AT123513B - Presse zum Ankleben von Sohlen an Schuhwerk. - Google Patents

Presse zum Ankleben von Sohlen an Schuhwerk.

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AT123513B
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  Presse zum   Anidebeu   von Sohlen an   Schuhwerk.   



   Die vorliegende Erfindung betrifft Pressen zum Ankleben von Sohlen an   Schuhwerk,   mit einem Druckkissen. 



   In den bisher bekanntgewordenen Pressen dieser Gattung war das Einstellen des Schuhes mit Bezug auf die an den letzteren anzuklebende Sohle meistenteils von dem Gutdünken des die Presse bedienenden Arbeiters   abhängig.   



   Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.   Fig. l   ist ein Schaubild der Presse. Fig. 2 ist eine Seitenansicht. Fig. 3 ist ein Längsschnitt teilweise im Schnitt des oberen Teiles der Presse. Fig. 4 ist eine Einzelansicht. Teile des   Spitzen druckers in auseinander   genommener Lage darstellend. Fig. 5 ist ein Schaubild des Tisches und der zum Einstellen des Gehäuses des Druekkissens dienenden Vorrichtung. Fig. 6 ist ein Grundriss der Vorrichtung zum Halten und Einstellen der Sohle. Fig. 7 ist ein Längsschnitt der den Vorderteil der Sohle einstellenden und festhaltenden Vorrichtung. Fig. 8 zeigt die in der Fig. 7 dargestellten Teile in auseinander genommener Lage. Fig. 9 ist ein Schnitt nach der Linie IX-IX der Fig. 8.

   Fig. 10   ist cm hehaubild   des   rückwärtigen   Endes des Gehäuses des Druckkissens und benachbarter Teile. Fig. 11 ist ein Grundriss des   rückwärtigen   Endes des Gehäuses des Druckkissens. Fig. 12 ist ein Schnitt nach der Linie XII-XII der Fig. 11. Fig. 13 ist ein Längsschnitt gewisser Teile der Fig. 10. Fig. 14 ist ein Schaubild der den Fersenteil der Sohle einstellenden und festhaltenden Vorrichtung. Fig. 15 ist ein   Sehaubild   gewisser Teile der Fig. 14. Fig. 16 ist ein Querschnitt der die Sohle haltenden und den Schuh an dem Fersenende einstellenden Vorrichtung. 



  Fig. 17 ist ein Schaubild teilweise im Schnitt des das Druckkissen bildenden Gefässes. Fig. 18 ist ein Schaubild teilweise im Schnitt einer abgeänderten Ausführungsform des Druckkissen. Fig. 19 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 6, und erläutert insbesondere eine Vorrichtung zum gleichzeitigen Einstellen der gegenüberliegenden auf die Sohle und den Schuh einwirkenden Einstellglieder. Fig. 20 ist ein Schnitt nach der Linie XX-XX der Fig. 19
An dem von   Füssen 22 getragenen   Gestell 24,26 ist ein Tisch 20 angebracht, der einen Kasten 
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 bildet den   eindrückbaren   Teil des ganzen Kissens. An dem Gehäuse 28 ist bei. 34 ein Deckel 32 angebracht, dessen sohlenförmige Öffnung gross genug ist, um die grösste, der der Bearbeitung zu unterziehenden Sohlen aufnehmen zu können.

   Das Gefäss. 30 enthält eine Flüssigkeit, beispielsweise Wasser, doch wird das Gefäss 30 nicht vollständig mit Wasser gefüllt, damit die blossgelegte, das Kissen bildende   Fläche 31   schwammig, leicht biegsam und schmiegsam ist und sieh einer auf das Kissen aufgebrachten Sohle anpassen kann. Der Umriss des Kissens 31 ist so gewählt, dass es durch sanftes Einbetten der seitens des Arbeiters auf das Kissen aufgelegte Sohle ungefähr den Umriss eines Schuhes annimmt, an dem die Sohle befestigt werden soll. 



   An einem Ende des Tisches 20 ist eine aufrechte   Platte ; ; 6   vorgesehen, die durch Streben 38 einstellbar an den Endplatten 24 befestigt ist. In ähnlicher Weise ist an dem gegenüberliegenden Ende des Tisches 20 eine Platte 40 angebracht. An der Platte 36 ist bei 42 eine Platte 44 drehbar, die mit dem 

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 Vorderteil der Sohle und des Schuhes in Berührung tretende Fühler und Lehren trägt, und an der Platte 40 sind mit dem Fersenende der Sohle und des Schuhes in Berührung tretenden Teile angebracht. Die um die Zapfen   42   eingestellten Platten 44, 46 werden durch Stege   48,   49 in ihren Lagen gesichert (Fig. 2), deren obere Enden drehbar mit den dazugehörigen Platten 44, 46 verbunden sind.

   Die Stege 48, 49 besitzen   Stift- und Schlitzverbindungen   mit den aufrechten   Platten-36,   40. An jeder Seite der Platte 44 sind zwei Streifen 50, 51 vorgesehen, die durch einen schmalen Distanzstreifen voneinander getrennt sind. 



  Auf diese Weise werden zwischen den Streifen 50, 51 Nuten geschaffen, die den seitlichen Kanten eines 
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 sich in der Nähe ihrer inneren   Enden zwei Hebelpaare 7U, 71 und 72, 7 ). Das   obere Hebelpaar liegt gerade oberhalb des unteren Paares, und die inneren Arme der oberen Hebel sind länger als die   entspreehen-   den Arme der unteren Hebel 72, 7. 3. Zapfen 74, 75 ragen durch Löcher 76 der oberen Platte 66 und der unteren Platte 64 hindurch. Der Zapfen 74 bildet den gemeinsamen Drehpunkt der Hebel 70. 72. und der
Zapfen 75 dient den Hebeln 71, 73 als gemeinsamer Drehpunkt. An den Zapfen 74,   7-5   sind Bunde 78 vorgesehen, so dass oberhalb und unterhalb der Hebel Raum für Kurvenplatten 80, 82 geschaffen wird. 



  An jeder der Kurvenplatten 80, 82 sind drei gerade Schlitze 84, 85   und ? angebracht.   Die Schlitze 84 und 86 jeder Platte sind mit Bezug aufeinander geneigt, und die inneren Enden der Schlitze nähern sich einander, während die Schlitze 88 in Richtungen verlaufen, in denen sie den durch die andern beiden 
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 Hebels 70 und ein herabreichende Stift des äusseren Armes des Hebels 72 ein. Die Hebel 71, 72 an der gegenüberliegenden Seite sind in ähnlicher Weise mit dem Schlitz 86 der Kurvenplatte 82 verbunden. 



  An dem inneren Ende jedes Hebels 70, 71 sind mit dem   Werkstück   in   Berührung   tretende Glieder 95, 96 vorgesehen (Fig. 9). Diese Glieder bilden Lehren   95,   die mit dem Schuh oberhalb der Sohle in   der Nähe   der Ballenlinie in Berührung treten. Die Glieder 96 sind Fühler, die mit den   Kantenflächen   der auf das Kissen 31 aufgelegten Sohle zusammentreffen. An dem inneren Ende jedes Hebels   72,   7. 3 sind zwei Glieder 97, 98 angebracht. 97 sind Lehren, die in der Gegend der Spitzkappennaht oberhalb der Sohle mit dem Schuh in Berührung treten, und die Glieder oder Fühler 98 treffen unterhalb der Lehren 97 mit den Kanten der Sohle zusammen.

   Die Fühler 98 sind an bei   102   drehbaren Armen 100 der Hebel   70,   71 ausgebildet. Die Fühler 98 bilden Teile der bei 106 drehbaren Arme 104 der Hebel   72, 7. 3. Die Glieder 9J,   96 und 97, 98 können mit Bezug aufeinander eingestellt werden. In dem Ende jedes Hebels 72,   7.)   ist ein geköpfter Stift 108 (Fig. 9) drehbar, dessen exzentrischer Teil 110 in ein Loch des Armes 100 bzw.   l04   eintritt. Die Stifte 108 können durch ihre vierkantigen Köpfe gedreht werden, wobei die Arme 100 und 104 einwärts oder auswärts geschwungen werden, so dass die die Sohle einstellenden Fühler 96, 98 mit Bezug auf die Sehuhlehren 95, 97 entsprechend der jeweiligen Breite des den Schuh überragenden Sohlenrandes eingestellt werden.

   Die Breite des überragenden Sohlenrandes an den Seiten eines Schuhes ist nicht nur an den gegenüberliegenden Seiten ein und desselben Schuhes verschieden, sondern sie hängt auch von der abweichenden Beschaffenheit rechter und linker zusammengehöriger Schuhe ab. Demzufolge sind die Glieder 96, 98 unabhängig von den Gliedern 95, 97 einstellbar. Die vorgenommenen Einstellungen werden durch Zeiger 112 kenntlich gemacht, welche die Lagen der exzentrischen Teile 110 der Stifte 108 andeuten. 



   Mit dem Spitzende der Sohle und des Schuhes trifft eine Lehre 116 und ein Fühler 118 zusammen, u. zw. sind diese Teile an dem inneren Ende einer Stange 114 angebracht. Da der das Ende des   Schuhes   
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 verschiebbar und wird durch Rippen 120 der unteren Seite einer Deckplatte   122 geführt.   Die Deckplatte 122 wird in ihrer Lage durch Schrauben 124 gehalten, die in die Enden der Zapfen   74, 73 hineingeschraubt   
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 zähne   132   der Stange 114 sind um eine halbe Zahnbreite zueinander versetzt, und die Klinken   126,   128 werden   gewöhnlich   durch Stifte   136   der Hebel 70, 71 ausser Eingriff mit den Verzahnungen der Stange 114 gehalten.

   Die Stange 114 wird gewöhnlich gegen den Schuh durch eine verhältnismässig sehwaehe Feder 140 (Fig. 7) gehalten, die einerseits mit einem Stift 141 des äusseren Endes der Stange 114 und anderseits mit einem Stift   14.'3   der Deckplatte 122 verbunden ist. Die   Kurvenplatten   80, 82 werden durch lange verhältnismässig kräftige Federn 144,   148   vorwärts gedrängt. Die obere Feder   144   ist mit einem Stift 146 der Kurvenplatte 82 und mit dem Stift 142 verbunden. Die untere Feder 148 ist in ähnlicher 

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 Weise einerseits mit einem Stift 150 der Kurvenplatte 80 und anderseits mit einem abwärts reichenden Stift 152 der Platte 64 verbunden. Die Stifte 146 und 150 ragen durch verhältnismässig breite Schlitze 154, 156 der Platten 66, 64 hindurch.

   Wenn die Kurvenplatten unter Überwindung der Spannung der Federn 144,   148   herausgezogen werden, so treten die Stifte 146, 150 in glockenförmige Kerben   158,   159 der Platten 62, 48 ein, um mit dem WerkstÜck in Berührung tretenden Glieder nach der Ingebrauchnahme in die Mittellage   zurückzuführen.   An der unteren Seite der Platte 64 sind Blöcke 160 vorgesehen, deren äussere Enden Rollen 162 tragen. Die Rollen 162 liegen gewöhnlich an Kurvenstangen 164 an, die an den Streifen 50 angebracht sind. Der Schieber   5. 3   wird gegen das Kissen durch ein Gewicht 156 (Fig. 2) bewegt, das an dem unteren Ende einer Kette 168 angebracht ist. Die Kette 168 ist über eine auf dem 
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 Schiebers mit einem Anschlag 174 des innern Endes der Platte 44 begrenzt (Fig. 7). 



   Das Zurückziehen des Schiebers   6. 3   von dem Kissen 51 wird durch ein rechteckiges Lenkstück 180 (Fig. 8) bewerkstelligt, welches sich zwischen den Kurvenplatten 80, 82 und einem Stift 182 der Platte 80 befindet. Der Stift 182 ragt um ungefähr die halbe Dicke des Lenkstückes 180 in das letztere herauf, und ein ähnlicher Stift 183 erstreckt sich der halben Dicke des   Lenkstückes   180 entlang in das letztere herab. 



  Durch einen auf das   Lenkstüek 7. SO ausgeübten   Zug werden die Kurvenplatten 80, 82 unter Überwindung der Spannung der Federn 144,   148   zurückgezogen, bis die Stifte 92 die Enden der Schlitze 84, 86 erreichen, worauf der Schieber 53 zurückgezogen wird. Das Lenkstück 180 ist mit einer Kette 184 verbunden, die über eine Scheibe 186 (Fig. 2) der Platte 44 geführt ist und durch einen Schlitz der Platte 36 über eine Scheibe 188 zu einem   Trethebel 790 läuft   und bei 191 an dem letzteren befestigt ist. An eine Strebe 194 des um eine Stange 192 bewegbaren Trethebels 190 ist eine Feder 195 angehängt. Das freie herausgebogene Ende des Hebels 190 trägt ein Trittbrett 198.

   Eine Klinke 200 des Trethebels 190 steht mit der unteren Seite der vorderen Winkelstange 26 in   Berührung.   Durch Druck auf das Schwanzstück 202 der Klinke 200 kann der Eingriff der letzteren mit der Winkelstange 26 gelöst werden. 



   Der Arbeiter legt zunächst eine Sohle beliebiger Grösse auf das Kissen 31 auf, ohne dem Einstellen der Sohle besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Vorzugsweise bettet der Arbeiter das Sohlengelenk in den Gelenkteil des Kissens ein. Wenn der Arbeiter die Sohle mit seinen Fingern auf dem Kissen hält, 
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 in Berührung stehen. Die Hebel 72,   M und   die Fühler werden jedoch von relativer Auseinanderbewegung abgehalten. In der Zwischenzeit hat die Feder   141   in ähnlicher Weise auf die Kurvenplatte 82 eingewirkt, um die Hebel   70, 71   zu   schliessen   und die Fühler 96,96 in der Gegend der Ballenlinie mit der Sohle in
Berührung zu bringen.

   Wenn sich die Hebel 70, 71 der Schliesslage nähern, geben sie die Klinken 126, 128 frei, wodurch die Stange   IM   mit dem Fühler 118 gegen Hinwegbewegung von der Sohle gesichert wird. 



   Die Lehrenfläehen 116, 97 und 95 befinden sich in senkrechten Ebenen, die mit Bezug auf die Ebenen   der Flächen 118, 98   und 96 so versetzt sind, dass zwischen diesen   Flächen   Leisten 204 geschaffen werden. 



   Diese Leisten 204 liegen auf dem Rand der Sohle auf und verhindern Aufwärtsbewegung der Sohle. Die
Fühler treten an fünf Punkten mit dem Umfang des Vorderteiles der Sohle in Berührung. Die Sohle kann jedoch als Ganzes in der Querrichtung des Kissens verschoben werden. Die Fühlerpaare 96,96 und   98,   98 sind gegen Bewegungen auseinander gesichert, doch kann jedes Fühlerpaar unabhängig in der Querrichtung des Kissens 31 verstellt werden. Diese Einstellung kann unter Überwindung eines
Reibungswiderstandes durch Bewegung der Kurvenplatten 80, 82 um den Stift 90 bewerkstelligt werden. 



   Die   Grösse   des   Lenkstückes   180 ist so gewählt, dass Querbewegungen der Stifte   182, 183   in entgegen- gesetzten Richtungen stattfinden können. Wenn die Stifte   182, 18'j   in denselben Richtungen bewegt werden, so nimmt die Kette 184 und das   Lenkstiiek   180 an dieser Bewegung der Stifte teil. 



   An dem bereits erwähnten Schieber 54 der rechten Seite der   Maschine   sind Augen 206 (Fig. 14) ausgebildet, in denen sieh Sehraubenzapfen 210 zweier Blöcke 208 drehen können. Die äusseren Enden zweier Platten 212, 214 sind an den oberen und unteren Flächen der Blöcke 208 befestigt. Zwischen 

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 den Platten 212, 214 befindet sieh eine Kurvenplatte   216,   deren Ausbildung ähnlich derjenigen der Kurvenplatte 80 ist. Die Hebel   218, 2. 20 entsprechen   den Hebeln 72 und 73, die Gleitstange 222 der Stange 114 und die Klinken 224, 226 den Klinken 126, 128.

   Die Kurvenplatte 216 (Fig.3) wird durch eine Feder 227 einwärts bewegt, die einerseits mit einem Stift   229   der unteren Seite der Platte 216 und anderseits mit einem Stift   231   der Platte 212 verbunden ist. Der Hebel 218 und die Klinke 224 besitzen   einen gemeinsamen Zapfen 228, der in die Platten 212, 214 eingesetzt ist. Der Hebel : 220 und die Klinke 226   sind an der andern Seite der Vorrichtung in ähnlicher Weise um einen gemeinsamen Zapfen bewegbar. 



  Unter den Hebeln 218, 220 befindet sich ein Zwischenstück 230, das Raum für das Arbeiten der Kurvenplatte 216 schafft. An den äusseren Enden der Hebel   218,     2 : 30   sind abwärts ragende Stifte angebracht, die in schräge Sehlitze 231 der Kurvenplatte 216 eintreten und die inneren Enden der Hebel   218,     220   gegeneinander bewegen, wenn die Kurvenplatte 216 der Einwirkung der Feder   227 ausgesetzt ist. An   deminneren Ende der Kurvenplatte 216 ist ein Schlitz 233 vorgesehen (Fig. 3), in den ein   aufwärts gerichteter   Stift 235 der Platte   21. 2   eintritt.

   Die Platte 216 kann um den Stift   233 Bewegungen ausführen, um   Bewegungen der inneren Enden der Hebel 218,   220   in der Querrichtung des Kissens   37 zuzulassen. Wenn   die Kurvenplatte 216 aufwärts bewegt wird, um die inneren Enden der Hebel auseinander zu bewegen, so tritt der bereits erwähnte Stift 229 in das glockenförmige   rückwärtige   Ende eines Schlitzes   zu   (Fig. 14) der Platte 212 ein, wobei die Platte 212 in ihre Mittellage   zurückgeführt   wird. Die Stange 222 bewegt sich längsweise zwischen Rippen 232 des Gliedes 230 und wird in ihrer inneren Lage durch eine Feder 234 (Fig. 3) gehalten, die einerseits mit einem Stift 2. 36 der Platte 214 und anderseits mit einem Stift   2. 38   verbunden ist.

   Der Stift   2. 38 ragt durch   einen Schlitz der Platte 214 hindurch und ist an der Stange 222   befestigt. Wenn die Hebel 218, 2, 20 geöffnet sind, so halten feste Stifte. 240 derselben die Klinken 221, 226   aus Verzahnungen 242 der Kanten der Stange 222 ausgehoben. 



   An den inneren Enden der Hebel 218 und   220   sind Lehren 250 und Fühler 232 vorgesehen, u. zw. sind die Glieder in ähnlicher Weise wie die Glieder 97, 98 durch exzentrische Stifte   2.     3   einstellbar. Die   Lehren 250 treten mit den Seiten des Schuhes und die Fühler 252 mit der Sohle in Beriun'ung. Leisten 234   der Fühler 252 überragen die Kanten der Sohle und beugen   Aufwärtsbewegungen   der letzteren vor. Das innere Ende der Stange 222 ist rechtwinkelig herabgebogen, so dass ein   Anschlag 2. 56 für   das hintere Ende der Sohle und des Schuhes geschaffen wird. 



   An der Platte 212 angebrachte Rollen   2. 58   treffen während der Bewegung des Schiebers. 54 gegen das Kissen 31 mit Kurvenstangen 260 zusammen, so dass sieh die Lehren 250 und die Fühler   252   auf das Kissen 31 senken können. Die Einwärtsbewegung des Schiebers 54 gegen das Kissen wird durch ein Gewicht 262 (Fig. 1) hervorgebracht, das an einer Kette 264 angebracht ist. Die Kette 264 ist über eine bei 42 an der Platte 40 drehbare Scheibe 266 geführt und geht durch einen Schlitz 268 (Fig. 1) der Platte 64 zu dem Schieber 54. Das Auseinanderbewegen der Glieder   230, 230   und   252, 2. 52   und das   Zurückziehen   des Schiebers   54'wird durch   eine Kette 270 bewirkt, die bei 272 mit der Kurvenplatte 216 verbunden ist. 



  Die   Kette270   läuft über eine, an der Platte 46 drehbaren   Scheibe 274   und von dort zu einer der Scheibe 188 entsprechenden Scheibe und ist bei 191 mit dem Trethebel 190 verbunden. Durch Senken dieses Trethebels werden die Fühler und die Lehren an den Spitzen-und Fersenenden des Kissens gleichzeitig von dem Kissen hinwegbewegt. 



   Das Einstellen des Vorderteiles der Sohle und des Schuhes beginnt durch Einwärtsbewegung des Schiebers   54   unter dem Einfluss des Gewichtes 262. Die Glieder 252, 256 werden zunächst gegen den Schuh vorgerückt und fallen auf das Kissen 31 auf, wenn die Rollen   23. S   von den Enden der Kurvenstangen 260 abgleiten. Die Bewegung des Schiebers J4 wird durch Zusammentreffen desselben mit einem 
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 Schraube 273 steht in verschiedenen Abständen von den   Seiten- und Endflächen   des Blockes   271,   so dass durch Drehung des Blockes eine dieser Flächen den Anschlag für den Schieber 54 bildet. Auf diese Weise können die Lagen der Lehren 250 und der Fühlern 252 in der   Längsrichtung   des Kissens verändert werden.

   Wenn der Zug auf die Kette 270 aufhört, so wird die Kurvenplatte 216 durch ihre Feder   227   einwärts bewegt. Die sieh hiebei schliessenden Fühler   252   finden dann die durch den Arbeiter auf das Kissen aufgelegte Sohle, und der   Anschlag 2. 56 wird   gegen   Auswärtsbewegung   gesichert. Wenn der   Schuh   zwischen die Lehren 250 eingeführt wird, so mag es notwendig sein, den   rückwärtigen   Teil der Sohle mit Bezug auf den Vorderteil quer zu verschieben, damit die Sohle richtig auf den Schuh passt. Zu diesem Zweck können die   Hebel 218,, 220   in der beschriebenen Weise gemeinsam in der Querrichtung des Kissens bewegt werden, aber keine Auseinanderbewegung ausführen. 



   Nachdem der Schuh und die Sohle in der beschriebenen Weise einander gegenüber auf dem Kissen 31 in die beabsichtigte Lage gebracht worden sind, soll zunächst ein anfänglicher   Druck   auf den 
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 wird die Sohle und der Boden des Schuhes in die richtige senkrechte Beziehung zu dem Kissen gebracht und das letztere kann dann durch Volumverminderung des   Gefässes     30   einen   zusätzlichen Druck   auf 
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 ein Doppel der für den Kolben   284   bestimmten Vorrichtung. 



   Wenn der Arbeiter einen Schuh in der beschriebenen Weise auf das Kissen aufgebracht hat und den anfänglichen Druck auf den eingeleisteten Schuh ausüben will, so schwingt er die Konsolen 310, 310 in senkrechte Lagen, wobei der Kolben 284 in senkrechter Übereinstimmung mit dem dazugehörigen Kolben 322 oberhalb des Leistenhalses (Fig. 3) gebracht wird. Durch diese Bewegung der Konsole 310 wird der   Kolben 322   in Übereinstimmung mit dem Kolben 290 oberhalb des Spannes des Schuhes gebracht. 



    Der Arbeiter erfasst   mit jeder Hand einen Hebel 334 und schwingt beide Hebel 334 in aufrechte Lage. Die   Kurvenflächen     336, 336   sind so gestaltet, dass diese Bewegung der Hebel kein Herabdrücken der Kolben 322,   322 herbeiführt.   Irgend ein Raum zwischen den   Kolben   284, 291 und dem Schuh oder zwischen den oberen Enden dieser Kolben und den Kolben. 322 wird durch Herabdrücken der Hebel   334, 5. 34 beseitigt.     Flanschstücke   335 der   Hebel 3 : ; 4   beugen dem Herabgleiten der Hände des Arbeiters auf den Hebeln   334   
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 als es der Schlitz   328   zulässt.

   An der rechten Seite der Maschine ist eine ähnliche Anordnung getroffen, die selbsttätiges Auslösen der   Klinke. 3, J8 gewährleistet.   



   An der linken Ecke des Kastens 28 des Presskissens ist ein L-förmiger Fuss   350   ausgebildet, dessen 
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 Kasten zu der Knagge   352   und dem   Flansch 3J8.   Stifte 362 begrenzen die   Einwärtsbewegung des   Kastens. Durch die beschriebene Anordnung erfolgt nicht nur die richtige Einstellung des Kastens   2. S. sondern auch   diejenige der   Bügel   280, 280 und 294,294. 



   Der Boden des Kastens 28 (Fig. 4) weist einen aufwärts bewegbaren Teil 366 auf, der über einem Kolben   368   liegt, wenn der Kasten 28 in der beschriebenen Weise auf dem Tisch 20 aufgebracht und eingestellt worden ist. Der Kolben   368   ist an einen Hebel 370 an einem Punkt angelenkt, der in kürzerer Entfernung von einem Ende des Hebels   870   stellt als von dem andern Ende desselben. Das Ende des längeren Armes des ungleicharmigen   Hebels 3'10   ist bei 374 mit dem kürzeren Arm eines ungleicharmigen Hebels   376 verzapft,   der um einen in Augen der unteren Seite des Tisches   20   eingesetzten   Zapfen 37   bewegbar ist.

   Das Ende des längeren Armes des Hebels 376 ist durch ein   Lenkstiiek 380   (Fig. 1) mit einem dritten, ungleicharmigen Hebel 382 (Fig. 2) verbunden. Das Ende des kürzeren Armes des Hebels 382 ist um eine Stange 384 bewegbar, die durch Augen 386 des linken Fusses 22 des Tisches 20 hindurchragt. An den   längeren   Arm des Hebels 382 ist ein schweres   Gewicht 388 angehängt.   Wenn sieh das Gewicht   388   durch Schwerkraft senkt, so wird der Kolben 368 mit Rücksicht auf die beschriebene Hebelübersetzung mit verhältnismässig grosser Kraft gegen den bewegbaren Teil. 366 des Bodens des Kastens 28 angehoben.

   Hiedureh wird die Bodenwandung 33 des   Gefässes.   30 gehoben und aufwärts gedrückt, und da die Seiten des Gefässes durch die Wandungen des Kastens 28 und die obere Fläche des Kissens durch die Schuhsole von Formveränderungen abgehalten wird, wird der Druck des Kolbens 368 durch das Verdrängen der sich in dem Gefäss befindliehen Flüssigkeit auf den Boden der   Schuhsohle   übertragen. Die beschriebene Hebelübersetzung und die Wahl des Gewichtes ist vorzugsweise so bemessen, dass ein Druck von ungefähr 5   hy   auf jeden Quadratzentimeter der   Sehulisole   ausgeübt wird. 



   Wenn ein kleinerer Schuh der Bearbeitung unterzogen wird, so ist nur eine kleinere Fläche des Kissens 31 durch die Sohle verdeckt und demzufolge quillt das Kissen 31 in grösserem Massstabe um den Umfang der Sohle herum, namentlich an den Enden des Schuhes, herauf. Dieses unbeabsichtigte Aufquellen kann solche Dimensionen annehmen, dass der auf jeden Quadratzentimeter der Schuhsole ausgeübte   Druck beträchtlich herabgesetzt wird. Bekanntlich   ist die Längenveränderung der Schuhe beträchtlich grösser als die   Breitenveränderung,   und demzufolge braucht der Breitenveränderung keine besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden, insofern es das Aufquellen des Kissens 31 an den Seiten verschieden breiter Schuhe betrifft.

   Demzufolge sind in der dargestellten   Ausführungsform   Vorkehrungen getroffen, die nur dem Aufquellen des Kissens an den Enden des Schuhes Rechnung tragen. Unter den 
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 verschiebbar, durch die die Teile des Kissens 31 an den Enden des Schuhes verdeckt werden können. Die inneren Enden dieser Verdeckplatten sind im wesentlichen entsprechend der Gestalt des Spitzen-bzw. des Fersenendes des Schuhes   kurvenförmig   ausgebildet. Fig. 10 lässt erkennen, dass das innere Ende 
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 und diejenige des Kastens   38   greifen.

   An dem äusseren Ende der Platte ist ein   sehmaler   Teil-396 ausgebildet, der durch einen Schlitz des Endes des Kastens 28 hindurchragt und einen Flansch 389 bildet, mittels dem die Platte 392 von Hand aus in der   Längsrichtung   der Pressform   31   eingestellt werden kann. 



  Die für das Spitzenende des Schuhes bestimmte Platte 390 ist in ähnlicher Weise einstellbar an dem andern Ende des Kastens angeordnet. 



   Jedes Gefäss 30 mit dem dazugehörigen Kasten 28 und Spannbügeln bildet ein einheitliches Ganzes bzw. eine   Einzelpressvorrichtung,   die mit dem unter Druck gehaltenen Schuh aus der Presse   herausge-   nommen werden kann. Es ist daher eine verhältnismässig grosse Anzahl derartiger   Einzelpressvorrichtungen   notwendig, die mit dem Schuh unter Beibehaltung des hervorgebrachten Druckes   unabhängig   von der Presse bis zum vollständigen Eintrocknen des Klebstoffes aufgespeichert werden können.

   Demzufolge müssen Vorkehrungen getroffen werden, um den bewegbaren Teil 366 des Bodens des Gehäuses 28 vor dem Herausnehmen der   Einzelpressvorrichtungen   aus der Presse in derjenigen Lage zu sichern, in die der Kolben   368   den Teil   366   gebracht hat. Zu diesem Zweck ist die in den Fig. 10--13 dargestellte Einrichtung getroffen. 



   An dem bewegbaren Teil   366   des Bodens des Kastens ist ein Fortsatz in der Form eines Keiles 400 ausgebildet, dessen unteres Ende mit dem Kolben 36S zusammentrifft (Fig. 12). Um einen in den Boden des Gehäuses 28 eingesetzten Zapfen 402 ist ein Hebel 404 bewegbar, dessen   Kerbe 40J   eine Seite des 
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   Keiles 400   und demzufo'ge auch Bewegungen des bewegbaren Teiles 366 in der   Längsrichtung   der durch eine Feder 408 gegeneinander gehaltenen Hebel 404, 406. Die äusseren Enden der Hebel 404, 406 ragen 

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 durch einen Schlitz des Endes des Gehäuses 28 hindurch (Fig. 10) und werden durch einen flachen Teil 409 des Gehäuses 28 gestützt.

   Ein an dem freien Ende des Hebels 404 befestigten Glied 410 ist bei 412 mit einem Arm 414 verzapft, in dem ein Schieber 416 angeordnet ist. Eine an einen festen Stift 420 des
Armes   414   angehängte   Feder 418 sucht den Schieber 416   mit Bezug auf den Arm 414 auswärts zu be- wegen. In eine an der oberen Fläche des Schiebers   416   ausgebildete Verzahnung 422 fällt eine an den
Arm 414 angeordnete, federbelastete Klinke 424 ein, die den   einwärtsgeschobenen   Schieber 416 von Aus- wärtsbewegungen abhält. Wenn der Keil 400 gegen Bewegungen gesichert werden soll, so drückt der
Kolben 368 den Fortsatz 400 herauf, wobei die Hebel 404, 406 durch die Feder 408 geschlossen und gegen die   Keilflächen   des Keiles 400 bewegt werden.

   Der Arm   414   wird durch eine Feder 426 gegen den
Hebel 406 geschwungen, und die freigegebene Klinke   434 ermöglicht   es der Feder 418, den Schieber   416   auswärts zu bewegen. Um den Keil 400 zu sperren, hakt der Arbeiter seinen Finger über einen Stift   4se8   des Armes 414 und bewegt den Schieber 416 mit seinem Daumen einwärts.

   Das innere   keilförmig   gestaltete Ende des Schiebers   416   trifft   zunächst   mit der ebenen Fläche 209 (Fig. 10) des Hebels 406 zusammen und sichert die Hebel 404, 406 in der   Schliesslage.   Wenn der Arm   414   dann gegen den
Kasten geschwungen wird, so wird das keilförmige Ende des Schiebers 416 über eine   kurvenförmige  
Fläche 430 des Hebels 406 gedrängt, bis dieses Ende auf einer ebenen Fläche 421 des Hebels 406 aufliegt. Die Bewegung des Armes 414 wird durch einen   Ansehlagstift   4. 33 des Hebels 406 begrenzt. 



   Der von den Kolben. 368 auf den Keil 400 ausgeübte Druck kann nunmehr aufgehoben werden. 



  Dies wird durch einen Trethebel 4. 32 (Fig. 1) bewirkt, der bei   4. 34   an den rechten Hinterfuss 22 angelenkt ist. Eine einerseits mit dem Trethebel 432 verbundene Kette   4. 38   ist über eine an dem Tisch 20 angebrachte Scheibe 440 geführt und anderseits mit dem Hebel 382 verbunden. Wenn das Tretbrett   436   des Trethebels 4.   32 herabgedrückt wird, so hebt   das ansteigende   Gewicht :, 88 den Druck auf   den Kolben : 368 auf und eine mit dem rechten Vorderfuss 22 und dem   Zapfen. 374 zwischen   den   Hebeln : 376,. 376   verbundene Feder   442 bewirkt   das Zurückziehen des   Kolbens 868.   



   Der Trethebel   dz   wird in   htrabgedritekter   Lage durch einen Knopf 444 gehalten, der bei 446 an dem rechten Vorderfuss 22 drehbar ist und durch eine Feder 448 in waagrechter Lage gehalten wird. Wenn der Trethebel herabgedrückt wird, so dreht sich der Knopf 444 und der letztere wird durch die Feder   448   in waagrechte Lage   zurückgeführt,   nachdem der Trethebel den Knopf wieder unterragt. Damit Drehung des Knopfes 444 unter dem Einfluss des sich aufwärts zu bewegen suchenden Trethebels   4 : 32   verhindert werden, ist eine Klinke 450 vorgesehen. Diese Klinke bildet einen Teil eines bei   452   drehbaren Winkelhebels, der durch eine Feder   454   so beeinflusst wird, dass ein Arm desselben unter den Knopf 444 greift.

   Der andere Arm dieses Winkelhebels kann durch den Fuss des die Presse bedienenden Arbeiters   Iierabgedrüekt   werden, um den Knopf 444 freizugeben und Senken des Gewichtes. 388 zuzulassen. 



   Das Gewicht. 388 kann durch Auslösen der Klinke 450 freigegeben werden, ehe der Trethebel 198   herabgedrückt   wird, so dass das   Gewicht.   unter-Überwindung des Widerstandes der kleineren Gewichte 166, 262 die die Sohle haltenden und den Schuh einstellenden Vorrichtungen von dem Kissen hinwegbewegt, und in diesem Falle wird der Widerstand der kleineren Gewichte 166, 262 ausgenutzt, um zu plötzliches Übertragen der Kraft auf den   Kolben : 168   zu verhindern. Eine an dem Trethebel 190 drehbare
Stange 456 ragt durch ein Loch einer festen Knagge 458 des Hebels. 382 hindurch.

   Zwischen einer einstellbaren Muffe 460 der Stange 456 und dem   Hebel 4, 56   befindet sich eine Schraubenfeder   462,   die kräftig genug ist, ein teilweises Herabdrücken des Hebels 190 herbeizuführen, wenn das Gewicht. 388 freigegeben wird (Fig. 1 und 2). 



   Das Gefäss   30,   dessen obere Wand oder   Fläche 81   als Presskissen bezeichnet worden ist und dessen
Bodenwandung   M   den erwähnten eindrüekbaren Teil bildet, ist vorzugsweise in der in der Fig. 17 dar- gestellten Weise ausgebildet. Mit Ausnahme der oberen Wandung 31 ist das   Gefäss : je   in dem Kasten 28 eingeschlossen. Der Deckel 32 Überragt die Wandung 31 derart, dass eine sohlenförmige Fläche der   Wandung M blossgelegt   ist. Die Wandung   31   ist in der   Längsrichtung   im wesentlichen entsprechend der   Längsrichtung   des Umrisses des Bodens eines Schuhes   gekrümmt. Diejenigen Teile,   auf denen der Vorder- teil und der Fersenteil des Schuhes aufliegen, sind im wesentlichen flach.

   Diese Teile liegen jedoch nicht in gleichlaufenden Ebenen, sondern sie sind zueinander unter einem Winkel geneigt, der ungefähr dem
Durchsehnittswinkel zwischen der Ebene des Vorderteiles und des Fersenteiles   verschiedener Schuhe   entspricht, beispielsweise eines für Damen bestimmten Schuhes. 



   Die beiden verhältnismässig flachen Endteile der Wandung 31 sind durch einen   Gelenkteil : 15   miteinander verbunden, der gewöhnlich im Längsschnitt und im Querschnitt konvex ist. Der Gelenkteil der Wandung kann ohne weiteres durch das Gelenk der eingebetteten Sohle   herabgrdrückt   werden, um die konvexe   Querkrümmung   der letzteren anzunehmen. Hiebei umhüllen die heraufschwellenden Seiten des Gelenkteiles   33 das Sohlengelenk,   so dass der Rand der Sohle dicht an das Schuhgelenk ange- schmiegt wird. 



   Das Gefäss kann beispielsweise aus weichem, vulkanisiertem Gummi bestehen. Wenn das Gefäss aus Gummi hergestellt wird, so werden Gummilagen um einen zerbrechbaren Kern herumgewickelt, um Wandungen der beabsichtigten Dicke zu bilden und das Ganze wird dann vulkanisiert. Dieser Kern wird nach dem Vulkanisieren zerbrochen und durch eine, in eine der Wandungen hineingesehnittene 

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Federstahlplatte nur in der Querrichtung verlaufende Schlitze 492 auf. Die Schlitze des für den Vorderteil der Sohle bestimmten Teiles der Stahlplatte 480 münden in Löcher 494. Die Biegsamkeit der Platte   4S0   dieser   Ausführungsfoirm   ist sowohl in der   Längsrichtung   als auch in der Querrichtung dieselbe. 



    @ DerSohlenrand überragt sowohl Schuhe verschiedener   Gattung als auch rechte und linke zusammen- gehörige Schuhe an der Aussenseite der Ballenlinie in verschiedenem   Massstabe.   Es können zunächst alle rechten Schuhe gleicher Gattung und dann die linken dazugehörigen Schuhe der Bearbeitung unter- zogen werden oder linke und rechte Schuhe können der Presse abwechselnd dargeboten werden. In beiden Fällen müssen die mit der Sohle und dem Schuh an der Ballenlinie in   Berührung   tretenden Fühler und Lehren 95, 96 eingestellt werden, und   gemäss   der Erfindung sind Vorkehrungen getroffen. um die für die gegenüberliegenden Seiten bestimmten Fühler und Lehren gleichzeitig einzustellen. 



   Fig. 19 und 20 lassen erkennen, dass die Köpfe der Stifte 108, durch die die Glieder 96 mit Bezug auf die Glieder 95 eingestellt werden, zu in Zahnstangen 498 eintretenden   Zahnrädern   496 ausgebildet sind. Diese Zahnstangen werden mit den Zahnrädern 496 durch   Platten 500   in Eingriff gehalten, durch deren Schlitze 502 abgesetzte Teile der Stifte 108 hindurchragen. Ein um den Zapfen 74 drehbarer Hebel 504 weist an seinem über den Zapfen 74 hinaus verlängerten Teil einen   Zahnbogen J06   auf, der mit einem   ähnlichen   um den Zapfen   75     bewegbaren Zahnbogen 508   in Eingriff steht. Eine der Zahn- stangen 498 ist bei 510 mit dem Zahnbogen 508 verbunden, und die andere Zahnstange ist bei   512 mit   dem Hebel 504 verbunden.

   Die Entfernung des Zapfens 510 von dem Zapfen 75 des   Zahnbogens jus   ist gleich derjenigen des Zapfens 74 von dem Hebel 504. Durch Bewegung des Hebels 504 werden die Zahnstangen 498, 498 gegenläufig um gleiche Strecken bewegt, wobei eine dementsprechende Einstellung der Glieder 96 mit Bezug auf die Glieder 95 stattfindet. 



   Wenn die   Maschine   in Gebrauch genommen werden soll, so nehmen die Teile die in der   Fig. l   dargestellte Lage ein, ausgenommen, dass der Bügel 280 dem   Anschlag 286   anliegt. Der Arbeiter legt 
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 worden ist. Der Arbeiter presst diese Sohle herab, wobei der doppelkonvexe Gelenkteil des   Kissens 31   sieh der konkaven   Querkrümmung   der Sohle an dem Gelenk und an jeder Seite der Sohle anpasst. Der Arbeiter gibt dann die Klinke 200 frei, so dass die Gewichte   166, 262   die Fühler und Schuhlehren gegen das Kissen 31 vorrÜcken. Die Schieber 53, J4 kommen durch Zusammentreffen mit den Anschlägen 174 und 271 zum Stillstand, wobei die Kurvenstangen 164, 260 die Fühler und Lehren auf das Kissen 31 herabfallen lassen.

   Während der Einwärtsbewegung der Schieber 53, 54 treffen die   Stangen 114.   222 mit den Längsenden der Sohle zusammen und kommen dann zum Stillstand. Die Fühler 98, 96. 253 werden dann durch die unter dem Einfluss der Federn 148, 224, 227 stattfindende Einwärtsbewegung der Kurvenplatten 80, 82, 216 gegen die Sohle bewegt und die Stangen   114 ?222 werden gegen Auswärts-   bewegung gesperrt. Die Sohle wird nunmehr in derjenigen Lage gehalten, in die der Arbeiter dieselbe   gebracht hat. Wenn eines der beiden Fühlerpaare die Sohle früher erreicht als das gegenüberliegende Fühlerpaar so schwingt die betreffende Kurvenplatte um ihren Zapfen und setzt die Einwärtsbcwcgung   

 <Desc/Clms Page number 9> 

 fort.

   Die mit dem Umriss der Sohle in Berührung getretenen Fühlerpaare werden durch die schrägen Schlitze der Kurvenplatten in ihren Lagen gesperrt und können mit Bezug aufeinander keine Auswärtsbewegungen ausführen. Die Sohle kann jedoch durch den Arbeiter mit den Fühlerpaaren an einem oder dem andern Ende in begrenztem Massstabe mit Bezug auf das Kissen 31 seitlich verschoben werden. 



   Nunmehr kann der zu der richtig auf dem Kissen eingestellten Sohle gehörige Schuh in der Presse eingeführt werden. Der Schuh, auf dessen Boden ebenfalls Klebstoff aufgetragen worden ist, wird dann unter den Spitzendrücke geschoben und durch die Lehren   dz   97, 260 ohne weiteres mit Genauigkeit der Sohle gegenüber richtig eingestellt. 



   Der Arbeiter erfasst nunmehr, nachdem vorerst Bügel 280 aufgestellt worden ist, mit jeder Hand einen der Hebel 334 und schwingt die Konsolen 310, 310 in senkrechte Lage über die beiden Enden des Schuhes, im Falle die Knaggen 342 der Konsolen dies nicht schon bewirkt haben sollten. Durch Herab- drucken der Hebel 334 werden die Muffen 320 herabgeschoben und die Kolben 284, 290 mit dem Spitzenteil des Schuhes und der Oberfläche des Leistenhalses in Berührung gebracht. Durch Bewegung der Hebel 334 gegen die Maschinenfront wird die Einwirkung der Kurvenflächen 336, 336 auf die Kolben 322, 322 herbeigeführt.

   Wenn der anfängliche Druck auf ein oder auf beiden Enden des Schuhes erhöht werden soll, so wird ein oder der andere Handhebel   34   wieder in aufrechte Lage geschwungen, worauf der Arbeiter der   betreffenden Muffe 320 durch Herabdrücken   des aufgerichteten Handhebels 334 eine weitere Abwärtsbewegung erteilen kann. Wenn der Arbeiter festgestellt hat, dass der anfängliche Druck ein gegebenes Mass beträgt, so schwingt er die Handhebel 334,   334   in die in der Fig. 1 dargestellte Ausgangslage   zurück.   Die Kolben 322, 322 werden dann durch die Federn   326, : 326   angehoben und die Konsolen 310, 310 schwingen durch ihr Eigengewicht in die in der Fig. 1 dargestellte Lage zurück.

   Hiebei wirken die Stangen 344 auf die   Hebel 346   ein, um die Klinken   : 330   auszulösen, und die Federn 326 können nunmehr die Muffen 320 anheben. 



   Der Schuh ist jetzt für das Ausüben des endgültigen Druckes bereit, und der Arbeiter kann die Klinke 450 auslösen, um das Gewicht   888   auf den Kolben 368 einwirken zu lassen. Wenn sich das Gewicht 388 senkt, so bewirkt die Knagge 458 des Hebels   882   durch Vermittlung der Feder 452 Zurückziehen der Kurvenplatten 80, 82 und 216, wobei die Fühler und die Lehren sich von der Sohle bzw. von dem Schuh entfernen und die Schieber 53, 54 teilweise zurückgezogen werden. Diese Anordnung leistet Gewähr, dass die Fühler und die Lehren dem Ausüben des endgültigen Druckes auf die Schuhsohle in keiner Weise im Wege stehen.

   Die Kurvenplatten 80, 82, 216 werden während der Zurückbewegung durch das Zusammentreffen der Stifte 150,   148,   229 mit den   zlockenförmizen   Kerben der Platten 62, 68 und 122 in die Mittellagen zurückgeführt. Der Arbeiter kann jetzt das Zurückziehen der Schieber   53,   54 durch   Herabdrücken   des Trethebels 198 vollenden, um den Einfluss der Feder 462 zu beseitigen, so dass das Gewicht 388 mit voller Kraft auf den Kolben. 368 einwirkt. Der Kolben 368 drückt auf die Boden-   wandung des Gefässes,   indem er den bewegbaren Bodenteil 366 des Kastens 28 in diese Wandung hinein- presst. Der Arbeiter bewegt dann in der beschriebenen Weise den Schieber 416 und den Arm   414,   um die Hebel 404, 406 dem Keil 400 gegenüber zu verriegeln.

   Hierauf   drückt   der Arbeiter den Trethebel   486   herab, um das Gewicht 388 anzuheben und den auf den Kolben 368 ausgeübten Druck aufzuheben. Der
Kasten 28 oder die   Einzelpressvorrichtung   kann dann mit dem unter Druck gehaltenen Schuh aus der
Maschine herausgenommen und bis zu dem stattgefundenen Eintrocknen des Klebstoffes beiseitegestellt werden. Durch Bewegung des Armes 414 von Hand aus oder unter Zuhilfenahme eines geeigneten
Werkzeuges wird schliesslich der Keil 400 freigegeben. Der Schuh ist dann nur dem   anfänglichen   Druck ausgesetzt und nach erfolgtem Auslösen der Klinken 304, 304 kann der Schuh mit der fertig geklebten
Sohle aus der   Einzelpressvorrichtung   herausgenommen werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Presse zum Ankleben von Sohlen an Schuhwerk, bei der die Sohle und der Schuh gegen die elastische freie Oberfläche eines mit Flüssigkeit gefüllten Druckkissen gehalten wird, dessen übrige Wandungen von einem starrwandigen Gehäuse umschlossen werden, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem die Sohle nicht berührenden Teil des elastischen Presskissens ein Druck ausgeübt wird, den die eingeschlossene Flüssigkeit auf die Sohle überträgt.

Claims (1)

  1. 2. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck auf das Presskissen durch Bewegung eines Teiles (366) des Gehäuses (28) desselben herbeigeführt wird.
    3. Presse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der den Druck auf das Presskissen (30) herbeiführende bewegbare Teil des Gehäuses (366) zwecks Beibehaltens des erzielten Druckes verriegelbar ist.
    4. Presse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Riegelvorrichtung (404, 406, 406) an dem Gehäuse (28) des Druckkissen (30) angebracht ist, so dass ein mit dem Druckkissen (30) aus der Presse herausgenommener Schuh auch unabhängig von der Presse unter Druck gehalten wird.
    5. Presse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Riegelvorrichtung aus einem Keilstück (400) und gegen dessen Keilfläche drückenden, federnd gegeneinander gespannten Stützen (404, 406) besteht. <Desc/Clms Page number 10>
    6. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck auf einen Teil (33) des Druckkissens (30) durch einen gewichtsbelasteten Kolben (368) bewirkt wird.
    7. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Druekkissen (30) nur teilweise unter Vermeidung von Luft mit einer Flüssigkeit aufgefüllt ist, damit die mit der Sohle in Berührung tretende Fläche des Kissens vor der Formveränderung ohne Spannung ist.
    8. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Gelenkteil der Sohle in Berührung tretende Teil r, l) des Druekkissens (30) in der Längsrichtung und der Querrichtung konvex geformt ist. EMI10.1 in dem Gehäuse (28) des Druckkissen (30) verschiebbar und deren Kanten entsprechend der Gestalt des Spitzenteiles bzw. des Fersenteiles der Sohle ausgebildet sind.
    10. Presse nach Anspruch 1 mit in der Längsrichtung des Gehäuses des Druckkissen schwingbaren Druckbügeln, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckbügel (280, 294) senkrecht bewegbare Druck- EMI10.2 kolben in der ihm erteilten Stellung festhalten.
    11. Presse zum Ankleben von Sohlen an Schuhwerk mit einem Presskissen, dadurch gekennzeichnet, dass die auf das Presskissen (31) aufgelegte Sohle durch Fühler (96, 98, 118 und 2,. 2. ) während des Aufbringens des Schuhes auf die Sohle festgehalten wird. EMI10.3 gegen die von dem Arbeiter auf das Presskissen in beliebiger Stellung aufgelegte Sohle wirken und sie in richtige Lage einstellen.
    13. Presse nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass auf die gegenüberliegenden Seiten der Sohle Fühlerpaare (96, 98 und 252) einwirken, deren zusammengehörige Fühler nach dem Erfassen EMI10.4 14. Presse nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass Fühlerpaare in der Nähe der Sohlenkappennaht an der Ballenlinie und an der Absatzbrustlinie vorgesehen sind (96, 98 und 252).
    15. Presse nach Anspruch 12 bzw. 14, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Fühlerpaar in der Querriehtung des Presskissens (31) unabhängig von den andern Fühlerpaaren bewegbar ist (90).
    16. Presse nach den Ansprüchen 13 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegeln der Fühler jedes Paares durch eine gewichtsbelastete mit schrägen Sehlitzen (231) versehene Gleitplatte (216) bewerkstelligt wird, die jedoch Querbewegungen des betreffenden Fühlerpaares zulässt.
    17. Presse nach den Ansprüchen 11 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Lehren (252. 254) von den Fühlern (96, 98, 118) getragen werden.
    18. Presse nach den Ansprüchen 11,16 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Fühler (96, 98, 118) und die Lehren (252, 254) mit Bezug aufeinander einstellbar sind.
    19. Presse nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Fühlerpaar und das dazugehörige Lehrenpaar gleichzeitig und gegenläufig mit Bezug aufeinander einstellbar ist (Fig. 19 und 20).
    20. Presse nach den Ansprüchen 11 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Sohle und dem Schuh in Berührung tretenden Fühler und Lehren an gegen das Presskissen und von demselben hinweg bewegbaren Trägern (310) angeordnet sind. EMI10.5
AT123513D 1929-04-03 1929-08-28 Presse zum Ankleben von Sohlen an Schuhwerk. AT123513B (de)

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