AT123890B - Steuergerät für Luftschiff-Ankertürme mit allseits schwingbar und achsial verschiebbar gelagertem Kopfmast. - Google Patents

Steuergerät für Luftschiff-Ankertürme mit allseits schwingbar und achsial verschiebbar gelagertem Kopfmast.

Info

Publication number
AT123890B
AT123890B AT123890DA AT123890B AT 123890 B AT123890 B AT 123890B AT 123890D A AT123890D A AT 123890DA AT 123890 B AT123890 B AT 123890B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
head mast
airship
valves
mast
head
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Babcock & Wilcox Dampfkessel
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Babcock & Wilcox Dampfkessel filed Critical Babcock & Wilcox Dampfkessel
Application granted granted Critical
Publication of AT123890B publication Critical patent/AT123890B/de

Links

Landscapes

  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Steuergerät für Luftschiff-Ankertiirme mit   allseits   schwiugbar und achsial verschiebbar     gelagertem Kopfmiast.   



   Es ist bekannt,   Luftschiffe   anstatt in Hallen an Türmen zu verankern. Es hat sich nun gezeigt, dass beim Verankern von   Luftsehiffen   an derartigen, aus Eisengeriisten bestehenden Türmen, die unver-   meidlichen   Bewegungen des Luftschiffes   Zug-und Drehbeanspruchungen   auf den Turm übertragen, die die Standfestigkeit des Ankerturmes stark beeinträchtigen.

   Um die   sieh hieraus ergebenden Schädi-   gungen des Ankerturmes   möglichst   zu verringern, ist gemäss dem britischen Patente Nr. 282211 vorgeschlagen worden, den Kopf   des.Ankerturmes   mit einem aufrechten Ankerseilmast   auszurüsten,   der sowohl entgegen der Wirkung von Druckmittelbremsen aus seiner aufrechten Mittelstellung allseitig nachgiebig rückschwingbar, als auch nachgiebig axial verschiebbar eingerichtet ist, so dass die Bewegungen des   Luftschiffes   bei   plötzlichen   Windstössen durch diese nachgiebige Anordnung des Kopfmastes in der Hauptsache abgefangen werden.

   
 EMI1.1 
 und mit diesem in einem im Turmkopf kardanisch pendelnd aufgehängten   Druckmittelzylinder   nach-   giebig verschiebbar   ist, dessen Schwingungen durch Druckmittel-Bremszylinder gedämpft sind ; dabei kann auch ein Druckmittel in den unteren oder oberen Zylinderraum eingelassen werden, um den Kopfmast vorsätzlich sozusagen selbst zu verlängern oder zu verkürzen, so dass z. B. dem bei einem   Luftstoss   auftretenden Zug des Luftschiffes ohne Nachlassen des Ankerseiles nachgegeben werden kann. Damit nun der Kopfmast bei geringen Bewegungen des Luftschiffes nicht mitverschwenkt wird, sondern gewöhnlich in seiner aufrechten Mittelstellung verbleibt, ist für seinen Fuss eine axiale, nur bei stärkeren Zugkräften nachgiebige Sperrung bzw.

   Verriegelung vorgesehen, die aus einer, den Fusszapfen aufnehmenden und zugleich den Kolben eines aufrechten Druckmittelzylinders bildenden Sperrpfanne besteht. 



   Die vorliegende Erfindung bezweckt, in möglichst einfacher Weise die vorsätzlichen Schubbewebewegungen des Kopfmastes und der Sperrpfanne stets in ihrer zeitlich richtigen gegenseitigen Aufeinanderfolge steuern zu können und besteht demgemäss in der Schaffung eines   Druckmittelsteuergerätes   mit einer gemeinsamen, durch ein Handrad verdrehbaren Nockensteuerspindel für sämtliche derart hintereinander gereihten, federbelasteten   Ein- und Auslassventile,   sowohl zum Kopfmastzylinder wie zum Sperrpfannenzylinder, dass eine einzige   Umdrehung   der Spindel nacheinander das Lüften, Ausschieben, Einschieben und Sperren des Mastes zur Folge hat. Diese Steuervorrichtung kann ferner erfindungsgemäss mit einer Anzeigevorrichtung ausgerüstet sein, die das Öffnen und Schliessen der versehiedenen Ventile anzeigt.

   Zu diesem Zweck kann das die Noekensteuerspindel bewegende Handrad mit einem Zeiger in beliebiger Weise verbunden sein, der mit dem Handrad sich dreht und auf einer 
 EMI1.2 
 aus gleichsinnig gedreht werden, der über eine Reihe von Kontakten hintereinander schleift und durch   Berührung dieser Kontakte verschiedenfarbige Lampen   oder   Lampeng1'llppen   zum Aufleuchten bringt, die die jeweilige Einstellung der Ventile erkennen lassen. 



   Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des erfindungsgemässen Steuergerätes. 



  Es zeigt Fig. 1 einen senkrechten Axialschnitt durch die Steuernockenspindel samt dem Ventil- 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 in Fig. 3 punktiert angedeutete, schräge Querwand in die Kammern 7, 8, 9 und 10 unterteilt. 



   Die Wand 6 hat auf beiden Seiten von dem Steg 11 Öffnungen, die als   Sitze für die Ventile 12-19   ausgebildet sind, deren verstärkte   Yentilstangen 28   in dem Gehäuse 1   geführt werden und in den Gebäude-   teil. 31 hineinragen, wo sie auf ihren über den Gehäuseteil 1 vortretenden Enden Druckfedern 29 tragen. 
 EMI2.2 
 einen Seite des Steges 11 gegen die Ventile 16-19 auf der andern Seite dieses Steges etwas versetzt. 



   Die Ventile   72-73 bilden   Einlassventile ; die Ventile 12, 13   und 14   regeln den Einlass der Druckilüssigkeit aus der Kammer 7 in die Kammern   S,   3 und 4, während das   Ventil 7J den Einlass der Druck-   flüssigkeit aus der   Kammer   8 in die Kammer   5   steuert. 
 EMI2.3 
 flüssigkeit aus den Kammern 2,   3,   4 in die Kammer 9, während das Ventil 19 den Austritt der Druckflüssigkeit aus der Kammer 5 in die Kammer 10   ermöglicht.   



   An der Einlasskammer 7 ist ein Zuführungsstutzen 20 vorgesehen, der mit einer Zuleitung für das   Druckmittel verbunden   ist, die Kammer 9 ist mit einem Austrittsstutzen 21 versehen, ebenso sitzt an der Kammer 8 ein Zuführungsstutzen 22, der mit einer Druckleitung verbunden ist, die einen niedrigeren Druck hat, als die an den Stutzen 20 angeschlossene Leitung und die   Kammer-M ist wieder mit einem     Auslassstutzen 23 ausgerüstet.   



   Aus den Kammern 2, 3,4 und 5 führen Stutzen 24, 25, 26, 27 mit Leitungen sowohl nach den beiden Enden des Zylinders, in welchem der die ,,Speripfanne" betätigende Koben arbeitet, wie auch nach den beiden Enden des Zylinders, in welchem der   Kopfmastkolben sieh bewegen kann.   
 EMI2.4 
 diese Spindel trägt Nockenscheiben 12', 13', 14', 15', 16', 17', 18' und 19'. u. zw. je eine Nockenscheibe für jedes Ventil   12-19.   Die Nockenscheiben wirken auf Schwinghebel. 32, die ihrerseits mit   Druckschrauben   33 od. dgl. auf die zugehörigen   Ventilstangen 2S drücken.   



   Die Nockenspindel 30 wird gedreht mit Hilfe eines   Handrades. 34, das   auf einer   Welle 3J   sitzt ; letztere trägt eine   Schnecke.     36,   die in ein Schneckenrad 37 auf dem oberen Ende der Spindel. 30 eingreift. 
 EMI2.5 
 angeordnet ist. 



   Die Anordnung der beschriebenen Teile ist nun so getroffen, dass durch Drehung des   Handrades : j4   im   Uhrzeigersinne   die Ventile der Reihe nach geöffnet und geschlossen werden, um sowohl die Sperrpfanne des beweglichen Kopfmastes wie auch diesen selbst mit dem Feselgerät zu betätigen.

   Es sei 
 EMI2.6 
 pfanne betätigenden Zylinders und Kolbens bilden ; das nächste   Ventilpaar 13, 17 ist mit   der ändern Seite dieses Zylinders verbunden ; das nächste Ventilpaar. 14, 18 regelt den Ein-und Austritt des Druckmittels an dem oberen Ende des Zylinders, der den mit   demKopfmast   verbundenen Kolben umgibt, und das unterste Ventilpaar 15, 19 ist mit der Unterseite dieses Zylinders verbunden. 
 EMI2.7 
 Kolben des Kopfmastes zugeführten Druckmittels geringer ist als des Druckmittels. das in der entgegengesetzten Richtung auf diesen Kolben einwirkt und ebenso auch in dem Zylinder für die Sperrpfanne wirkt. 



   Angenommen, der   Kopfmast   befindet sieh in seiner Ruhestellung und sei gesperrt ; soll nun die Beweglichkeit des Kopfmastes nach Verankerung eines   Luftsehiffes   ausgenutzt werden, so wird durch das Handrad 34 die   Nockenspindel30   gedreht, die mit ihren Nocken die Stangen 28 der Ventile 12-19 und diese selbst derart hintereinander betätigt, dass 
 EMI2.8 
 pfanne den   Passzapfen   des Kopfmastes freigibt, letztere also entriegelt ist,
2. darauf das Druckmittel unter den Kolben des Kopfmastes tritt, so dass dieser angehoben wird,
4.

   die umgekehrte Bewegung des   Kopfmastes durch Zuführung   des Druckmittels über den Kolben des Kopfmastes und gleichzeitiges Entleeren des unter den Kolben zugeleiteten Druckmittels hervorgerufen wird und schliesslich   4.   der die Sperrpfanne tragende Kolben wieder angehoben wird, um den Kopfmast zu verriegeln. 



     Selbstverständlich   werden diese vier Bewegungen nicht stets einander unmittelbar folgen beispielsweise wird es in vereinzelten Fällen zunächst genügen, nur den Kopfmast zu entriegeln. Meistens werden aber die Bewegungen 1 und 2 einander folgen,   wonach dann der Kopfmast die ihm hiebe : gegebene   

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
Stellung so lange beibehält, als das Luftschiff verankert bleibt. Löst sich das Luftschiff von dem Anker- turm, so wird dann der Kopfmast durch die Bewegungen 3 und 4 in seine Ruhestellung gebracht. 



   Es sei noch bemerkt, dass hier für die Ventile 15, 19 und deren Leitungen, also zum Anheben des
Kopfmastes ein unter geringerem Druck stehendes Druckmittel verwendet wird, als für die anderen Ventile und Leitungen. Unterteilt man die Kammer 7 und 9 durch   schräge   Querwände, so wie die
Kammern 8 und 10 gegen die vorgenannten abgeteilt sind, so kann man für jedes Ventilpaar bzw. für jede Seite der zu bewegenden Kolben des Kopfmastes und der Sperrpfanne besondere, unter verschiedenem
Druck stehende Druckmittel verwenden. 



   Die Handradwelle 3, ist nach hinten verlängert und durch irgendein Getriebe, z. B. Kettenrad 40 und Kette 41 (Fig. 8) mit einem Zeiger verbunden, der auf der Scheibe 42 spielt und sich mit der Hand- radwelle   85   dreht, so dass er durch seine Stellung zu der Scheibe 42 die jeweilige Einstellung der die
Bewegung des Kopfmastes steuernden Ventile erkennen lässt. 



   Um durch leicht sichtbare   Leuehtsignale   die Einstellung der Ventile deutlich zu machen, kann mit dieser Zeigervorrichtung oder auch mit der Handradwelle 35 ein Kontaktarm verbunden sein, der z. B. entsprechend der Drehung der Handradwelle über Kontakte schleift, die mit Lichtsignalen in Gestalt farbiger oder eigenartig gestalteter Lampen oder Lampengruppen verbunden sind, die zu einer Scheibe 43 zusammengefasst sind. Berührt der   Kontaktarm   einen dieser Kontakte, so schliesst er einen Stromkreis und die jeweils in diesem Stromkreis liegende Lampe oder Lampengruppe leuchtet auf. 



   Wenn der Kopfmast nicht in Benutzung ist, so steht dann der Zeiger der Anzeigevorrichtung42 in der Ruhestellung. In dieser Stellung sind alle Einlassventile   12-15   geschlossen und alle Auslass- ventile 16-19 offen. Der Zeiger macht für eine Drehung der Nockenspindel 30 ebenfalls eine Umdrehung und dreht sich in der Richtung des Uhrzeigers. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI3.1 
 hetätigbare Ein- und Auslassventile vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine gemeinsame durch   ein Handrad (34)   verdrehbare Steuernoekenspindel (30) für sämtliche, derart   aehsial   hintereinander gereihten federbelasteten   Ein- und Auslassventile (1"2-19)   sowohl zum Kopfmastzylinder wie auch zum Sperrpfannenzylinder vorhanden ist, dass während einer Umdrehung der   Nockenspindel   der Kopfmast des   Ankerturmes   zuerst entriegelt, dann ausgeschoben, darauf eingeschoben und   schliesslich   wieder verriegelt wird.

Claims (1)

  1. 2. Steuergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine durch die Nockenspindel betätigbare Anzeige-und Lichtsignalanlage vorhanden ist, welche die jeweilige Einstellung der Steuer- nockenspindel (80) bzw. der von ihr gesteuerten Ventile und damit die Betätigung des Kopfmastes durch einen auf der Skala spielenden Zeiger und bzw. oder durch verschiedene, einzeln zum Aufleuchten gebrachte Lampen oder Lampengruppen anzeigt.
AT123890D 1928-07-17 1928-10-27 Steuergerät für Luftschiff-Ankertürme mit allseits schwingbar und achsial verschiebbar gelagertem Kopfmast. AT123890B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB123890X 1928-07-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT123890B true AT123890B (de) 1931-07-25

Family

ID=10003651

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT123890D AT123890B (de) 1928-07-17 1928-10-27 Steuergerät für Luftschiff-Ankertürme mit allseits schwingbar und achsial verschiebbar gelagertem Kopfmast.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT123890B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1480326A1 (de) Verbesserungen an und bezueglich Getriebeschaltmechanismen
DE3876404T2 (de) Translationsmutter, anwendbar in hebevorrichtungen.
AT123890B (de) Steuergerät für Luftschiff-Ankertürme mit allseits schwingbar und achsial verschiebbar gelagertem Kopfmast.
DE2011011C3 (de) Schnellschlußventil mit einer Kugelrasteinrichtung
DE619596C (de) Ferngesteuertes Einstellorgan, insbesondere Absperrorgan
DE697890C (de) Schnellschlussventil, insbesondere Abschlammventil
AT65394B (de) Welchenlaterne.
DE507741C (de) Vom Schiessstand aus mittels Seilzuges o. dgl. zu betaetigender Scheibenstand
DE640850C (de) Ausloesevorrichtung fuer Druckluftbremsen
DE1908689A1 (de) Magnetschaltventil,insbesondere Mehrwegeventil mit Handbetaetigung
DE340995C (de) Ungleicharmige Drehscheibe
DE102017220143A1 (de) Ventilanordnung mit einer Steuereinrichtung mit gekrümmter Kulissenführung
DE485681C (de) Vorrichtung zur Regelung der Bewegung des nachgiebigen Befestigungskopfes von Ankertuermen fuer Luftschiffe
DE381191C (de) Zugsicherungssystem
DE964300C (de) Magnetspielzeug
DE1164778B (de) Klappenventil
DE508798C (de) Kombinierter Hand- und Motorantrieb an Absperrschiebern fuer Hochofengas oder -wind
AT56406B (de) Signallaterne für Eisenbahnfahrzeuge.
AT133958B (de) Dreibegriff-Vorsignal.
DE263276C (de)
DE413324C (de) Pneumatisches Laeutewerk fuer Kirchenglocken
AT82118B (de) Weichenstellvorrichtung.
DE368655C (de) Steuerung fuer Lufthaemmer mit getrenntem Baer- und Pumpenzylinder
AT120476B (de) An der Lenkstange angeordneter Fahrradverschluß.
DE1555469B2 (de) Lüfterklappe für Fahrzeuge