den
Arm 414 angeordnete, federbelastete Klinke 424 ein, die den einwärtsgeschobenen Schieber 416 von Aus- wärtsbewegungen abhält. Wenn der Keil 400 gegen Bewegungen gesichert werden soll, so drückt der
Kolben 368 den Fortsatz 400 herauf, wobei die Hebel 404, 406 durch die Feder 408 geschlossen und gegen die Keilflächen des Keiles 400 bewegt werden.
Der Arm 414 wird durch eine Feder 426 gegen den
Hebel 406 geschwungen, und die freigegebene Klinke 434 ermöglicht es der Feder 418, den Schieber 416 auswärts zu bewegen. Um den Keil 400 zu sperren, hakt der Arbeiter seinen Finger über einen Stift 4se8 des Armes 414 und bewegt den Schieber 416 mit seinem Daumen einwärts.
Das innere keilförmig gestaltete Ende des Schiebers 416 trifft zunächst mit der ebenen Fläche 209 (Fig. 10) des Hebels 406 zusammen und sichert die Hebel 404, 406 in der Schliesslage. Wenn der Arm 414 dann gegen den
Kasten geschwungen wird, so wird das keilförmige Ende des Schiebers 416 über eine kurvenförmige
Fläche 430 des Hebels 406 gedrängt, bis dieses Ende auf einer ebenen Fläche 421 des Hebels 406 aufliegt. Die Bewegung des Armes 414 wird durch einen Ansehlagstift 4. 33 des Hebels 406 begrenzt.
Der von den Kolben. 368 auf den Keil 400 ausgeübte Druck kann nunmehr aufgehoben werden.
Dies wird durch einen Trethebel 4. 32 (Fig. 1) bewirkt, der bei 4. 34 an den rechten Hinterfuss 22 angelenkt ist. Eine einerseits mit dem Trethebel 432 verbundene Kette 4. 38 ist über eine an dem Tisch 20 angebrachte Scheibe 440 geführt und anderseits mit dem Hebel 382 verbunden. Wenn das Tretbrett 436 des Trethebels 4. 32 herabgedrückt wird, so hebt das ansteigende Gewicht :, 88 den Druck auf den Kolben : 368 auf und eine mit dem rechten Vorderfuss 22 und dem Zapfen. 374 zwischen den Hebeln : 376,. 376 verbundene Feder 442 bewirkt das Zurückziehen des Kolbens 868.
Der Trethebel dz wird in htrabgedritekter Lage durch einen Knopf 444 gehalten, der bei 446 an dem rechten Vorderfuss 22 drehbar ist und durch eine Feder 448 in waagrechter Lage gehalten wird. Wenn der Trethebel herabgedrückt wird, so dreht sich der Knopf 444 und der letztere wird durch die Feder 448 in waagrechte Lage zurückgeführt, nachdem der Trethebel den Knopf wieder unterragt. Damit Drehung des Knopfes 444 unter dem Einfluss des sich aufwärts zu bewegen suchenden Trethebels 4 : 32 verhindert werden, ist eine Klinke 450 vorgesehen. Diese Klinke bildet einen Teil eines bei 452 drehbaren Winkelhebels, der durch eine Feder 454 so beeinflusst wird, dass ein Arm desselben unter den Knopf 444 greift.
Der andere Arm dieses Winkelhebels kann durch den Fuss des die Presse bedienenden Arbeiters Iierabgedrüekt werden, um den Knopf 444 freizugeben und Senken des Gewichtes. 388 zuzulassen.
Das Gewicht. 388 kann durch Auslösen der Klinke 450 freigegeben werden, ehe der Trethebel 198 herabgedrückt wird, so dass das Gewicht. unter-Überwindung des Widerstandes der kleineren Gewichte 166, 262 die die Sohle haltenden und den Schuh einstellenden Vorrichtungen von dem Kissen hinwegbewegt, und in diesem Falle wird der Widerstand der kleineren Gewichte 166, 262 ausgenutzt, um zu plötzliches Übertragen der Kraft auf den Kolben : 168 zu verhindern. Eine an dem Trethebel 190 drehbare
Stange 456 ragt durch ein Loch einer festen Knagge 458 des Hebels. 382 hindurch.
Zwischen einer einstellbaren Muffe 460 der Stange 456 und dem Hebel 4, 56 befindet sich eine Schraubenfeder 462, die kräftig genug ist, ein teilweises Herabdrücken des Hebels 190 herbeizuführen, wenn das Gewicht. 388 freigegeben wird (Fig. 1 und 2).
Das Gefäss 30, dessen obere Wand oder Fläche 81 als Presskissen bezeichnet worden ist und dessen
Bodenwandung M den erwähnten eindrüekbaren Teil bildet, ist vorzugsweise in der in der Fig. 17 dar- gestellten Weise ausgebildet. Mit Ausnahme der oberen Wandung 31 ist das Gefäss : je in dem Kasten 28 eingeschlossen. Der Deckel 32 Überragt die Wandung 31 derart, dass eine sohlenförmige Fläche der Wandung M blossgelegt ist. Die Wandung 31 ist in der Längsrichtung im wesentlichen entsprechend der Längsrichtung des Umrisses des Bodens eines Schuhes gekrümmt. Diejenigen Teile, auf denen der Vorder- teil und der Fersenteil des Schuhes aufliegen, sind im wesentlichen flach.
Diese Teile liegen jedoch nicht in gleichlaufenden Ebenen, sondern sie sind zueinander unter einem Winkel geneigt, der ungefähr dem
Durchsehnittswinkel zwischen der Ebene des Vorderteiles und des Fersenteiles verschiedener Schuhe entspricht, beispielsweise eines für Damen bestimmten Schuhes.
Die beiden verhältnismässig flachen Endteile der Wandung 31 sind durch einen Gelenkteil : 15 miteinander verbunden, der gewöhnlich im Längsschnitt und im Querschnitt konvex ist. Der Gelenkteil der Wandung kann ohne weiteres durch das Gelenk der eingebetteten Sohle herabgrdrückt werden, um die konvexe Querkrümmung der letzteren anzunehmen. Hiebei umhüllen die heraufschwellenden Seiten des Gelenkteiles 33 das Sohlengelenk, so dass der Rand der Sohle dicht an das Schuhgelenk ange- schmiegt wird.
Das Gefäss kann beispielsweise aus weichem, vulkanisiertem Gummi bestehen. Wenn das Gefäss aus Gummi hergestellt wird, so werden Gummilagen um einen zerbrechbaren Kern herumgewickelt, um Wandungen der beabsichtigten Dicke zu bilden und das Ganze wird dann vulkanisiert. Dieser Kern wird nach dem Vulkanisieren zerbrochen und durch eine, in eine der Wandungen hineingesehnittene
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Federstahlplatte nur in der Querrichtung verlaufende Schlitze 492 auf. Die Schlitze des für den Vorderteil der Sohle bestimmten Teiles der Stahlplatte 480 münden in Löcher 494. Die Biegsamkeit der Platte 4S0 dieser Ausführungsfoirm ist sowohl in der Längsrichtung als auch in der Querrichtung dieselbe.
@ DerSohlenrand überragt sowohl Schuhe verschiedener Gattung als auch rechte und linke zusammen- gehörige Schuhe an der Aussenseite der Ballenlinie in verschiedenem Massstabe. Es können zunächst alle rechten Schuhe gleicher Gattung und dann die linken dazugehörigen Schuhe der Bearbeitung unter- zogen werden oder linke und rechte Schuhe können der Presse abwechselnd dargeboten werden. In beiden Fällen müssen die mit der Sohle und dem Schuh an der Ballenlinie in Berührung tretenden Fühler und Lehren 95, 96 eingestellt werden, und gemäss der Erfindung sind Vorkehrungen getroffen. um die für die gegenüberliegenden Seiten bestimmten Fühler und Lehren gleichzeitig einzustellen.
Fig. 19 und 20 lassen erkennen, dass die Köpfe der Stifte 108, durch die die Glieder 96 mit Bezug auf die Glieder 95 eingestellt werden, zu in Zahnstangen 498 eintretenden Zahnrädern 496 ausgebildet sind. Diese Zahnstangen werden mit den Zahnrädern 496 durch Platten 500 in Eingriff gehalten, durch deren Schlitze 502 abgesetzte Teile der Stifte 108 hindurchragen. Ein um den Zapfen 74 drehbarer Hebel 504 weist an seinem über den Zapfen 74 hinaus verlängerten Teil einen Zahnbogen J06 auf, der mit einem ähnlichen um den Zapfen 75 bewegbaren Zahnbogen 508 in Eingriff steht. Eine der Zahn- stangen 498 ist bei 510 mit dem Zahnbogen 508 verbunden, und die andere Zahnstange ist bei 512 mit dem Hebel 504 verbunden.
Die Entfernung des Zapfens 510 von dem Zapfen 75 des Zahnbogens jus ist gleich derjenigen des Zapfens 74 von dem Hebel 504. Durch Bewegung des Hebels 504 werden die Zahnstangen 498, 498 gegenläufig um gleiche Strecken bewegt, wobei eine dementsprechende Einstellung der Glieder 96 mit Bezug auf die Glieder 95 stattfindet.
Wenn die Maschine in Gebrauch genommen werden soll, so nehmen die Teile die in der Fig. l dargestellte Lage ein, ausgenommen, dass der Bügel 280 dem Anschlag 286 anliegt. Der Arbeiter legt
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worden ist. Der Arbeiter presst diese Sohle herab, wobei der doppelkonvexe Gelenkteil des Kissens 31 sieh der konkaven Querkrümmung der Sohle an dem Gelenk und an jeder Seite der Sohle anpasst. Der Arbeiter gibt dann die Klinke 200 frei, so dass die Gewichte 166, 262 die Fühler und Schuhlehren gegen das Kissen 31 vorrÜcken. Die Schieber 53, J4 kommen durch Zusammentreffen mit den Anschlägen 174 und 271 zum Stillstand, wobei die Kurvenstangen 164, 260 die Fühler und Lehren auf das Kissen 31 herabfallen lassen.
Während der Einwärtsbewegung der Schieber 53, 54 treffen die Stangen 114. 222 mit den Längsenden der Sohle zusammen und kommen dann zum Stillstand. Die Fühler 98, 96. 253 werden dann durch die unter dem Einfluss der Federn 148, 224, 227 stattfindende Einwärtsbewegung der Kurvenplatten 80, 82, 216 gegen die Sohle bewegt und die Stangen 114 ?222 werden gegen Auswärts- bewegung gesperrt. Die Sohle wird nunmehr in derjenigen Lage gehalten, in die der Arbeiter dieselbe gebracht hat. Wenn eines der beiden Fühlerpaare die Sohle früher erreicht als das gegenüberliegende Fühlerpaar so schwingt die betreffende Kurvenplatte um ihren Zapfen und setzt die Einwärtsbcwcgung
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fort.
Die mit dem Umriss der Sohle in Berührung getretenen Fühlerpaare werden durch die schrägen Schlitze der Kurvenplatten in ihren Lagen gesperrt und können mit Bezug aufeinander keine Auswärtsbewegungen ausführen. Die Sohle kann jedoch durch den Arbeiter mit den Fühlerpaaren an einem oder dem andern Ende in begrenztem Massstabe mit Bezug auf das Kissen 31 seitlich verschoben werden.
Nunmehr kann der zu der richtig auf dem Kissen eingestellten Sohle gehörige Schuh in der Presse eingeführt werden. Der Schuh, auf dessen Boden ebenfalls Klebstoff aufgetragen worden ist, wird dann unter den Spitzendrücke geschoben und durch die Lehren dz 97, 260 ohne weiteres mit Genauigkeit der Sohle gegenüber richtig eingestellt.
Der Arbeiter erfasst nunmehr, nachdem vorerst Bügel 280 aufgestellt worden ist, mit jeder Hand einen der Hebel 334 und schwingt die Konsolen 310, 310 in senkrechte Lage über die beiden Enden des Schuhes, im Falle die Knaggen 342 der Konsolen dies nicht schon bewirkt haben sollten. Durch Herab- drucken der Hebel 334 werden die Muffen 320 herabgeschoben und die Kolben 284, 290 mit dem Spitzenteil des Schuhes und der Oberfläche des Leistenhalses in Berührung gebracht. Durch Bewegung der Hebel 334 gegen die Maschinenfront wird die Einwirkung der Kurvenflächen 336, 336 auf die Kolben 322, 322 herbeigeführt.
Wenn der anfängliche Druck auf ein oder auf beiden Enden des Schuhes erhöht werden soll, so wird ein oder der andere Handhebel 34 wieder in aufrechte Lage geschwungen, worauf der Arbeiter der betreffenden Muffe 320 durch Herabdrücken des aufgerichteten Handhebels 334 eine weitere Abwärtsbewegung erteilen kann. Wenn der Arbeiter festgestellt hat, dass der anfängliche Druck ein gegebenes Mass beträgt, so schwingt er die Handhebel 334, 334 in die in der Fig. 1 dargestellte Ausgangslage zurück. Die Kolben 322, 322 werden dann durch die Federn 326, : 326 angehoben und die Konsolen 310, 310 schwingen durch ihr Eigengewicht in die in der Fig. 1 dargestellte Lage zurück.
Hiebei wirken die Stangen 344 auf die Hebel 346 ein, um die Klinken : 330 auszulösen, und die Federn 326 können nunmehr die Muffen 320 anheben.
Der Schuh ist jetzt für das Ausüben des endgültigen Druckes bereit, und der Arbeiter kann die Klinke 450 auslösen, um das Gewicht 888 auf den Kolben 368 einwirken zu lassen. Wenn sich das Gewicht 388 senkt, so bewirkt die Knagge 458 des Hebels 882 durch Vermittlung der Feder 452 Zurückziehen der Kurvenplatten 80, 82 und 216, wobei die Fühler und die Lehren sich von der Sohle bzw. von dem Schuh entfernen und die Schieber 53, 54 teilweise zurückgezogen werden. Diese Anordnung leistet Gewähr, dass die Fühler und die Lehren dem Ausüben des endgültigen Druckes auf die Schuhsohle in keiner Weise im Wege stehen.
Die Kurvenplatten 80, 82, 216 werden während der Zurückbewegung durch das Zusammentreffen der Stifte 150, 148, 229 mit den zlockenförmizen Kerben der Platten 62, 68 und 122 in die Mittellagen zurückgeführt. Der Arbeiter kann jetzt das Zurückziehen der Schieber 53, 54 durch Herabdrücken des Trethebels 198 vollenden, um den Einfluss der Feder 462 zu beseitigen, so dass das Gewicht 388 mit voller Kraft auf den Kolben. 368 einwirkt. Der Kolben 368 drückt auf die Boden- wandung des Gefässes, indem er den bewegbaren Bodenteil 366 des Kastens 28 in diese Wandung hinein- presst. Der Arbeiter bewegt dann in der beschriebenen Weise den Schieber 416 und den Arm 414, um die Hebel 404, 406 dem Keil 400 gegenüber zu verriegeln.
Hierauf drückt der Arbeiter den Trethebel 486 herab, um das Gewicht 388 anzuheben und den auf den Kolben 368 ausgeübten Druck aufzuheben. Der
Kasten 28 oder die Einzelpressvorrichtung kann dann mit dem unter Druck gehaltenen Schuh aus der
Maschine herausgenommen und bis zu dem stattgefundenen Eintrocknen des Klebstoffes beiseitegestellt werden. Durch Bewegung des Armes 414 von Hand aus oder unter Zuhilfenahme eines geeigneten
Werkzeuges wird schliesslich der Keil 400 freigegeben. Der Schuh ist dann nur dem anfänglichen Druck ausgesetzt und nach erfolgtem Auslösen der Klinken 304, 304 kann der Schuh mit der fertig geklebten
Sohle aus der Einzelpressvorrichtung herausgenommen werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Presse zum Ankleben von Sohlen an Schuhwerk, bei der die Sohle und der Schuh gegen die elastische freie Oberfläche eines mit Flüssigkeit gefüllten Druckkissen gehalten wird, dessen übrige Wandungen von einem starrwandigen Gehäuse umschlossen werden, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem die Sohle nicht berührenden Teil des elastischen Presskissens ein Druck ausgeübt wird, den die eingeschlossene Flüssigkeit auf die Sohle überträgt.