AT123605B - Einrichtung zum Einspannen von Werkzeugen für den Bergwerks- und Tunnelbetrieb. - Google Patents
Einrichtung zum Einspannen von Werkzeugen für den Bergwerks- und Tunnelbetrieb.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum Einspannen von Werkzeugen, die mit Vorteil im Bergwerk und bei Tunnelbauten zur Anwendung kommt. Die Einspannsäule ist als Führung für ein axial vorschaltbares Bohrwerkzeug und als Drehpunkt für ein zweites Bohrwerkzeug, das schwenkbar angeordnet ist, ausgebildet. Die Festklemmung der Einspannsäule erfolgt durch eine Nase, die durch Keile in der vom axial vorschaltbaren Bohrwerkzeug herausgearbeiteten Öffnung verspreizt wird. Im Bedarfsfalle können mehrere solcher Nasen samt den zugehörigen Keilen zur Anwendung gelangen. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zur Darstellung gebracht. Die Einspannsäule 1 trägt eine Bohrung 2, in der eine Spindel 3 axial verschiebbar und drehbar angebracht ist. An einem Ende der Spindel ist bei < 1 ein Kronenbohrer angebracht. der tellerförmig ausgebildet ist und als Schrämwerkzeug zur Anwendung kommt. Die Drehung erfolgt mittels einer, am anderen Ende aufgesetzten Handkurbel 5, an der auch die axiale Kraft zum Vorschub des Bohrers ausgeübt wird. Der Tellerschrämkronenbohrer 4 kann auch maschinell angetrieben werden. Die Festklemmung der Einspannsäule 1 in der vom Kronenbohrer 4 hergestellten Öffnung erfolgt mittels einer Nase 6, die um den Punkt 7 an der Säule drehbar angebracht ist. Die Nase ist an der Fläche 8 eben ausgebildet. Längs dieser Fläche ist ein Keil 9, der in einem entsprechenden Schlitz 10 der Einspannsäule geführt ist, beweglich. Der Vortrieb des Keiles erfolgt mittels einer Schraubenspindel 11, die einen zylindrischen Bolzen 12 trägt, der in der Säule drehbar gelagert ist. An der Axialbewegung ist der Bolzen 12 einerseits durch einen Bund 13, anderseits durch Muttern 14 gehindert. Die Drehung des Bolzens 12 und der Schraubenspindel 11 erfolgt mittels einer aufsteckbaren Kurbel 15. Durch Drehung an dieser Kurbel wird der Keil 9, der das zur Schraube 11 passende Muttergewinde trägt, in der einen oder anderen Richtung in dem Schlitz 10 bewegt. Verschiebt sich der Keil in der Richtung gegen den Kronenbohrer 4, so wird die Nase 6 derart um den Punkt 7 gedreht, dass sie sich in der vom Kronenbohrer herausgearbeiteten Öffnung 16 verspreizt. Durch Rückdrehung der Kurbel 15 wird die Festklemmung gelöst, so dass die Einspannsäule verschoben werden kann. Auf solche Weise ist es möglich, in dem Masse als die Öffnung 16 weiter ausgearbeitet wird, mit der Säule nachzurücken. An der Säule ist bei 17 ein Arm angebracht, der bei 18 einen Drehpunkt trägt, um welchen sich ein zweites Bohrwerkzeug schwenken lässt. Die Drehung dieses Bohrwerkzeuges 19 um seine eigene Achse erfolgt mittels der Kurbel 0, mit Hilfe welcher auch die Schwenkung besorgt werden kann. Auf solche Weise können Schlitze aus dem abzubauenden Material herausgearbeitet werden. Durch die vorstehend beschriebene Einrichtung kann den Werkzeugen eine solche Unterstützung EMI1.2 ziehbar angeordnet wird, kann die Anwendungsmöglichkeit der Einspannsäule noch weiter gesteigert werden. Selbstverständlich können statt des Bohrers 19 auch andere Werkzeuges, z. B. stossende Schräm- stangen oder kombinierte Werkzeuge zur Anwendung gelangen. Durch geeignete Fiihrung des Werkzeuges 19 können ganze Gesteinsblöcke herausgearbeitet werden. Das zwischen zwei Schlitzen verbleibende Muttergestein kann mittels Keilen oder nach einem sonstigen Abbauverfahren gewonnen werden.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zum Einspannen von Werkzeugen für den Bergwerks-und Tunnelbetrieb mit einer Einspannsäule und einem an dieser Säule schwenkbar angebrachten Bohrwerkzeug od. dgl.. dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Kronenbohrer od. dgl. (4) besitzt und eine als Führung für diesen Bohrer dienende Einspannsäule (1), die in der von dem Kronenbohrer hergestellten Öffnung festklemmbar ist. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT123605T | 1929-10-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT123605B true AT123605B (de) | 1931-07-10 |
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ID=3633470
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT123605D AT123605B (de) | 1929-10-23 | 1929-10-23 | Einrichtung zum Einspannen von Werkzeugen für den Bergwerks- und Tunnelbetrieb. |
Country Status (1)
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1929
- 1929-10-23 AT AT123605D patent/AT123605B/de active
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